Beiträge vom 12. November 2009

Rückenschmerzen nach Sport

Donnerstag, 12. November 2009 20:13

Rückenschmerzen nach Sport

Rückenschmerzen haben viele verschiedene Ursachen und Auslöser. Zur Behandlung und Vorbeugung von akuten Rückenschmerzen wird u.a. Krankengymnastik und Sport empfohlen. Doch laut jüngsten wissenschaftlichen Erkenntnissen ist diese Empfehlung umstritten: Die Sportler leiden selbst ziemlich oft unter Rückenschmerzen nach Sport.

Rückenschmerzen nach Sport treten in den meisten Fällen in Folge der Fehlbelastungen auf, wenn die Wirbelsäle durch die sportlichen Aktivitäten überbelastet wird. Doch nicht immer ist nur die Überbelastung von Wirbelsäle für Schmerzen verantwortlich. Rückenschmerzen nach Sport sind auch auf Verletzungen von inneren Organen oder Muskel zurückzuführen, die beim Sport nicht selten vorkommen.

An diese Stelle ist es wichtig zu bemerken, dass etwa 75% der Rückenschmerzen nach Sport sich innerhalb einer Woche spontan zurückbilden. Das bedeutet, dass die überwiegende Mehrheit von Schmerzsymptomen nicht dauerhaft ist. Rückenschmerzen nach Sport führen nur in seltenen Fällen zur ernsthaften Erkrankung und Chronifizierung. Sollte der Schmerz jedoch länger als eine Woche anhalten, so empfiehlt sich den Arzt aufsuchen und möglicherweise eine radiologische Überprüfung der Wirbelsäule durchführen lassen. Wird der Rückenschmerz nach Sport von anderen Symptomen begleitet, wie z.B. von Sensibilitätsstörungen oder Einschränkung der Motorik so sollte der Arzt früher aufgesucht werden.

Jüngste Expertenbefragungen zum Thema Rückenschmerzen nach Sport haben gezeigt, dass verschiedene Sportarten in unterschiedlicher Art und Weise unseren Körper belasten. So wurden z. B. Skilanglauf, Rückenschwimmen und Ausdauerlauf als besonders bandscheibenfreundlich eingestuft. Der Einfluss von Tanzen, Aerobic, Badminton und Volleyball auf das Rücken wurde als neutral bewertet. Besonders oft entstehen Rückenschmerzen nach Sport bei wettkampforientierten Gewichtheben, Squash, Tennis, Golfen und Hockey.

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Rückenschmerzen in der Schwangerschaft

Donnerstag, 12. November 2009 20:11

Rückenschmerzen in der Schwangerschaft

Rückenschmerzen in der Schwangerschaft können viele Ursachen haben. Außerdem können Rückenschmerzen in der Schwangerschaft schon in den ersten Monaten der Schwangerschaft vorkommen und sich mit zunehmendem Gewicht noch verstärken. Eine mögliche Ursache dafür ist das Aufdehnen des Bindegewebes wegen der hormonellen Umstellung. Weiterhin belastet das Gewicht des Kindes zusätzlich die Wirbelsäule. Rückenschmerzen in der Schwangerschaft führen oft auch zu einer Haltungsveränderung.

In den meisten Fällen sind Rückenschmerzen in der Schwangerschaft eher episodisch und lassen sich mit ganz einfachen Mitteln linder oder vorbeugen. Doch die Verwendung von typischen Schmerzmitteln wie Acetylsalicylsäure (ASS, Aspirin), Ibuprofen oder Paracetamol ist wegen der Schwangerschaft nicht erwünscht. Deshalb wird empfohlen, nicht-medikamentöse Therapien zur Vorbeugung der Rückenschmerzen in der Schwangerschaft auszusuchen und unter ärztliche Aufsicht anzuwenden. Besonders ratsam ist die Entlastung  und Stärkung des Rückens mit spezieller Gymnastik, Sport und Schwimmen. Schwimmen ist eine Wohltat für werdende Mütter, da das Wasser die Gelenke vom Gewicht befreit. Speziell zur Vorbeugung der Rückenschmerzen in der Schwangerschaft kommt auch Schwangerschaftsgymnastik zum Einsatz. Hier lernen Sie u. a. gezielt Übungen, die den Rücken entlasten und die Wirbelsäule stärken.

Auch Yoga entlastet den Rücken und hält ihn fit und beweglich. Zur Linderung der Rückenschmerzen in der Schwangerschaft wird oft Wärme eingewendet (Kirschkernkissen oder Wärmflasche). Massage wird sowohl zur Vorbeugung als auch zur Behandlung von Schmerzen empfohlen. Dabei hilft eine spezielle Massage effektiv gegen Verspannungen und fördert Durchblutung.

Weiterhin sollen Sie auf keinen Fall schwere Dinge heben oder tragen. Dies ist nicht nur eine weit verbreitete Ursache von Rückenschmerzen in der Schwangerschaft, sondern die könnte Anspannungen der Bauchmuskulatur verursachen.

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Rückenschmerzen durch die Arbeit

Donnerstag, 12. November 2009 20:09

Rückenschmerzen durch die Arbeit

Laut Statistik sorgen die Rückenschmerzen durch die Arbeit für die meisten Krankheitstage unter den Arbeitnehmern. Es klingt etwas überraschend, dass die Menschen mit sitzenden Tätigkeiten von Rückenschmerzen durch die Arbeit am meisten betroffen sind. Noch vor wenige Jahrzehnte war die Situation ganz anders. Damals litten die Industriearbeiter unter Rückenschmerzen durch die Arbeit. Es ist klar, dass fast jede berufliche Tätigkeit eine Reihe von Risikofaktoren für Rückenschmerzen in sich verbergt. Einseitige Bewegungsabläufe, schweres Heben und Tragen und psychischer Stress sind die Hauptursachen, die das Entstehen von Rückenschmerzen durch die Arbeit begünstigen.

Die meisten Menschen arbeiten jetzt im Büro. Dabei spricht man gar nicht von körperlichen Anstrengungen oder schweren Heben. Eine viel wichtigere Rolle spielt hier falsches und langes Sitzen. Auch falsch eingestellte Bürostühle und Monitore sowie falsche Tischhöhen führten zur Entwicklung von Verspannungen, die die Rückenschmerzen durch die Arbeit begünstigen. Durch solche ständige Schmerzen sinkt die Konzentrationsfähigkeit, was einen negativen Einfluss auf sämtliche Tätigkeiten mit sich bringt. Solche einfache Maßnahmen wie z.B. richtige Einstellungen von Büromöbeln und Monitoren können die Verspannungen reduzieren und dabei helfen, die Rückenschmerzen durch die Arbeit vorzubeugen. Zur Prophylaxe von arbeitsbedingten Rückenerkrankungen reicht  nicht nur eine „passive“ Vorbeugung. Idealer Weise soll eine passive Prophylaxe durch aktive Vorbeugungsmethode vervollständigt werden. An dieser Stelle wird oft „aktives Sitzen“ als eine moderne Methode zur Vorbeugung von Rückenschmerzen genannt. Diese Methode zielt in erste Linie darauf ab, mit Hilfe von häufigen Änderungen von Sitzposition, den Rücken zu entlasten und dadurch Rückenschmerzen durch die Arbeit vorzubeugen.

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Rückenleiden

Donnerstag, 12. November 2009 20:08

Rückenleiden

Außer Infekten stellt das Rückenleiden den häufigsten Grund für Krankschreibungen dar. Das zeigt noch Mal deutlich, dass unsere Lebensweise verändert ist: Der Mensch sitzt heutzutage wesentlich mehr als noch vor ein paar Jahrzehnten. Viel zu langes Sitzen gilt als Belastung für Wirbelsäle, Gelenken und Muskel. Damit gehört es zur Hauptursachen von Rückenleiden. Auslöser für Rückenleiden sind oft sehr vielschichtig, sei es persönliches Fehlverhalten, eine falsche Ernährung, Verletzungen, Haltungsschäden oder psychische Belastungen.

Auch chronische Erkrankungen oder alterbedingte Krankheiten sorgen dafür, dass immer öfter Rückenleiden diagnostiziert werden. Außer Schmerzen in der Wirbelsäule, versteht man unter Rückenleiden vor allem folgende Schmerzen: Nackenschmerzen, Ischiasschmerzen, Lumbalgien oder Schulterschmerzen. In diesem Zusammenhang werden oft Muskelschmerzen vernachlässigt und außer Acht gelassen. Doch gerade diese führen ziemlich oft zu heftigen episodischen Rückenleiden. Eine wichtige Aufgabe der Muskulatur ist die Gewährleistung der Gelenkstabilität. Schmerzen durch vorzeitigen Gelenkverschleiß, Überbeweglichkeit, Übergewicht oder Entzündungen führen zu Schonhaltungen. Diese sollte eigentlich die Rückenschmerzen linder. Doch in der Tat passiert gerade das Gegenteil: Schonhaltungen führen zu neuen Verspannungen und diese verursachen noch stärkere Rückenleiden. Krankengymnastik oder Sport aktivieren den Stoffwechsel in allen Geweben, und stärken die Muskeln. Das führt dazu, dass Stoffwechselprodukte ausgeschwemmt und die Schmerzen gelindert werden.

Zahlreiche Entspannungstherapien stellen bewährte Methoden zur Unterstützung von medikamentösen und nicht-medikamentösen Schmerztherapien sowie Krankengymnastik bei Rückenleiden dar. Dazu gehören z.B. autogenes Training oder Reiki. Weiterhin empfehlen sich Osteopathie und Akupunktur sowohl zur Prophylaxe als auch zur Behandlung von Rückenleiden. Akupunktur kommt auch bei akuten Rückenschmerzen zum Einsatz. Dabei wird diese Therapie als eine Risikoarme Alternative zu den starken Schmerzmitteln eingesetzt.

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Omalgie

Donnerstag, 12. November 2009 20:06

Omalgie

Das Wort “Omalgie” stammt aus dem Lateinischem und bezeichnet in der medizinischen Fachliteratur Schmerzen im Bereich der Schulterregion bzw. des Schultergelenks. Je nach Stadium, Schmerzursachen und -intensität werden immer unterschiedliche Symptome und Begleiterscheinungen der Omalgie diagnostiziert. Um eine chronische Omalgie handelt es dann, wenn die Schmerzen länger als drei Monate anhalten, regelmäßig wiederkehren und es dabei zu keinen langfristigen schmerzfreien Periode kommt.

Heute noch wird als Hauptursache für die Omalgie Arthrose genannt. Die Artrose kann die Ursache für Schulterschmerzen sein. Geht man davon aus, dass gerade das Schultergelenk verhältnismäßig wenig belastet wird,  führt die Artrose in der Tat eher selten zu Omalgie. Weiterhin geht in der Regel die Omalgie nicht vom Schultergelenk selbst aus, sondern öfters von den Nebengelenken (Akromioklavikulargelenk) und von den um das Gelenk herum liegenden Weichteilen.

Weitere Ursachen für Omalgie können sein:

  • Das Schulter-Hand-Syndrom
  • Omarthritis (Entzündung des Schultergelenks, als Folge einer entzündeten, rheumatischen Störungen)
  • Omarthrose (Schultergelenksarthrose)
  • mittleres Halswirbelsäulen- bzw. HWS-Syndrom
  • Überlastung/ Überreizung (z. B. bei Handwerk, Tennis, Golf)

Moderne Medizin verfügt über folgende therapeutische Möglichkeiten zur Behandlung der Omalgie:

  • Allgemeine Therapieansätze, wie: medikamentöse Schmerztherapie, physikalische Therapie (Krankengymnastik, Wärme, Kälte) und Akupunktur. Dabei  werden akute Beschwerden zunächst im Rahmen der hausärztlichen Behandlung oder der ambulanten Schmerzpraxis behandelt.
  • Weiterführende Behandlung in einer Schmerzklinik. Hilft die oben genannte Therapie nicht und/oder besteht die Gefahr einer Chronifizierung der Omalgie, sollten Sie sich unbedingt an eine erfahrene Schmerzklinik wenden. Solche Schmerzen zeichnen sich dadurch aus, dass dabei eine Art der Überreizung auftritt, die wiederum zu Dauerschmerzen führen kann, was wiederum eine Überreizung hervorruft. So entsteht ein Teufelskreis, der ohne entsprechende Behandlung mehrere Jahre anhalten kann.

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Muskelverspannung

Donnerstag, 12. November 2009 20:03

Muskelverspannung

Höchstwahrscheinlich ist eine Muskelverspannung die Hauptursache für die Schmerzen im Rückenbereich. In den meisten Fällen entsteht erstmal die Muskelverspannung selbst. Dann können die verspannten Muskeln in der Nähe liegenden Nerven “reizen“, wodurch der eigentliche Schmerz entsteht. Diese Schmerzen, die ursprünglich im Rückenbereich entstanden sind, können weit  in andere Bereiche ausstrahlen (z. B. bis ins Bein).

Der  Unterschied zu den „üblichen“ Verspannungen, die von selbst kommen und gehen, muss die Muskelverspannung bei Rückenschmerzen fast immer entsprechend behandelt werden. Denn ohne der entsprechenden Behandlung kommt es zwischen den Rückenschmerz und der Muskelverspannung  zu einem genannten Teufelskreis: Verspannungen verursachen die Rückenschmerzen, die wiederum zur neuen Muskelverspannung führen. Deshalb empfiehlt sich einen Neurologen oder Physiotherapeuten  aufzusuchen.

Zur Entstehung von Muskelverspannung führt regelmäßige Fehlhaltung oder einseitige Rückenbelastung. Des Weiteren gibt es folgende Faktoren, die Schmerzen im Rückenbereich begünstigen: Bewegungsmangel, Übergewicht, sitzende Tätigkeit, falsche Hebetechniken, körperliche Schwerarbeit, Stress und seelische Belastungen. In Folge dessen verspannt sich die Rückenmuskulatur, wodurch es zur Durchblutungsstörung kommt. Werden die Muskeln nicht ausreichend durchgeblutet, entsteht  die Muskelverspannung, die die Rückenschmerzen verursacht.

Eine längere Bettruhe hilft bei Rückenschmerzen der Muskelverspannung so gut wie nie. Ganz im Gegenteil: Die Bettruhe begünstigt nur die Muskelverspannung und verstärkt das Ungleichgewicht zwischen verspannten und nicht verspannten Muskeln. Aus diesem Grund ist es immer besser, den Rücken mit Krankengymnastik und Sport zu stärken. Stark verspannte Rücken-, Nacken- oder Schultermuskeln behindern den Bewegungsablauf und zwingen den Betroffenen in eine Schonhaltung.
Zur Vorbeugung von Muskelverspannungen kommen folgende Maßnahmen zum Einsatz:

  • Entspannungsübungen
  • regelmäßige Bewegung und Sport (z. B. Schwimmen, Fahrradfahren)
  • Bekräftigung der Muskulatur durch Rückenschulen
  • nicht lange stehen oder sitzen
  • Übergewicht vermeiden

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Morbus Scheuermann

Donnerstag, 12. November 2009 20:01

Morbus Scheuermann

Unter Morbus Scheuermann (auch als Scheuermann-Krankheit, Adoleszentenkyphose oder juvenile Kyphose bekannt), versteht man eine Wachstumsstörung der Wirbelsäule bei  Jugendlichen und Heranwachsenden, die zur Entwicklung einer schmerzhaften fehlerhaften Körperhaltung führen kann. Morbus Scheuermann ist eine Knorpel-Knochenerkrankun ohne Beteiligung von Keimen. Diese Erkrankung tritt vorwiegend bei männlichen Jugendlichen auf. Der Morbus Scheuermann wird bei männlichen Jugendlichen ca. 4- bis 5-mal häufiger diagnostiziert als bei weiblichen. Bei Mädchen wird Morbus Scheuermann in der Regel zwischen dem 11. und dem 15. Lebensjahr diagnostiziert. Bei Jungen tritt diese Erkrankung üblicherweise zwischen dem 12. und 17. Lebensjahr auf.

Typisches Symptom der Morbus Scheuermann Erkrankung ist die Ausbildung eines Rundrückensim Bereich der Brustwirbelsäule. Dafür sind in den meisten Fällen die Wachstumsstörungen der Wirbelkörper verantwortlich, die durch innere Faktoren (z.B. genetische Faktoren oder hormonelle Veränderungen) und äußere Faktoren (z.B. Fehlbelastungen der Wirbelsäule) ausgelöst werden können. Bei Morbus Scheuermann treten Schmerzen relativ selten auf, so dass die Erkrankung fast unbemerkt fortschreitet.

Der wichtigste Auslösefaktor für Morbus Scheuermann ist eine falsche Biegebelastung (z. B. langes gebeugtes Sitzen) bei fehlendem Gegenzug seitens der schwachen Rückenmuskulatur. Dabei werden die Wirbelkörper an den konkav seitigen ventralen Vorderkanten unverhältnismäßig stark belastet, was zur Folge hat, dass diese beschädigt werden. Morbus Scheuermann zeichnet sich durch massive Beschädigungen der Wirbelkörperkanten, Verformungen der  Wirbelkörper und Bildung der kleinen (Linsen- bis erbsengroße) Kavernen aus. Mehrere  Wirbelkörper bekommen eine Keilform, die die Bildung des Rundrücken  begünstigen.

Nach Pubertät kommt die Erkrankung zum Stillstand, doch die eingetretenen Schäden am Rücken verschwinden nicht mehr. Die vom Morbus Scheuermann vor geschädigte Wirbelsäule führt zu erheblichen gesundheitlichen Problemen, die zur Degeneration und Blockaden der Brustwirbelsäule führen kann.

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Lendenwirbelsäule (LWS)

Donnerstag, 12. November 2009 19:59

Lendenwirbelsäule (LWS)

Unter Lendenwirbelsäule (LWS) versteht man üblicherweise den unteren Abschnitt der Wirbelsäule. Die Lendenwirbelsäule des Menschens besteht aus 5 Lendenwirbel, die oft durch  den aufrechten Gang großen Belastungen ausgesetzt ist. Die LWS hat eine geringe natürliche Krümmung (Lordose), die sich bei manchen Menschen im Laufe der Zeit entweder verstärken (Hyperlordose) oder verflachen (Hypolordose) kann.

Viele Menschen leiden unter Rückenschmerzen, die meistens keinen Ursprung in der  Lendenwirbelsäule haben. In den meisten Fällen kommen solche Schmerzen aus der großen Rückenmuskulatur und dem Bindegewebe. Etwas seltener werden tatsächlich die Schmerzen durch die Lendenwirbelsäule verursacht, diese sind  auf Verspannungen der kurzen Muskeln zurück zu führen. Diese Muskeln befinden sich direkt an der Lendenwirbelsäule und dienen dazu, die einzelnen Wirbel zu bewegen.

Oft verwechseln die Menschen die Schmerzen an der Lendenwirbelsäule mit denen am Kreuzbein, weil sie meinen, das Kreuzbein sei die Lendenwirbelsäule. Diese ungenauen Formulierungen führen oft dazu, dass die Patienten vollkommen überzeugt sind, dass sie unter Kreuzbeinschmerzen leiden.

Die Lendenwirbelsäule ist aufgrund von großen Belastungen z. B. beim Sport oder bei der Arbeit und großer Beweglichkeit besonders anfällig für Verschleiß und Verletzungen. Die Beweglichkeit und Elastizität der Bandscheibe hängt von der regelmäßigen Flüssigkeitsaufnahme ab, was wiederum nur durch eine gesunde Lebensweise des Menschen erreicht werden kann. Doch gerade in den jungen Jahren leiden immer mehr Menschen unter Rückenschmerzen, die in den meisten Fällen entweder auf mangelnde Bewegung oder auf Verschleiß zurückzuführen sind. Die häufigste Erkrankung der Lendenwirbelsäule ist der so genannte Hexenschuss, der einen stechenden Schmerz im Rücken bezeichnet. Die Hauptursachen dafür sind Nervenreizungen und ausgeprägte Muskelverspannungen. Des Weiteren kommt auch der Wirbelbruch ziemlich oft vor.

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Krankengymnastik gegen Rückenschmerzen

Donnerstag, 12. November 2009 19:56

Krankengymnastik gegen Rückenschmerzen

In Folge der Anpassung an den internationalen Sprachgebrauch heißt offiziell die Krankengymnastik schon seit einigen Jahren Physiotherapie. Doch das Ziel und die Grundidee bleibt unverändert: Mit aktiver und passiver Bewegung des Körpers Krankheiten und Verletzungen zu heilen, die Schmerzen zu lindern oder vorzubeugen. Krankengymnastik eignet sich überwiegend zur Vorbeugung (auch zur Rezidivprophylaxe) von akuten und chronischen Rückenschmerzen. Das A und O von Krankengymnastik ist die Bewegung. Dabei wird zwischen aktiven Bewegungen, die die Patienten selbst ausführt und passiven Bewegungen, die durch äußere Kräfte (etwa durch den Therapeuten) zustande kommen, unterschieden. Unabhängig von Art der Bewegung zielt die Krankengymnastik  darauf ab, die Gesundheit zu fördern (Prophylaxe) oder wiederherzustellen (Rehabilitation).

Physiotherapie fördert natürliche Reaktionen und Vorgänge im Körper (wie Muskelaufbau oder Stoffwechselanregung) um den Gesundheitszustand zu verbessern. Moderner Krankengymnastik stehen zahlreiche Verfahren und Techniken zur Verfügen. So stellen z. B. Physikalische Therapie, Atemtherapie, Bobath-Methode und Bewegungsübungen bewährte Verfahren der Physiotherapie dar. Um den positiven Effekt der Übungen zu erhöhen, kommen bei Krankengymnastik auch verschiedene Werkzeuge und Materialien zum Einsatz. Fast bei jedem Physiotherapeut finden Sie z. B. Bälle, Seile, Bodenmatten, Massageöle, Sandsäckchen, Infrarotstrahler und Gehhilfen.

Um das richtige Verfahren auswählen zu können, soll ein Physiotherapeut erst eine Eingangsuntersuchung durchführen. In der Regel kann ein Patient mit ärztlichem Rezept bis zu sechs Mal den Arzt besuchen.

Die typischen Anwendungsbereiche der Krankengymnastik sind: Erkrankungen und Verletzungen des Stütz- und Bewegungsapparates (z.B. Rückenschmerzen, Knochenbrüche, Rheuma) und des Zentralnervensystems (z. B. Schlaganfall, Lähmungen), sowie Erkrankungen der inneren Organe (z. B. Asthma).

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Kontinuierliche Blockade mit Katheter bei einem LWS-Syndrom

Donnerstag, 12. November 2009 19:54

Kontinuierliche Blockade mit Katheter bei einem LWS-Syndrom

Unter LWS-Syndrom (Syndrom der LWS) versteht man einen Sammelbegriff für Schmerzen, die von der Lendenwirbelsäule ausgehen, oder den Lendenwirbelsäulenbereich betreffen. Aufgrund dessen, dass die Lendenwirbelsäule großen, statisch-dynamischen Belastungen ausgesetzt ist, trifft das LWS-Syndrom im Vergleich zum HWS- oder BWS-Syndrom wesentlich häufiger auf.

Als Behandlung kommen u.a. therapeutische Lokalanästhesie und insb. kontinuierliche Blockade mit Katheter in Frage. Bei kontinuierlicher Blockade mit Katheter werden örtliche Lokalanästhetika an bestimmten Stellen in den Körper eingebracht. Um diese punktgenau in den Körper einzubringen, verwendet man sehr feine Nadeln. Lokalanästhetika bei kontinuierlicher Blockade mit Katheter werden entweder direkt im Schmerzbereich (Infiltration) oder präzise an den Nerv gespritzt (Nervenblockade).

Kontinuierliche Blockade mit Katheter setzt voraus, dass die Blockade mit Hilfe eines eingepflanzten, dünnen Kunststoffschlauchs (Katheter) durchgeführt wird. Dabei wird versucht, die örtlichen Lokalanästhetika möglichst nah an Nervengeflechte bzw. den betroffenen Nerv einzureichen. Bei kontinuierlicher Blockade mit Katheter erfolgt der Eingriff minimal-invasiv durch eine handelsübliche Kanüle, um sowohl den Aufwand als auch das Behandlungsrisiko zu minimieren. Kontinuierliche Blockade mit Katheter erlaubt es, das örtliche Betäubungsmittel mehrmals täglich und ohne großen Aufwand nahezu schmerzlos nach injiziert werden können.

Eine modifizierte Methode der kontinuierliche Blockade mit Katheter kommt bei besonders schweren Fällen zum Einsatz. Dabei wird das örtliche Betäubungsmittel stets mit Hilfe einer kleiner Pumpe eingereicht. Das ermöglicht dem Patienten eine kontinuierliche Schmerzlinderung und einen fast uneingeschränkten Tagesablauf.  Ein weiterer Vorteil der kontinuierlichen Blockade mit Katheter liegt darin begründet, dass es zu einer deutlichen Durchblutungssteigerung des betroffenen Bereiches kommt. Das führt dazu, dass eine bessere Durchblutung und ein optimierter Stoffwechsel des geschädigten Nervs erreicht wird.

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