Beiträge vom 8. November 2009

Kopfschmerzen bei der Schwangerschaft

Sonntag, 8. November 2009 17:27

Kopfschmerzen bei der Schwangerschaft

Kopfschmerzen bei der Schwangerschaft sind keine Seltenheit. Sie sind in der Regel eine Sonderform der Kopfschmerzen, die wegen der Schwangerschaft schwer zu behandeln sind. Die meistverbreitete Ursache für die Entstehung der Kopfschmerzen bei der Schwangerschaft ist die Hormonumstellung. Dabei sinkt der Wert des weiblichen Geschlechtshormons Östrogen im Blut der Schwangeren. Dieses Geschlechtshormon ist für die Verarbeitung von Schmerzreizen im Gehirn verantwortlich. Eine weitere Ursache der Kopfschmerzen bei der Schwangerschaft kann ein Mangel an Flüssigkeit im Körper sein. Auch Stress, Wetterwechsel, ungesunde Körperhaltung, schlechte Luft, Erschöpfung oder Überanstrengung können die Kopfschmerzen bei der Schwangerschaft auslösen.

Eine medikamentöse Therapie der Kopfschmerzen bei der Schwangerschaft sollte nur sehr vorsichtig und immer unter ärztlicher Anleitung erfolgen. Es empfiehlt sich diese Therapie nur dann einzusetzen, wenn eine nicht-medikamentöse Behandlung keinen Erfolgt hat. Solche Maßnahmen wie z. B. Akupunktur, Entspannungsmassagen und -techniken haben fast keine Nebenwirkungen und können die Kopfschmerzen bei der Schwangerschaft entweder völlig beseitigen oder deutlich mildern.

Bei der medikamentösen Therapie der Kopfschmerzen kommt oft Magnesium zum Einsatz. Der Arzt kann auch solche Arzneimittel wie Metropolol, ein Beta Blocker oder Paracetamol bei Kopfschmerzen bei der Schwangerschaft verordnen. Dabei werden Vorsicht und kontinuierliche ärztliche Aufsicht empfohlen.

Treten krampfartige Kopfschmerzen bei der Schwangerschaft auf, kann auch ein Mineralstoffmangel die Ursache für die Schmerzen sein. Werden die Kopfschmerzen mit Flimmern vor den Augen, einem Druck auf den Magen und Erbrechen begleitet, kann es sich um eine Schwangerschaftsvergiftung handeln.

Bei den Kopfschmerzen bei der Schwangerschaft können auch einige Hausmittel helfen. So werden z. B. kalte oder warme Umschläge auf Kopf und Nacken sowie das Einreiben der Stirn, des Nackens und der Schläfen mit einem Heilpflanzenöl empfohlen. Außerdem ist ausreichende Bewegung an der frischen Luft, zwei bis drei Liter Flüssigkeit und eine kleine Massage sehr wirksam bei der Behandlung der Kopfschmerzen bei der Schwangerschaft.

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Schlafstörung bei Kopfschmerzen

Sonntag, 8. November 2009 17:12

Schlafstörung bei Kopfschmerzen

Es gibt vielleicht kaum einen Menschen, der noch niemals in seinem Leben Kopfschmerzen gehabt hat. Es gibt etwa 180 verschiedene Kopfschmerzformen. Dabei treten auch oft völlig unterschiedliche Symptome auf. Eines davon ist die Schlafstörung bei Kopfschmerzen. In diesem Fall wird die Schlafstörung von Kopfschmerzen verursacht.

Schlafstörung bei Kopfschmerzen ist ein ziemlich verbreitetes Begleitsymptom von Migräne. Migränepatienten beklagen sich über Störung des Schlaf- und Wachrhythmus. Bei solchen Schlafstörungen treten oft Kopfschmerzen gerade in den Morgenstunden auf.  Eine mögliche Erklärung von Schlafstörungen bei Kopfschmerzen liegt darin begründet, dass es zur überflüssigen Freisetzung des Botenstoffs Serotonin kommt. Diese wichtige Substanz kann durch nahrungsbedingte Auslöser (insb. Alkohol, Schkolade und Käse) aus den Blutplättchen (Thrombozyten) freigesetzt werden und Schlafstörungen bei Kopfschmerzen provozieren. Des Weiteren können Schlafstörungen bei Kopfschmerzen auch durch Stresshormone wie Adrenalin und Noradrenalin verursacht werden. Diese Stresshormone verringern die Gefäßweite der Hirngefäße und können die Ursache für Kopfschmerzen sein.

Ein sehr verbreitetes Begleitsymptom der Schlafstörungen bei Kopfschmerzen ist eine ausgeprägte Tagesmüdigkeit mit Leistungs- und Konzentrationsschwächen, sowie Stimmungsschwankungen. Solche Patienten brauchen einen erholsamen Nachtschlaf. Gerade beim Nachtschlaf wird der Körper regeneriert und die Immunabwehr gestärkt.

Zur Vorbeugung der Schlafstörungen bei Kopfschmerzen können folgende relativ einfache Maßnahmen vorgeschlagen werden:
•    Ausreichende Bewegung: Dreimal 30 Minuten Walking in der Woche an der frischen Luft beugt Schlafstörungen bei Kopfschmerzen  vor.
•    Regelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus: Immer zur gleichen Zeit ins Bett gehen und wieder aufstehen.
•    Entspannungsmethoden wie z. B. Autogenes Training und die progressive Muskelentspannung nach Jacobsen können Schlafstörungen bei Kopfschmerzen vorbeugen oder mildern.
•    Kühlung wird als eine anerkannte Methode zu Vorbeugung und Linderung von Kopfschmerzen empfohlen. Dabei kann ein Gelkissen oder zerstoßene Eiswürfel für etwa eine Minute auf die Stirn, Schläfen oder in den Nacken gelegt werden. Nach einer kurzen Pause (ca. 3 Minuten) wird erneut die Kühlung vorgenommen.

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Symptome von Migräne

Sonntag, 8. November 2009 17:07

Symptome von Migräne

Mit Hilfe der Symptome von Migräne lassen sich verschiedene Formen der Erkrankung diagnostizieren. Laut der internationale Klassifikation werden folgende Hauptformen der Migräne definiert: Migräne ohne bzw. mit Aura, die ophthalmoplogische und die retinale Migräne. In folgendem wird ein kurzer Überblick über die meistverbreiteten Formen gegeben.

Als typische Symptome der Migräne ohne Aura („einfache“ Migräne) werden allmählich zunehmende und pulsierende Kopfschmerzen genannt. Diese Schmerzen treten einseitig auf und können unbehandelt von 4 bis zu 72 Stunden dauern. Oft werden die o.g. Symptome von Migräne auch von Übelkeit und Erbrechen begleitet. Betroffene reagieren überempfindlich auf Geräusche und Licht. Auch rasches Gehen oder Treppensteigen können die üblichen Symptome von Migräne verstärken.

Die typischen Symptome von Migräne mit Aura sind im Prinzip denen ohne Aura ähnlich. Der Unterschied liegt jedoch darin begründen, dass die neurologischen Begleitsymptome zusätzlich zur „klassischen“ Symptomen erscheinen (so genannte Aura). Als zusätzliche Symptome von Migräne mit Aura werden Seh-, Sprach- und Empfindungsstörungen, sowie Lähmungen  genannt. Unbehandelt dauern die einzelnen Symptome von Migräne mit Aura in der Regel weniger als eine Stunde.

Zu den besonderen Symptomen von Migräne mit Aura gehören auch Gangunsicherheit, Ohrgeräusche, Drehschwindel und Empfindungsstörungen in den Händen und im Gesicht. Diese Erscheinungen sind allerdings relativ selten und treten überwiegend nur bei jungen Frauen auf.

Eine weitere Gruppe von Migräne stellt die ophthalmoplogische Migräne dar. Sie wird durch Lähmungen der Hirnnerven, die für die Beweglichkeit des Auges verantwortlich sind, verursacht. Als typisches Symptom von Migräne wird die Erscheinung der entweder parallelen oder auch übereinander stehenden Doppelbilder genannt.

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Schmerztherapie bei Kopfschmerzen

Sonntag, 8. November 2009 17:05

Schmerztherapie bei Kopfschmerzen

Schmerztherapie bei Kopfschmerzen wird oft nur mit Einsatz von Schmerzmitteln verbunden und damit gilt sie als ein symptomatischer Behandlungsversuch. Weiterhin können bei regelmäßiger Einnahme von Schmerzmitteln ernsthafte Nebenwirkungen eintreten.

Im Gegensatz dazu  liegt der Schwerpunkt der alternativen Schmerztherapie bei Kopfschmerzen an der Ursache des Schmerzes. Solche Schmerzbehandlungsmethoden kommen dann zum Einsatz, wenn nicht nur die Schmerzen gelindert werden müssen, sondern auch der Einsatz von traditionellen Arzneien mit Nebenwirkungen verbunden sein könnte. Die Spanweite der zum Einsatz kommenden Methoden der modernen Schmerztherapie bei Kopfschmerzen erstreckt sich von traditionellen Medikamenten und Akupunktur bis hin zu Massagen.

Hat die oben genannte Schmerztherapie bei Kopfschmerzen keine Wirkung gezeigt und/oder möchte (darf) der Betroffene keine oder weniger Medikamente nehmen, kommt dann die multimodale Schmerztherapie zum Einsatz.  In diesen Zusammenhang wird oft z. B. die sog. „therapeutische Lokalanästhesie“ genannt. Diese moderne Schmerztherapie bei Kopfschmerzen erwieß sich als sehr effektive und fast risikolose Methode zur Behandlung der Kopfschmerzen.

Einen bewährten Ansatz stellt auch eine komplexe Schmerztherapie bei Kopfschmerzen dar. Diese Therapie geht davon aus, dass die Kopfschmerzen von verschiedenen Faktoren ausgelöst werden können und sie oft unterschiedliche, personenabhängige Begleitsymptome haben. Nur eine komplexe Schmerztherapie kann bei solchen Kopfschmerzen effektiv helfen. Es ist schon mittlerweile bewiesen, dass ausschließlich medikamentöse oder psychotherapeutische Behandlung deutlich geringeren Erfolg haben als komplexe Schmerztherapie bei Kopfschmerzen.

Neben einer medizinischen Behandlung empfiehlt sich auch eine Selbstfürsorge als wirksame Schmerztherapie bei Kopfschmerzen. Es ist wichtig, dass die Betroffenen nicht nur vom Arzt behandelt werden, sondern auch sie selbst Entspannungstechniken (z. B. progressive Muskelentspannung nach Jacobson) anwenden können. Dabei werden einzelne Muskelgruppen bewusst an- und entspannt, wodurch sich ein besseres Gefühl für den Spannungszustand des Körpers einstellt.

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Ursachen von Kopfschmerzen

Sonntag, 8. November 2009 17:03

Ursachen von Kopfschmerzen

Die Ursachen von Kopfschmerzen sind vielfältig und noch immer nicht genau bekannt. Im Allgemeinen werden in der Literatur folgende Ursachen von Kopfschmerzen genannt: Stress, Verspannungen, hormonelle Störungen oder Hunger sowie Arzneimittel bedingte Schmerzen.

Laut Statistik stellen die durch Gefäße bedingten Ursachen von Kopfschmerzen die meist verbreitete Form von Kopfschmerzen dar. Als andere allgemeine Ursachen werden oft Durchblutungsstörungen des Kopfes, Verspannungen bei psychischer Überforderung, Erkrankungen von Augen und Ohren genannt.

Nachfolgend wird ein Überblick über die häufigsten Ursachen von Kopfschmerzen bei verschiedenen Schmerztypen gegeben. Als wichtigste Ursache der Kopfschmerzen vom Spannungstyp wird oft das körper­eigene Schmerzabwehrsystem genannt. Diese Schmerzen werden von Mangel an dem Botenstoff Serotonin verursacht. Die auslösenden Faktoren sind sehr unterschiedlich. Beispielweise können die folgenden genant werden: Dauerstress, monotones Sitzen am Arbeitsplatz, ungünstige Schlafpositionen und Lichteinfall, Medikamentenmissbrauch etc.

Die typischen Ursachen der Kopfschmerzen bei Migräne sind sowohl entzündliche als auch durchblu­tungsbedingten Krankheitsmechanismen. Zwar ist eine Migräne nicht vollständig heilbar, kann aber in der Regel erfolgreich behandelt werden. Häufig auftretende Ursachen der Kopfschmerzen  bei der Migräne sind: Wechsel im Schlaf-Wach-Rhythmus, hormonelle Einflüsse (besonders bei Frauen), Hunger, Wetterwechsel, Alkohol, Nikotin und bestimmte Nahrungsmittel.

Als sehr verbreitete Ursache von Kopfschmerzen, die aufgrund der körperlichen Belastung entstehen, kann ein Flüssigkeitsmangel  genannt werden. Vor allem Kopfschmerzen bei Schwangeren werden häufig durch einen deutlich erhöhten Flüssigkeitsbedarf hervorgerufen.

Ursachen der Kopfschmerzen, die als Nebenwirkung von Medikamenten auftreten, lassen sich an die Wirkungsstoffe von diesen Arzneimitteln zurückzuführen. Die regelmäßige Einnahme von Schmerzmitteln kann eine Ursache der Kopfschmerzen sein. Dabei sind die verschreibungspflichtigen Kombinationspräparate besonders gefährlich.

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Symptome der Kopfschmerzen

Sonntag, 8. November 2009 16:56

Symptome der Kopfschmerzen

Symptome der Kopfschmerzen treten in verschiedenen Formen je nach Ursache und persönlichem Empfinden auf. Sie können sich entweder nur in bestimmten Bereichen bemerkbar machen oder den ganzen Kopf betreffen. Symptome der Kopfschmerzen können attackenweise auftreten oder chronisch verlaufen. Man unterscheidet zwischen gelegentlichen Kopfschmerz, den Spannungs-, Cluster- und Schmerzmittel-Kopfschmerz.

Dabei treten oft unterschiedlichen Symptome der Kopfschmerzen auf.Bei Migräne beklagen sich die Patienten oft über folgende Symptome der Kopfschmerzen:
innere Unruhe, Aggressivität, Depression, Müdigkeit, Heißhunger, Durchfall. Die Migräne betrifft fast immer nur eine Kopfhälfte. Sie trifft anfallsartig in bestimmten Zeitabständen auf, insbesondere in den frühen Morgenstunden. Diese chronischen Symptome der Kopfschmerzen können leider noch nicht vollständig geheilt werden. Jedoch ist es möglich ihre Intensität herabzusetzen.

Bei Cluster-Schmerzen werden oft folgende Symptome der Kopfschmerzen genannt:
der Schmerz tritt einseitig im Bereich der Augen und Schläfe auf und wird als hell, schneidend, brennend oder bohrend beschrieben. Charakteristisch ist dabei ein episodisches Auftreten, gehäuft im Frühjahr und im Herbst. Männer klagen über diese Symptome der Kopfschmerzen häufiger als Frauen.  Die Intensität der Schmerzen lässt die Patienten oft unruhig werden.

Bei Spannungs-Kopfschmerzen treten leichte bis mittelschwere beidseitige Schmerzen im Bereich des gesamten Kopfes ein. Oft werden die Symptome der Kopfschmerzen als dumpf, drückend bis ziehend beschrieben. Der Schmerz beginnt im Nacken und breitet sich im ganzen Kopf aus. Die Schmerzen können auch bis zu den Augen ausstrahlen und lassen sich zum Teil schwer lokalisieren.

Symptome der Kopfschmerzen können auch verschiedene Intensität haben und von leicht bis extrem intensiv reichen. Die Patienten empfinden den Schmerz entweder dumpf, drückend, stechend, pulsierend oder bohrend. Als weitere Symptome der Kopfschmerzen werden Übelkeit, Brechreiz, Lärm- und Lichtempfindlichkeit, Sehstörungen oder Depressionen genannt.

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Migräne

Sonntag, 8. November 2009 16:53

Migräne

Migräne ist eine Krankheit, die mit Kopfschmerzen und körperlichen Begleitsymptomen einhergeht. Bei Migräne handelt es sich um eine Erkrankung mit einem halbseitigen, pulsierenden Kopfschmerz, der häufig von Begleiterscheinungen wie Licht- und Lärmscheu (Photo-/Phonophobie), Übelkeit sowie von visuellen Symptomen und neurologischen Ausfällen begleitet wird.

Insgesamt leiden in Deutschland ungefähr zehn Millionen Menschen an Migräne: rund 15 Prozent der Frauen und sieben Prozent der Männer. Als Schlüsselursache der Migräne wird eine Störung des Serotonin-Gleichgewichts vermutet. Migräne ist noch nicht heilbar, sie kann aber erfolgreich behandelt werden.

Eines der meist verbreitete Symptome der Migräne ist die Überempfindlichkeit gegenüber Geräuschen und Licht sowie Übelkeit, die bis zum Erbrechen führen kann, sowie Wahrnehmungsstörungen. Bei Migräne klagen die Betroffenen über plötzlich auftretende, meist pulsierende Kopfschmerzen und sind während des Anfalls sehr empfindlich gegenüber Geräuschen und Licht. Manchmal kann eine Migräne auch eine besondere Vorphase haben (die so genannte Aura). Diese ist durch verschiedene neurologische Störungen (z. B. Seh- und Gefühlsstörungen, Gleichgewichtsprobleme und Lähmung) gekennzeichnet. Sowie bei der üblicher Form der Migräne als auch bei der Migräne mit Aura werden die Patienten von stechenden Kopfschmerzen und Belastung betroffen.

Mögliche Auslöser der Migräne können bestimmte Nahrungsmittel, Schlafmangel, Stress und hormonelle Einflüsse sein. Die Diagnose erfolgt durch die Krankengeschichte (Anamnese). Man unterscheidet zwischen der medikamentösen Therapie und nicht-medikamentösen Verfahren zur Behandlung der Migräne. In ersten Fall wird die Behandlung des Anfalls vorgenommen und gleichzeitig wird eine Intervalltherapie zur Verhinderung weiterer Anfälle vorgeschlagen.

Eine wichtige Vorbeugungsmethode bei Migräne ist ausreichend Bewegung, eine genaue Untersuchung der auslösenden Faktoren und der Verzicht auf bestimmte, individuell unterschiedliche Reizstoffe. Weiterhin erweist sich als sehr hilfreich das Erlernen und ausüben von Entspannungstechniken und die Stressbewältigung.

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Cluster-Kopfschmerzen

Sonntag, 8. November 2009 16:45

Cluster-Kopfschmerzen

Der Cluster-Kopfschmerz ist ein schwerer Kopfschmerz, der einseitig und in Attacken (Clustern), sowie in regelmäßigen Perioden von meistens 4-12 Wochen auftritt. Eine andere Bezeichnung für Cluster-Kopfschmerzen ist das Bing-Horton-Syndrom. Eine Attacke kann unbehandelt zwischen 30 und 180 Minuten dauern.

Der Cluster-Kopfschmerz ist eine besonders schmerzhafte Form des Kopfschmerzes. Typischerweise setzen die Kopfschmerzen immer zur gleichen Tageszeit ein, am häufigsten ein bis zwei Stunden nach dem Einschlafen oder am Morgen. Bei Cluster-Kopfschmerzen wechseln sich die „Schmerz-Perioden” und symptomfreie Zeitspannen (meist wenige Monate) in regelmäßigen Abständen ab. Weitere Begleitsymptome der Cluster-Kopfschmerzen sind  tränende, gerötete Auge sowie eine laufende Nase (nur auf der Schmerzseite).

Grundsätzlich wird zwischen zwei Krankheitsformen unterschieden: Episodische (80 Prozent) und chronische (20 Prozent) Cluster-Kopfschmerzen. Bei den episodischen Cluster-Kopfschmerzen dauern die Beschwerden etwa einen Monat (in einigen Fällen sogar bis 3 Monaten). Danach folgen die symptomfreien Intervalle, die sogar einige Jahre dauern können. Bei etwa 20 Prozent aller Patienten entwickelt sich der Cluster-Kopfschmerz zu einer chronischen Krankheit. Dabei werden einerseits die Schmerzperioden immer länger, anderseits werden die schmerzfreien Interwale immer kürzer.

Cluster-Kopfschmerzen werden dreimal sooft bei Männern diagnostiziert wie bei Frauen. Die Patienten leiden meist einen Großteil ihres Lebens unter Cluster-Kopfschmerzen. Diese Schmerzen können nicht vollständig bekämpf werden, sondern mit Hilfe der Sauerstofftherapie und speziellen Medikamenten die Attacken abgeschwächt bzw. unterdrückt werden können. Eine weitere Form der Therapie ist die Einnahme von so genannten Triptanen, wie z.B. das Sumatriptan. Solche Arzneimittel hemmen die Ausschüttung von Serotonin (einem Nervenzell-Botenstoff) und schwächen bzw. unterdrücken den Schmerz.

Weiterhin ist eine Prophylaxe von Cluster-Kopfschmerzen möglich. Dabei werden  Medikamente, wie z.B. Verapamil, Kortikosteroide oder Lithiumcarbonate eingesetzt, die noch vom Anfang der Schmerzperiode eingenommen werden müssen.

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Therapie von Kopfschmerzen

Sonntag, 8. November 2009 16:43

Therapie von Kopfschmerzen

In der Literatur wird zwischen folgenden grundsätzlichen Formen der Therapie von Kopfschmerzen  unterschieden:

  • Medikamentöse Therapie von Kopfschmerzen. Dabei werden verschiede schmerzstillende Substanzen eingesetzt, vor allem Arzneien aus der Gruppe der nichtsteroidalen Antiphlogistika und Analgetika wie z. B. solche allgemein bekannte Präparate: Acetylsalicylsäure, Paracetamol oder Indometacin. Ihre Wirksamkeit hängt von individuellen Empfindlichkeiten der Betroffenen ab. Allerdings ist der dauerhafte Einsatz von solchen Präparaten mit Nebenwirkungen verbunden.
  • Die Therapie von Kopfschmerzen mit Hilfe von Entspannungstraining. Eine solche Therapie von Kopfschmerzen wird als Ergänzung zur schmerzstillenden Medikamentenbehandlung empfohlen.
  • Homöopathie und Akupunktur: Diese Therapie von Kopfschmerzen kommt vor allem dann in betracht, wenn die traditionelle Behandlung keine Wirkung hat. In diesem Fall kann eine nichtschulmedizinische Therapie von Kopfschmerzen als Alternative oder Ergänzung zu den traditionellen Behandlungsverfahren eingesetzt werden.
  • Psychotherapie kommt genau dann in Betracht, wenn die Ursachen des Kopfschmerzes in unbewussten psychischen Konflikten liegen. Diese Therapie von Kopfschmerzen setzt allerdings die Bereitschaft der Betroffenen voraus, sich seinen eigenen bewussten oder unbewussten Problemen und Konflikten zu stellen.

Sicherlich hängt die Therapie von Kopfschmerzen auch von der Art des Kopfschmerzes ab. So kommen schon seit langem Hausmittel wie z. B. einfache Kältepackungen für den Stirn- und Schläfenbereich bei Spannungskopfschmerzen zum Einsatz. Eine solche Therapie von Kopfschmerzen soll aber nur kurzfristig angewendet werden.

Entspannungsübungen und Massagen sind als bewährte Methoden zur Behandlung von Stress bedingten Kopfschmerzen anerkannt.  Bei Migräne kommt eine Kombination von medikamentösen und nicht medikamentösen Maßnahmen zum Einsatz. Eine solche Form der Therapie von Kopfschmerzen kann nur dann wirksam sein, wenn während einer Attacke der Betroffene in Ruhe bleibt und von solchen Reizfaktoren, wie Geräuschen und Licht isoliert wird.

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Spannungskopfschmerzen

Sonntag, 8. November 2009 16:40

Spannungskopfschmerzen

Der Spannungskopfschmerz (auch Kopfschmerz vom Spannungstyp, tension haedache, Cephalea genannt) ist der am häufigsten auftretende Kopfschmerztyp. Der Spannungskopfschmerz zeichnet sich durch dumpf-drückende (nicht pulsierende) Schmerzen im gesamten Kopf. In Abhängigkeit von der Auftretenshäufigkeit wird zwischen episodischen und chronischen Spannungskopfschmerzen unterschieden. Vor allem die letzte Form kann das Leben der Betroffenen zur Hölle machen.

Laut Statistik, sind Frauen deutlich häufiger vom Spannungskopfschmerz betroffen als Männer. Ursachen vom Schmerz können anlagebedingt sein, aber können auch durch Stress, chronische Überforderung oder Depression ausgelöst werden. Als  häufigstes Begleitsymptom wird oft eine starke Erhöhung der Muskelanspannung im Halsbereich und empfindliche Stellen am Hinterhaupt genannt. Bei Spannungskopfschmerzen treten diffuse, dumpf- drückende Schmerzen im Hinterhauptsbereich auf, die bis in Schläfen oder Stirn ausstrahlen. Dabei werden diese Schmerzsymptome oft von Übelkeit und Schwindel, sowie durch Überempfindlichkeit gegenüber Licht, Geräuschen und Geruch begleitet.

Die inneren und äußeren Ursachen und Auslöser von Spannungskopfschmerzen sind bis heute noch nicht erforscht. Forscher vermuten, dass folgende Faktoren für die Auslösung von Spannungskopfschmerzen verantwortlich sein könnten:
•    erhöhte Anspannung der Kopf- und Halsmuskulatur,
•    erniedrigte zentrale Schmerzschwelle, die in der Regel nicht schmerzhafte Impulse als Kopfschmerzen wahrnimmt,
•    gestörte Schmerzkontrollmechanismen,
•    Spannungskopfschmerzen können auch durch emotionale Belastungen ausgelöst werden.

Der Schwerpunkt der Behandlung der Spannungskopfschmerzen wird sowohl auf die therapeutische Lokalanästhesie oder Neuraltherapie als auch auf die Behandlung der Funktionsstörungen im Bereich der HWS gelegt. Bei leichten Spannungskopfschmerzen wird lokale Wärme- oder Kältebehandlung und Massage eingesetzt. Werden die Schmerzen auf diese Weise nicht beseitigt, ist die Therapie mit rezeptfreien Schmerzmitteln empfohlen. Treten die Symptome immer häufiger auf oder werden sie immer schwerer, sollten Sie unbedingt zum Arzt gehen.

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