Beiträge vom Januar, 2010

Übungen beim verspannten Nacken

Mittwoch, 20. Januar 2010 16:11

Übungen beim verspannten Nacken

Verspannter Nacken, Rückenschmerzen, lahmes Kreuz – diese Beschwerden gehören heute in den Industrienationen zum Alltag und werden immer häufiger diagnostiziert. Manche Menschen gehen davon aus, dass die Nackenschmerzen ab einem bestimmten Alter vorprogrammiert und fast unentbehrlich sind. Das muss aber nicht der Fall sein: Mit ein paar einfachen Übungen beim verspannten Nacken kann der Nacken trainiert werden. In der Regel helfen relativ simple Übungen beim verspannten Nacken die Schmerzen zu lindern. Doch das Hauptziel von diesen therapeutischen Maßnahmen ist die Vorbeugung. Die meisten Übungen beim verspannten Nacken richten sich in erster Linie auf die Vorbeugung von Nackenschmerzen und Linderung von episodischen Schmerzen. Wird ein chronischer Krankheitsverlauf diagnostiziert, kommen in diesem Fall im Rahmen der Krankengymnastik spezifische Übungen beim verspannten Nacken zum Einsatz.

Die wichtigsten Ursachen von Nackenverspannungen sind: Fehlhaltungen, langes und falsches Sitzen, Skoliose und mangelnde Bewegung. Deshalb richten vorbeugende Übungen beim verspannten Nacken darauf ab, die Nacken-, Schulter- und Rückenmuskulatur durch ausreichende Bewegungsintensität zu stärken und normale Beweglichkeit des Nackens wieder  herzustellen.

Unten werden ganz einfache Übungen beim verspannten Nacken aufgelistet und kurz beschrieben:

  • Verschiedene Massagen am Hinterkopf und Nacken: Massieren Sie sich den Muskelansatz im Nacken, am untern Rand Ihres Schädelknochens.
  • Dehnung der inneren Unterarmmuskulatur: Den Arm nach vorne ausstrecken (Handfläche nach oben) und mit der anderen Hand die Fingerspitzen nach unten drücken. Führen Sie solche Übungen beim verspannten Nacken mehrmals pro Tag und mindestens 20 Sekunden durch.
  • Wenn Sie lange Zeit im Sitzen arbeiten, machen Sie alle 20 Minuten eine kurze Bewegungspause. Dabei können im Stehen die Schultern kreisen oder der Nacken bewegt werden.

Führen diese Übungen beim verspannten Nacken nach einigen Tagen nicht zur Besserung, sollten Sie zum Arzt gehen.

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Reaktive Arthritis

Dienstag, 19. Januar 2010 12:39

Reaktive Arthritis

Reaktive Arthritis ist eine akute Entzündung eines oder mehrerer Gelenke in Folge einer bakteriellen Infektion der Harnwege, Darm oder Atemwege. Betroffen sind meist einzelne große Gelenke der unteren Extremität auf nur einer Körperseite. Bei einer reaktiven Arthritis handelt es sich um eine Gelenkerkrankung (so genannte seronegative Spondylarthropathie). Diese entzündliche Erkrankung wird besonders oft bei HLA-B27 positiven Personen diagnostiziert. Die Auslöser der reaktiven Arthritis  sind Bakterien (in der Regel Chlamydien), die die Gelenke nach einer Darm- oder Harnwegserkrankung befallen.

Doch die Bakterien sind nur die Auslöser der reaktiven Arthritis: Die Erkrankung tritt in Folge der überschießenden Immunreaktion unseres Organismus nach bestimmten bakteriellen Infekten auf. Laut jüngsten Studien ist ein Zusammenhang zwischen der reaktiven Arthritis und genetischen Faktoren mittlerweile eindeutig bewiesen. So sind in ca. 50% aller Fälle die Patienten mit HLA-B27-Antigen betroffen. Das lässt sich damit begründen, dass bei den Patienten mit HLA-B27-Antigen die natürliche Immunität versagt. Nach einer bakteriellen Infektion bleiben bei diesen Patienten einige Erreger der reaktiven Arthritis weiterhin im Körper. In einer akuten Phase gelangen diese Erreger schubweise über das Blut in die Gelenke und lösen die reaktive Arthritis erneut aus.

Typische Symptome von reaktiver Arthritis sind:

  • Fieber und Abgeschlagenheit
  • Urethritis (Harnröhrenentzündung; unspezifisch, nicht-gonorrhoisch) oder Zervizitis mit schleimigem oder eitrigem Ausfluss
  • Entzündung der Augenbindehaut ,
  • Arthritis: Rötung und Erwärmung der Gelenke
  • eine Entzündung der Achillessehne oder der Plantarfaszie am Fersenbein
  • Bei dieser Krankheit sind in der Regel mehrere Gelenke (z.B. Knie-, Sprung-, Zehen- oder Handgelenk) betroffen. Manchmal wandert die Entzündung auch von einem Gelenk zum anderen. Eine reaktive Arthritis heilt normalerweise innerhalb eines Jahres aus und verursacht keine dauerhaften Gelenkschäden.

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Fibromyalgie und Muskelschmerzen

Dienstag, 19. Januar 2010 12:22

Fibromyalgie und Muskelschmerzen

Unter Fibromyalgie versteht man eine chronische Schmerzkrankheit mit Schmerzen am ganzen Körper. Fibromyalgie und Muskelschmerzen treten oft zusammen auf und werden als Muskel-Faser-Schmerz bezeichnet. Obwohl es sich dabei um keine rheumatische Erkrankung im eigentlichen Sinne handelt,  wird Fibromyalgie und Muskelschmerzen in manchen Literaturquellen als “Weichteilrheuma” bezeichnet. Doch die meisten Rheumatologen ordnen Fibromyalgie und Muskelschmerzen zu den anderen Erkrankungen zu und sind der Meinung, dass sie nicht mit einer rheumatischen Erkrankung vergleichbar sind.

Fibromyalgie und Muskelschmerzen zeichnen sich durch lang andauernde diffuse Schmerzen am ganzen Körper aus, die in ihrer Intensität und in ihrem Auftreten wechselhaft sein können. Fibromyalgie und Muskelschmerzen werden manchmal von Kopfschmerzen, Migräne, Magen-Darmbeschwerden, Müdigkeit und schneller Erschöpfbarkeit, sowie von Ein- und Durchschlafstörungen begleitet. Diese Symptome treten auch bei vielen anderen Erkrankungen auf. Eine wichtige Besonderheit von Fibromyalgie und Muskelschmerzen ist die Tatsache, dass bei normalen Untersuchungen so gut wie keine krankhaften Befunde diagnostiziert werden können. Deshalb wird diese Erkrankung oft nicht erkannt und wird dementsprechend dann auch nicht adäquat behandelt.

Fibromyalgie und Muskelschmerzen können entweder als Einzelerkrankungen oder als Folgeerkrankungen bei anderen rheumatischen Erkrankungen (z.B. wie Rheumatoide Arthritis und Morbus Bechterew) diagnostiziert werden. Die Ursachen von diesen Schmerzen sind auf biologische und biochemische Veränderungen im Körper zurück zu führen. In der Regel sind einige Erkrankungen des zentralen Nervensystems für die Schmerzen in Folge der Fibromyalgie und Muskelschmerzen verantwortlich. Werden diese Schmerzen über eine bestimmte Zeitperiode nicht ausreichend behandelt, konnten sie in Laufe der Zeit chronifiziert werden. Die chronischen Fibromyalgie und Muskelschmerzen sind heute noch nicht heilbar. Doch ihre Symptome können erfolgreich behandelt werden, so dass die Schmerzen deutlich seltener auftreten werden und ihre Intensität gelindert werden kann.

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Steifer Hals

Montag, 18. Januar 2010 12:38

Steifer Hals

Die typischen Symptome des steifen Halses sind Schmerzen und eine Bewegungseinschränkung der Halswirbelsäule. Besonders oft geht ein steifer Hals gemeinsam mit starken Kopfschmerzen einher. Des Weiteren können die Schmerzen aus HWS-Bereich in den Arm ausstrahlen oder Sensibilitätsstörungen verursachen. Das sind eindeutige Hinweise daran, dass ein steifer Hals zusammen mit einer Nervenreizung oder -beschädigung eintritt. In diesem Fall kann es manchmal innerhalb von wenigen Minuten zu ziehenden Schmerzen im Hals-, Schulter- und Nackenbereich kommen. Häufig ist der steife Hals eine Ursache für Hals- oder Schultersteifigkeit, die langfristige akute Kopf- und Schulterschmerzen auslöst. In diesem Fall spricht wird steifer Hals auch als akuter Schiefhals bezeichnet.

Als typische Ursachen für einen steifen Hals werden in der Literatur folgende genannt:

  • Muskelverspannung durch falsches Liegen, Sitzen oder durch einseitige Bewegungen (z.B. bei der Arbeit).
  • Muskelverspannung, die durch Zugluft oder eine Erkältung ausgelöst werden.
  • steifer Hals tritt auch nicht selten in Folge des Unfalls oder Beschädigung des HWS.
  • Verschiedene Erkrankungen (z.B. Osteoporose, Skoliose, Weichteilrheumatismus, Gefäßerkrankungen) und degenerative Veränderungen (z.B. alterbedingte Abnutzungserscheinungen im Bereich des HWS)  können für das Entstehen des steifen Halses ursächlich sein.
  • Durch falsches oder zu langes Liegen oder Sitzen, psychische Probleme, durch Zugluft oder im Rahmen eines grippalen Infektes kann es zu Muskelverspannungen kommen. Auch Überlastungen oder Zerrungen im Bereich der Nackenmuskulatur führen zu einem steifen Hals.
  • Bei Unfällen (vor allem Auffahrunfällen) kann es zu einem Schleudertrauma der Halswirbelsäule mit steifem Hals kommen.Auch Bandscheibenschäden im Bereich der Halswirbelsäule, degenerative Veränderungen der Wirbelkörper(=Spondylarthrose), eine Osteoporose der Halswirbelkörper, Gefäßveränderungen der Halsgefäße und Nervenreizungen können einen steifen Hals verursachen.
  • Auch eine Fibromyalgie (chronische nicht-entzündliche rheumatische Erkrankung der Bindegewebe und Muskeln) oder andere rheumatische Erkrankungen (z.B. Polymyalgia rheumatica) können ein Gefühl des steifen Halses auslösen.

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Schulter- und Nackenschmerzen

Sonntag, 17. Januar 2010 13:29

Schulter- und Nackenschmerzen

Mehrere Patienten eines Orthopäden klagen über akute Schulter- und Nackenschmerzen. Diese treten sehr oft zusammen auf und führen in extremen Fällen dazu, dass der Patient weder den Kopf noch die Arme bewegen kann, ohne einen starken Schmerz zu spüren. Schulter- und Nackenschmerzen werden überwiegend in der Halswirbelsäule ausgelöst und strahlen in Arme und Rücken aus.

Als häufigster Auslöser für Schulter- und Nackenschmerzen wird ein Bandscheibenvorfall genannt. Schulter- und Nackenschmerzen können auch von Bandscheibenentzündungen, Gelenkenschmerzen (besonders im Schultergelenk), Verhärterungen der Wirbelsäulemuskulatur, Arthrose oder Rheuma, Muskelverspannungen, gezerrten Sehnen oder eingeklemmten Nerven ausgelöst werden. Des Weiteren können Schulter- und Nackenschmerzen als Nebenwirkung nach einigen Operationen eintreten. So leiden manche Patienten nach Abklopfen der Dornfortsätzen der Halswirbelsäule unter akuten Schulter- und Nackenschmerzen. Eine weitere Ursache für Schulter- und Nackenschmerzen stellen die abnutzungsbedingten Veränderungen in der Halswirbelsäule und im Schulterbereich dar. Deshalb leiden unter diesen Schmerzen überwiegend  ältere Menschen. Doch in letzter Zeit werden chronische Schulter- und Nackenschmerzen immer öfter bei anderen Bevölkerungsgruppen diagnostiziert. Ursächlich dafür sind falsches Sitzen (z.B. am Arbeitsplatz) oder Liegen, seelische Probleme und körperliche Überforderungen (bei der Arbeit oder beim Sport). Auch die Zugluft kann akute Schulter- und Nackenschmerzen auslösen.

In den meisten Fällen können Schulter- und Nackenschmerzen mit einfachem Bewegungstest von Ihrem Hausarzt oder Orthopäde diagnostiziert werden. Auch die Behandlung erfolgt oftmals Ambulant und ohne Operation. Bewährte schonende Behandlungsmethoden sind: Krankengymnastik, Physiotherapie, Massagen und Injektionen. Bei chronischen Schulter- und Nackenschmerzen kommt eine medikamentöse Schmerztherapie zum Einsatz.

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Nackenverspannung

Samstag, 16. Januar 2010 15:38

Nackenverspannung

Eine Nackenverspannung zeichnet sich durch unangenehme Schmerzen, stechende Schmerzen im Nacken (besonders beim Drehen des Kopfes) aus und hindert die Betroffenen somit sich frei zu bewegen. In den meisten Fällen entsteht eine Nackenverspannung in Folge der dauerhaften Verkrampfung der Halsmuskulatur.

In der Literatur werden verschiedene Ursachen für Nackenverspannung genannt und ihre Entstehung wird auf unterschiedlichste Art und Weise beschrieben. In der Regel liegen die Ursachen für eine lang andauernde Nackenverspannung in den Fehlhaltungen begründet. An dieser Stelle ist beispielweise eine falsche Leseposition zu nennen. So strecken manche Menschen beim Lesen den Nacken nach vorne, anstatt das Buch näher an die Augen heranzuführen. Findet diese Fehlhaltung regelmäßig und dauerhaft statt, kann es zur Nackenverspannung kommen. Besonders häufig leiden unter der Nackenverspannung die Menschen, die Brillen tragen. Das liegt darin begründet, dass einige Brillenarten die Fehlhaltungen begünstigen. Des Weiteren können Nackenverspannung durch falsche Sitzposition, einseitige Belastung oder nicht ausreichende Bewegung  ausgelöst werden.

Was kann man gegen eine Nackenverspannung tun? In der Regel lassen sich gelegentliche Schmerzen mit ganz einfachen Mittel effektiv vorbeugen. Als erster Schritt wird die grundlegende Analyse vom Alltagsverhalten empfohlen. Dabei lautet das Motto: die Fehlhaltungen zu beseitigen und auf die richtige Sitz- Liegeposition zu achten. Des Weiteren wird eine spezielle Massage, Krankengymnastik und Schwimmen empfohlen.

Bei der chronischen Nackenverspannung sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen. Dieser kann eine spezielle Behandlung vorschreiben, die neben den medizinisch notwendigen Massagen auch medikamentöse Schmerztherapie umfassen kann. Doch die Schmerzmittel können lediglich die Schmerzen bei der Nackenverspannung lindern und können die umfangreiche spezielle Behandlung nicht ersetzen.

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Nacken

Freitag, 15. Januar 2010 16:40

Nacken

Als Nacken wird der hintere Teil des Halses bezeichnet. Dieser hauptsächlich für Kopfbewegungen verantwortlich. Anatomisch gesehen gehören zum Nacken nicht nur die HWS und das Genick, sondern auch eine Vielzahl verschiedenster Muskeln und Rezeptoren.

Aufgrund seines anatomischen Aufbaus und seiner Funktionen gehört der Nacken zu den beweglichsten Körperteilen. Doch diese Beweglichkeit stellt auch ein Grund dafür dar, dass viele Menschen unter Nackenschmerzen oder unter anderen Krankheiten im Nackenbereich leiden. Fehlhaltungen, Muskelverspannungen, Bandscheibenschäden an der HWS, Verletzungen der HWS, Skoliose, Stress oder mangelnde Bewegung sind die wichtigsten Auslöser für zahlreichen Störungen in der Nackenregion. Diese Störungen können nicht nur im Nacken für die gesundheitlichen Probleme sorgen. Oft führen sie zu Verspannungen, Schulter-, Arm- und Rückenschmerzen. Diese Probleme begrenzen die  Beweglichkeit des Nackens und können zum “steifen Hals” führen. Im diesem Fall können Bewegungen des Kopfes nur unter Schmerzen ausgeführt werden und Nacken, Hals oder Schulter bleiben eine lange Zeit steif.  Werden die Beschwerden mehr als drei Monate andauern, spricht man von  chronischen Nackenschmerzen.

Die Ursachen von Nackenschmerzen sind sehr vielfältig und müssen genau abgeklärt werden. Die meisten Schmerzen im Bereich von Nacken sind eher harmlos und können sogar mit einfachsten Hausmitteln behandelt werden. Doch man soll die Nackenschmerzen nicht unterschätzen. In einigen Fällen verstecken sich hinter einem einfachen Schmerz im Nacken deutlich schwerwiegende Ursachen als Erkältung, Stress oder Überbelastung. Die Spannweite der Erkrankungen reicht von einem Tumor bis zum Bluthochdruck.

Zur Vorbeugung von Nackenschmerzen können relativ einfache Maßnahmen empfohlen werden.  Sie können Ihr Nacken dadurch schonen, dass Sie auf eine gute Sitzhaltung achten, den Arbeitsplatz günstig gestalten, regelmäßige Pausen machen und Ihr Nacken mit Gymnastik und Sport stärken.

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Nackenschmerzen

Donnerstag, 14. Januar 2010 10:48

Nackenschmerzen

Unter Nackenschmerzen werden Schmerzen im Bereich der Nackenregion verstanden, die unterschiedliche Ursachen haben und auch in die Schultern, Arme und Kopf ausstrahlen können.  In der Regel entstehen Nackenschmerzen in Folge von Verspannungen und Verkrampfungen der Halsmuskulatur und strahlen überwiegend in den Nacken-, Hals- und Schulterbereich aus.

Warum kommt es zu Verspannungen im Nackenbereich? Es gibt mehrere Ursachen, die Entstehung und Entwicklung von Nackenschmerzen beeinflussen. So können gleichförmige Bewegungen, eine falsche Haltung, übermäßige Belastung beim Sport oder bei der Arbeit und anhaltender seelischer Stress dazu führen, dass die Muskulatur des Nackens immer härter wird. Dies führt zur Muskelspannung, die wir als Nackenschmerzen bezeichnen. Des Weiteren sind Nackenschmerzen durch Schwangerschaft begünstigt.

Die grundlegende Ursache für Nackenschmerzen liegt in dem besonderen Aufbau der Halswirbelsäule begründet. Einerseits ermöglicht uns dieser Aufbau eine enorme Beweglichkeit:  Die Gelenke zwischen den sieben Halswirbelkörpern sind die beweglichsten Gelenke in unserem Körper. Anderseits begünstigt diese Beweglichkeit auch hohe mechanische Belastungen und stärkere Abnutzungserscheinungen, die für Nackenschmerzen ursächlich sein können. Aus dieser Tatsache lässt sich relativ leicht erklären, warum mit steigendem Alter die Nackenschmerzen immer häufiger auftreten. Auch Übergewicht führt zur hohen mechanischen Belastungen im Bereich der Halswirbelsäule.

Laut der Statistik leidet ca. jeder dritter Erwachsene mindestens einmal im Jahr unter Nackenschmerzen. Die Frauen leiden etwas häufiger als Männer. Das lässt sich auf die  Schwangerschaft und besondere Beweglichkeit der Gelenke der Halswirbelsäule zurückzuführen.

Trotzt diese Häufigkeit sind Nackenschmerzen relativ harmlos. In der Regel verschwinden akute Nackenschmerzen schon nach wenigen Tagen von alleine und ohne ärztliche Behandlung. Doch in einigen Fällen dauern diese Schmerzen wochenlang und werden immer stärker. In diesem Fall spricht man über chronischen Nackenschmerzen.

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Weichteilrheuma (Fibromyalgiesyndrom)

Mittwoch, 13. Januar 2010 10:58

Weichteilrheuma (Fibromyalgiesyndrom)

Weichteilrheuma ist ein Sammelbegriff für verschiedene rheumaartige Krankheitsbilder, bei denen es zu Schmerzen in den Weichteilen (in Bändern, Sehnen, Muskeln und bzw. oder Schleimbeuteln) kommt. Diese Erkrankung gehört zu den nicht entzündlich rheumatischen Erkrankungen. Von Weichteilrheuma sind oft Muskeln und Bänder, die vor allem in der Nähe großer Gelenke an Beinen oder Armen oder im Nacken, stark betroffen.

Es wird  zwischen zwei Arten von Weichteilrheuma unterschieden: Das lokalisierte und das generalisierte Weichteilrheuma. Die erste Form betrifft mehr oder weniger den ganzen Körper und wird meistens auch als Fibromyalgie bezeichnet. Die zweite Form tritt eher an bestimmten Körperstellen bzw. an einem lokalisierten Bereich des Körpers auf.

Die genauen Ursachen des Weichteilrheumas sind bis jetzt nicht eindeutig geklärt. Doch bei Untersuchungen der betroffenen Stellen konnten bei vielen Patienten charakteristische Veränderungen gesehen werden. Diese führen zur Unterversorgung der betroffenen Gewebe mit Sauerstoff, was zur Verspannungen und Durchblutungsstörungen führt. Des Weiteren kann Weichteilrheuma durch falsche Belastungen (z.B. Tennisellbogen, Schulterschmerzen aufgrund der sog. Periarthritis humeroscapulari) und Entzündungen (z.B. Sehnenscheidenentzündung) ausgelöst werden.

Zur Therapie des Weichteilrheumas ist es oft erforderlich, den Teufelskreis Schmerz – Verspannung – Schmerz zu unterbrechen. Dafür kommen sowohl medikamentöse (z.B. Medikamente zum Senken des Muskeltonus und zur Schmerzlinderung) als auch nicht-medikamentöse (z.B. Akupunktur, spezielle Massagen, Krankengymnastik, Dauerbrause und Sauna) Maßnahmen zum Einsatz. Die Behandlung des Weichteilrheumas sollte die medikamentöse Therapie niemals zu einer Dauerbehandlung werden, sondern lediglich zu einer Behandlungsfähigkeit führen.

Sollten diese allgemeine therapeutische Maßnahmen keine Besserung mit sich bringen, so ist eine weiterführende Behandlung in einer Schmerzklinik unerlässlich. Dort wird Weichteilrheuma mit speziellen Schmerztherapien behandelt. Dabei kommen folgende Therapien zum Einsatz:

  • Therapeutische Lokalanästhesie
  • Analgetikatestung
  • Ergänzende Methoden wie weiterführende, spezielle Physiotherapie, Hochtontherapie und spezielle Schmerz-Akupunktur

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Skoliose-OP

Dienstag, 12. Januar 2010 12:32

Skoliose-OP

Skoliose-OP ist ein geplanter korrigierender Eingriff an der Wirbelsäule. Sie gehört zu den  technisch und zeitlich aufwendigsten Operationen in der orthopädischen Chirurgie. Skoliose-OP zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass sie mit einem hohen Blutverlust verbunden ist. Deshalb ist entsprechende Vorbereitung zur Skoliose-OP unerlässlich. Zu diesem Zweck wird in einigen Fällen eine Eigenblutspende entnommen.

Mit einer Skoliose-OP wird das Ziel verfolgt, eine Wirbelsäulendeformation mit operativem Eingriff zu korrigieren. Sie wird in der Regel dann empfohlen, wenn sich die konservativen Maßnahmen (wie Krankengymnastik, Miedern oder Korsett, Physiotherapie nach Schroth) als erfolglos erwiesen. Im Allgemein kann man sagen, dass bis zu einer Biegung von 50° die konservativen Maßnahmen in Frage kommen. Doch bei schwereren Verbiegungen (ab 50°) wird eine Skoliose-OP empfohlen.

Die Skoliose-OP umfasst eine Spreizung auf der Innenseite und ggf. eine Kompression auf der Konvexseite der Krümmung, ergänzt durch eine Querstabilisierung. Dabei kommen diverse Operationsverfahren in Frage. Diese Verfahren unterscheiden sich hauptsächlich durch Zugangsseite (vordere oder hintere Zugangsseite).

Die Komplikationen bei Skoliose-OP treten relativ selten auf. Dazu gehören auch allgemeine Komplikationen wie unvorhersehbare Narkoseunverträglichkeiten und das Thromboserisiko. Zu den häufigsten Komplikationen gehört ein starker Blutverlust. Des Weiteren können einige spezifische Komplikationen nach einer Skoliose-OP auftreten. Dazu gehören z.B. Sehstörungen (Doppelbilder), Taubheitsgefühl, Prickeln und diverse Schmerzzustände.

Die Erfolgsaussichten sind umso besser, je später die Skoliose beginnt und der Eingriff ist umso effektiver, je früher die Skoliose diagnostiziert wird. Weiterhin ist das Ergebnis der Skoliose-OP von der Ursache und dem Ausmaß der Erkrankung abhängig.

Thema: Therapie von Rückenschmerzen | Kommentare (0) | Autor: admin