Beiträge vom November, 2009

Symptome der Osteoporose

Dienstag, 24. November 2009 18:20

Symptome der Osteoporose

Erste Symptome der Osteoporose treten oft nur im Fortgeschrittenstadium der Erkrankung auf. Normalerweise ist die Osteoporose eine still verlaufende Krankheit, die sich zunächst ohne bemerkbare Symptome entwickelt. Bei den meisten Patienten werden erste Symptome der Osteoporose nur dann diagnostiziert, wenn es zu den Knochenbrüchen kommt. Das lässt sich dadurch erklären, dass die Verringerung der Knochendichte bei der Osteoporose nicht mit Schmerzen verbunden ist und deshalb bleiben oft die Symptome der Osteoporose bis zum Knochenbruch unentdeckt.

Erste Warnzeichen bei dem Knochenschwund sind in der Regel dumpfe Rückenschmerzen. Rückenschmerzen als Symptome der Osteoporose treten deshalb auf, weil die Knochendichte an den Wirbelkörpern besonders schneller als in den anderen Körperteilen abnimmt. Dabei komme es zu den Knochenbrüchen nur dann, wenn der Knochenschwund über ein gewisses Maß hinausgeht und die Knochen die täglichen Belastungen nicht mehr standhalten können.

Des Weiteren können folgende Symptome der Osteoporose auftreten:

  • Akuter Rückenschmerz wird durch Einbruch oder Bruch eines Wirbelkörpers verursacht.
  • Chronischer Osteoporoseschmerz tritt in Folge der Fehlstatik des Skeletts (durch Über- oder Fehlbelastung) auf.
  • Größenabnahme und Verkürzung des Rumpfes wird in Folge des Zusammenbrechens der Wirbelkörper verursacht. Dabei wird manchmal ein besonderes Symptom der Osteoporose diagnostiziert: Ein Tannenbaumphänomen (Hautfalten vom Rücken zu den Flanken).

Treten folgende Beschwerden auf, so sollte abgeklärt werden, ob sie nicht die ersten Symptome der Osteoporose sind:

  • akute und chronischen Rückenschmerzen und Nackenverspannungen
  • die Ausbildung eines Rundrückens
  • Bewegungseinschränkungen und Steifigkeit
  • Knochenbruch ohne besonderen Überlastungen
  • eine verstärkte Krümmung der Lendenwirbelsäule nach vorn

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Symptome bei Rheuma

Montag, 23. November 2009 13:38

Symptome bei Rheuma

Die ersten Symptome bei Rheuma sind oft ganz unspezifisch. So treten oft eine Überwärmung des Körpers, schmerzhafte Schwellungen und allgemeine Erschöpfungszustände, Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme, vermehrtem Schwitzen und Fieber auf.

Rheuma ist eine Erkrankung, die sich hauptsächlich an den Gelenken abspielt. Deshalb sind schmerzhafte und geschwollene Gelenke typische Symptome bei Rheuma In den meisten Fällen treten die ersten Symptome bei Rheuma zunächst an Finger und Zehen auf. Dort lässt sich eine Hautrötung und eine allgemeine Steifigkeit der Gelenke (insb. am Morgen)  beobachten. Diese Morgensteifigkeit ist der erste Vorbote von Rheuma. Im weiteren Verlauf treten weitere Symptome bei Rheuma wie z.B. eine Entzündung an den anderen Gelenken   (wie Knie, Hüfte, Ellenbogen oder Schulter) auf.

Sogar dann, wenn die Diagnostizierung rechzeitig, sicher und zuverlässig durchgeführt worden ist, müssen die Symptome bei Rheuma für den Patienten nicht permanent bemerkbar sein. Es ist möglich, dass einige Beschwerden bis zu einem neuen Ausbruch vollkommen verschwinden und nur nach einer gewiesene Zeit wieder auftauchen.

Die weitverbreitetsten Symptome bei Rheuma sind fließende, stechende, reißende oder  ziehende Schmerzen bei Bewegung oder Druck. Im weiteren Verlauf treten u.a. folgende typische Symptome bei Rheuma auf:

  • Das Abrutschen der Finger nach außen (Ulnardeviation)
  • Ein Abknicken des letzten Fingergliedes nach unten (Schwanenhalsdeformation)
  • Einer der Fingerknöchel tritt nach oben (Knopflochdeformität)
  • An der Streckseite der Gelenke wächst ein gummiartiger Knoten (Rheumaknoten)

Die Symptome bei Rheuma lassen sich nicht nur an den Gelenken diagnostizieren: Von Rheuma können auch innere Organe betroffen werden. So treten Lungenfibrose, Rippenfell-, Kleingefäß- und Herzbeutelentzündung auf, oder es bilden sich zahlreiche Rheumaknoten.

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Rheumatoide Arthritis

Sonntag, 22. November 2009 23:00

Rheumatoide Arthritis

Es wird zwischen degenerativen und entzündlichen rheumatischen Erkrankungen unterschieden. Laut der Statistik ist die rheumatoide Arthritis die häufigste entzündliche Erkrankung der Gelenke. In den meisten Fällen beginnt die Krankheit ganz unerwartet, mit den  Schmerzen in den kleinen Finger- oder Zehngelenken. Rheumatoide Arthritis kann auch an den anderen Gelenken diagnostiziert werden. Besonders oft sind Hand-, Knie-, Schulter, Fuß-, Hüftgelenke betroffen. Manchmal verläuft die rheumatoide Arthritis schleichend und oft lange unentdeckt.

Die rheumatoide Arthritis zerstört die Gelenke. Dafür ist das körpereigene Abwehrsystem (das Immunsystem) verantwortlich, das fälschlicherweise die eigenen Gelenke und unterschiedlichen Gewebe angreift und sie im Laufe der Zeit zerstören kann. Üblicherweise werden von der rheumatoiden Arthritis die Handwurzelknochen, die Fingergrundgelenke (Metacarpophalangealgelenk) und die proximalen Interphalangealgelenke (PIP) befallen. Patienten können sich immer schlechter bewegen, die Gelenke verformen sich und verlieren ihre Funktion. Die betroffenen Gelenke schwellen an und sind über wärmt. Morgens sind die Symptome von rheumatoiden Arthritis am stärksten ausgeprägt. Dieser Zustand wird, als so genannte symptomatische Morgensteife bezeichnet.

Die rheumatoide Arthritis verläuft in den meisten Fällen schubweise. Dabei dauert ein Schub in der Regel zwischen einigen Wochen bis ein paar Monaten an. Zwischen den einzelnen Schüben lassen die Beschwerden nach. Aufgrund dessen, dass eine Besserung des Gesundheitszustandes nicht zwingend auf die Therapie zurückzuführen ist, wird die Behandlung der rheumatoiden Arthritis erheblich erschwert.

Die rheumatoide Arthritis ist nicht heilbar. Die Diagnose wird anhand der Krankengeschichte sowie Röntgenaufnahmen von Händen und Füßen und Blutuntersuchungen gestellt. Je früher die rheumatoide Arthritis diagnostiziert wird und je früher die Erkrankung behandelt wird, desto besser lässt sich das Fortschreiten verzögern. Zur diesem Zweck bekommen die Betroffenen lebenslang Medikamente.

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Rheumatische Schmerzen

Samstag, 21. November 2009 13:47

Rheumatische Schmerzen

Unter rheumatische Schmerzen werden diverse Schmerzen der rheumatischen Erkrankungen und Arthrose (Gelenkverschleiß) zusammengefasst. Rheumatische Schmerzen entstehen durch verschiedene Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises. Bei Rheuma werden am häufigsten reißende und ziehende Schmerzen, Gelenkschmerzen nachts und morgens diagnostiziert. Die rheumatischen Schmerzen können in Folge von folgenden Erkrankungen auftreten:

  • die rheumatoide Arthritis(chronische Polyarthritis), Psoriasisarthritis und die rheumatoide juvenile idiopathische Arthritis,
  • die rheumatoide Spondylitis ankylosans (der Morbus Bechterew),
  • Erkrankungen des Bindegewebes (Kollagenosen),
  • entzündete Gefäßerkrankungen (Vaskulitiden),
  • den Lupus Erythematodes Sklerodermie u.a.

Die rheumatischen Schmerzen, bei einer rheumatoiden Arthritis, haben bestimmte Vorboten, wie Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit, starkes Schwitzen, Gewichtsabnahme sowie allgemeines Krankheitsgefühl. Darunter hinaus klagen viele Patienten über Schwellung der Fingergrund- und Mittelgelenke mit morgentlicher Steifheit und so genanntem Rheumaknötchen. Rheumatische Schmerzen dieser Art führen zu einer Schwanenhalsdeformation der Finger und können sich sogar auf die inneren Organe auswirken. So kann es im späteren Verlauf zu Lungenfibrose, Rippenfell-, Kleingefäß- Herzbeutelentzündungen kommen.

Neuere Methoden zur Diagnostizierung von rheumatischen Schmerzen konzentrieren sich auf Betrachtung von Hautveränderungen. Bilden sich Knoten an den Unterarmen oder Unterschenkel, Schuppenflechte (Psoriasis) und Verfärbungen an und unter den Fingernägeln, so wird ein Verdacht auf  rheumatische Schmerzen festgestellt. Des Weiteren soll Krankengeschichte erstellt werden. Hinzu kommen auch zahlreiche körperliche Untersuchungen.
Zur Therapie von rheumatischen Schmerzen verfügt moderne Medizin über verschiedenste Methoden und Behandlungskonzepte.  Doch die meisten davon zielen in erste Linie darauf ab, die rheumatischen Schmerzen durch Unterdrückung des außer Kontrolle geratenen Immunsystems zu lindern. Dabei sind einige Nebenwirkungen der medikamentösen Behandlung unvermeidlich. Ziel ist es jedoch, diese Nebenwirkungen möglichst gering zu halten.

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Rheuma und Arthrose

Freitag, 20. November 2009 17:52

Rheuma und Arthrose

Rheuma und Arthrose (oder rheumatoide Arthritis) werden oft verwechselt. Tatsächlich handelt es sich um völlig unterschiedliche Krankheiten. Dabei unterscheiden sie sich im Krankheitsbild und auch in ihrer Ursache. Bei Rheuma und Arthrose werden zwar Gelenkschmerzen die Gelenkenschmerzen diagnostiziert doch die Ursachen und Auslöser beide Erkrankungen unterscheiden sich von einander. So ist die Arthrose meist auf ein Gelenk beschränkt. Dagegen zeichnet sich Rheuma fast immer durch  Entzündungen in mehreren Gelenken aus. Diese können gleichzeitig, manchmal auch nacheinander auftreten. Rheuma und Arthrose unterschieden sich auch dadurch, dass bei der Arthrose die Gelenkenschmerzen durch Abnutzung der Knorpelschicht auftreten. Diese Abnutzungserscheinungen treten in Folge der Überbelastungen (zu viel Sport, Übergewicht oder Altersabnutzungen) auf. Dagegen greift das eigene Immunsystem beim Rheuma die Gelenke an.

Rheuma und Arthrose können mehrere Jahre unentdeckt bleiben. Doch in der Regel entwickelt sich Arthrose schleichend über mehrere Jahre. Typischerweise gibt es beim  Rheuma Schübe, die auch schnell wieder verschwinden können. Ein weiterer Unterschied zwischen Rheuma und Arthrose liegt in den Begleitsymptomen begründet: Rheuma-Patienten fühlen sich oft krank, erschöpft und haben Fieber, die Arthrose-Patienten bleiben von diesen Müdigkeitsgefühlen geschönt. Bei der Arthrose besteht eine chronische (langsam fortschreitende) Entzündung der Gelenkinnenhaut.

Die weitere wesentliche Unterschied zwischen Rheuma und Arthrose ist die Krankheitsursache: Bei Rheuma sind die Schmerzen auf die Gelenkenentzündung zurückzuführen, aber bei Arthrose sind sie die Folge der Knorpel- und Gelenkzerstörung.

Des Weiteren unterscheiden sich die Symptome von Rheuma und Arthrose dadurch, dass die Arthrose ab dem 40. Lebensjahr und Rheuma zwischen dem 25. – 50. Lebensjahr beginnt. Dabei kann Rheuma schon bei den Kindern diagnostiziert werden.

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Osteoporose bei Frauen

Mittwoch, 18. November 2009 14:05

Osteoporose bei Frauen

Osteoporose bei Frauen tritt deutlich öfter auf als viele Frauen denken: Laut jüngster Statistik betrifft die Osteoporose bei Frauen doppelt so häufig wie Männer. Dabei ist fast jede dritte Frau und jeder fünfte Mann über 50  betroffen. Die Frauen sind überwiegen von  der primären Osteoporose betroffen. In der Regel tritt Osteoporose bei Frauen in den Wechseljahren (postklimatisch) oder erst ab dem 70. Lebensjahr auf.

Osteoporose bei Frauen wird durch hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren oder durch eine Erkrankung ausgelöst. Das Hormon Östrogen spielt in diesem Zusammenhang eine besonders wichtige Rolle. Ab dem 50. Lebensjahr nimmt die Östrogenproduktion in den Eierstöcken im Klimakterium ab, das kann in einigen Fällen zur einseitigen Veränderung des Knochenstoffwechsels führen. In Folge dessen wird wesentlich mehr Kalzium abgebaut und ausgeschieden als eingelagert. Das ist die häufigste Ursache von Osteoporose bei Frauen.

Doch einige Studien zeigen, dass ab dem 70. Lebensjahr mehr Männer betroffen sind als Frauen. Dabei handelt es sich um so genannte Altersosteoporose. Anders als in Falle der Osteoporose bei Frauen wird diese Form der Altersosteoporose in Folge von Bewegungs-, Kalzium- und Vitamin-D-Mangel ausgelöst.

Relativ selten wird Osteoporose bei Frauen in Folge eines spezifischen Gendefektes (Veränderung des Typ-I-alpha-1-Gens) ausgelöst. Zur frühzeitigen Diagnostizierung soll ein Test noch vor den Wechseljahren anhand einer Blutuntersuchung durchgeführt werden.

Besonders oft wird Osteoporose bei Frauen diagnostiziert, die unter Magerheit leiden. Um ihr Osteoporose-Risiko zu erkennen, sollten Frauen ab dem 50. Lebensjahr Gewicht, Körpergröße und weitere Risikofaktoren regelmäßig vom Arzt kontrollieren lassen. Des Weiteren lässt sich die Osteoporose bei Frauen mit relativ einfachen Maßnahmen vorbeugen.

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Ernährung bei Rheuma

Dienstag, 17. November 2009 22:32

Ernährung bei Rheuma

Richtige Ernährung bei Rheuma spielt eine wichtige Rolle sowohl zur Therapie als auch zur Vorbeugung. Besonders für die über gewichtigen Rheumatiker ist die richtige Ernährung bei Rheuma von Bedeutung. Die Gelenke schonen. Nicht nur bei Rheuma sondern auch beim Übergewicht werden die Gelenke sehr geansprucht. Des Weiteren haben sich regelmäßige Fasten- und Entschlackungskuren besonders bei akuten Schmerzen als ein wirksames Mittel zur Schmerzlinderung erwiesen.

Eine spezielle Ernährung bei Rheuma ist deshalb so wichtig, weil die Entzündungen , die aus der Fettsäure Arachidonsäure gebildet werden, durch so genannte Eicosanoiden (Thromboxan A2, Prostaglandin E2, Leukotrien B4) ausgelöst werden. Die Ernährung bei Rheuma zielt darauf ab, die Menge an Arachidonsäure in der Nahrung zu reduzieren. Denn es ist mittlerweile bewiesen, dass der Arachidonsäuregehalt im Blut im direkten Zusammenhang mit der Häufigkeit und der Stärke der Schmerzen steht: Je weniger Arachidonsäure, desto weniger Entzündungsmediatoren können gebildet werden.

Deshalb bilden Obst und Gemüse die Grundlage für die ausgewogene Ernährung bei Rheuma. Sie müssen möglichst unbehandelt und schadstoffarm sein. Dagegen ist das Fleisch und die anderen Quellen von tierischen Fetten unerwünscht. Dabei muss bei einer richtigen Ernährung bei Rheuma die ausreichende Zufuhr an die Omega-3-Fettsäuren aus Fisch und bestimmten Pflanzenölen gewährleistet sein, da diese die Entzündungen lindern können. Und natürlich soll man die Immunstoffe wie Vitamin A, C und E und die sekundären Pflanzenstoffe nicht außer Acht lassen. Diese Vitamine und Spurenelemente (Antioxidantien) lindern die Entzündungen. Das Fasten ist auch ein wichtiger Bestandsteil der Ernährung bei Rheuma. Absolutes Fasten (”Nulldiät”) lindert die Schmerzen. Dabei ist es wichtig mindestens 2-3 Liter am Tag zu trinken. Mit dem Fasten wird das Ziel verfolgt, Arachidonsäurezufuhr zu reduzieren und damit Entzündungen zu vermeiden.

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Die Wirbelsäule

Montag, 16. November 2009 16:02

Die Wirbelsäule

Die Wirbelsäule stellt das zentrale tragende Konstruktionselement des Körpers dar, bildet die knöcherne Mitte des Körpers, verbindet alle anderen Teile des Skelettes miteinander. Im so genannten Wirbelkanal der Wirbelsäule befindet sich Rückenmark und die Nerven, die die Steuerung und Übermittlung von Reizen aus der Umgebung ermöglichen. Anders ausgedrückt, bezeichnet die Wirbelsäule das bewegliche Achsenskelett des Körpers. Sie besteht aus den Wirbeln, den Bandscheiben und dazugehörigen Bändern und Muskeln. Die Wirbelsäule besteht aus 33 Wirbelkörpern, die zu den folgenden Abschnitten zusammengefügt werden können:

  • Sieben Halswirbel der so genannten Halswirbelsäule,
  • zwölf Brustwirbel der so genannten Brustwirbelsäule,
  • fünf Lendenwirbel der Lendenwirbelsäule,
  • fünf Kreuz- und Steißwirbel.

Als Teil des menschlichen Stütz- und Bewegungsapparates kommen der Wirbelsäule insbesondere mechanische Aufgaben zu. Die Wirbelsäule kann in allen Abschnitten nach vorne gebeugt und zur Seite geneigt werden. Durch die Stellung der Dornfortsätze und der kleinen Wirbelgelenke kann die Brustwirbelsäule nach hinten kaum überstreckt und die Lendenwirbelsäule nur in geringem Maße verdreht werden.

Ausgenommen vom ersten Halswirbel, bestehen die andere Wirbel aus einem kompakten Wirbelkörper, an den sich der knöcherne Wirbelbogen anschließt. Die meisten Wirbel sind miteinander durch eine Bandscheibe und echte Gelenke zwischen den einzelnen Wirbeln (die Wirbelbogengelenke) verbunden.

Aufgrund ihrer besonderen Rolle wird die Wirbelsäule täglich stark belastet, dass neben    schweren Verletzungen der Wirbelsäule, Verschleißerscheinungen, Infektionskrankheiten und altersbedingten Erkrankungen zu den verschiedenen Rückenerkrankungen führen kann. Die häufigsten Erkrankungen der Wirbelsäule sind: Bandscheibenvorfall, Osteochondrosis, rheumatische entzündliche Erkrankungen (wie Morbus Bechterew), sowie Deformationen wie die Skoliose. Degenerative Veränderungen der Bandscheiben, Wirbelkörper, Wirbelgelenken, der Muskulatur und den Bänder führen ebenso zu den Erkrankungen der Wirbelsäule.

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Verspannungen im Rücken

Montag, 16. November 2009 16:00

Verspannungen im Rücken

Wer viel im Sitzen arbeitet, hat häufig Verspannungen im Rücken. Muskelverspannungen im Bereich der Wirbelsäule sind fast immer auf Fehlbelastungen oder Fehlhaltungen zurückzuführen. Verspannungen im Rücken treten in Folge der Stoffwechselstörung im Muskelgewebe auf, die durch Dauerbelastung entstehen  können. Dabei verhärtet sich der betroffene Bereich und dadurch entstehen die Schmerzen. Bei chronischen Verspannungen im Rücken kann es sogar zu einer Reduzierung des Muskelgewebes (Atrophie) kommen.

Weiterhin führen immer öfter die Fehlhaltungen zur schmerzhaften Verspannungen im Rücken. Viele Menschen arbeiten ständig im Büro. Und wer dabei dauerhaft falsch sitzt, leidet oft unter schmerzhaften Verkrampfungen der Wirbelsäulemuskulatur. Bleiben diese dauerhaft unbehandelt, entwickelt sich eine Schonhaltung, die eigentlich die Schmerzen lindern muss. Doch in der Tat passiert das Gegenteil davon: Schonhaltung führt oft zu weiteren Verspannungen im Rücken, die wiederum zu neuen Schmerzen führen können.

Andersrum werden bei vielen Menschen während der Arbeit nur bestimmte Muskelgruppen belastet oder sogar überbelastet. Das kann zur Fehlbelastung führen. Der Körper versucht die überbelastete Muskelgruppen dadurch zu entlasten, dass er verstärkt jene Muskeln anspannt,  die die geschädigten Muskelgruppen entlasten sollen. Dieses Ungleichgewicht führ zu einer muskulären Dysbalance, infolge deren die schmerzhaften Verspannungen im Rücken entstehen.

Weiterhin können Verspannungen im Rücken die Folge der Verletzung (z. B. in Folge der Wirbelkörperbruch) sein. Fast genau so wie bei Fehlbelastung versucht der Körper durch eine Änderung der Muskelanspannung den geschädigten Bereich zu entlasten und die Beschwerden so zu lindern. Verspannungen im Rücken  können auch durch eine Erkältung entstehen. Aber auch psychische Belastungen können zu einer unbewussten Muskelverspannung führen. Stress, psychische Anspannung oder Angst führen manchmal zu dauerhaften Verspannungen im Rücken

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Ursachen von Rückenschmerzen

Montag, 16. November 2009 15:58

Ursachen von Rückenschmerzen

Die Ursachen von Rückenschmerzen sind sehr vielfältig und lassen sich nur selten eindeutig diagnostizieren. Es gibt typische Situationen und Umstände, die Schmerzattacken auslösen können. Dabei liegt eine genaue Ursache von Rückenschmerzen nicht immer unbedingt im Wirbelsäulenbereich. Diesbezüglich lassen sich spezifische von unspezifischen Rückenschmerzen unterscheiden. Spezifische Rückenschmerzen haben einen bestimmten körperlichen (somatischen) Auslöser, z. B. einen Bandscheibenvorfall oder eine Skoliose. Dabei werden Abnutzungserscheinungen, Verletzungen, Entzündungen oder bestimmte Erkrankungen als Ursachen von Rückenschmerzen vermutet. Unspezifische Rückenschmerzen lassen sich dagegen nicht auf eindeutig krankhafte körperliche Veränderungen als Ursache der Beschwerden zurückführen. In den meisten Fällen sind sie harmlos. Doch bei andauernden oder wiederkehrenden Schmerzen besteht die Chronifizierungsgefahr. Weil in diesem Fall die eindeutige Ursache von Rückenschmerzen unklar ist, werden die Schmerzen meist symptomatisch behandelt. Dabei handelt es sich vor allem um Linderung der Schmerzen, Verbesserung der Beweglichkeit und Kräftigung der Muskulatur.

Weiterhin treten oft die muskulären Verspannungen z.B. nach einer Überanstrengung oder Verkühlung als Ursachen von Rückenschmerzen auf. Solche Schmerzen verschwinden meistens durch Wärmeanwendung und Schonung. Dauern die Schmerzen länger und schränken sie die Bewegung in eine bestimmte Richtung ein, so lässt sich eine Blockierung als Ursache von Rückenschmerzen vermuten.

Die häufigste Ursache von Rückenschmerzen ist der Verschleiß, d. h. Abnutzung der Wirbelsäule, Wirbelkörper oder Bandscheibe. Weiterhin werden oft als Ursachen von Rückenschmerzen folgende genannt: Skeletterkrankungen (Osteoporose), Entzündungen (Rheuma), Missbildungen (Skoliose) und Verletzungen (Schleudertrauma).

Eine besondere Gruppe von Schmerzen stellen die Rückenschmerzen dar, die nicht mit der Wirbelsäule in Verbindung stehen. Das sind z. B. Übertragungsschmerzen in Folge der Erkrankungen von inneren Organen und Myofasziales Syndrom (die Schmerzen gehen von Muskeln neben der Wirbelsäule aus).

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