Augenmigräne
->
Augenmigräne
Augenmigräne ist ein Kopfschmerz, der im Schädel direkt hinter den Augen entsteht und die Einschränkungen der Sehfähigkeit (z.B. Sehstörung, Flimmern vor den Augen, Gesichtsfeldeinschränkung) mit sich bringt. Augenmigräne wird oft als eine spezielle Form von Migräne mit Aura definiert. Dabei entstehen in den Augen sog. „blinde Flecken“ oder Areale, die manchmal flimmern. Ein weiteres sehr verbreitetes Begleitsymptom von der Augenmigräne ist eine erhörte Lichtempfindlichkeit, die mit Übelkeit, starken Schmerzen auch in anderen Bereichen des Kopfes und unterschiedlicher Weitung der Pupillen verbunden sein kann. Einige Patienten mit der Augenmigräne bekommen auch blinde Flecken in den Augen, die oft in der Nähe des Sehzentrums entstehen. Sie können im weiteren Verlauf in Richtung des Randbereiches wandern (manchmal nach rechts, manchmal nach links, aber immer nur in eine Richtung). Dabei werden die Augenareale deutlich größer als vor Migräne-Attacke werden.
Augenmigräne ist bei vielen Patienten ein Warnzeichen davor, dass bald die Kopfschmerzen beginnen. Dieses Symptom dauert etwa 2 Stunden und danach fangen die Kopfschmerzen an. Augenmigräne kann auch wie die anderen Formen der Migräne von speziellen Auslösern ausgelöst werden. Als solche werden oft folgende genannt: hormonelle Veränderungen, falsches Schlafrhythmus, bestimmte Nahrungs- und Genusmittel und Stress und Alkohol.
Die Ursachen und die Auslöser der Augenmigräne sind noch nicht eindeutig geklärt. Fest steht jedoch, dass diese Sondernform der Migräne von einer Störung der Durchblutung in dem Teil des Gehirns ausgelöst wird. Dabei wird ein Teil des Gehirns betroffen, der für das Sehen verantwortlich ist. Durch starke Sehrstörungen und Kopfschmerzen sind die Patienten mit der Augenmigräne stark in ihren Alltag beeinträchtigt.
