Gelenk
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Gelenk
Ein Gelenk wird als eine bewegliche Verbindung von zwei oder mehreren Knochen definiert. Das Gelenk ermöglicht den Knochen, sich gegeneinander zu bewegen und reguliert den Bewegungsumfang.
Es wird zwischen echten (haben einen flüssigkeitsgefüllten Spalt) und unechten Gelenken (haben keinen flüssigkeitsgefüllten Spalt) unterschieden.
Ein echtes Gelenk zeichnet sich dadurch aus, dass sich ein Gelenkspalt zwischen den Knochenenden befindet und die Gelenkflächen sind von einem Gelenkknorpel überzogen.
Ein unechtes Gelenk hat dementsprechend keinen Gelenkspalt zwischen den Knochenenden. Zu den unechten Gelenken gehören beispielsweise: knorpelige und bindegewebige Knochenverbindungen, sowie knöcherne Verschmelzungen (z.B. Kreuzbein, Steißbein).
Für die rheumatischen Erkrankungen ist besonders Knorpel von Bedeutung. Der Knorpel bedeckt Gelenkkopf, Gelenkpfanne und erfüllt die Stoßdämpferfunktion. Er enthält keine Blutgefäße und seine Versorgung erhält er über die Gelenkflüssigkeit. Der Knorpel muss regelmäßig be- und entlastet werden, damit er normal funktionieren kann. Jedes Gelenk hat den Knorpel, die Dicke der Knorpelschicht ist aber unterschiedlich und kann von 2 bis 8 Millimeter dick sein.
Gelenke erfüllen unterschiedliche Funktionen und haben dementsprechend verschiedene Form. Es wird zwischen ein-, zwei- und dreiachsige Gelenke unterschieden. Gelenkerkrankungen treten an den verschiedenen Komponenten eines Gelenks (an dem Gelenk selbst, an Bänder, Sehnen, Muskeln und Knochen) auf. Die meistverbreiterten Gelenkerkrankungen sind:
- Arthrose
- Gicht
- Morbus Schlatter
- Rheumatische Erkrankungen
Man unterscheidet zwischen entzündlichen (Arthritis) und nicht-entzündlichen Gelenkerkrankungen. Bei entzündlichen Gelenkerkrankungen kann der gesamte Körper betroffen werden. Typische Symptome sind dabei Krankheitsgefühl, Schwäche und Müdigkeit, sowie Gewichtsverlust und erhöhte Temperatur. Die Schmerzen beginnen an den kleinen Gelenken, insbesondere an den Fingergelenken der
