Das aggressive Rheuma
Freitag, 25. Dezember 2009 19:28
->
Das aggressive Rheuma
Das aggressive Rheuma ist eine Sonderform des klassischen Gelenkrheumas oder des rheumatoiden Arthritis (auch chronische Polyarthritis genannt). Das aggressive Rheuma stellt eine entzündliche Erkrankung dar, bei der mehrere Gelenke symmetrisch (in der Regel) an beiden Armen oder Beinen betroffen sind. Das aggressive Rheuma unterscheidet sich von der normalen Form dadurch, dass die Symptome der Erkrankung (wie z.B. Schmerzen, Steifigkeiten, Deformationen der Gelenke) deutlich stärker ausgeprägt sind als normal. Die klassische Form entwickelt sich schleichend und manchmal dauert es mehrere Jahre, bis sich die ersten Folgen der Erkrankung bemerkbar machen. Beim aggressiven Rheuma ist das Krankheitsbild oft ganz anders: Die Erkrankung entwickelt sich schneller und schmerzhafter. Dabei sind auch andere Begleitsymptome deutliche stärker ausgeprägt.
Ursächlich für das aggressive Rheuma ist eine stärkere Abwehrreaktion des Organismus, in Folge derer das Immunsystem körpereigene Gelenkbestandteile angreift. Dabei sind Frauen in den Wechseljahren besonders oft betroffen. Typische erste Anzeichen vom aggressiven Rheuma sind starke Schmerzen und Rötungen, massive Schwellungen der Fingergelenke und lang anhaltende Morgensteifigkeit (länger als eine Dreiviertelstunde). Als Begleitsymptome treten oft Fieber, Müdigkeit und Appetitlosigkeit auf. Das aggressive Rheuma zeichnet sich auch durch starke Schübe und massive Schäden der Gelenke aus.
Das aggressive Rheuma geht in der Regel sehr aggressiv einher, zeichnet sich durch massive Entzündungen, starke Schmerzen und beträchtliche Gelenkschäden, wie es bei Arthritis der Fall ist. Dagegen verläuft Arthrose eher schleichend und bleibt oft über die lange Zeit fast unbemerkt. Eine besondere Form des aggressiven Rheumas ist Weichteilrheuma. Diese Erkrankung trifft vor allem die nah vom Gelenk liegende Gewebe und Muskel.
Thema: Rheuma | Kommentare (0) | Autor: admin
