Beiträge vom Februar, 2010

Lebenserwartung bei Rheuma

Montag, 8. Februar 2010 13:38

Lebenserwartung bei Rheuma

Für viele Rheuma-Patienten und ihre Familienangehörige gehen davon aus, dass die Lebenserwartung bei Rheuma geringer ist als bei gesunden Menschen. Noch vor wenigen Jahren sprachen die Rheumatologen  bis zu zehn Jahren verkürzter Lebenserwartung bei Rheuma. Damit wurde gemeint, dass die rheumatischen Erkrankungen mit einer Reduktion der Lebenserwartung von bis zu zehn Jahren einhergehen. 50 Prozent der an chronischer Polyarthritis erkrankten Personen werden innerhalb von zehn Jahren berufsunfähig.

In den letzten Jahren wurden neue Medikamente, therapeutische Maßnahmen und diagnostische Verfahren entwickelt und weiter verbessert. Angesichts diesen Erfolge kann man über eine geringere Beeinträchtigung der Lebenserwartung bei Rheuma sprechen. Doch an der zu Grunde liegenden Tatsache ändert sich nichts: Die Lebenserwartung bei Rheuma ist stark beeinträchtigt.

Die Folgen einer unbehandelten Rheumaerkrankung können gravierend sein. Zunächst leidet die Lebensqualität und danach sinkt die Lebenserwartung bei Rheuma. Unbehandelt oder falsch behandelt verläuft Rheuma oft aggressiv und wird chronisch. Im Gegenteil dazu kann bei rascher Behandlung, bei Anwendung moderner komplexer Therapien und bei guter Nachkontrolle eine normale Lebenserwartung bei Rheuma erzielt werden.

Eine besondere Rolle bei Behandlung des Rheumas spielt eine frühzeitige Diagnostizierung. Wird Rheuma rechzeitig diagnostiziert und danach richtig behandelt, so werden die Chancen, dass die Lebenserwartung bei Rheuma nicht beeinträchtigt wird, deutlich höher liegen als im Normalfall. Wichtig ist vor allem, dass rheumatische Erkrankungen nicht zur vorzeitigen Invalidisierung und Arbeitsunfähigkeit führen.

Einige Patienten mit rheumatischen Erkrankungen brauchen nach der Therapie auch eine medizinische Rehabilitation. Rehabilitation dient nicht nur dafür, die körperlichen Beeinträchtigungen zu mindern, sondern dadurch wird auch das Ziel verfolgt, die Lebenserwartung bei Rheuma zu steigern.

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Behandlung der Osteoporose

Sonntag, 7. Februar 2010 21:30

Behandlung der Osteoporose

Behandlung der Osteoporose zielt in erster Linie darauf ab, die Knochenstabilität mit Hilfe der medikamentösen Behandlung wieder herzustellen, die Schmerzen zu lindern und die Bruchgefahr zu reduzieren. Als ergänzende Behandlung der Osteoporose kommen oft physikalische Maßnahmen, Vitaminenzufuhr (z.B. Vitamin-D), Hormonersatztherapie, Fluoride, Kalzitonin und Bisphosponate zum Einsatz.

Die Behandlung der Osteoporose beginnt in der Regel mit einer medikamentösen Therapie. Dabei werden verschiedene Medikamente eingesetzt, die den Knochenabbau stoppen oder zumindesten verlangsamen können. Des Weiteren soll der Stoffwechsel normalisiert und die Einlagerung von Mineralien in den Knochen verbessert werden. Deshalb ist die Kalziumzufuhr das wichtigste Element der medikamentösen Behandlung der Osteoporose. Die Dosis der Mineralien wird anhand der Differenz zwischen Zufuhr und Ausscheidung von Kalzium mit dem Urin bemessen. Diese Differenz zeigt wie viel Kalzium in den Knochen abgelagert ist. Deshalb ist  die Behandlung der Osteoporose sehr individuell ausgerichtet.

Die Behandlung der Osteoporose umfasst auch verschiedene ergänzende Maßnahmen. So wird oft Vitamin D benötigt, um die Kalziumzufuhr zu verbessern. Bei langfristiger Anwendung beeinfluss die Hormonersatztherapie positiv den Krankheitsverlauf und reduziert gesundheitliche Risiken.  Der Einsatz von Fluoriden,  zusätzlich zur Kalziumzufuhr fördert den Knochenaufbau. Bei Bedarf kommen auch die Schmerzmittel zur Behandlung der Osteoporose zum Einsatz.

Doch nur die medikamentöse Behandlung der Osteoporose reicht nicht aus. Zusätzlich ist es notwendig, die Ernährung komplett umzustellen. Des Weiteren sollen die Betroffenen bei Spaziergängen und im Alltag besonders vorsichtig sein, um das Risiko von Stürzen zu minimieren. Einige physikalische Behandlungen (z.B. Kältetherapie) können ergänzend zur Schmerzbehandlung eingesetzt werden. Dadurch kann die Dosis an Medikamenten erheblich reduziert werden.

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Was tun bei Gelenkschmerzen?

Donnerstag, 4. Februar 2010 11:44

Was tun bei Gelenkschmerzen?

Fast bei jedem Menschen kommt es irgendwann zu Gelenkabnützungen. Es gibt sehr viele Auslöser und Ursachen von Gelenkschmerzen und natürlich gibt es verschiedene Arten von Beschwerden. Diese reichen von einfachem Zwicken und episodischen harmlosen Schmerzen bis hin zu sehr ernstzunehmenden rheumatischen Erkrankungen. Deshalb kommen bei Gelenkschmerzen auch verschiedene Behandlungsmethoden zum Einsatz. So helfen bei Gelenkschmerzen, die nach einer Überlastung der Gelenke auftreten (z.B. nach dem Sport oder Arbeit), schon die einfachen Bandagen.

Die wichtigste Aufgabe für Bandagen bei Gelenkschmerzen ist, die betroffenen Gelenke zu entlasten. Dadurch werden Beschwerden zuerst gelindert und in wenigen Tagen wird dann ein Heilungsprozess in Gang gesetzt. Anderseits sollen Bandagen auch atmungsaktiv und schwitzfrei sein, sowie eine gewisse Bewegungsfreiheit gewährleisten. Bei Gelenkschmerzen kommen folgende Arten von Bandagen zum Einsatz: Handgelenkbandagen, Ellenbogen-Kompressionsbandagen, Knie- und Rückenbandagen, sowie Bandagen für Sprunggelenk. Vor allem bei Gelenkschmerzen, die keine Arthritis als Ursache haben, können Beschwerden mit nicht-medikamentösen Therapien behandelt werden. Diese setzen oft zwei unterschiedliche Behandlungsmethoden voraus: Bewegung (z.B. Krankengymnastik, Schwimmen, physiotherapeutische Dehn- und Stretchübungen) und Entspannung (z.B. Bandagen). Bei Gelenkschmerzen kommen auch natürliche Heilmethoden zum Einsatz. Dazu zählen z.B. warme Bäder, Massagen und Akupressuren. Bei Gelenkschmerzen können auch Massagen mit Kümmelöl, Kompressen mit Wirsingkohlblatt oder Oregano die Linderung beschleunigen.

Doch wenn die Schmerzen nach einigen Tagen nicht verschwinden oder wenn sie immer intensiver werden, ist eine fachliche Beratung beim Arzt unerlässlich. In diesem Fall können deutlich schwerwiegende Ursachen von Gelenkschmerzen (z.B. Arthritis, Rheuma, Entzündung oder Verschleiß) dahinter stecken. Bei Gelenkschmerzen kann der Arzt eine richtige Diagnose stellen und einen Behandlungsplan vorschlagen.

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Nervenschmerzen

Dienstag, 2. Februar 2010 11:01

Nervenschmerzen

Nervenschmerzen (oft auch als neuropathische Schmerzen bezeichnet) stellen eine besondere Schmerzart dar. Sie zeichnen sich durch ihre Lokalisation aus: Nervenschmerzen werden oft an den anderen Stellen empfunden, nicht immer da wo sie entstehen. Ein anderes Merkmal von Nervenschmerzen ist die Häufigkeit der Chronifizierung. Laut Statistik werden am häufigsten Nervenschmerzen, Rückenschmerzen und Kopfschmerzen chronifiziert. Das lässt sich durch Entstehungsmechanismen von diesen Schmerzen erklären. Bei Nervenschmerzen stellen die Schmerzen des schmerzleitenden Systems dar, das in Folge einer Krankheit (z.B. Polyneuropathie), Verletzung, Störung des Rückenmarks oder Amputation selbst geschädigt ist. Diese Schmerzen werden oft als brennend oder stechend empfunden, treten oft in plötzlichen Attacken auf und stellen dauerhafte und starke Schmerzen dar.

Eine wichtige Besonderheit von Nervenschmerzen ist die Anwendung von spezifischen Therapien und Medikamenten zur ihrer Behandlung. Denn traditionelle Schmerztherapien und allgemeine therapeutische Maßnahmen werden in der Regel als uneffektiv bewertet. So  erweisen sich die meisten Analgetika, die bei anderen Schmerzarten zu erprobten und wirksamen Schmerzmittel gehören, so gut wie wirkungslos zur Behandlung von Nervenschmerzen. Sogar die modernsten Methoden stoßen nicht selten an ihre Grenzen, denn die Nervenschädigungen lasen sich oft nicht vollständig beheben. Deshalb zielen die modernen therapeutischen Methoden in erster Linie darauf ab, die Schmerzen zu lindern und die Beschwerden nicht chronifizieren zu lassen um dadurch die Lebensqualität der Betroffenen nicht einzuschränken.

Gelingt es nicht, so werden die Nervenschmerzen oft zur chronischen Krankheit. In diesem Fall kommt so genannte Stufenschemamethode zur Behandlung von chronischen Nervenschmerzen zum Einsatz. Laut dieser Methode wird der Intensität der Schmerzen bemessen und zur jede Stufe entsprechende Schmerzmittel mit geeigneten Co-Medikamenten eingesetzt.

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Gelenkschmerzen

Montag, 1. Februar 2010 13:03

Gelenkschmerzen

Gelenkschmerzen ist ein Sammelbegriff für verschiedene Beschwerden in den Gelenken. Gelenkschmerzen treten am häufigsten im Kniegelenk, Hüftgelenk, Fingergelenk und Schultergelenk auf. Wieso sind genau diese Gelenke am meisten betroffen? Das lässt sich in den meisten Fällen durch vorhergehende Gelenkentzündungen und altersbedingte Verschleißerscheinungen erklären. Chronische Gelenkschmerzen führen oft zu einer massiven Beeinträchtigung der Lebensqualität der betroffenen Personen.

Die häufigste Ursache von Gelenkschmerzen ist Arthrose, die als Folge von ungleichmäßiger oder zu starker Belastung der Gelenkflächen ausgelöst werden kann. In diesem Fall treten die Beschwerden in Folge der Abnutzerscheinungen auf: Kleine Abriebpartikel entzünden sich im Gelenk und lösen die Gelenkschmerzen aus. Die Arthrose wird u.a. durch Stärke der Belastungen und ihre Intensität begünstigt. Besonders oft treten die arthrosebedingten Gelenkschmerzen an stark belasteten Hüft- und Kniegelenken auf. Eine andere Ursache für Gelenkschmerzen stellen entzündliche Prozesse bei der rheumatoiden Arthritis dar. Dabei werden Teile des Gelenkgewebes vom eigenen Immunsystem als schädlich betrachtet und deshalb von Abwehrzellen angegriffen. Diese Schmerzen treten besonders oft an Hand- und Fingergelenken auf. In manchen Fällen wird eine besondere Form der Gelenkentzündung (Gicht) diagnostiziert. Diese entzündliche Erkrankung geht mit besonders massiven Gelenkschmerzen einher und ist auf Stoffwechselstörung zurück zu führen.

Die oben genannten Ursachen von Gelenkschmerzen werden überwiegend bei älteren Patienten diagnostiziert werden. Die Schmerzen bei jüngeren Patienten sind dagegen auf andere Ursachen zurück zu führen. In diesem Zusammenhang werden oft verschiedene Verletzungen (z.B. Schleudertrauma, Verletzungen nach dem Sport oder in Folge der chirurgischen Eingriffe und Arbeitsunfälle) als wichtigste Ursachen von Beschwerden genannt. Relativ selten werden die Gelenkschmerzen in Folge der angeborenen Erkrankungen diagnostiziert.

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