Aufgaben des Rheumatologen
Freitag, 8. Januar 2010 12:04
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Aufgaben des Rheumatologen
Die Rheumatologie ist eine Fachrichtung der Medizin, die sich mit der Diagnose und Therapie von chronischen Krankheiten beschäftigt, die sich meist auch durch Schmerzen im Bereich des Bewegungsapparates bemerkbar machen. Dementsprechend ist ein Rheumatologe, der Facharzt mit dem Schwerpunkt Behandlung von rheumatischen Erkrankungen.
Die Aufgaben des Rheumatologen unterschieden sich je nach Erkrankungsphasen. In der frühen Erkrankungsphase können die Aufgaben des Rheumatologen in den folgenden Punkten liegen:
- vorläufige Diagnostizierung der Erkrankung (Gelenk, Knochen, Muskulatur),
- Differenzierung zwischen alleiniger Gelenkschmerz und objektivierbaren Gelenksymptomen mit Schwellung, Hyperthermie, Rötung und/oder Bewegungseinschränkung (Arthritis, Arthrose),
- Einleitung der Therapie bei prognostisch günstiger Erkrankung.
Des Weiteren gehört zu den primären Aufgaben des Rheumatologen die Erstellung von allgemeinen und speziellen Überweisungsindikationen.
Die Wichtigste Aufgabe des Rheumatologen ist Einleitung und Kontrolle spezieller Therapieverfahren. Moderne therapeutische Methoden stellen komplexe Therapie dar, die oft die komplexe Betreuung erfordern. Deshalb ist eine Aufgabe des Rheumatologen die Notwendigkeit und Umfang der zusätzlichen Therapien zu bestimmen und diese auf einander abzustimmen.
Zu den speziellen Aufgaben des Rheumatologen gehören: differenzierte, Antikörperdiagnostik (u. a. ANA-Differenzierung), CT oder MRT, Szintigrafie und Arthroskopien. Basierend auf Ergebnissen von diesen speziellen Maßnahmen sollen konkrete Krankheitsbilder und -gruppen erstellt werden. Weitere Aufgabe des Rheumatologen besteht darin, die Erkrankung möglichst genau zu diagnostizieren.
Bei rheumatischen Erkrankungen dauert die Therapie in der Regel relativ lange Zeit. Deshalb werden die Aufgaben des Rheumatologen durch eine Langzeitbetreuung und Rehabilitation erweitert. Idealerweise soll auch das familiäre Umfeld des Patienten informiert und in den Rehabilitationsprozess involviert werden. Abschließend ist die letzte Aufgabe des Rheumatologen zu nennen: er soll die Konsultationsfrequenz ausgehend von der individuellen Schwere, Progredienz und Aktivität des Krankheitsbildes bestimmen.
Thema: Rheuma | Kommentare (0) | Autor: admin
