Rheuma bei Kindern
Montag, 4. Januar 2010 14:15
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Rheuma bei Kindern
Rheuma bei Kindern tritt nicht so selten auf, wie die meisten Erwachsene denken: Von 1000 Kindern erkrankt jedes Jahr eins an akuter Gelenkentzündung. Bei ca. 20% der Betroffene wird die Erkrankung chronisch. Die Diagnose von Rheuma bei Kindern ist selbst für den erfahrenen Kinderarzt relativ schwierig. Manchmal kommen die Gelenkbeschwerden erst, wenn die Erkrankung schon über längere Zeit andere Organe betroffen hat.
In den meisten Fällen beginnt Rheuma bei Kindern recht harmlos: Das Knie schwillt an, plötzliches Fieber, die Gelenke schmerzen und die Schmerzen kehren immer zurück. Rheuma bei Kindern macht sich durch Gelenkenschmerzen und -entzündungen; greift auch Muskel und Organe an. Manches kindliche Rheuma verläuft lebensbedrohlich.
Rheuma bei Kindern tritt in Form von den entzündlichen Gelenkschwellungen besonders oft bei den Kindern unter 16 Jahren auf, die schon einmal unter anderen akuten Infektionen litten. Bei kleinen Mädchen ist meist zuerst das Kniegelenk geschwollen. Jungen erkranken erst, wenn sie älter als 8 Jahre sind. Außer der Gelenke kann das Rheuma bei Kindern auch an Wirbelsäule, Fuß oder Hüfte diagnostiziert werden. Bei den Kindern mit Blutfaktor HLAB-27 besteht ein Verdacht auf die Vererbbarkeit der Krankheit.
Die häufigste Form von Gelenkerkrankung bei den Kindern und Heranwachsenden ist der so genannte Hüftschnupfen (Coxitis fugax). Diese Form von Rheuma bei Kindern tritt oft in zeitlichem Zusammenhang zu einem Virusinfekt auf und heilt meist innerhalb von vier Wochen aus.
Es wird 4 häufigsten Verlaufsformen von Rheuma bei Kindern unterschieden:
- die frühkindliche Oligoarthritis
- die Oligoarthritis des älteren Kindes, oft auch mit Wirbelsäulenbefall und Sehenscheidenentzündungen (Enthesitis)
- die seronegative juvenile chronische Polyarthritis ohne Rheumafaktor-Nachweis bzw. mit Rheumafaktor-Nachweis
- die systemische juvenile chronische Arthritis.
Thema: Rheuma | Kommentare (0) | Autor: admin
