Beitrags-Archiv für die Kategory 'Allgemein'

Die Entzündung

Montag, 8. März 2010 12:49

Die Entzündung

Eine Entzündung wird als eine charakteristische Antwort von unserem Abwehrsystem auf einen äußeren oder innerlich ausgelösten Reiz definiert. Dabei verfolgt unser Abwehrsystem verschiedene Ziele und Aufgaben wie: die Erkrankung oder Verletzung zu  beseitigen, die Ausbreitung der Erkrankung zu verhindern, sowie die eingetretenen Schäden zu reparieren. Demzufolge stellt die Entzündung nicht anderes als eine normale Abwehrreaktion des menschlichen Körpers auf einen Reiz dar. Die Auslöser der Entzündung sind sehr vielfältig und umfassen z.B. physikalische Reize (z.B. Reibung, Druck, Fremdkörper, zu hohe oder zu niedrige Temperatur, Strahlung), chemische Reize (z.B. Säuren oder Basen), Mikroorganismen (z.B. Viren, Bakterien, Pilze, Parasiten), sowie autogene Reize.

Bei der Entzündung können auch verschiedene Organe, Gewebe und Körperteile betroffen werden. Als die meistverbreiteten Organentzündungen können folgende genannt werden:

  • Verschiedene Darmentzündungen, wie Enteritis, Kolitis oder Gastritis
  • Rheumatische Entzündung, wie Arthritis
  • Myokarditis oder Herzmuskelentzündung
  • Dermatitis (Hautentzündung).

Nach der Lokalisation der Entzündung werden örtlich begrenzte, lokale und allgemeine Entzündungen unterschieden. Bei einer lokalen Entzündung sind in der Regel nur Zellen und Gewebe betroffen. Als Symptome von diesen Prozessen treten oft Rötungen, Hitze, Schwellungen, Schmerzen und Funktionsstörungen auf. Die allgemeine Entzündung breitet sich im ganzen Körper aus und zeichnet sich durch vermehrte Bildung von Granulozyten und Plasmaproteine, gesteigerten Stoffwechsel, Fieber und einen allgemeinem Krankheitsgefühl aus.

Die Folgen der Entzündung sind sehr unterschiedlich. In den meisten Fällen kann unser Immunsystem die Folgen der Erkrankung relativ schnell beseitigen und eine vollständige Heilung einleiten. Manchmal kommt es zu der chronischen Entzündung, die sogar bei der entsprechenden Behandlung über eine lange Zeit anhalten kann. Einige chronische Entzündungen (z.B. Entzündungen in Folge einigen rheumatischen Erkrankungen) sind nicht vollständig heilbar.

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Schmerztherapie

Samstag, 13. Februar 2010 15:43

Schmerztherapie

Nach modernen Erkenntnissen stellen chronische Schmerzen eine eigene Krankheit dar und werden deshalb mit spezifischen therapeutischen Maßnahmen (so genannte Schmerztherapie) behandelt. Man unterscheidet zwischen medikamentöser (Pharmakotherapie) und nicht-medikamentöser Schmerztherapie.

Medikamentöse Schmerztherapie setzt die Anwendung von verschiedenen pharmakologischen Schmerzmitteln voraus. So kommen oft Analgetika (Opioide und Nicht-Opioid-Analgetika), Co-Analgetika, Anästhesie, Narkose sowie anderen Schmerzmittel zum Einsatz. Das Ziel der medikamentösen Schmerztherapie ist, die Übertragung der Schmerzen durch gezielte Einwirkung auf Nervenleitungen zu stoppen oder zu unterdrücken. In diesem Fall wird die eigentliche Ursache der Schmerzen zwar nicht beseitigt, der Patient verspürt aber keinen Schmerz mehr. Schmerztherapie eignet sich besonders zur Behandlung von starken oder chronischen Schmerzen.

Eine weitere Therapie zur Behandlung von chronischen Schmerzen stellt eine nicht-medikamentöse Schmerztherapie dar. Sie geeignet sich besonders zur Behandlung von chronischen Schmerzen. Dabei kommen folgende zusätzliche Behandlungsmethoden wie  psychotherapeutische Verfahren, kognitive Verhaltenstherapie, verschiedene Entspannungsverfahren und physikalische Therapien zum Einsatz. Nicht-medikamentöse Schmerztherapie zeichnet sich durch risikoarme und schonende Wirkung aus und wird in der Regel als weiterführende Behandlung von chronischen Schmerzen eingesetzt. Dabei zielt die Schmerztherapie in der ersten Linie darauf ab, die chronischen Schmerzen ohne Einsatz von Medikamenten zu lindern und dadurch den Schmerzkreislauf zu unterbrechen. In diesem Zusammenhang haben z.B. Massagetherapie, Thermotherapie, Elektrotherapie, Akupunktur/Akupressur, Psychotherapie und Verhaltenstherapie als effektive Schmerztherapien bewiesen. Besonders die Akupunktur hat in den letzten Jahren viel an Bedeutung bei Behandlung von chronischen Rücken- und Spannungskopfschmerzen gewonnen. Des Weiteren kommt die naturheilkundliche Schmerztherapie immer öfter zum Einsatz. Dabei kann eine Schmerzmittelreduktion oder ein komplettes Absetzen der Schmerzmedikation bei gesteigerter Lebensqualität erreicht werden.

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Schmerzbehandlung

Freitag, 12. Februar 2010 12:03

Schmerzbehandlung

Moderne Schmerzbehandlung besteht in der Regel aus vielen Bausteinen, die in Abhängigkeit von der individuellen Situation mit einander kombiniert werden können. Moderne therapeutische Methoden zur Schmerzbehandlung bestehen oft aus mindestens zwei grundsätzlichen Behandlungskonzepten, nämlich aus medikamentösen und nicht-medikamentösen Schmerzbehandlungsmaßnahmen. Medikamentöse Schmerzbehandlung kommt bei akuten, chronischen und besonders starken Schmerzen zum Einsatz. Dabei werden verschiedene Medikamente (z.B. Opioiden und Nicht-Opioiden Analgetika, Antidepressiva, Antikonvulsiva, Antiepileptika, Bisphosphonate und Glukokortikoide) zur schnellen Schmerzbehandlung angewendet. Diese Schmerzbehandlung setzt einen wichtigen Prinzip voraus: Der Patient soll soviel und so häufig ein Schmerzmittel erhalten, dass er weitgehend schmerzfrei ist und der Schmerz gar nie erst entsteht. Zu diesem Zweck wird die nächste Dosis oft vor Entstehung der Schmerzen verabreicht, d.h. dass die vorherige Dosis noch wirkt. Des Weiteren wird oft bei medikamentöser Schmerzbehandlung eine Kombination aus verschiedenen Schmerzmitteln angewendet.

Außerdem reagiert jeder Mensch ein bisschen anders auf verschiedene Schmerzmittelarten. Deshalb wird bei medikamentöser Schmerzbehandlung empfohlen, verschiedene Schmerzmittel auszuprobieren und dadurch das effektivste Mittel zu finden.

Bei nicht-medikamentöser Schmerzbehandlung kommen Entspannungsübungen, Massagen, Krankengymnastik, Biofeedback, TENS, Naturheilkunde und Akupunktur zum Einsatz. Dabei wird das Ziel verfolgt, die chronischen Schmerzen zu lindern. Diese Methode eignet sich besonders gut als Zusatztherapie zur medikamentösen Behandlung. In diesem Fall kann dieselbe oder sogar eine bessere Wirkung erreicht werden und die Dosis an Schmerzmitteln reduziert werden kann. Nicht-medikamentöse Schmerzbehandlung stößt oft bei akuten und besonders starken Schmerzen an ihre Grenzen und wird deshalb bei solchen Schmerzarten nur selten eingesetzt. Des Weiteren ist die schmerzlindernde Wirkung von einigen Methoden der nicht-medikamentösen Schmerzbehandlung (z.B. von Naturheilkunde und Akupunktur) noch nicht ausreichend erforscht und nachgewiesen.

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Was tun bei Gelenkschmerzen?

Donnerstag, 4. Februar 2010 11:44

Was tun bei Gelenkschmerzen?

Fast bei jedem Menschen kommt es irgendwann zu Gelenkabnützungen. Es gibt sehr viele Auslöser und Ursachen von Gelenkschmerzen und natürlich gibt es verschiedene Arten von Beschwerden. Diese reichen von einfachem Zwicken und episodischen harmlosen Schmerzen bis hin zu sehr ernstzunehmenden rheumatischen Erkrankungen. Deshalb kommen bei Gelenkschmerzen auch verschiedene Behandlungsmethoden zum Einsatz. So helfen bei Gelenkschmerzen, die nach einer Überlastung der Gelenke auftreten (z.B. nach dem Sport oder Arbeit), schon die einfachen Bandagen.

Die wichtigste Aufgabe für Bandagen bei Gelenkschmerzen ist, die betroffenen Gelenke zu entlasten. Dadurch werden Beschwerden zuerst gelindert und in wenigen Tagen wird dann ein Heilungsprozess in Gang gesetzt. Anderseits sollen Bandagen auch atmungsaktiv und schwitzfrei sein, sowie eine gewisse Bewegungsfreiheit gewährleisten. Bei Gelenkschmerzen kommen folgende Arten von Bandagen zum Einsatz: Handgelenkbandagen, Ellenbogen-Kompressionsbandagen, Knie- und Rückenbandagen, sowie Bandagen für Sprunggelenk. Vor allem bei Gelenkschmerzen, die keine Arthritis als Ursache haben, können Beschwerden mit nicht-medikamentösen Therapien behandelt werden. Diese setzen oft zwei unterschiedliche Behandlungsmethoden voraus: Bewegung (z.B. Krankengymnastik, Schwimmen, physiotherapeutische Dehn- und Stretchübungen) und Entspannung (z.B. Bandagen). Bei Gelenkschmerzen kommen auch natürliche Heilmethoden zum Einsatz. Dazu zählen z.B. warme Bäder, Massagen und Akupressuren. Bei Gelenkschmerzen können auch Massagen mit Kümmelöl, Kompressen mit Wirsingkohlblatt oder Oregano die Linderung beschleunigen.

Doch wenn die Schmerzen nach einigen Tagen nicht verschwinden oder wenn sie immer intensiver werden, ist eine fachliche Beratung beim Arzt unerlässlich. In diesem Fall können deutlich schwerwiegende Ursachen von Gelenkschmerzen (z.B. Arthritis, Rheuma, Entzündung oder Verschleiß) dahinter stecken. Bei Gelenkschmerzen kann der Arzt eine richtige Diagnose stellen und einen Behandlungsplan vorschlagen.

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Nervenschmerzen

Dienstag, 2. Februar 2010 11:01

Nervenschmerzen

Nervenschmerzen (oft auch als neuropathische Schmerzen bezeichnet) stellen eine besondere Schmerzart dar. Sie zeichnen sich durch ihre Lokalisation aus: Nervenschmerzen werden oft an den anderen Stellen empfunden, nicht immer da wo sie entstehen. Ein anderes Merkmal von Nervenschmerzen ist die Häufigkeit der Chronifizierung. Laut Statistik werden am häufigsten Nervenschmerzen, Rückenschmerzen und Kopfschmerzen chronifiziert. Das lässt sich durch Entstehungsmechanismen von diesen Schmerzen erklären. Bei Nervenschmerzen stellen die Schmerzen des schmerzleitenden Systems dar, das in Folge einer Krankheit (z.B. Polyneuropathie), Verletzung, Störung des Rückenmarks oder Amputation selbst geschädigt ist. Diese Schmerzen werden oft als brennend oder stechend empfunden, treten oft in plötzlichen Attacken auf und stellen dauerhafte und starke Schmerzen dar.

Eine wichtige Besonderheit von Nervenschmerzen ist die Anwendung von spezifischen Therapien und Medikamenten zur ihrer Behandlung. Denn traditionelle Schmerztherapien und allgemeine therapeutische Maßnahmen werden in der Regel als uneffektiv bewertet. So  erweisen sich die meisten Analgetika, die bei anderen Schmerzarten zu erprobten und wirksamen Schmerzmittel gehören, so gut wie wirkungslos zur Behandlung von Nervenschmerzen. Sogar die modernsten Methoden stoßen nicht selten an ihre Grenzen, denn die Nervenschädigungen lasen sich oft nicht vollständig beheben. Deshalb zielen die modernen therapeutischen Methoden in erster Linie darauf ab, die Schmerzen zu lindern und die Beschwerden nicht chronifizieren zu lassen um dadurch die Lebensqualität der Betroffenen nicht einzuschränken.

Gelingt es nicht, so werden die Nervenschmerzen oft zur chronischen Krankheit. In diesem Fall kommt so genannte Stufenschemamethode zur Behandlung von chronischen Nervenschmerzen zum Einsatz. Laut dieser Methode wird der Intensität der Schmerzen bemessen und zur jede Stufe entsprechende Schmerzmittel mit geeigneten Co-Medikamenten eingesetzt.

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Gelenkschmerzen

Montag, 1. Februar 2010 13:03

Gelenkschmerzen

Gelenkschmerzen ist ein Sammelbegriff für verschiedene Beschwerden in den Gelenken. Gelenkschmerzen treten am häufigsten im Kniegelenk, Hüftgelenk, Fingergelenk und Schultergelenk auf. Wieso sind genau diese Gelenke am meisten betroffen? Das lässt sich in den meisten Fällen durch vorhergehende Gelenkentzündungen und altersbedingte Verschleißerscheinungen erklären. Chronische Gelenkschmerzen führen oft zu einer massiven Beeinträchtigung der Lebensqualität der betroffenen Personen.

Die häufigste Ursache von Gelenkschmerzen ist Arthrose, die als Folge von ungleichmäßiger oder zu starker Belastung der Gelenkflächen ausgelöst werden kann. In diesem Fall treten die Beschwerden in Folge der Abnutzerscheinungen auf: Kleine Abriebpartikel entzünden sich im Gelenk und lösen die Gelenkschmerzen aus. Die Arthrose wird u.a. durch Stärke der Belastungen und ihre Intensität begünstigt. Besonders oft treten die arthrosebedingten Gelenkschmerzen an stark belasteten Hüft- und Kniegelenken auf. Eine andere Ursache für Gelenkschmerzen stellen entzündliche Prozesse bei der rheumatoiden Arthritis dar. Dabei werden Teile des Gelenkgewebes vom eigenen Immunsystem als schädlich betrachtet und deshalb von Abwehrzellen angegriffen. Diese Schmerzen treten besonders oft an Hand- und Fingergelenken auf. In manchen Fällen wird eine besondere Form der Gelenkentzündung (Gicht) diagnostiziert. Diese entzündliche Erkrankung geht mit besonders massiven Gelenkschmerzen einher und ist auf Stoffwechselstörung zurück zu führen.

Die oben genannten Ursachen von Gelenkschmerzen werden überwiegend bei älteren Patienten diagnostiziert werden. Die Schmerzen bei jüngeren Patienten sind dagegen auf andere Ursachen zurück zu führen. In diesem Zusammenhang werden oft verschiedene Verletzungen (z.B. Schleudertrauma, Verletzungen nach dem Sport oder in Folge der chirurgischen Eingriffe und Arbeitsunfälle) als wichtigste Ursachen von Beschwerden genannt. Relativ selten werden die Gelenkschmerzen in Folge der angeborenen Erkrankungen diagnostiziert.

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Ausstrahlende Schmerzen

Sonntag, 31. Januar 2010 9:56

Ausstrahlende Schmerzen

Bei einigen Schmerzerkrankungen werden so genannte ausstrahlende Schmerzen diagnostiziert. Ausstrahlende Schmerzen stellen eine besondere Schmerzenart dar. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass die Schmerzen nicht aus dem Bereich vorkommen in welchem sie vom Patienten empfunden werden. Ein Beispiel von ausstrahlenden Schmerzen stellen die Nackenschmerzen dar, die in den Arm oder in die Finger ausstrahlen können. Ein typisches Symptom von diesen Schmerzen ist eine Gefühlsstörung der Finger, die in  manchen Fällen auch zum Einschlafen der ganzen Hand führen kann. Bei anderen Patienten werden die vom Nacken ausstrahlenden Schmerzen in den Hinterkopf auftreten. Dabei sind sie manchmal mit Schwindel, Kopfschmerzen oder Ohrgeräusch verbunden.

Ein wesentliches Problem bei der richtigen Diagnostizierung von ausstrahlenden Schmerzen stellt eine klare und eindeutige Einordnung der Schmerzen dar. Denn es ist oft sehr schwierig, zwischen örtlichen und ausstrahlenden Schmerzen zu unterscheiden. Dabei treten oft Symptome auf, die zuerst nicht auf eine dahinter steckende Erkrankung zurück zu führen sind. So werden oft die vom Nacken ausstrahlenden Schmerzen auf Störungen der oberen Wirbelsäule zurückgeführt und nicht in Verbindung mit ihrer Uhrsprung (im Nacken) gesetzt. Das führt zur Erstellung einer falschen Diagnose und dementsprechend zur falschen Behandlung. Zur richtigen Diagnostizierung der ausstrahlenden Schmerzen ist es deshalb notwendig, eine gründliche fächerübergreifende Untersuchung durchzuführen. Dafür wird empfohlen, sich an mehreren Spezialisten zu wenden.

Zur genauen Abklärung von ausstrahlenden Schmerzen kann der Patient den Ärzten dadurch helfen, dass er selbst die folgenden Fragen beantwortet:

  • Wann sind die Schmerzen erstmals aufgetreten?
  • Strahlen die Schmerzen immer gleich aus?
  • Kommt es zur Lähmungen oder Morgensteifigkeit?

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Schmerzakupunktur

Samstag, 9. Januar 2010 14:02

Schmerzakupunktur

In den letzten Jahren wird die Schmerzakupunktur besonders bei chronischen Rheumaschmerzen immer öfter eingesetzt. Dabei ist die positive Wirkung der Schmerzakupunktur noch umstritten. Laut Berichten von einigen Ärzten und Patienten erwiest sich Schmerzakupunktur als wirkungsvolle Methode zur Linderung der chronischen Rheumaschmerzen. Diese Ergebnisse belegen auch zum Teil einige wissenschaftliche Studien. Doch die traditionelle Medizin bezeichnet Schmerzakupunktur als eine umstrittene therapeutische Methode.

Doch Schmerzakupunktur ist nicht gleich anderen Akupunkturrichtungen. Hierzu gibt es eine Vielzahl von Techniken und Vorgehensweisen. Die Akupunktur zur Schmerzlinderung hat im Vergleich zu den traditionellen Methoden folgende Vorteile:

  • Bei konsequenter Behandlung können sogar die chronischen Rheumaschmerzen nachhaltig beseitigt werden.
  • Schmerzakupunktur bei chronischen Rheumaschmerzen führt sogar bei dauerhafter Anwendung keinerlei zur Abhängigkeit, wie z.B. von Schmerzmitteln oder auch von Schlafmitteln, die oft genommen werden, wenn man vor Schmerz nicht schlafen kann.
  • Schmerzakupunktur hat keine Nebenwirkungen wie z.B. Magenschädigungen bei dauerhafter medikamentöser Behandlung
  • Durch Einsatz von Schmerzakupunktur als zusätzliche Therapie zur klassischen medikamentösen Schmerztherapie können die Schmerzen besser bekämpft werden und die Menge an Tabletten und Spritze kann dadurch reduziert werden.

Schmerzakupunktur kommt bei folgenden Schmerzen zum Einsatz:

  • Migräne, Spannungskopfschmerzen
  • Nacken-, Schulter- und Rückenschmerzen
  • akute und chronische Gelenkbeschwerde
  • rheumatische Schmerzen
  • Schmerzen infolge Verletzungen
  • Narbenschmerzen und Schmerzen nach Operationen
  • In den meisten Fällen kommt die Schmerzakupunktur bei rheumatischen Erkrankungen als ergänzende Therapie vor. Als Basistherapie kommt traditionelle medikamentöse Behandlung zum Einsatz.

Im Rahmen der Modellversuche übernehmen die Krankenkassen die Kosten für Schmerzakupunktur bei chronischen Kopfschmerzen, chronischen Schmerzen der Lendenwirbelsäule und chronischen Rheumaschmerzen. Voraussetzung für die Kostenübernahme ist es in der Regel, dass der Vertragsarzt die Qualität der Behandlung sicherstellen kann.

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Schmerzen

Sonntag, 15. November 2009 12:12

Schmerzen

Es gibt wohl kaum ein Mensch, der niemals in seinem Leben unter Schmerzen gelitten hast. Schmerzen sind eine Reaktion unseres Nervensystems auf verschiedenen Anreizen aus der Umwelt und auch auf innere Prozesse in unserem Körper. Man unterscheidet zwischen  chronischen und episodischen, lokalen oder lokal ausstrahlenden (an vielen Orten) Schmerzen. Menschen empfinden und beschreiben ihre Schmerzen auf unterschiedlicher Art und Weisen. So wird zwischen hellen und schneidenden, dumpfen und bohrenden, drückenden oder ziehenden Schmerzen unterschieden.

Es gibt grundsätzlich sechs typischen Schmerzarten. In Folgendem werden diese Schmerztypen kurz beschrieben.
1. Verletzungsschmerzen werden durch einen Unfall erregt. Sie werden meistens als hell und stark beschrieben und haben meistens keinen chronischen Verlauf.
2. Im Gegensatz dazu sind Anspannungsschmerzen eher dauerhafte Schmerzen, die aufgrund von Fehlbelastung (z. B. der Wirbelsäule und ihrer Muskulatur) entstehen. Sie sind dumpf, bohrend und können unbehandelt relativ lange Zeit dauern.
3. Nervenschmerzen treten Anfallsweise im Versorgungsgebiet eines Nervs auf, können auch mit Nervenstörungen (Gefühls- und Kraftverlust) einhergehen. Solche Schmerzen werden als ziehend und stechend beschrieben.
4. Brennschmerzen entstehen in Folge einer Hautverletzung. Wegen der Nervenentzündung reagiert unser Nervensystem überempfindlich auf verschiedene Anreize, die ohne eine solche Verletzung kaum Schmerzen verursachen werden.
5. Schmerzen in Folge der seelischen und psychischen Belastungen, Stress oder Konflikten.
6. Kombinierte Schmerzen. Nicht so selten treten die oben genannten Typen zusammen auf und werden miteinander kombiniert. Diese Tatsache erschwert nicht nur eine richtige Diagnostizierung sondern auch eine Behandlung von einzelnen Schmerztypen erheblich.

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