Beiträge vom 16. November 2009

Die Wirbelsäule

Montag, 16. November 2009 16:02

Die Wirbelsäule

Die Wirbelsäule stellt das zentrale tragende Konstruktionselement des Körpers dar, bildet die knöcherne Mitte des Körpers, verbindet alle anderen Teile des Skelettes miteinander. Im so genannten Wirbelkanal der Wirbelsäule befindet sich Rückenmark und die Nerven, die die Steuerung und Übermittlung von Reizen aus der Umgebung ermöglichen. Anders ausgedrückt, bezeichnet die Wirbelsäule das bewegliche Achsenskelett des Körpers. Sie besteht aus den Wirbeln, den Bandscheiben und dazugehörigen Bändern und Muskeln. Die Wirbelsäule besteht aus 33 Wirbelkörpern, die zu den folgenden Abschnitten zusammengefügt werden können:

  • Sieben Halswirbel der so genannten Halswirbelsäule,
  • zwölf Brustwirbel der so genannten Brustwirbelsäule,
  • fünf Lendenwirbel der Lendenwirbelsäule,
  • fünf Kreuz- und Steißwirbel.

Als Teil des menschlichen Stütz- und Bewegungsapparates kommen der Wirbelsäule insbesondere mechanische Aufgaben zu. Die Wirbelsäule kann in allen Abschnitten nach vorne gebeugt und zur Seite geneigt werden. Durch die Stellung der Dornfortsätze und der kleinen Wirbelgelenke kann die Brustwirbelsäule nach hinten kaum überstreckt und die Lendenwirbelsäule nur in geringem Maße verdreht werden.

Ausgenommen vom ersten Halswirbel, bestehen die andere Wirbel aus einem kompakten Wirbelkörper, an den sich der knöcherne Wirbelbogen anschließt. Die meisten Wirbel sind miteinander durch eine Bandscheibe und echte Gelenke zwischen den einzelnen Wirbeln (die Wirbelbogengelenke) verbunden.

Aufgrund ihrer besonderen Rolle wird die Wirbelsäule täglich stark belastet, dass neben    schweren Verletzungen der Wirbelsäule, Verschleißerscheinungen, Infektionskrankheiten und altersbedingten Erkrankungen zu den verschiedenen Rückenerkrankungen führen kann. Die häufigsten Erkrankungen der Wirbelsäule sind: Bandscheibenvorfall, Osteochondrosis, rheumatische entzündliche Erkrankungen (wie Morbus Bechterew), sowie Deformationen wie die Skoliose. Degenerative Veränderungen der Bandscheiben, Wirbelkörper, Wirbelgelenken, der Muskulatur und den Bänder führen ebenso zu den Erkrankungen der Wirbelsäule.

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Verspannungen im Rücken

Montag, 16. November 2009 16:00

Verspannungen im Rücken

Wer viel im Sitzen arbeitet, hat häufig Verspannungen im Rücken. Muskelverspannungen im Bereich der Wirbelsäule sind fast immer auf Fehlbelastungen oder Fehlhaltungen zurückzuführen. Verspannungen im Rücken treten in Folge der Stoffwechselstörung im Muskelgewebe auf, die durch Dauerbelastung entstehen  können. Dabei verhärtet sich der betroffene Bereich und dadurch entstehen die Schmerzen. Bei chronischen Verspannungen im Rücken kann es sogar zu einer Reduzierung des Muskelgewebes (Atrophie) kommen.

Weiterhin führen immer öfter die Fehlhaltungen zur schmerzhaften Verspannungen im Rücken. Viele Menschen arbeiten ständig im Büro. Und wer dabei dauerhaft falsch sitzt, leidet oft unter schmerzhaften Verkrampfungen der Wirbelsäulemuskulatur. Bleiben diese dauerhaft unbehandelt, entwickelt sich eine Schonhaltung, die eigentlich die Schmerzen lindern muss. Doch in der Tat passiert das Gegenteil davon: Schonhaltung führt oft zu weiteren Verspannungen im Rücken, die wiederum zu neuen Schmerzen führen können.

Andersrum werden bei vielen Menschen während der Arbeit nur bestimmte Muskelgruppen belastet oder sogar überbelastet. Das kann zur Fehlbelastung führen. Der Körper versucht die überbelastete Muskelgruppen dadurch zu entlasten, dass er verstärkt jene Muskeln anspannt,  die die geschädigten Muskelgruppen entlasten sollen. Dieses Ungleichgewicht führ zu einer muskulären Dysbalance, infolge deren die schmerzhaften Verspannungen im Rücken entstehen.

Weiterhin können Verspannungen im Rücken die Folge der Verletzung (z. B. in Folge der Wirbelkörperbruch) sein. Fast genau so wie bei Fehlbelastung versucht der Körper durch eine Änderung der Muskelanspannung den geschädigten Bereich zu entlasten und die Beschwerden so zu lindern. Verspannungen im Rücken  können auch durch eine Erkältung entstehen. Aber auch psychische Belastungen können zu einer unbewussten Muskelverspannung führen. Stress, psychische Anspannung oder Angst führen manchmal zu dauerhaften Verspannungen im Rücken

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Ursachen von Rückenschmerzen

Montag, 16. November 2009 15:58

Ursachen von Rückenschmerzen

Die Ursachen von Rückenschmerzen sind sehr vielfältig und lassen sich nur selten eindeutig diagnostizieren. Es gibt typische Situationen und Umstände, die Schmerzattacken auslösen können. Dabei liegt eine genaue Ursache von Rückenschmerzen nicht immer unbedingt im Wirbelsäulenbereich. Diesbezüglich lassen sich spezifische von unspezifischen Rückenschmerzen unterscheiden. Spezifische Rückenschmerzen haben einen bestimmten körperlichen (somatischen) Auslöser, z. B. einen Bandscheibenvorfall oder eine Skoliose. Dabei werden Abnutzungserscheinungen, Verletzungen, Entzündungen oder bestimmte Erkrankungen als Ursachen von Rückenschmerzen vermutet. Unspezifische Rückenschmerzen lassen sich dagegen nicht auf eindeutig krankhafte körperliche Veränderungen als Ursache der Beschwerden zurückführen. In den meisten Fällen sind sie harmlos. Doch bei andauernden oder wiederkehrenden Schmerzen besteht die Chronifizierungsgefahr. Weil in diesem Fall die eindeutige Ursache von Rückenschmerzen unklar ist, werden die Schmerzen meist symptomatisch behandelt. Dabei handelt es sich vor allem um Linderung der Schmerzen, Verbesserung der Beweglichkeit und Kräftigung der Muskulatur.

Weiterhin treten oft die muskulären Verspannungen z.B. nach einer Überanstrengung oder Verkühlung als Ursachen von Rückenschmerzen auf. Solche Schmerzen verschwinden meistens durch Wärmeanwendung und Schonung. Dauern die Schmerzen länger und schränken sie die Bewegung in eine bestimmte Richtung ein, so lässt sich eine Blockierung als Ursache von Rückenschmerzen vermuten.

Die häufigste Ursache von Rückenschmerzen ist der Verschleiß, d. h. Abnutzung der Wirbelsäule, Wirbelkörper oder Bandscheibe. Weiterhin werden oft als Ursachen von Rückenschmerzen folgende genannt: Skeletterkrankungen (Osteoporose), Entzündungen (Rheuma), Missbildungen (Skoliose) und Verletzungen (Schleudertrauma).

Eine besondere Gruppe von Schmerzen stellen die Rückenschmerzen dar, die nicht mit der Wirbelsäule in Verbindung stehen. Das sind z. B. Übertragungsschmerzen in Folge der Erkrankungen von inneren Organen und Myofasziales Syndrom (die Schmerzen gehen von Muskeln neben der Wirbelsäule aus).

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Übungen gegen Rückenschmerzen

Montag, 16. November 2009 15:56

Übungen gegen Rückenschmerzen

Es gibt ein paar einfachen Übungen gegen Rückenschmerzen, mit denen Sie die Rückenschmerzen vorbeugen oder akute Schmerzen  lindern können. Mit den richtigen Übungen gegen Rückenschmerzen können Sie Ihre Rückenmuskulatur stärken, Verspannungen abbauen sowie Beweglichkeit und Belastbarkeit der Wirbelsäle trainieren. Diese Übungen werden im Liegen oder Stehen durchgeführt, jeweils zum trainieren von bestimmten Muskelgruppen. Die meisten angebotenen Übungen gegen Rückenschmerzen dauern wenigen Minuten und müssen möglichst mehrmals pro Woche wiederholt werden.

Übungen gegen Rückenschmerzen im Liegen:

  • Beide Beine anwinkeln, das Kreuz gut auf die Unterlage drücken und langsam das Becken anheben, halten und langsam wieder senken.
  • Beine ausstrecken, die Arme nach vorne. Langsam das rechte Bein und den linken Arm gleichzeitig anheben, halten und lösen. Das Gesäß unter Anspannung halten. Danach das gleiche mit den anderen Arm und Bein wiederholen. Diese Übung gegen Rückenschmerzen kann man 15 Mal wiederholen.
  • Wieder auf den Boden legen und die Beine anwinkeln, das rechte Knie nahe an die Brust ziehen und strecken. Danach die Übung mit dem linken Bein wiederholen.

Übungen gegen Rückenschmerzen im Stehen:

  • Locker hinstellen, die Beine etwas auseinander, Hände in den Nacken legen, die Ellbogen weit zurückdrücken. Wenige Sekunden anhalten, dann lösen.
  • Aus bisheriger Position abwechselnd zur rechten und linken Seite neigen.
  • Diese Übung gegen Rückenschmerzen ist etwas schwerer aber sehr effektiv. Auf die Knie gehen, Arme vor die Brust verschränken, den Rumpf absenken und dann wieder aufrichten. Der Kopf und Nacken werden ausgestreckt.

Und noch einen kleinen Tipp: Es ist auf jedem Fall ratsam, sich über passende Übungen gegen Rückenschmerzen beim Physiotherapeut beraten lassen.

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Therapie des Bandscheibenvorfalls

Montag, 16. November 2009 15:54

Therapie des Bandscheibenvorfalls

Grundsätzlich gibt es zwei alternative Möglichkeiten zur Behandlung des Bandscheibenvorfalls: eine konservative (ohne OP) und eine operative Therapie des Bandscheibenvorfalls (mit OP auf Bandscheiben). Die meisten modernen Therapien des Bandscheibenvorfalls sind konservativ. Rund 90 Prozent aller Bandscheibenvorfälle werden ohne Operation behandeln. Das betrifft allerdings überwiegend nur leichte bis mäßige Fälle. Bei schweren Fällen kommt in der Regel eine aktive Therapie des Bandscheibenvorfalls zum Einsatz. Dabei ist ein chirurgischer Eingriff unerlässlich. Diesbezüglich unterscheidet man zwischen traditionellen und minimal-invasiven Therapien des Bandscheibenvorfalls (so genannte minimal-invasive Chirurgie). Unter minimal-invasive Chirurgie  werden operative Eingriffe mit kleinmöglichsten Trauma (mit kleinster Verletzung von Haut und Weichteilen) gemeint.

Die Behandlung eines Bandscheibenvorfalls beginnt normalerweise mit einer konservativen Therapie, die bis sechs Wochen dauern kann. Zur Linderung der akuten Schmerzen wird zunächst die Wirbelsäule mithilfe einer Halsmanschette ruhig gestellt oder auf einem Stufenbett entlastend gelagert. Die konservative Therapie des Bandscheibenvorfalls setzt auch auf Schmerzmittel und Präparate zur Muskelentspannung. Dabei wird neben der unmittelbaren Schmerzlinderung auch das Ziel verfolgt, den Schmerzkreislauf zu unterbrechen. Allerdings kann eine dauerhafte Therapie des Bandscheibenvorfalls mit Hilfe der Schmerzmittel mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden werden. Deshalb empfiehlt sich zusätzlich zu den Schmerzmitteln auch den Rücken mit physiotherapeutischen Maßnahmen zu kräftigen. Zusätzlich kann eine konservative Therapie des Bandscheibenvorfalls mit Rehabilitationsmaßnahmen vervollständigt werden.

Die operative Therapie des Bandscheibenvorfalls zielt in erster Linie darauf ab, die von Blasen- und Mastdarmstörungen betroffenen Bandscheiben in die richtige Position zu bringen und zu befestigen, sowie den Halsmark zu komprimieren. Dadurch wird den Druck auf die beengten Nervenwurzeln abgebaut. Allerdings trotzt erfolgreiche Operationen treten in fünf bis elf Prozent der Fälle wiederum Bandscheibenvorfälle an der gleiche Stelle auf.

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Techniken der Chiropraktik

Montag, 16. November 2009 15:52

Techniken der Chiropraktik

Techniken der Chiropraktik stellen keine Konkurrenz zur traditionellen Medizin dar, sondern verstehen sich als eine in vielen Gebieten optimale Ergänzung der schulmedizinischen Behandlung. Damit gehören sie zu den alternativ medizinischen Behandlungsformen. Verschiedene Techniken der Chiropraktik kommen dann zum Einsatz, wenn die Beweglichkeit der Gelenke des menschlichen Körpers durch die manuelle Behandlung wiederhergestellt werden muss. Dabei liegt der Schwerpunkt der Behandlung auf Gelenkigkeit der Wirbelsäule. Die verschiedenen Techniken der Chiropraktik versuchen auch Fehlstellungen mit speziellen Handgriffen zu behandeln.

Zu den traditionellen Techniken der Chiropraktik gehören:

  • Suboccipitaltechnik (Manualtherapie) wird bei Nacken- u. Hinterhauptkopfschmerzen, einen Großteil therapieresistenter nichtinfektiöser Gesichts- u. Hals, -Nasen, -Ohrenschmerzen angewendet.
  • Nervendehnung. Diese Technik der Chiropraktik verfolgt das Ziel die Nervenbahnen zur Behandlung der Ausstrahlungsschmerzen zu deblockieren.
  • Inhibition-Techniken (Weichteilbehandlungstechniken) werden zur Behandlung von Muskel-, Sehnen- und Fascienproblemen eingewendet.
    Cox-Traktion –Flexion Technik. Diese Technik der Chiropraktik kommt bei Problemen im Bereich der HWS zum Einsatz.
  • Activator-Technik. Sie gehört in der Chiropraktik zu den Low-Force-Techniken und beinhaltet aufgrund der extrem sanften Anwendungsweise kaum Kontraindikationen.
  • Toftness-Scanner – Methode. Diese Technik der Chiropraktik basiert auf der Grundlage, dass jede Änderung des Nervenpotentials durch negative Einflüsse wie Stressfaktoren, Kompression, Verklebungen, mechanische oder chemische Störeinflüsse etc. eine veränderte Frequenz über die Haut abgibt. Ein veränderter Abstrahlungszustand auf Problemzonen des Patienten ziemlich genau hinweisen und eine einzigartige Verlaufskontrolle des Behandlungsfortschritts durchführen.

Die aufgelisteten Techniken der Chiropraktik werden stets mit diversen Vor- und Nachbehandlungen kombiniert. Diese könnten sein: Medi Mouse Wirbelsäulenscan, Kinesio Tapes, Akupunktur und natürlich einer umfangreichen Anamnese des Patienten.

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Therapieverfahren gegen starke Rückenschmerzen

Montag, 16. November 2009 15:50

Therapieverfahren gegen starke Rückenschmerzen

Man unterscheidet zwischen episodischen, gelegentlichen und chronischen Rückenschmerzen. Dabei können Beschwerden sowohl akut verlaufen (so genannte starke Rückenschmerzen) als auch ohne akute Schmerzen. Starke Rückenschmerzen können sowohl organische als auch psychische Ursachen haben. Nicht selten beeinflussen sich diese Komponenten gegenseitig. Es wird auch zwischen den plötzlich auftretenden Rückenschmerz (Lumbago) und Wurzelreizsyndrom (Lumboischialgie) mit Kreuzschmerzen, die auch in die Beine ziehen, unterschieden. Auch Bandscheibenvorfälle verursachen starke Rückenschmerzen.

Was kann man gegen starke Rückenschmerzen tun. Sicherlich ist der Arztbesuch unentbehrlich. Außerdem bei starken Rückenschmerzen stehen Ihnen zahlreiche medikamentöse Therapien zur Verfügung. Diese Therapien zielen in erster Linie darauf ab, akute Schmerzen mit Schmerzmittel schnell zu lindern. Wirkliche Ursachen von Rückenschmerzen bleiben dabei meistens nicht aufgeklärt und außer Acht gelassen. Das kann dazu führen, dass starke Rückenschmerzen nicht nur immer stärker werden, sondern auch chronifiziert werden können. Deshalb ist es ratsam, sich bei oft auftretenden oder besonders heftigen Schmerzen den Physiotherapeut oder Neurologe aufzusuchen.

Zur Behandlung von Rückenschmerzen kommen sowohl konservative als auch operative  Behandlungsmethoden zum Einsatz. Normalerweise fängt der Arzt mit einer konservativen Therapie an. Sollte diese keine positive Wirkung zeigen oder die Gefahr der Komplikationen bestehen, können so genannte minimal invasive Therapieverfahren gegen starke Rückenschmerzen eingesetzt werden. So kommen z. B. der Racz Katheter, Bandscheiben-Laser und Mikrolaser oder die Hitzesondenbehandlung zum Einsatz. Diese sanften minimal invasiven Therapien gegen starke Rückenschmerzen haben sich als effektive und risikoarme Behandlungskonzepte bewährt und finden immer häufiger Anwendung. Diese Methoden sind besonders bei starken, chronischen Schmerzen zu empfehlen, wenn konservative Therapien nicht mehr helfen können.

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Skoliose

Montag, 16. November 2009 15:48

Skoliose

Unter Skoliose wird eine fixierte Verbiegung der Wirbelsäule verstanden. Bei einer Skoliose ist das Rückgrat des Menschen nicht nur seitlich verbogen, sondern es können auch neben der Verkrümmung auch die Rotation der gesamten Wirbelsäule und die Torsion einzelner Wirbelkörper hinzukommen. Die Skoliose ist mit einer Deformierung und gleichzeitigen Verdrehung der Wirbelkörper verbunden.

Die Skoliose kann sowohl angeboren (so genannte Fehlbildungsskoliose) sein als auch in Folge der neurogenen oder muskulären Erkrankungen entstehen. In besonderen Fällen entwickelt sich eine Sonderform der Erkrankung. In diesem Fall treten starke Verbiegungen (mehr als 20°) auf und Skoliose wird chronifiziert. Ohne entsprechende Behandlung kommt es im Laufe der Zeit zu noch stärkerer Verkrümmung der Wirbelsäule (mehr als 70°), die die allgemeine Leistungsfähigkeit sowie die Herz- und Lungenfunktion beeinträchtigt. Dabei werden oft auch als Begleiterscheinungen Schmerzen und Lähmungen im Rücken diagnostiziert, die in die Arme und Beine ausstrahlen können.

Üblicherweise entwickelt sich die Skoliose während des Wachstums im Alter von 10–14 Jahren. Die Verbiegung und Verdrehung der Wirbelsäule entsteht durch Wachstumsstörungen einzelner Wirbelabschnitte. Bei Kindern und Heranwachsenden nimmt die Fehlstellung meist zu. Bei der Erwachsenen verlangsamt sich die Zunahme und/oder kommt sogar zum Stillstand. Doch ab einem Verbiegungswinkel von mehr als 40° besteht das Risiko, dass die Skoliose weiterhin voranschreitet und die schweren Formen auftreten. Bei solchen Verkrümmungen kommt es nicht selten zu schweren Verformungen von Wirbelsäule und Brustkorb.

Behandlung der Skoliose ist sowohl mit konservativen als auch mit operativen Methoden möglich. Im Allgemein kann man sagen, dass die konservative Behandlung bis einer Verkrümmung der Wirbelsäule von 40°-50° möglich ist. Bei stärkeren Verkrümmungen empfiehlt sich eine Operation.

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Schulterschmerzen

Montag, 16. November 2009 15:46

Schulterschmerzen

Etwa 10 Prozent der Bevölkerung leidet früher oder später unter Schulterschmerzen. Die häufigste Ursache für Schulterschmerzen sind Kalkablagerungen im Sehnenansatzbereich der so genannten Rotatorenmanschette, Schleimbeutelschwellungen, Entzündungen, Verletzungen und Verschleißerscheinungen. Weiterhin können Schulterschmerzen durch verschiedene Krankheiten begünstigt werden. Dabei entstehen Schmerzen in Bereich der Schulter und die Beweglichkeit des Armes kann eingeschränkt werden. Die Betroffenen können den Arm nicht voll belasten oder über die Schulter heben, Drehbewegungen und Belastungen verursachen oft heftige Schulterschmerzen.

Richtige und rechzeitige Diagnostik wird dadurch erschwert, dass die Risse der Rotatorenmanschette nur schwer zu erkennen sind. Die rechzeitige Behandlung von Schulterschmerzen ist deshalb so wichtig, weil die unterforderte Muskulatur in dem Schulterbereich langsam in Fettgewebe (fettige Degeneration) umwandelt und das Gelenk steif wird. Diese kleinen Risse sind kaum im Röntgenbild zu erkennen. Erst eine Ultraschall- oder Kernspinuntersuchung kann dem Arzt helfen, die richtige Diagnose zu stellen.

Die Behandlung der Schulterschmerzen wird am meisten mit physikalischen Methoden (Kältetherapie, Wärmetherapie, Elektrotherapie, Infiltration), Massagen und Krankengymnastik durchgeführt. Helfen diese konservativen Methoden nicht, so kann ein operativer Eingriff  notwendig werden. Es empfiehlt sich jedoch vor allem bei älteren Patienten, bei denen die Schulterschmerzen auf Verschleißerscheinungen zurückzuführen sind, eine Operation zu vermeiden und mit schmerzstillenden und entzündungshemmenden Spritzen die Schmerzen zu lindern. Dagegen bei jüngeren und sportlich aktiven Patienten empfiehlt sich eine Operation durchzuführen. Als bewährte und risikoarme Operation zur Behandlung von mittelschweren bis schweren Schulterschmerzen gilt eine Gelenkspiegelung mit Teilnarkose. Bei besonders schweren Fällen wird ein betroffenes durch ein künstliches Gelenk ersetzt. Diese komplizierte Operation wird in der Regel nur dann empfohlen, wenn Abnutzungserscheinungen oder Verletzungen sich nicht nur auf die Rotatorenmanschette beschränken, sondern auch Knorpel und Knochen des Gelenkes betreffen.

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Schmerzensgeld bei Schleudertrauma

Montag, 16. November 2009 15:44

Schmerzensgeld bei Schleudertrauma

Üblicherweise spricht man über das Schleudertrauma in Folge des Verkehrsunfalls. Nach Verkehrsunfällen werden oft solche Verletzungen diagnostiziert und dadurch ergeben sich die Forderungen über Schmerzensgeld bei Schleudertrauma an die KFZ-Versicherung.

Die Versicherungen akzeptieren in den meisten Fällen die Forderungen über Schmerzensgeld bei Schleudertrauma nicht automatisch, sondern es kommt in der Regel zum Rechtstreit. Das lässt sich dadurch begründen, dass das Schleudertrauma nicht ohne weiteres nachweisbar ist. Die meisten anderen körperlichen Verletzungen in Folge des Verkehrsunfalls sind dagegen leicht nachweisbar. Besonders viele offene Fragen über das Schmerzensgeld bei Schleudertrauma bleiben bei leichten Verkehrsunfällen offen, da gerade solche Verletzungen sich nicht mit Röntgenbildern nachweisen lassen. Besonders wenn die Geschwindigkeit des Anstoßes relativ gering war, verweigern manche KFZ-Versicherungen oft die Zahlung des Schmerzensgeldes bei Schleudertrauma. Doch es ist mittlerweile bewiesen, dass nicht nur die Geschwindigkeit bei einem Aufprall, die Schwere der Verletzung bestimmt. Viel mehr hängt die Schwere der Verletzung und damit die Höhe des Schmerzensgeldes bei Schleudertrauma von Sitzposition,  allgemeiner körperlicher Verfassung und auch von den vorherigen Schädigungen an der HWS ab.

Beim Rechtsstreit über Höhe des Schmerzensgeldes bei Schleudertrauma kann die KFZ-Versicherung nur aufgrund der geringen Aufprallgeschwindigkeit die Auszahlung  verweigern. Doch um die Schwere der Verletzung nachzuweisen, werden da oft zwei Gutachten von Sachverständigen benötigt. Diejenigen Betroffenen, die keine Rechtsschutzversicherung haben, müssen sich zwei Mal überlegen, ob es sich für sie lohnnt, vor Gericht zu gehen.

Die Höhe des Schmerzensgeldes bei Schleudertrauma ist von Fall zu Fall sehr unterschiedlich. In erste Annährung kann man sagen, dass es ungefähr 250,– Euro an Schmerzensgeld bei Schleudertrauma pro Woche Arbeitsunfähigkeit bezahlt werden kann.

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