Behandlung der Osteoporose
Sonntag, 7. Februar 2010 21:30
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Behandlung der Osteoporose
Behandlung der Osteoporose zielt in erster Linie darauf ab, die Knochenstabilität mit Hilfe der medikamentösen Behandlung wieder herzustellen, die Schmerzen zu lindern und die Bruchgefahr zu reduzieren. Als ergänzende Behandlung der Osteoporose kommen oft physikalische Maßnahmen, Vitaminenzufuhr (z.B. Vitamin-D), Hormonersatztherapie, Fluoride, Kalzitonin und Bisphosponate zum Einsatz.
Die Behandlung der Osteoporose beginnt in der Regel mit einer medikamentösen Therapie. Dabei werden verschiedene Medikamente eingesetzt, die den Knochenabbau stoppen oder zumindesten verlangsamen können. Des Weiteren soll der Stoffwechsel normalisiert und die Einlagerung von Mineralien in den Knochen verbessert werden. Deshalb ist die Kalziumzufuhr das wichtigste Element der medikamentösen Behandlung der Osteoporose. Die Dosis der Mineralien wird anhand der Differenz zwischen Zufuhr und Ausscheidung von Kalzium mit dem Urin bemessen. Diese Differenz zeigt wie viel Kalzium in den Knochen abgelagert ist. Deshalb ist die Behandlung der Osteoporose sehr individuell ausgerichtet.
Die Behandlung der Osteoporose umfasst auch verschiedene ergänzende Maßnahmen. So wird oft Vitamin D benötigt, um die Kalziumzufuhr zu verbessern. Bei langfristiger Anwendung beeinfluss die Hormonersatztherapie positiv den Krankheitsverlauf und reduziert gesundheitliche Risiken. Der Einsatz von Fluoriden, zusätzlich zur Kalziumzufuhr fördert den Knochenaufbau. Bei Bedarf kommen auch die Schmerzmittel zur Behandlung der Osteoporose zum Einsatz.
Doch nur die medikamentöse Behandlung der Osteoporose reicht nicht aus. Zusätzlich ist es notwendig, die Ernährung komplett umzustellen. Des Weiteren sollen die Betroffenen bei Spaziergängen und im Alltag besonders vorsichtig sein, um das Risiko von Stürzen zu minimieren. Einige physikalische Behandlungen (z.B. Kältetherapie) können ergänzend zur Schmerzbehandlung eingesetzt werden. Dadurch kann die Dosis an Medikamenten erheblich reduziert werden.
Thema: Osteoporose | Kommentare (0) | Autor: admin
