Behandlung von Arthritis
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Behandlung von Arthritis
Weil die Arthritis unheilbar ist, liegt das Hauptziel der Behandlung von Arthritis in der Verzögerung des Fortschreitens der Erkrankung. Die Behandlung von Arthritis beginnt in der Regel mit einer medikamentösen Therapie. Später kommen auch andere therapeutische Maßnahmen (wie nicht-medikamentöse Therapien und Krankengymnastik) zur Behandlung von Arthritis zum Einsatz.
Bei einer medikamentösen Behandlung von Arthritis werden so genannte Basismedikamente zur Beeinflussung des fehlgesteuerten Immunsystems eingesetzt. Diese Medikamente können die Erkrankung nicht vollständig heilen; sie werden zur Verzögerung oder zum Aufhalten der Erkrankung eingesetzt. Die Langzeitprognose kann wesentlich verbessert werden, wenn die Therapie innerhalb von sechs Monaten nach Beginn der Erkrankung eingeleitet wird.
Als Basismedikamente bei Behandlung von Arthritis werden vor allem Nichtsteroidale Antirheumatika (wie z.B. Ibuprofen oder Diclofenac), COX-2-Hemmer, Kortison, Paracetamol, Metamizol oder Opioide eingewendet. Diese Medikamente haben allerdings zahlreiche Nebenwirkungen wie Magen- oder Darmschleimhautentzündungen, Magen- oder Darmgeschwüre, außerdem erhöhen sie das Risiko für Herz- und Kreislauferkrankungen.
Zusätzlich zu den Basismedikamenten zur Behandlung von Arthritis können auch so genannte begleitende Medikamente vom Arzt vorgeschrieben werden. Diese sollen Begleitsymptome der Erkrankung (z.B. Entzündungen und Schmerzen) hemmen.
Eine nicht-medikamentöse Behandlung von Arthritis zielt in erster Linie darauf ab, die Schmerzen zu lindern, die Beweglichkeit der betroffenen Gelenke zu verbessern und die Dosis an Basismedikamenten zu reduzieren. Dadurch wird die Lebensqualität der Arthrosepatienten verbessert. Dabei kommen Physiotherapie, Ergotherapie und physikalische Maßnahmen zur Behandlung von Arthritis zum Einsatz. Physiotherapeutische Maßnahmen zur Behandlung von Arthritis umfassen in der Regel selbständige Bewegungsübungen und Bewegungsbäder.
Eine sachgerecht durchgeführte Krankengymnastik kann die Beweglichkeit der Gelenke verbessern, Fehlstellungen verringern und die Gelenke stabilisieren.
