Beiträge vom März, 2010

Knochendichte

Dienstag, 9. März 2010 19:05

Knochendichte

Normale Knochendichte ist ein wichtiges Merkmal für gesunde Knochen und beeinflusst wesentlich ihre Robustheit. Menschliche Knochen bestehen u.a. aus verschiedenen Mineralen. Der Mineralsalzgehalt des Knochens bestimmt auch die Knochendichte. Altersbedingte Veränderungsprozesse und manche Erkrankungen (z.B. Osteoporose) können zur Übermäßige Knochendichteabbau führen und die Knochen brüchiger machen. Ab dem 30. Lebensjahr werden bestimmte natürliche Prozesse im Gang gesetzt, die dazu führen, dass die Knochendichte nach und nach reduziert wird. In den meisten Fällen verläuft dieser natürliche Vorgang fast unbemerkt und wird nicht als Krankheit bezeichnet. Nur wenn die Knochendichte besonders stark und/oder schnell abgebaut wird, kann man dahinter eine Krankheit oder eine Störung des Stoffwechsels vermuten.

Im Anfangsstadium verläuft der Abbau der Knochendichte schleichend und ist in der Regel nicht mit Schmerzen verbunden. Doch im weiteren Verlauf steigt die Gefahr der Knochenbrüche an Hüften und Handgelenken sowie an der Wirbelsäule. Wird der Abbau der Knochendichte nicht rechzeitig erkannt und behandelt, werden die Knochen so porös, dass schon leichte Stürze und Verletzungen zu einem Knochenbruch führen können. Um die Erkrankung rechtzeitig diagnostizieren zu können, wird bei ersten Symptomen der Osteoporose die Knochendichte gemessen. Am meisten wird der Röntgenstrahl zu diesem Zweck verwendet.

Anhand der Intensität von Röntgenstrahlen kann die Knochendichte gemessen werden. Danach wird ein Vergleich mit mittleren Werten eines gesunden Menschen (Voraussetzung: gleiches Alter und Geschlecht) durchgeführt. Anhand diesen Messergebnisse und Vergleichswerte kann der Arzt bestimmen, ob es sich um eine Krankheit handelt. Besteht dabei ein Verdacht auf Osteoporose, wird die Knochendichte durch Kalziumzufuhr und Verwendung von anderen Mineralien und Vitaminen erhört.

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Die Entzündung

Montag, 8. März 2010 12:49

Die Entzündung

Eine Entzündung wird als eine charakteristische Antwort von unserem Abwehrsystem auf einen äußeren oder innerlich ausgelösten Reiz definiert. Dabei verfolgt unser Abwehrsystem verschiedene Ziele und Aufgaben wie: die Erkrankung oder Verletzung zu  beseitigen, die Ausbreitung der Erkrankung zu verhindern, sowie die eingetretenen Schäden zu reparieren. Demzufolge stellt die Entzündung nicht anderes als eine normale Abwehrreaktion des menschlichen Körpers auf einen Reiz dar. Die Auslöser der Entzündung sind sehr vielfältig und umfassen z.B. physikalische Reize (z.B. Reibung, Druck, Fremdkörper, zu hohe oder zu niedrige Temperatur, Strahlung), chemische Reize (z.B. Säuren oder Basen), Mikroorganismen (z.B. Viren, Bakterien, Pilze, Parasiten), sowie autogene Reize.

Bei der Entzündung können auch verschiedene Organe, Gewebe und Körperteile betroffen werden. Als die meistverbreiteten Organentzündungen können folgende genannt werden:

  • Verschiedene Darmentzündungen, wie Enteritis, Kolitis oder Gastritis
  • Rheumatische Entzündung, wie Arthritis
  • Myokarditis oder Herzmuskelentzündung
  • Dermatitis (Hautentzündung).

Nach der Lokalisation der Entzündung werden örtlich begrenzte, lokale und allgemeine Entzündungen unterschieden. Bei einer lokalen Entzündung sind in der Regel nur Zellen und Gewebe betroffen. Als Symptome von diesen Prozessen treten oft Rötungen, Hitze, Schwellungen, Schmerzen und Funktionsstörungen auf. Die allgemeine Entzündung breitet sich im ganzen Körper aus und zeichnet sich durch vermehrte Bildung von Granulozyten und Plasmaproteine, gesteigerten Stoffwechsel, Fieber und einen allgemeinem Krankheitsgefühl aus.

Die Folgen der Entzündung sind sehr unterschiedlich. In den meisten Fällen kann unser Immunsystem die Folgen der Erkrankung relativ schnell beseitigen und eine vollständige Heilung einleiten. Manchmal kommt es zu der chronischen Entzündung, die sogar bei der entsprechenden Behandlung über eine lange Zeit anhalten kann. Einige chronische Entzündungen (z.B. Entzündungen in Folge einigen rheumatischen Erkrankungen) sind nicht vollständig heilbar.

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