Bandscheibenvorfall in der Schwangerschaft

Bandscheibenvorfall in der Schwangerschaft

Ein Bandscheibenvorfall entsteht üblicherweise durch eine Schwäche des Bindegeweberinges. Diese Schwäche führt zur Verlagerung des weichen geleeartigen Kerns. Häufig geschieht dies im Zusammenhang mit Fehl- oder Überbelastung der Wirbelsäule. In einigen Fällen tritt der Bandscheibenvorfall in der Schwangerschaft auf, der durch Überbelastung der Wirbelsäule begünstigt wird. Die meisten Bandscheibenvorfälle kommen an der LWS vor und treten am häufigsten im Alter von 30 bis 50 Jahren auf. Deshalb wird das Risiko für eine Frau im Alter von 30 Jahren den Bandscheibenvorfall in der Schwangerschaft zu erleiden, relativ hoch eingestuft. Besonders hoch ist die Wahrscheinlichkeit, einen Bandscheibenvorfall in der Schwangerschaft im 3. und 4. Schwangerschaftsmonat zu bekommen.

Laut Statistik ist dieses Risiko für die Frauen, die künstlich befruchtet werden, noch höher. In solchen Fällen ist das Risiko einen Bandscheibenvorfall in der Schwangerschaft zu erleiden um 20% höher als das einer Schwangeren, die auf natürlichem Wege ein Kind gezeugt hat.

Ursächlich sind die hormonellen Veränderungen und Überbelastungen der Wirbelsäule fürs Auftreten des Bandscheibenvorfalls in der Schwangerschaft verantwortlich. Die hormonellen Veränderungen führen u.a. dazu, dass die Bänder und Gelenke weicher werden. Weiches Bindegewebe und nicht ausreichend ausgebildete Muskeln im Rückenbereich begünstigen in besonderer Maße den Bandscheibenvorfall in der Schwangerschaft. Dabei tritt der Bandscheibenvorfall am häufigsten im Bereich der LWS auf und ist oft mit starken Schmerzen verbunden.

Welche Symptome hat einen Bandscheibenvorfall in der Schwangerschaft?
Typische Symptome eines Bandscheibenvorfalls in der Schwangerschaft sind:
•    Schmerzen beim Stehen, Gehen und Treppen laufen
•    Schwierigkeiten beim Aufstehen, Hinsetzen und beim Umdrehen im Bett
•    Schmerzen, die in die Arme oder Beine ausstrahlen
•    Lähmungserscheinungen und Taubheitsgefühle

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Autor: admin
Datum: Mittwoch, 11. November 2009 15:52
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