Beiträge vom 11. November 2009

HWS-Syndrom

Mittwoch, 11. November 2009 21:23

HWS-Syndrom

HWS-Syndrom ist eine Sammelbezeichnung für eine Vielzahl sehr unterschiedlicher orthopädischer und/oder neurologischer Symptomenkomplexe, die von der Nacken-Schulter-Armregion ausgehen. Etwas vereinfacht gesagt, bedeutet der Begriff HWS-Syndrom die Schmerzen in der Halswirbelsäule.

In der medizinischen Literatur findet man drei grundsätzliche Formen der HWS-Erkrankungen:
1. Lokales HWS-Syndrom. Dabei handelt es sich um einen lokalen Schmerz in der HWS, der nicht in die Arme ausstrahlt.
2. Radikuläres HWS-Syndrom. In diesem Fall spüren die Betroffenen starke Schmerzen  nicht nur in der HWS selbst, sondern auch in den Armen. Die Nervenwurzel werden durch eine Kompression des HWS-Rückenmarkes „gereizt“.
3. So genanntes Pseudoradikuläres HWS-Syndrom. Hierbei wird auch die Ausstrahlung  der Schmerzen von der HWS in einen oder beiden Armen diagnostiziert. Die Ursache für die Schmerzen liegt nicht in einer Kompression der Nervenwurzel.

Das HWS-Syndrom hat verschiedene Ursachen und Auslöser. Die wichtigsten davon sind  hier aufgelistet:

  • Überlastung der Halswirbelsäule. Durch mangelnde Bewegung der HWS treten Schmerzen auf, die in den Schultergürtel ausstrahlen können. Dabei können richtige Kopfhaltung und Dehnübungen helfen.
  • Muskelverhärtungen führen oft zum HWS-Syndrom. Die Muskelverhärtungen lösen die Schmerzen aus. Die Betroffenen können den Kopf nicht längere Zeit in einer Position halten, ohne zu ermüden. Dabei können Dehnübungen, Wärme und/oder Entspannungsübungen helfen.
  • Beweglichkeitsstörungen beim HWS-Syndrom. Der Schmerz entsteht in den Wirbelgelenken und verringert die Beweglichkeit des Halses. Dabei ist die ärztliche Betretung unerlässlich. Nur der Arzt kann die richtigen Schmerzmittel und passende Krankengymnastikübungen  verschreiben.
  • Nervenreizungen. In diesem Fall strahlt der Schmerz bis in den Arm aus. Die Betroffenen fühlen enorme Schwäche. Es treten Lähmungserscheinungen auf. Als Therapie bei Nervenreizungen vom  HWS-Syndrom kommen Schmerzmittel und Krankengymnastik zum Einsatz.

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Homöopathie gegen Rückenschmerzen

Mittwoch, 11. November 2009 21:20

Homöopathie gegen Rückenschmerzen

Homöopathie ist zwar eine umstrittene aber weit verbreitete alternativmedizinische Methode, die zur Behandlung verschiedenen Erkrankungen verwenden wird. Die klassische Homöopathie gegen Rückenschmerzen geht davon aus, dass zur Behandlung der Schmerzen ein homöopathisches Mittel gefunden werden muss, das Ihre Lebenskraft anregt und dadurch eine Heilung Ihrer Rückenprobleme bewirkt. Zur Behandlung der regelmäßigen Rückenbeschwerden bittet Homöopathie gegen Rückenschmerzen eine Konstitutionsbehandlung an. Die akuten Schmerzen werden mit einem homöopathischen Akutmittel behandelt.

Homöopathie gegen Rückenschmerzen gilt als alternativmedizinische Methode. Wenn Ihnen eine traditionelle Behandlung nicht wirklich geholfen hat, kann einen Therapieversuch mit homöopathischen Mitteln sinnvoll sein. Wie lässt sich eine positive Wirkung der Homöopathie gegen Rückenschmerzen erklären? Die meisten homöopathischen Wirkstoffe sind extrem stark verdünnt. Deshalb ist es unwahrscheinlich, dass die Globuli oder Tropfen überhaupt irgendwelche Wirkung haben. Die meisten Wissenschaftler gehen davon aus, dass die positiven Effekte der Homöopathie gegen Rückenschmerzen vor allem auf den Placebo-Effekt zurückzuführen sind.

Homöopathie gegen Rückenschmerzen kommt z. B. bei folgenden Rückenbeschwerden in Frage:

  • Rhus-toxicodendron (Giftsumach) hilft bei Hexenschuss. Wenn der Schmerz nach einer Überforderung oder durch feucht-kalte Witterung auftritt und wenn Ihnen Bewegung und Wärme gut tun, kann Rhus-toxicodendron Ihnen möglicherweise helfen.
  • Bryonia (Zaunrübe) kommt bei akuten, stechenden Rückenschmerzen in Frage.
  • Homöopathie gegen Rückenschmerzen verfügt über ein wirksames Mittel gegen den Schmerz, der auch in die Beine ausstrahlt, schießend und reißend ist. In diesem Fall kommt Colocynthis zum Einsatz.
  • Magnesium phosphoricum ist ein bekanntes Mittel gegen Ischias-Schmerzen.

An diese Stelle ist es zu bemerken, dass Homöopathie gegen Rückenschmerzen eine passive Behandlungsmethode ist und kann Ihnen als alleinige Therapie langfristig nicht helfen. Deshalb ist es ratsam, zusätzliche Therapien anzuwenden.

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Die Halswirbelsäule

Mittwoch, 11. November 2009 21:17

Die Halswirbelsäule

Die Halswirbelsäule (HWS) stellt die Gesamtheit der sieben Wirbel zwischen Kopf und Brustwirbelsäule dar. Die Halswirbelsäule ist somit ein Bestandteil der Wirbelsäule, der aus sieben Halswirbelkörper (Vertebrae cervicales) besteht, die den Kopf mit dem Rumpf verbinden. Dabei unterscheiden sich in ihrem Aufbau die fünf unteren Wirbelkörper der Halswirbelsäule von den ersten beiden. Diese beide Wirbel haben Eigennamen: Atlas („Nicker“) und der Axis („Dreher“). Die Halswirbelsäule der gesunden Menschen ist bogenförmig nach vorne gewölbt und stellt der beweglichste Wirbelsäulenabschnitt dar.

Aber genau diese Beweglichkeit der Halswirbelsäule ist oft die Ursache für die verschiedenen Erkrankungen. Die meisten davon sind vor allem auf Verkehrsunfälle zurückzuführen. Besonders oft wird Verletzung des Rückenmarks in Folge des Schleudertraumas ohne Verletzungen der Bänder diagnostiziert. Deutlich schwerere Verletzungen treten im Fall von Instabilitäten am Kopf-Hals-Übergang verbundenem Schleudertraumata auf.

Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule treten relativ häufig auf und werden im allgemein auch als HWS-Syndrom bezeichnet. HWS-Syndrom zeichnet sich in erster Linie durch eine schräge Schonhaltung oder Zwangshaltung des Kopfes aus. Deutlich seltener werden angeborene und erworbene Missbildungen der Halswirbelsäule (z.B. Spina bifida, Block- und Keilwirbel, sowie erworbene Skoliosen) und chronische Erkrankungen (wie z.B. Osteoporose oder Osteomalazie) diagnostiziert.

Aus Verletzungen am Kopf-Hals-Übergang resultieren Instabilitäten in diesem Bereich, die  schwerwiegende Probleme mit sich bringen können. Die Verletzungen der Halswirbelsäule treten in Folge der Erkrankungen der Bandscheiben oder Verletzungen der Bänder auf.

Typische Symptome der Kopf-Hals-Instabilitäten sind: Schwindel, Benommenheit, Brennende oder stechende Schmerzen im Okzipitalbereich (Hinterhauptbereich), Wahrnehmungs- und Aufmerksamkeitsstörungen, Desorientierung, rasche Erschöpfbarkeit und Schlafstörungen, Schmerzen und/oder Missempfindungen in Gesicht und Armen.

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Chronischer Schulterschmerz

Mittwoch, 11. November 2009 16:03

Chronischer Schulterschmerz

Akuter und chronischer Schulterschmerz zeichnen sich in der Regel durch intensive Schmerzen und erhebliche Bewegungseinschränkungen aus. Die Patienten mit chronischem Schulterschmerz sind oft nicht in der Lage ihr Alltag selbständig zu organisieren.

Die Symptome und Intensität der Schmerzen sind je nach Stadium, Schmerzursachen und Schmerzintensität sehr unterschiedlich. Doch nach allgemeinem Verständnis wird der Schmerz als chronischer Schulterschmerz nur dann bezeichnet, wenn die Schmerzen über drei Monate anhalten.

Chronischer Schulterschmerz gilt als besonders therapieresistent und langwierig. Dabei handelt es sich um Schulter-Arm-Syndrom, Periarthritis oder Periarthropathia humeroscapularis. Die Ursachen davon können sehr unterschiedlich sein. Doch am häufigsten wird der chronische Schulterschmerz durch degenerative Veränderungen des Schultergelenkes, besonders des Kapsel- und Bandapparats mit Einrissen und Narbenbildung, verursacht. Zusätzlich kann auch dabei eine funktionelle Blockierung in den unteren HWS-Segmenten auftreten. Weiterhin können die Überbelastungen (etwa durch Überkopfarbeiten oder beim Sport) und Verletzungen für diese Krankheit ursächlich sein.

Es gibt auch Krankheiten, die den chronischen Schulterschmerz begünstigen. In diesem Zusammenhang kann man beispielsweise spezielle rheumatische Entzündung(Polymyalgia rheumatica) nennen.
Die Therapie des chronischen Schulterschmerzes muss streng ursachenbezogen und stadiengerecht durchgeführt werden. Dabei wird zwischen folgenden Therapien unterschieden:

  • medikamentöse Schmerztherapie (Analgetika, NSAR, einschließlich schwach- und stark wirksame Opioide)
  • Balneophysikalische Maßnahmen (in der Akutphase meist Kältebehandlung, bei chronischen Schmerzen wärme durchflutende Maßnahmen
  • Krankengymnastik zur Vermeidung einer Schultersteife
  • Punktion des Schultergelenks zur Entlastung und zur Installation von Lokalanästhetika und Steroiden
  • Chirurgische Therapie nach Ursache und Indikationsstellung

Chronischer Schulterschmerz lässt sich durch relativ einfache Maßnahmen vorbeugen. Es empfiehlt sich Kälte, Zugluft und einseitige Belastungen zu vermeiden. Sowie der regelmäßige Saunabesuch. Beim Sport (insb. Tennis und Schwimmen) sind Muskelaufbau- und -koordinationstraining sowie Ausgleichsübungen für die Muskeln im Schulterbereich zu empfehlen.

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Chiropraktische Behandlung

Mittwoch, 11. November 2009 16:00

Chiropraktische Behandlung

Chiropraktische Behandlung eignet sich nicht nur zur Behandlung von  Rückenbeschwerden, sondern  wird auch bei organischen Störungen angewendet. Die chiropraktische Behandlung zielt in erster Linie darauf ab, diagnostisch und therapeutisch solche Krankheiten zu behandeln, für die reversible Störungen der Statik und Dynamik des menschlichen Körper ursächlich sind. Eine besondere Rolle spielen dabei die Gelenke im Bereich der Wirbelsäule, die z.B. infolge eines Unfalls, einer Prellung oder auch nur einer „falschen“ Bewegung blockieren können. Die wichtige Rolle der chiropraktischen Behandlung der Gelenken- und Rückenprobleme wird noch Mal dadurch deutlich gemacht, dass die Blockierungen der Gelenke zu scheinbar unerklärlichen Schmerzen, Bewegungseinschränkungen, Muskelverspannungen und Fehlhaltungen führen können. Darüber hinaus können über reflektorische Vorgänge auch funktionelle organische Störungen ausgelöst werden.

Neben Schmerztherapie im Rückenbereich zeigt die chiropraktische Behandlung auch eine positive Wirkung bei Linderung der schmerzhaften und eingeschränkten Funktionen der Muskeln.

Eine positive Wirkung von chiropraktischen Behandlung ist schon mittlerweile bei folgenden gesundheitlichen Problemen nachgewiesen:

  • Kopfschmerzen und Schwindel
  • Nackenschmerzen, Verspannungen, Schleudertraumen
  • Schmerzen und Bewegungseinschränkungen der Schulter
  • Karpaltunnelsyndrom, Einschlafen der Finger/Hände
  • Intercostalneuralgie, Pseudoangina pectoris, Muskelverkrampfungen
  • LWS Syndrom, „Hexenschuß“, Lumbago
  • Bandscheibenvorfall und Ischias
  • Knie- und Fußgelenkbeschwerden

Eine chiropraktische Behandlung kann auch dann empfohlen sein, wenn die Gelenke schon durch Arthrose oder andere Erkrankungen degenerativ verändert sind. Selbst zur Linderung der durch eine Osteoporose entstandenen Schmerzen kann eine chiropraktische Behandlung erfolgreich eingesetzt werden.

Es gibt verschiedene Techniken, die für chiropraktische Behandlung zum Einsatz kommen. Dazu gehören z.B. die Manipulationsbehandlung, die Behandlung von Weichteilen wie Muskeln oder Sehnen, Heimübungen für den Patienten und Vorbeugung von Beschwerden.

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Chiropraktik

Mittwoch, 11. November 2009 15:56

Chiropraktik

Unter Chiropraktik versteht man eine komplementärmedizinische, biomechanische Behandlungsmethode mit dem Ziel, die normale Beweglichkeit der Gelenke (schwerpunktmäßig an der Wirbelsäule) wiederherzustellen. Die Chiropraktik beeinflusst das gesamte Nervensystem mit Impulsen aber beseitigt dabei keine Symptome oder Blockaden.

Bei Chiropraktik wird ein sanfter, kontrollierter und gezielter Druck an  bestimmten Körperbereiche ausgeübt, um die versagenden Kompensationsmechanismen des Körpers wiederherzustellen. Es wird der Zweck verfolgt, die auf einem gestörten Informationsfluss von und zum Gehirn basierenden Rückenprobleme zu behandeln. Die Chiropraktik setzt voraus, dass eine Unterbrechung dieses kritischen Kommunikationssystems die Rückenbeschwerden auslösen kann. Die Chiropraktik verwendet diverse orthopädische und neurologische Behandlungsverfahren und verfügt über eine spezielle manuelle und technische Methode, die die Behandlung des gesamten Bewegungsapparates ermöglichen.

Die Chiropraktik kann bei Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule, die auf funktionellen Störungen der Gelenke im Zwischenwirbelbereich beruhen hilfreich sein. So z.B. können Blockierungen des Gelenkspiels auftreten, die zu Irritationen des Nervensystems führen. Dabei können Kopfschmerzen, Ischiasbeschwerden oder Magenschmerzen auftreten. Solche Gelenkblockierungen können mit Hilfe der Chiropraktik erfolgreich behandelt werden.

Weiterhin können mit chiropraktischen Therapie bei Behandlung von schmerzhaften und eingeschränkten Funktionen im Muskel- und Sehnenbereich gute Ergebnisse erreicht werden.

Dabei kommen folgende Techniken der Chiropraktik zum Einsatz:
•    Adjustierung
•    Traktion
•    Translatorisches Gleiten
•    Weichteilbehandlung
•    Reflextechniken

Die traditionelle Technik der Chiropraktik ist die Manipulation. In jüngste Zeit gewinnen vor allem neurologische Reflextechniken an Bedeutung.
Die Chiropraktik eignet sich jedoch nur zur Behandlung von funktionellen  Rückenbeschwerden. Doch die überwiegende Zahl der Rückenerkrankungen ist nicht von  organischen Veränderungen verursacht wird.  Deshalb können nur wenige Rückenbeschwerden mit Hilfe von chiropraktischen Methoden behandelt werden.

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Bandscheibenvorfall

Mittwoch, 11. November 2009 15:53

Bandscheibenvorfall

Ein Bandscheibenvorfall ist eine sehr verbreitete Erkrankung der Wirbelsäule, bei der Teile der Bandscheibe in den Wirbelkanal vortreten und damit starke Rückenschmerzen verursachen. Bei einem typischen Bandscheibenvorfall passiert folgendes: Der Gallertkern der Bandscheibe wird plötzlich oder langsam verlagert (bzw. austreten) nach hinten in den Rückenmarkskanal (Spinalkanal) oder in den Nervenwurzel. Dabei entsteht ein ständiger Druck auf die Nervenwurzeln, der zu Schmerzen, Lähmungen und Gefühlsstörungen führen kann.

Es wird zwischen zwei typischen Arten der Bandscheibenvorfällen unterschieden. Am häufigsten tritt der Bandscheibenvorfall im Bereich der Lendenwirbelsäule (LWS) auf. Etwas seltener wird der Bandscheibenvorfall im Bereich der Halswirbelsäule (HWS) diagnostiziert. Die Hauptursache ist bei beiden Arten fast identisch: Verschiedene Überlastungen bei Vorschädigung der Bandscheiben können heftige Rückenschmerzen verursachen. Relativ selten tritt ein Bandscheibenvorfall ohne äußeren Anlass auf. Weiterhin können dafür folgende Ursachen verantwortlich sein: genetische Schwächen, einseitige Belastungen, eine Schwäche der Wirbel oder Muskulatur. Bis jetzt ist die Rolle der unfall- oder verletzungsbedingte Ursachen für das Auftreten von dieser Erkrankung nicht eindeutig nachgewiesen. Fest steht  jedoch, dass Verletzungen der Wirbelsäle den Bandscheibenvorfall begünstigen können. Nicht selten tritt diese Erkrankung gerade während einer Schwangerschaft auf. In allgemein begünstigen auch Bewegungsmangel, Fehlhaltungen und Übergewicht den Auftritt von dieser Erkrankung.

Typische Symptome des Bandscheibenvorfalls sind starke, häufig in einen oder beide Arme oder in ein oder beide Beine ausstrahlende Schmerzen. Diese Schmerzen können von Taubheitsgefühlen, Lähmungserscheinungen oder von einem Querschnittsyndrom begleitet werden. Spezifisch bei LWS können zusätzlich Stuhl-, Harninkontinenz und Reithosenanästhesie auftreten.

Eine Behandlung ist sowohl konservativ (Physiotherapie, Chiropraktik, Streckgeräte) als auch operativ (z. B. so genannte minimal-invasive Verfahren und mikrochirurgische Verfahren, wie die Perkutane Laser-Diskus-Dekompression) möglich.

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Bandscheibenvorfall in der Schwangerschaft

Mittwoch, 11. November 2009 15:52

Bandscheibenvorfall in der Schwangerschaft

Ein Bandscheibenvorfall entsteht üblicherweise durch eine Schwäche des Bindegeweberinges. Diese Schwäche führt zur Verlagerung des weichen geleeartigen Kerns. Häufig geschieht dies im Zusammenhang mit Fehl- oder Überbelastung der Wirbelsäule. In einigen Fällen tritt der Bandscheibenvorfall in der Schwangerschaft auf, der durch Überbelastung der Wirbelsäule begünstigt wird. Die meisten Bandscheibenvorfälle kommen an der LWS vor und treten am häufigsten im Alter von 30 bis 50 Jahren auf. Deshalb wird das Risiko für eine Frau im Alter von 30 Jahren den Bandscheibenvorfall in der Schwangerschaft zu erleiden, relativ hoch eingestuft. Besonders hoch ist die Wahrscheinlichkeit, einen Bandscheibenvorfall in der Schwangerschaft im 3. und 4. Schwangerschaftsmonat zu bekommen.

Laut Statistik ist dieses Risiko für die Frauen, die künstlich befruchtet werden, noch höher. In solchen Fällen ist das Risiko einen Bandscheibenvorfall in der Schwangerschaft zu erleiden um 20% höher als das einer Schwangeren, die auf natürlichem Wege ein Kind gezeugt hat.

Ursächlich sind die hormonellen Veränderungen und Überbelastungen der Wirbelsäule fürs Auftreten des Bandscheibenvorfalls in der Schwangerschaft verantwortlich. Die hormonellen Veränderungen führen u.a. dazu, dass die Bänder und Gelenke weicher werden. Weiches Bindegewebe und nicht ausreichend ausgebildete Muskeln im Rückenbereich begünstigen in besonderer Maße den Bandscheibenvorfall in der Schwangerschaft. Dabei tritt der Bandscheibenvorfall am häufigsten im Bereich der LWS auf und ist oft mit starken Schmerzen verbunden.

Welche Symptome hat einen Bandscheibenvorfall in der Schwangerschaft?
Typische Symptome eines Bandscheibenvorfalls in der Schwangerschaft sind:
•    Schmerzen beim Stehen, Gehen und Treppen laufen
•    Schwierigkeiten beim Aufstehen, Hinsetzen und beim Umdrehen im Bett
•    Schmerzen, die in die Arme oder Beine ausstrahlen
•    Lähmungserscheinungen und Taubheitsgefühle

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Bandscheiben OP

Mittwoch, 11. November 2009 15:48

Bandscheiben OP

Die Bandscheiben OP gehören zu den häufigsten neurochirurgischen und orthopädischen Eingriffen. Diese ernorme Häufigkeit der Bandscheiben OP lässt sich dadurch erklären, dass die Bandscheiben in der Halswirbelsäule und im Bereich der Lendenwirbel besonders extremen Belastungen ausgesetzt sind, die sie mit der Zeit zerstören. Belastungen können zur Vorwölbung oder zum gefürchteten Bandscheibenvorfall führen. Dabei drückt das austretende Material auf die Nerven, die in einer Art Kanal an der Wirbelsäule entlang laufen. Hier entstehen die oft unerträglichen Schmerzen, die Vorwölbung und Vorfall auslösen können. In den meisten Fällen kann der Bandscheibenvorfall konservativ, d.h. ohne Bandscheiben OP behandelt werden. Doch in den besonders schweren Fällen ist die Bandscheiben OP unerlässlich.

Laut Statistik werden nur in Deutschland ca. 60.000 Bandscheiben OP jedes Jahr vorgenommen. Dabei unterscheidet man zwischen traditionellen Bandscheiben OP und so genannten minimal-invasiven Verfahren, die besonders in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewannen. Weiterhin werden die Bandscheiben OP in zwei unterschiedlichen Kategorien unterteilt: Operation mit Erhalt oder Festigung der Bandscheibe und Operationen mit Ersatz der Bandscheibe oder Bandscheibenprothetik. Zu der ersten Kategorie der Bandscheiben OP gehören z.B. Chemonukleose, Epidurale Kathetertechnik, Endoskopische Verfahren/Minimal-Invasive Operation, Hydrojetnukleotomie, Mikrolaser, Mikrochirurgie. Zu der zweite Gruppe der Bandscheiben OP  zählen: Bandscheibenprothesen aus Titan oder Kunststoff, Gel-Kissen als Bandscheibenprothese und Bandscheiben aus körpereigenem Material.

Eine Operation ist Ratsam, wenn sich die Schmerzen als behandlungsresistent erweisen und sich auch dann nicht bessern, wenn sie mit multimodalen Therapiekonzepten behandelt wurden, sowie wenn es zu stärkeren Gefühlsstörungen oder zu einer Schwächung der Muskulatur kommt.

Die Bandscheiben OP kann zwingend notwendig sein, wenn die Blasen- und Mastdarmstörungen, Lähmungen oder Bewegungseinschränkungen auftreten.

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Die Bandscheibe

Mittwoch, 11. November 2009 15:47

Die Bandscheibe

Eine Bandscheibe ist eine flexible, faserknorpelige Verbindung zwischen Wirbeln. Etwas vereinfacht formuliert stellt die Bandscheibe zunächst einmal nichts weiter als eine knorpelige Verbindung zwischen den Wirbelkörpern dar. Doch innerhalb des komplizierten Systems der Wirbelsäule spielen die Bandscheiben eine wesentlich wichtigere Rolle. Die Wirbelsäule des Menschen besteht aus 23 Bandscheiben, die zusammen etwa 25 Prozent der Gesamtlänge der Wirbelsäule bilden.

Die Bandscheiben stellen eine Zusammensetzung von zwei verschiedenen Geweben dar. Von Innen werden sie aus elastischem Gallertkern und von Außen aus Faserringen gebildet. Sie dienen als beweglicher Stossdämpfer, der uns einen aufrechten Gang ermöglicht. In Folge dessen werden die Bandscheiben (besonders an Stellen mit vermehrter Beweglichkeit) stark belastet. Diese andauernde Belastung und vor allem die Überbelastung durch Arbeit, Sport, schweres Tragen oder Heben führen dazu, dass sich kleine Einrisse in den äußeren Fasern bilden können. In der Regel verheilen diese Risse innerhalb weniger age von alleine. Ziemlich selten treten dabei auch Rückenschmerzen auf.

Deutlich seltener passiert folgendes: Die abgenutzten Reste des Gallertkerns können in diese Einrisse eingedrückt werden und die Bandscheibe nach hinten schieben. Dadurch kann es zu so genannte Bandscheibenprotrusion kommen. Wenn dabei der Gallertkern nach hinten austritt, kommt es zu dem Bandscheibenvorfall, der oft von heftigen Rückenschmerzen in Folge der Einklemmung der benachbarten Nervenwurzeln begleitet wird.

Aufgrund der physiologischen Diffusion verlieren die Bandscheiben täglich Flüssigkeit. Dadurch schrumpft ein Mensch am Tag um bis zu drei Zentimeter. In der Nacht wird der Körper entlastet und die Bandscheiben saugen die Flüssigkeit wieder und die Wirbelsäule dehnt sich bis zur normalen Größe aus. Dieser Prozess wiederholt sich täglich und gewährleistet den Stoffwechsel der Bandscheiben.

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