Bewegungssteife
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Bewegungssteife
Die schmerzhafte Bewegungssteife ist ein sehr häufig auftretendes Symptom von verschiedenen Erkrankungen, Verletzungen und chirurgischen Eingriffen. Die lang andauernde schmerzhafte Bewegungssteife zeichnet sich nicht nur durch Schmerzen in den betroffenen Körpergliedern aus, sondern sie behindert erheblich den Menschen in seinem Alltag und Berufsleben.
In der Regel wird die Bewegungssteife von den anderen Erkrankungen oder Verletzungen ausgelöst. Dazu zählen z.B. viele organisch bedingte Erkrankungen des zentralen und des peripheren Nervensystems, Erkrankungen der Muskulatur, Bandscheibenvorfall, dystone und hyperkinetische Bewegungsstörungen, Verletzungen (besonders nach Schleudertrauma) und Komplikationen nach der OP. Die schmerzhafte Bewegungssteife verläuft meist in mehreren Stadien und kann über mehreren Jahren hinweg andauern.
Die Behandlung der Bewegungssteife fängt traditionellerweise mit konservativen Therapien, wie Krankengymnastik und Massagen an. In vielen Fällen bleibt allerdings trotz der Krankengymnastik ein erhebliches und invalidisierendes Bewegungsdefizit. Die konservativen Therapien sind zwar risikoarm und gut verträglich, bringen häufig aber nicht die gewünschten Ergebnisse, besonders wenn die Bewegungssteife auf das Schleudertrauma zurück zu führen ist. Dabei treten Nackenbeschwerden, Kopfschmerzen und Bewegungseinschränkungen der HWS auf. Ein wichtiger Merkmal von Bewegungssteife in Folge des Schleudertraumas stellt die zeitliche Verzögerung der Beschwerden dar: Sie treten meistens nicht direkt nach dem Unfall auf, sondern zeigen sich erst nach einigen Tagen oder Monaten.
Ursachen der Bewegungssteife können sehr unterschiedlich sein. In den meisten Fällen sind sie jedoch relativ harmlos und sind auf Muskelverspannungen und -verkrampfungen zurück zu führen. In manchen Fällen kann eine Bewegungssteife jedoch von schwereren Erkrankungen der Gelenken und Nerven ausgelöst werden.
