Beiträge vom November, 2009

Nützliche Tipps gegen Rückenschmerzen

Sonntag, 15. November 2009 12:27

Nützliche Tipps gegen Rückenschmerzen

Die Wirbelsäule ist das Stabilitätszentrum unseres Körpers, das unter ständiger Belastung steht. Die größten Gefahren, die zu Rückenschmerzen führen, lauern in alltäglichen Bewegungen. Deshalb ist es ernorm wichtig, sich rechzeitig über die vorbeugenden Maßnahmen gegen Rückenschmerzen zu informieren. Denn es gibt viele simple und effektive Trainingsmethoden, die gegen Rückenschmerzen eingesetzt werden können.

Orthopäden und Physiotherapeuten vermitteln den Patienten Wirbelsäulen-Gymnastik gegen Rückenschmerzen. Doch die Gymnastik alleine kann nicht immer und nicht jeden helfen. Viel effektiver sind kombinierte Methoden gegen Rückenschmerzen, die zusätzlich zur komplexen medikamentösen Therapie auch Wirbelsäulen-Gymnastik anwenden. Außerdem können folgende einfache Tipps gegen Rückenschmerzen dabei helfen, die Schmerzen zu vorbeugen oder zu lindern:

  • Bewegung dient nicht nur zur Vorbeugung, sondern auch baut Schmerzen ab.
  • Die Wirbelsäulenmuskulatur und den Ischiasnerv zu entspannen. Eine effektive Entlastungsübung gegen Rückenschmerzen stellt z. B. Entspannung der Bandscheiben dar. Dafür soll man sich flach hinlegen und die Unterschenkel im rechten Winkel hoch lagern.
  • Schonhaltung zu vermeiden und die richtige Haltung zu schulen. Der Physiotherapeut zeigt Ihnen die richtigen Bewegungsabläufe und Körperhaltungen im Alltag.
  • Das richtige Rückentraining hilft auch gegen Rückenschmerzen. Lassen Sie sich bei Physiotherapeut oder bei Physiotherapeut ausführlich beraten. Der Arzt kann zusätzlich dazu eine unterstützende Massage anwenden.
  • Stressreduktion hilft auch gegen Rückenschmerzen.
  • Übergewicht reduzieren. Denn überflüssiges Gewicht belastet zusätzlich die Wirbelsäule und führt damit zur neuen Beschwerden.

Im Allgemeinen ist es ratsam, episodische Rückenschmerzen zu Hause zu behandeln. Verschwinden die Schmerzen nach einigen Tagen nicht und treten zudem weitere Symptome auf, so sollten Sie einen Physiotherapeut aufsuchen.

Thema: Rückenschmerzen | Kommentare (0) | Autor: admin

Therapie bei akuten Rückenschmerzen

Sonntag, 15. November 2009 12:26

Therapie bei akuten Rückenschmerzen

Akute Rückenschmerzen haben eine hohe Spontanheilungsrate: In vielen Fällen verschwinden sie nach einer kurze Zeit von alleine. Doch das passiert leider nicht immer. Deshalb existieren zahlreiche Therapien bei akuten Rückenschmerzen, die sowohl Medikamente, als auch nicht-medikamentöse Behandlung umfassen.

Die Therapie bei akuten Rückenschmerzen zielt in erster Linie darauf ab, die heftigen akuten Schmerzen zu lindern und zwar möglichst schnell. Deshalb liegt der Schwerpunkt von solchen Behandlungsmethoden auf der Anwendung von diversen Schmerzmitteln, die oft nur über kürzere Zeit eingenommen werden. Die Wirkung des Schmerzmittels sollte möglichst schnell eintreten und die Wirkdauer ausreichend lang sein, damit ein relativ normaler Tagesablauf möglich ist. Zur medikamentösen Therapie bei akuten Rückenschmerzen eignen sich u.a. Paracetamol, Acetylsalicylsäure, nichtsteroidale Antirheumatika und Muskelrelaxantien. Bei sehr starken Schmerzen können kurzzeitig auch Opioide eingesetzt werden. Von Anfang an erzielen solche Methoden gute Erfolge. Doch rein medikamentöse Therapien bei akuten Rückenschmerzen zeigen meist nur kurzfristige positive Wirkung. Um den langfristigen positiven Effekt zu erreichen, sollten solche Behandlungsmethoden durch nicht medikamentöse Therapie bei akuten Rückenschmerzen ergänzt werden. Es gibt zahlreiche nicht-medikamentöse Methoden, die sich teilweise gut miteinander als auch mit einer medikamentösen Behandlung kombinieren lassen. Bei nicht-medikamentöser Therapie bei akuten Rückenschmerzen ist es ratsam, z. B. Ihres Arbeitsplatzes umzugestalten, durch rückenschonendes Verhalten den Rücken zu entlasten, mit Hilfe von regelmäßigen Übungen die Rückenmuskulatur zu stärken.

Zur Therapie bei akuten Rückenschmerzen kommen auch folgende Hausmittel wie: Wärme beispielsweise in Form von Wärmepackungen, ein Saunabesuch,  Kampfer und Thymian in Form von Salbe oder Wärmepflaster sowie so genannte Heublumen zum Einsatz. Ebenfalls sich auch verschiedene Massage zur Therapie bei akuten Rückenschmerzen.

Thema: Therapie von Rückenschmerzen | Kommentare (0) | Autor: admin

Komplexer Therapiekonzept zur Behandlung von Rückenschmerzen

Sonntag, 15. November 2009 12:24

Komplexer Therapiekonzept zur Behandlung von Rückenschmerzen

Die Behandlung von Rückenschmerzen gewinnt in der medizinischen Praxis immer mehr an Bedeutung. Knapp die Hälfte der deutschen Bevölkerung leidet einer Umfrage zufolge, ständig oder zeitweilig unter Schmerzen. Es empfiehlt sich mit der Behandlung von Rückenschmerzen schnellstmöglich anzufangen, auch wenn der Grund dafür noch nicht feststeht. Sonst nehmen die Betroffenen häufig eine Schonhaltung ein, um Schmerzen zu vermeiden. Daraus folgt oft eine Fehlhaltung und damit eine Verschlimmerung und Chronifizierung der Beschwerden.

Die Behandlung von Rückenschmerzen kann äußerlich oder innerlich durchgeführt werden. Innerlich kommen Schmerzmittel und pflanzliche Wirkstoffen in Form von Tabletten, Zäpfchen oder Saft (auch in Form von Lösungen) zum Einsatz. Äußerlich können verschiedene Salben mit durchblutungsfördernden oder schmerzstillenden Wirkstoffen, Bäder, Pflaster oder Massagen mit durchblutungsfördernden Stoffen. Doch die Behandlung von Rückenschmerzen, die sich nur auf eine Methode konzentriert, hat in den meisten Fällen nur geringere Wirkung. Oft wird der Krankheitsverlauf durch komplexe kognitive Prozesse, der Krankheitsbewertung und dem dadurch bedingten Verhalten bestimmt. Genau unter diesen Umständen kommt das Komplexe Therapiekonzept zur Behandlung von Rückenschmerzen zum Einsatz. Dabei wird in verschiedenen Modulen auf die Komponenten des komplexen Schmerzsyndroms und deren Wirkungen eingegangen. Solche Therapiekonzepte zur Behandlung von Rückenschmerzen umfassen neben einer ausführlichen fächerübergreifenden medizinischen und psychologischen Diagnostik auch ein individuelles Behandlungskonzept. In diesem Zusammenhang können zur Behandlung von Rückenschmerzen folgende aufeinander abgestimmte Therapieprogramme angewendet werden:

  • Medikamentöse Therapie
  • Physiotherapie zur Behandlung von Rückenschmerzen, die z. B. Rückengymnastik, spezielle Rückengruppe nach KBT-Konzept, Manualtherapie, Massage und  Sportgymnastik umfasst.
  • Entspannungsverfahren, wie progressive Muskelrelaxation nach Jakobson, Autogenes Training, Atementspannungstherapie
  • Psychotherapie (analytisch-tiefenpsychologisch und/oder verhaltenstherapeutisch fundiert)
  • Verhaltenstraining zur Schmerzbewältigung, Verbesserung der Beweglichkeit und regelmäßiges Bewegungsprogramm

Thema: Therapie von Rückenschmerzen | Kommentare (0) | Autor: admin

Hilfe bei Rückenschmerzen

Sonntag, 15. November 2009 12:23

Hilfe bei Rückenschmerzen

Hilfe bei Rückenschmerzen bieten sowohl verschiedene medikamentöse als auch nicht-medikamentöse therapeutische Mittel. In meisten Fällen wird als Hilfe bei Rückenschmerzen von Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure (ASS, Aspirin), Ibuprofen oder Paracetamol gebrauch gemacht. Diese Medikamente kommen in der Regel nur bei episodischen, leichten bis mäßig starken Rückenschmerzen zum Einsatz. Zur Behandlung der schwereren chronischen Schmerzen werden Morphiumartige Mittel (so genannte Opiate) verwendet. Doch Hilfe bei Rückenschmerzen kommt nicht alleine von Schmerzmitteln. Vor Allem leichte, episodische Schmerzen lassen sich mit Hilfe von nicht-medikamentösen Mittel wie Wirbelsäulen-Gymnastik, Entspannungstraining, Massagen und Akupunktur gut behandeln.

Hilfe bei Rückenschmerzen bieten auch verschiedene Einreibungen. So lindern Schmerz- und entzündungshemmende Einreibungen die Schmerzen und ermöglichen dadurch die Entspannung der Muskulatur. Dabei kommen folgende Wirkstoffe zum Einsatz: Diclofenac, Ibuprofen, Salicylsäure haltige Verbindungen, Piroxicam und Indometacin. Die wärmenden und durchblutungsfördernden Einreibungen leisten  Hilfe bei Rückenschmerzen dadurch, dass sie Verspannungen lösen und gleichzeitig schmerzlindernd wirken. Solche Einreibungen beinhalten in den meisten Fällen Nicoboxil und Nonivamid.

Zur Hilfe bei Rückenschmerzen empfehlen sich auch kleine Veränderungen der  Körperhaltung wie bei langandauerndem Sitzen (Veränderung der Position, kurzes Aufstehen und Ausstrecken) und Spaziergänge. Ebenfalls gegen Rückenschmerzen haben sich Gymnastikbälle und Kniestühle bewährt. Besonders positiv und vor allem nachhaltig wirkt sich eine sportliche Betätigung auf die Rückenmuskulatur aus.

Neben Medikamenten kann auch der Besuch einer Rückenschule Hilfe bei Rückenschmerzen bringen. Hier können Sie gezielt und auf schonende Weise Ihren Rücken trainieren. Gleichzeitig üben die Therapeuten neue Verhaltensmuster für den Alltag mit Ihnen ein. Hilfe bei Rückenschmerzen kann auch eine spezielle Bandage bieten, die besonders den Lendenwirbelbereich unterstützt. Diese Bandagen sind in zwei unterschiedlichen Ausführungen für Männer und Frauen im Sanitätshaus erhältlich.

Thema: Therapie von Rückenschmerzen | Kommentare (0) | Autor: admin

Hausmittel gegen Rückenschmerzen

Sonntag, 15. November 2009 12:21

Hausmittel gegen Rückenschmerzen

Es gibt viele kleine Tricks, die man zu Hause anwenden kann, um Rückenschmerzen vorzubeugen oder zu lindern. Ein sehr beliebtes Hausmittel gegen Rückenschmerzen ist und bleibt die Therapie mit Rotlicht. Die Wärme und Ruhe kann Spannungen lösen und Schmerzen lindern. Und es gibt viele andere Hausmittel gegen Rückenschmerzen, die uns aus der Volks- und Naturmedizin bekannt sind. Dabei müssen Sie selbst herausfinden, ob Ihnen Kälte oder Wärme besser tut – beides ist möglich. Doch an dieser Stelle ist zu bemerken, dass die Hausmittel gegen Rückenschmerzen nicht für alle Fälle geeignet sind und nur nach  ärztliche Beratung ersetzt werden können. Ebenso können Hausmittel gegen Rückenschmerzen nicht eine therapeutische Behandlung ersetzen; es ist ratsam sie überwiegend als Therapieergänzung einzusetzen und zwar nur bei leichten, episodischen Rückenschmerzen.

Unten sind einige bewährte Hausmittel gegen Rückenschmerzen aufgelistet. Sie sollen selbst herausfinden, was Ihnen wirklich hilft.

  • Wärme ist ein bewährtes Hausmittel gegen Rückenschmerzen. Halten Sie Ihren Rücken möglichst warm. Wärme fördert die Durchblutung und löst Verspannungen.
  • Kampfer wärmt den Rücken. Dabei können Sie den Extrakt der Pflanze in Salbenform auftragen oder einen Wärmepflaster mit “Kampfer”-Extrakten einwenden.
  • Thymian entspannt die Muskulatur. Ebenfalls ist Thymian  ein wirksames Hausmittel gegen Rückenschmerzen.  Thymian wirkt entspannend und löst die Krämpfe.
  • Man kann auch ätherische Öle auch in den Rücken massieren. Die Massagen mit Thymian-, Pfefferminz- oder Lavendelöl sollen ebenfalls Rückenschmerzen lindern.

Weiterhin empfehlen sich die so genannten Heublumen als einfaches und wirksames Hausmittel gegen Rückenschmerzen. Sie sind Extrakte aus Blüten und Blättern verschiedener Grasarten.

Thema: Therapie von Rückenschmerzen | Kommentare (0) | Autor: admin

Symptome von Rückenschmerzen

Sonntag, 15. November 2009 12:19

Symptome von Rückenschmerzen

Rückenschmerzen können ganz plötzlich auftreten oder sich in Laufe der Zeit entwickeln. Oft treten zunächst nur leichtere unspezifische Symptome von Rückenschmerzen auf und nur danach treten starke Schmerzen auf. Solche Beschwerden wie Anspannung oder Morgensteifigkeit können als Vorboten der richtigen Symptome von Rückenschmerzen auftreten. Sie deuten darauf hin, dass sich bei den Betroffenen unter Umständen starke Beschwerden entwickeln können.

Die Wirbelsäule stellt ein sehr komplexes Achsenorgan dar, das täglich unter große Belastungen steht.  Abnutzungsbedingte Veränderungen in der Wirbelsäule, Verletzungen, Muskelverspannungen und Nervenentzündungen sind für das Auftreten der meisten Symptome von Rückenschmerzen verantwortlich.

Rückenschmerzen können nicht nur auf die geschädigte Region beschränkt bleiben, sondern sie können auch begleitend sein oder in die anderen Organen ausstrahlen (so genannte pseudoradikuläre Syndrome oder radikuläre Syndrome). Diese Besonderheit trägt dazu bei,  dass die Symptome von Rückenschmerzen sehr unterschiedlich sein können und nicht nur in der Wirbelsäule auftreten. So sollte man unbedingt zum Arzt, wenn zusätzlich zu Schmerzen im Rücken folgende Symptome von Rückenschmerzen auftreten:  Ziehen, Kribbeln, Taubheitsgefühl, Schwäche oder Lähmungserscheinungen in den Beinen. Das sind typische Symptome von einem Bandscheibenvorfall oder auch ein Tumor im Bereich der Lendenwirbelsäule. Weitere Symptome von Rückenschmerzen wie: Schmerzen, Kribbeln, Taubheitsgefühl oder Schwäche in den Glieder können auf  Schädigung der Halswirbelsäule hindeuten. An dieser Stelle ist zu bemerken, dass die Schwere der oben genannten  Symptome von Rückenschmerzen nicht unbedingt auf Vorhandensein einer bedrohlichen Erkrankung hindeutet. So lassen sich bei manchen Patienten trotz starker Schmerzen keine sichtbaren Schädigungen der Wirbelsäule oder Krankheiten anderer Organe diagnostizieren. Die umgekehrte Situation ist auch denkbar: Manche Patienten mit leichten Symptomen von Rückenschmerzen leiden unter schwereren Erkrankungen.

Thema: Arten von Rückenschmerzen | Kommentare (0) | Autor: admin

Chronische Rückenschmerzen

Sonntag, 15. November 2009 12:17

Chronische Rückenschmerzen

Unter Rückenschmerzen versteht man Schmerzzustände in unterschiedlichen Bereichen des Rückens. Dabei wird zwischen episodischen und chronischen Rückenschmerzen unterschieden. Werden Schmerzen relativ lange Zeit diagnostiziert und sind mehr als die Hälfte der Tage eines Jahres vorhanden so spricht man über chronische Rückenschmerzen. Chronische Rückenschmerzen werden auch als Lumbalgie bezeichnet (nicht zu verwechseln mit Lumbago, der Bezeichnung für akute Rückenschmerzen).

Menschen, die unter solchen Schmerzen leiden, haben erhebliche körperliche Defizite, können aber durch ein intensives körperliches Training erfolgreich behandelt werden. Aufgrund dessen, das sich die chronischen Rückenschmerzen oft über die Zeit wieder einstellen, ist nicht nur eine medizinische Therapie notwendig, sondern die Betroffenen sollen zusätzlich dazu auch bestimmte Übungsprogramme zu Hause ausüben. Der Behandlungserfolg hängt von individuellen, gesundheits- und sozial-politischen Faktoren ab. Die Schwere von Rückenschmerzen ist nicht unbedingt ein Gradmesser dafür, ob es sich um chronische Rückenschmerzen handelt.  Außerdem ist der Grad der Beeinträchtigung immer subjektiv. Deshalb verlaufen chronische Rückenschmerzen bei verschiedenen Menschen unterschiedlich und die Betroffenen nehmen ihr Leiden immer subjektiv wahr.

Chronische Rückenschmerzen entstehen meist nicht von Heute auf Morgen. In meisten Fällen treten erst die episodischen Schmerzen auf. Ohne entsprechende Behandlung können die episodischen Schmerzen sich im Laufe der Zeit zu chronischen Rückenschmerzen entwickeln. Diesen Prozess bezeichnet man als Chronifizierung.

Die Ursachen von Rückenschmerzen sind oftmals vielschichtig. Zu den Besonderheiten der chronischen Rückenschmerzen gehört ein oft auftretendes Phänomen: Obwohl der auslösende Faktor längst verschwunden ist, treten die Schmerzen weiterhin auf. Der warnende und schützende Charakter von Schmerzen ist dann im Laufe der Zeit verloren gegangen. Diese Tatsache erschwert eine Therapie erheblich, sorgt für Unsicherheit und Frustration bei den Patienten.

Thema: Arten von Rückenschmerzen | Kommentare (0) | Autor: admin

Arten von Rückenschmerzen

Sonntag, 15. November 2009 12:16

Arten von Rückenschmerzen

Welche Arten von Rückenschmerzen gibt es? In medizinischer Literatur werden grundsätzlich  zwei Arten von Rückenschmerzen unterschieden: Schmerzen, die durch die Bandscheiben hervorgerufen und Schmerzen, die durch andere Ursachen ausgelöst werden. Weiterhin unterscheidet man zwischen Schmerzen, die sich auf den unteren Rücken beschränken, und anderen, die bis ins Bein ausstrahlen (meist bis Ischiasnerv). Im ersten Fall handelt es sich um so genannten „LWS-Syndrom“ (LWS steht für Lendenwirbelsäule) oder  um unspezifischen Arten von Rückenschmerzen. Der zweite Fall wird in der Literatur als „Ischialgie“ bezeichnet.

Üblicherweise verursacht das LWS-Syndrom nur kurzfristige Schmerzen, die sogar ohne medizinische Behandlung innerhalb von weinigen Tagen (oder sogar Stunden) verschwinden. Deutlich länger und schwieriger können die unspezifischen Arten von Rückenschmerzen verlaufen. Funktionelle, strukturelle oder morphologische Störungen wie z. B. Bandscheibenvorfall, Entzündung, Osteoporose und Wirbelgleiten können für die Entstehung der verschiedeneb Arten von Rückenschmerzen ursächlich sein.  In diesem Fall können Rückenschmerzen mit einer Fehlhaltung verbunden sein.

Weiterhin wird zwischen folgenden Arten von Rückenschmerzen unterschieden:

  • akute Rückenschmerzen. Sie treten entweder erstmalig oder nach mindestens sechsmonatiger Pause innerhalb eines Tages auf. Solche Arten von Rückenschmerzen sind meistens kurzfristig und halten für höchstens drei Monate an.
  • Zeitweilige Rückenschmerzen dauern maximalerweise drei Monate an. Zwischen zwei Anfälle muss eine schmerzfreie Periode mindestens von einem Jahr liegen.
  • Wiederkehrende Rückenschmerzen kehren innerhalb von bestimmten Perioden wieder zurück und sind an weniger als der Hälfte der Tage eines Jahres vorhanden.
  • Chronische Rückenschmerzen werden relativ lange Zeit diagnostiziert und sind mehr als der Hälfte der Tage eines Jahres vorhanden.

Viele Arten von Rückenschmerzen tragen noch bis heute die altertümlichen Bezeichnungen, wie Hexenschuss, Alpschoss, Beinschuss, Geschoss, Hexenstich, Lendenübel. Trotzdem gehören sie zur oben genanten Klassifikation.

Thema: Arten von Rückenschmerzen | Kommentare (0) | Autor: admin

Rückenschmerz

Sonntag, 15. November 2009 12:14

Rückenschmerz

Abgesehen von Infekten stellt der Rückenschmerz heutzutage den zweithäufigsten Grund dar, einen Arzt aufzusuchen. Wegen gravierenden Veränderungen unserer Lebensweise kommt es zur falschen oder nicht ausreichenden Belastungen der Wirbelsäule und Rückenmuskulatur. Sowohl nicht ausreichende (sitzende Schreibtischtätigkeit) als auch falsche Belastung der Wirbelsäule und Rückenmuskulatur (einseitige Bewegungen und Belastungen, falsches Tragen und Heben) verursachen bei vielen Menschen heftigen Rückenschmerz.

Im Allgemein, bezieht sich der Rückenschmerz auf die Wirbelsäule und ihre Umgebung: auf den zentralen Anteil des Skeletts, die zwischen den Wirbelkörpern liegenden Bandscheiben, die umgebende Muskulatur sowie Nerven, die innerhalb der Wirbelsäule laufen und von dort zu den Armen, Rücken und zur Brust und zu den Beinen laufen. Deshalb verstehen die Medizinen unter Rückenschmerz mehr oder minder starken Schmerz des menschlichen Rückens. Wird der Rückenschmerz in einem bestimmen Bereich lokalisiert, so sprichst man über Nacken- und Schulterschmerz, Nackensteife, Kreuzschmerz, Schwierigkeiten beim Bücken, Hexenschuss und Ischiasbeschwerde. Der Schmerz entsteht in den meisten Fällen nicht direkt in den Knochen der Wirbelsäule. Viel öfter sind dafür die Verrenkungen der kleinen Wirbelgelenke (z.B. durch ungeschickte, plötzliche Bewegungen) oder Fehlbelastungen ursächlich. Diese führen zu schmerzhaften Verspannungen der Rückenmuskulatur, die wir als Rückenschmerz empfinden. Außerdem wird oft der Rückenschmerz in Folge der angeborenen oder in der Wachstumsphase erworbenen Wirbelsäulenverkrümmung (sog. Skoliose) verursacht. Als weitere Ursachen der Schmerzen im Rückenbereich werden Bandscheibenvorfall (oder Bandscheibenschaden) der Lendenwirbelsäule, Wirbelbruch (z. B. durch Osteoporose), Stress mit Verspannung der Rückenmuskulatur sowie Fehlhaltungen und einseitige Belastung mit nachfolgenden Muskelverspannungen genannt.

In einzelnen Fällen können auch andere Erkrankungen wie Entzündungen oder Tumore für den Rückenschmerz verantwortlich sein.

Thema: Rückenschmerzen | Kommentare (0) | Autor: admin

Schmerzen

Sonntag, 15. November 2009 12:12

Schmerzen

Es gibt wohl kaum ein Mensch, der niemals in seinem Leben unter Schmerzen gelitten hast. Schmerzen sind eine Reaktion unseres Nervensystems auf verschiedenen Anreizen aus der Umwelt und auch auf innere Prozesse in unserem Körper. Man unterscheidet zwischen  chronischen und episodischen, lokalen oder lokal ausstrahlenden (an vielen Orten) Schmerzen. Menschen empfinden und beschreiben ihre Schmerzen auf unterschiedlicher Art und Weisen. So wird zwischen hellen und schneidenden, dumpfen und bohrenden, drückenden oder ziehenden Schmerzen unterschieden.

Es gibt grundsätzlich sechs typischen Schmerzarten. In Folgendem werden diese Schmerztypen kurz beschrieben.
1. Verletzungsschmerzen werden durch einen Unfall erregt. Sie werden meistens als hell und stark beschrieben und haben meistens keinen chronischen Verlauf.
2. Im Gegensatz dazu sind Anspannungsschmerzen eher dauerhafte Schmerzen, die aufgrund von Fehlbelastung (z. B. der Wirbelsäule und ihrer Muskulatur) entstehen. Sie sind dumpf, bohrend und können unbehandelt relativ lange Zeit dauern.
3. Nervenschmerzen treten Anfallsweise im Versorgungsgebiet eines Nervs auf, können auch mit Nervenstörungen (Gefühls- und Kraftverlust) einhergehen. Solche Schmerzen werden als ziehend und stechend beschrieben.
4. Brennschmerzen entstehen in Folge einer Hautverletzung. Wegen der Nervenentzündung reagiert unser Nervensystem überempfindlich auf verschiedene Anreize, die ohne eine solche Verletzung kaum Schmerzen verursachen werden.
5. Schmerzen in Folge der seelischen und psychischen Belastungen, Stress oder Konflikten.
6. Kombinierte Schmerzen. Nicht so selten treten die oben genannten Typen zusammen auf und werden miteinander kombiniert. Diese Tatsache erschwert nicht nur eine richtige Diagnostizierung sondern auch eine Behandlung von einzelnen Schmerztypen erheblich.

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: admin