Beiträge vom 22. November 2009

Rheumatoide Arthritis

Sonntag, 22. November 2009 23:00

Rheumatoide Arthritis

Es wird zwischen degenerativen und entzündlichen rheumatischen Erkrankungen unterschieden. Laut der Statistik ist die rheumatoide Arthritis die häufigste entzündliche Erkrankung der Gelenke. In den meisten Fällen beginnt die Krankheit ganz unerwartet, mit den  Schmerzen in den kleinen Finger- oder Zehngelenken. Rheumatoide Arthritis kann auch an den anderen Gelenken diagnostiziert werden. Besonders oft sind Hand-, Knie-, Schulter, Fuß-, Hüftgelenke betroffen. Manchmal verläuft die rheumatoide Arthritis schleichend und oft lange unentdeckt.

Die rheumatoide Arthritis zerstört die Gelenke. Dafür ist das körpereigene Abwehrsystem (das Immunsystem) verantwortlich, das fälschlicherweise die eigenen Gelenke und unterschiedlichen Gewebe angreift und sie im Laufe der Zeit zerstören kann. Üblicherweise werden von der rheumatoiden Arthritis die Handwurzelknochen, die Fingergrundgelenke (Metacarpophalangealgelenk) und die proximalen Interphalangealgelenke (PIP) befallen. Patienten können sich immer schlechter bewegen, die Gelenke verformen sich und verlieren ihre Funktion. Die betroffenen Gelenke schwellen an und sind über wärmt. Morgens sind die Symptome von rheumatoiden Arthritis am stärksten ausgeprägt. Dieser Zustand wird, als so genannte symptomatische Morgensteife bezeichnet.

Die rheumatoide Arthritis verläuft in den meisten Fällen schubweise. Dabei dauert ein Schub in der Regel zwischen einigen Wochen bis ein paar Monaten an. Zwischen den einzelnen Schüben lassen die Beschwerden nach. Aufgrund dessen, dass eine Besserung des Gesundheitszustandes nicht zwingend auf die Therapie zurückzuführen ist, wird die Behandlung der rheumatoiden Arthritis erheblich erschwert.

Die rheumatoide Arthritis ist nicht heilbar. Die Diagnose wird anhand der Krankengeschichte sowie Röntgenaufnahmen von Händen und Füßen und Blutuntersuchungen gestellt. Je früher die rheumatoide Arthritis diagnostiziert wird und je früher die Erkrankung behandelt wird, desto besser lässt sich das Fortschreiten verzögern. Zur diesem Zweck bekommen die Betroffenen lebenslang Medikamente.

Thema: Arthritis | Kommentare (0) | Autor: admin