Beitrags-Archiv für die Kategory 'Arten der Kopfschmerzen'

Starke Kopfschmerzen

Dienstag, 10. November 2009 22:33

Starke Kopfschmerzen

Starke Kopfschmerzen sind sowie bei gelegentlichen als auch bei chronischen Kopfschmerzen nicht selten. Doch in der Regel leiden die Patienten mit chronischen Schmerzen unter starken Kopfschmerzen. Denn unbehandelt können dauerhafte Beschwerden in eine Schmerzerkrankung übergehen. Unserer Körper gewöhnt sich nicht an den Schmerz. Ganz im Gegenteil werden die Schmerzen immer stärker und der Körper immer empfindlicher. So kann sich harmloses und episodisches Kopfweh ziemlich schnell in starke Kopfschmerzen entwickeln, die ohne entsprechende ärztliche Behandlung auch chronifiziert werden können. Wenn der Schmerz sich so verselbständigt hat, spricht man von einer Schmerzkrankheit.

Sind die starken Kopfschmerzen wirklich diagnostizierbar? Hängt die Stärke der Kopfschmerzen nicht nur von persönlicher Schmerzempfindlichkeit und „Beschwerdebereitschaft“ der Patienten ab? Diese Fragen sind schwer zu beantworten. Natürlich hat jeder Mensch eine eigene Schmerzempfindlichkeit. Dementsprechend werden die gleich intensiven Schmerzen von verschiedenen Menschen entweder als schwache oder starke Kopfschmerzen eingestuft. Doch für medizinische Zwecken reicht es nicht aus. Starke Kopfschmerzen werden dann diagnostizier, wenn sie mehreren Tagen in Monat auftreten,  kürze schmerzfreie Intervalle haben (kürzer als 2 Wochen) und vor allem wen sie einen heftigen Verlauf aufweisen. Dabei beschweren sich die Patienten meistens über pochende oder stechende Schmerzen in Stirn, Hinterkopf oder Schläfe. Starke Kopfschmerzen werden oft von anderen Beschwerden wie z.B. Schwindel, Müdigkeit, Fieber, Erkältung oder Sehstörungen begleitet. Die über lange Zeit andauernden Schmerzen führen in der Regel zu nachweisbaren Veränderungen im Gehirn.

Viele nicht-neurologische Erkrankungen haben starke Kopfschmerzen als ein Begleitsymptom und selbst eine Behandlung der Kopfschmerzen kann zu heftige Anfälle verursachen. So können einige Schmerzmittel bei einer persönlichen Überempfindlichkeit oder bei Überdosierung die arzneibedingten Schmerzen auslösen.

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Kopfschmerzen bei Sport

Dienstag, 10. November 2009 22:26

Kopfschmerzen bei Sport

Kopfschmerzen können sowohl in Form einer eigenständigen Krankheit als auch in Form der Begleitsymptome von anderen Erkrankungen auftreten. Nicht selten  treten die Kopfschmerzen bei Sport oder direkt danach auf. Die Beschwerden reichen von kurzen Stichen bis zur Migräne. Kopfschmerzen bei Sport lassen sich durch Art und Dauer der Belastung erklären. Einige Fußballspieler beklagen sich über starke migräneartige Kopfschmerzen direkt nach dem Spiel. Dabei leiden die Anfänger unter Kopfschmerzen bei Sport deutlich öfter als die Menschen, die regelmäßig trainieren. Der Grund dafür ist eine starke körperliche Belastung durch den Sport.

Betroffene beschreiben Kopfschmerzen bei starker Belastung (sog. “benigner Anstrengungskopfschmerz”) als beidseitiger pochender Kopfschmerz, der in manchen Fällen auch von Übelkeit und Erbrechen begleitet wird. Kopfschmerzen bei Sport können nicht nur von starken körperlichen Belastungen ausgelöst werden. Auch Dehydratation (erhöhter Flüssigkeitsverlust), Belastung durch Hitze, Hypoglykämie (niedriger Blutzuckerspiegel), ungenügende Nahrungsaufnahme und Verspannungen können das Kopfweh auslösen. Um eine Dehydratation zu vermeiden wird genügende Flüssigkeitsaufnahme und richtige Atmung empfohlen. Besonders wirksam ist eine Kombination aus Mineralwasser und Fruchtsäften, um den Elektrolytverlust zu kompensieren. Manchmal werden Kopfschmerzen bei Sport einfach durch die falsche Trainingsmethode und unsystematische Vorgehensweise ausgelöst (z.B. durch Nackenverspannung bei falsch ausgeführtem Krafttraining).

Kopfschmerzen bei Sport lassen sich von anderen Arten dadurch unterscheiden, dass sie überwiegend an sportliche Aktivitäten zurückzuführen sind. Wird jemand von Kopfschmerzen bei Sport betroffen, soll diese Person für eine bestimmte Zeit sämtliche sportliche Aktivitäten unterbrechen oder zu mindestens die Intensität der Training reduzieren. In meisten Fällen tritt sofort eine Besserung ein.

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Kopfschmerzen bei Bluthochdruck

Dienstag, 10. November 2009 22:20

Kopfschmerzen bei Bluthochdruck

Ziemlich oft treten Bluthochdruck und Kopfschmerzen zusammen auf. Dabei betrachten die Ärzte Kopfschmerzen bei Bluthochdruck (auch Hypertonie genannt) als ein Warnzeichen. Sehr oft verursacht der Bluthochdruck aber so gut wie keine Beschwerden bei den Patienten. Deshalb wenn die Kopfschmerzen bei Bluthochdruck auftreten, so wird den Betroffenen schnell klar, dass sie die ärztliche Hilfe dringen benötigen. Normalerweise nehmen die Menschen aber gelegentliche Kopfschmerzen nicht ernst.

Treten Ohrensausen und Anzeichen von Atemnot bei körperlicher Belastung zusätzlich zu den Kopfschmerzen auf, so handelt es sich mit höchster Wahrscheinlichkeit um Kopfschmerzen bei Bluthochdruck. Dabei können nicht nur Kopfschmerzen als Symptome des Bluthochdruckes auftreten, sondern deuten auch Schmerzen in den Beinvenen auf eine ungenügende Durchblutung hin und können ebenfalls durch Hypertonie ausgelöst werden.

Kopfschmerzen bei Bluthochdruck lassen sich nur schwer diagnostizieren: viele Patienten gehen davon aus, dass sie die Symptome von verschiedenen Erkrankungen sind und haben eigentlich mit einander überhaupt nichts zu tun. Doch in der Tat, treten ziemlich oft die Kopfschmerzen bei Bluthochdruck als ein Begleitsymptom auf. Die Faktoren, die den Bluthochdruck begünstigen (z. B. Dauerstress, unvernünftige Lebens- und Ernährungsweise, Übergewicht), können wohl auch die Kopfschmerzen auslösen. Das ist ein Grund dafür, dass die Kopfschmerzen bei Bluthochdruck auftreten können. Die mit dem hohen Blutdruck verbundenen Kreislaufstörungen äußern sich durch folgende Symptome: Kopfschmerzen, Augenflimmern und Schwindelgefühl, die wiederum denen der Migräne sehr ähnlich sind.

Richtige Therapie des Bluthochdruckes kann die Kopfschmerzen bei Bluthochdruck vollständig lindern oder deutlich vermindern.

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Alkoholbedingte Kopfschmerzen

Dienstag, 10. November 2009 20:13

Alkoholbedingte Kopfschmerzen

Kopfschmerzen haben viele Ursachen und Auslöser: Stress, Überspannung, Wetterfühligkeit,  ungesunde Ernährung, bestimmte Medikamente sind nur wenige Beispiele davon.  Es ist schon lange bewiesen, dass der Konsum von bestimmten Genusmittel wie Alkohol eine mögliche Ursache für Kopfschmerzen sein kann. Diese  werden im folgenden als alkoholbedingte Kopfschmerzen bezeichnet.

Alkoholbedingte Kopfschmerzen stellen Unwohlsein und die Beeinträchtigung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit eines Menschen infolge einer leichteren Alkoholintoxikation dar. Die Menge an Alkohol, die diese Intoxikation auslöst sowie ihre Folgen und Dauer, variiert von Mensch zu Mensch. Als typische Symptome einer leichten Alkoholvergiftung werden alkoholbedingte Kopfschmerzen genannt. Diese treten meistens schon wenige Stunden nach Konsum auf und dauern unbehandelt bis zu 12 Stunden. Dabei können alkoholbedingte Kopfschmerzen die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit der Betroffenen deutlich einschränken.

Es gibt viele Ansätze, die die Auslöser und Ursachen der alkoholbedingten Kopfschmerzen zu erklären versuchen. Meisten gehen von Histamin-Intoleranz-Reaktion aus. Dabei könnten alkoholbedingte Kopfschmerzen durch eine überflüssige Konzentration an Histaminen ausgelöst werden. Zwar ist der Histamingehalt in Alkohol nicht besonders hoch, erreicht seine Konzentration in Blutbahn (durch rasche Aufnahme) sehr schnell eine kritische Grenze. Alkohol wirkt vierfach bei der Histamin-Intoleranz indem er mit anderen histaminreichen Lebensmitteln kombiniert wird und ihre Wirkung verstärkt.

Alkoholbedingte Kopfschmerzen werden traditionell unterschätzt und nicht ernst genommen. In der Tat, verschwinden alkoholbedingte Kopfschmerzen bei meisten Menschen nach wenigen Stunden von alleine. Doch wenn diese Schmerzen von relativ geringerer Menge an Alkohol ausgelöst werden, dauern ungewöhnlich lang und treffen besonders stark, sollte man zum Arzt gehen. In diesem Fall lassen sich die Schmerzen nicht nur durch einen übermäßigen Konsum an Alkohol erklären, sondern können andere deutlich schwerwiegendere Ursachen haben.

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Gelegentliche Kopfschmerzen

Dienstag, 10. November 2009 19:48

Gelegentliche Kopfschmerzen

Kopfschmerzen können viele verschiedenen Formen und Ursachen haben. Fast jeder Mensch leidet im Laufe seines Lebens an gelegentliche Kopfschmerzen. Diese Art von Kopfschmerzen ist meistens harmlos, tritt relativ selten auf, ist erträglich und dauert nur kurze Zeit an. Treten die Kopfschmerzen plötzlich und heftig auf, werden sie von Übelkeit, Fieber oder Nackensteife begleitet oder kehren sie immer wieder, so spricht man schon nicht mehr über  gelegentlichen Kopfschmerzen, sondern über eine andere Art von Kopfschmerzen.

Als häufigste Auslöser der gelegentlichen Kopfschmerzen werden oft die Spannungskopfschmerzen genannt. Hauptsächlich werden diese Kopfschmerzen durch Stress ausgelöst. Als weitere Ursachen werden oft folgende genannt: schlechte Luft, zu wenig Bewegung, Wetterempfindlichkeit und Störung des Schlaf- und Wachrhythmus. Bei Frauen können die gelegentlichen Kopfschmerzen  auch durch hormonale Schwankungen ausgelöst werden können. Als weitere Risikofaktoren werden auch Flüssigkeitsmangel, Rauchen und Alkohol, Verspannungen der Nackenmuskulatur, Infektionen und Entzündungen genannt.

Zur Behandlung der gelegentlichen Kopfschmerzen reicht meist die Einnahme eines Schmerzmittels oder eine Entspannungstherapie. Als medikamentöse Mittel gegen die Schmerzen werden oft rezeptfreie Tabletten eingenommen. Hier ist auch Vorsicht geboten: bei gelegentlichen Kopfschmerzen sollen die Tabletten höchstens an zehn Tagen im Monat und maximal drei Tage hintereinander eingenommen werden. Sind dann die Symptome nicht verschwunden, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Treten die gelegentlichen Kopfschmerzen immer häufiger auf und haben die einfachen rezeptfreien Medikamenten keine positive Wirkung mehr, so können Migräne, Spannungskopfschmerz und Cluster-Kopfschmerz diagnostiziert werden.

Die gelegentlichen Kopfschmerzen können mit einfachen Schmerzmitteln behandelt werden. So helfen oft bei leichten gelegentlichen Kopfschmerzen schon Wärme, Ruhe oder ein Spaziergang. Die Häufigkeit der Anfälle kann mit Hilfe der Entspannungsmethoden stark reduziert werden.

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Kopfschmerzen bei der Schwangerschaft

Sonntag, 8. November 2009 17:27

Kopfschmerzen bei der Schwangerschaft

Kopfschmerzen bei der Schwangerschaft sind keine Seltenheit. Sie sind in der Regel eine Sonderform der Kopfschmerzen, die wegen der Schwangerschaft schwer zu behandeln sind. Die meistverbreitete Ursache für die Entstehung der Kopfschmerzen bei der Schwangerschaft ist die Hormonumstellung. Dabei sinkt der Wert des weiblichen Geschlechtshormons Östrogen im Blut der Schwangeren. Dieses Geschlechtshormon ist für die Verarbeitung von Schmerzreizen im Gehirn verantwortlich. Eine weitere Ursache der Kopfschmerzen bei der Schwangerschaft kann ein Mangel an Flüssigkeit im Körper sein. Auch Stress, Wetterwechsel, ungesunde Körperhaltung, schlechte Luft, Erschöpfung oder Überanstrengung können die Kopfschmerzen bei der Schwangerschaft auslösen.

Eine medikamentöse Therapie der Kopfschmerzen bei der Schwangerschaft sollte nur sehr vorsichtig und immer unter ärztlicher Anleitung erfolgen. Es empfiehlt sich diese Therapie nur dann einzusetzen, wenn eine nicht-medikamentöse Behandlung keinen Erfolgt hat. Solche Maßnahmen wie z. B. Akupunktur, Entspannungsmassagen und -techniken haben fast keine Nebenwirkungen und können die Kopfschmerzen bei der Schwangerschaft entweder völlig beseitigen oder deutlich mildern.

Bei der medikamentösen Therapie der Kopfschmerzen kommt oft Magnesium zum Einsatz. Der Arzt kann auch solche Arzneimittel wie Metropolol, ein Beta Blocker oder Paracetamol bei Kopfschmerzen bei der Schwangerschaft verordnen. Dabei werden Vorsicht und kontinuierliche ärztliche Aufsicht empfohlen.

Treten krampfartige Kopfschmerzen bei der Schwangerschaft auf, kann auch ein Mineralstoffmangel die Ursache für die Schmerzen sein. Werden die Kopfschmerzen mit Flimmern vor den Augen, einem Druck auf den Magen und Erbrechen begleitet, kann es sich um eine Schwangerschaftsvergiftung handeln.

Bei den Kopfschmerzen bei der Schwangerschaft können auch einige Hausmittel helfen. So werden z. B. kalte oder warme Umschläge auf Kopf und Nacken sowie das Einreiben der Stirn, des Nackens und der Schläfen mit einem Heilpflanzenöl empfohlen. Außerdem ist ausreichende Bewegung an der frischen Luft, zwei bis drei Liter Flüssigkeit und eine kleine Massage sehr wirksam bei der Behandlung der Kopfschmerzen bei der Schwangerschaft.

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Migräne

Sonntag, 8. November 2009 16:53

Migräne

Migräne ist eine Krankheit, die mit Kopfschmerzen und körperlichen Begleitsymptomen einhergeht. Bei Migräne handelt es sich um eine Erkrankung mit einem halbseitigen, pulsierenden Kopfschmerz, der häufig von Begleiterscheinungen wie Licht- und Lärmscheu (Photo-/Phonophobie), Übelkeit sowie von visuellen Symptomen und neurologischen Ausfällen begleitet wird.

Insgesamt leiden in Deutschland ungefähr zehn Millionen Menschen an Migräne: rund 15 Prozent der Frauen und sieben Prozent der Männer. Als Schlüsselursache der Migräne wird eine Störung des Serotonin-Gleichgewichts vermutet. Migräne ist noch nicht heilbar, sie kann aber erfolgreich behandelt werden.

Eines der meist verbreitete Symptome der Migräne ist die Überempfindlichkeit gegenüber Geräuschen und Licht sowie Übelkeit, die bis zum Erbrechen führen kann, sowie Wahrnehmungsstörungen. Bei Migräne klagen die Betroffenen über plötzlich auftretende, meist pulsierende Kopfschmerzen und sind während des Anfalls sehr empfindlich gegenüber Geräuschen und Licht. Manchmal kann eine Migräne auch eine besondere Vorphase haben (die so genannte Aura). Diese ist durch verschiedene neurologische Störungen (z. B. Seh- und Gefühlsstörungen, Gleichgewichtsprobleme und Lähmung) gekennzeichnet. Sowie bei der üblicher Form der Migräne als auch bei der Migräne mit Aura werden die Patienten von stechenden Kopfschmerzen und Belastung betroffen.

Mögliche Auslöser der Migräne können bestimmte Nahrungsmittel, Schlafmangel, Stress und hormonelle Einflüsse sein. Die Diagnose erfolgt durch die Krankengeschichte (Anamnese). Man unterscheidet zwischen der medikamentösen Therapie und nicht-medikamentösen Verfahren zur Behandlung der Migräne. In ersten Fall wird die Behandlung des Anfalls vorgenommen und gleichzeitig wird eine Intervalltherapie zur Verhinderung weiterer Anfälle vorgeschlagen.

Eine wichtige Vorbeugungsmethode bei Migräne ist ausreichend Bewegung, eine genaue Untersuchung der auslösenden Faktoren und der Verzicht auf bestimmte, individuell unterschiedliche Reizstoffe. Weiterhin erweist sich als sehr hilfreich das Erlernen und ausüben von Entspannungstechniken und die Stressbewältigung.

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Cluster-Kopfschmerzen

Sonntag, 8. November 2009 16:45

Cluster-Kopfschmerzen

Der Cluster-Kopfschmerz ist ein schwerer Kopfschmerz, der einseitig und in Attacken (Clustern), sowie in regelmäßigen Perioden von meistens 4-12 Wochen auftritt. Eine andere Bezeichnung für Cluster-Kopfschmerzen ist das Bing-Horton-Syndrom. Eine Attacke kann unbehandelt zwischen 30 und 180 Minuten dauern.

Der Cluster-Kopfschmerz ist eine besonders schmerzhafte Form des Kopfschmerzes. Typischerweise setzen die Kopfschmerzen immer zur gleichen Tageszeit ein, am häufigsten ein bis zwei Stunden nach dem Einschlafen oder am Morgen. Bei Cluster-Kopfschmerzen wechseln sich die „Schmerz-Perioden” und symptomfreie Zeitspannen (meist wenige Monate) in regelmäßigen Abständen ab. Weitere Begleitsymptome der Cluster-Kopfschmerzen sind  tränende, gerötete Auge sowie eine laufende Nase (nur auf der Schmerzseite).

Grundsätzlich wird zwischen zwei Krankheitsformen unterschieden: Episodische (80 Prozent) und chronische (20 Prozent) Cluster-Kopfschmerzen. Bei den episodischen Cluster-Kopfschmerzen dauern die Beschwerden etwa einen Monat (in einigen Fällen sogar bis 3 Monaten). Danach folgen die symptomfreien Intervalle, die sogar einige Jahre dauern können. Bei etwa 20 Prozent aller Patienten entwickelt sich der Cluster-Kopfschmerz zu einer chronischen Krankheit. Dabei werden einerseits die Schmerzperioden immer länger, anderseits werden die schmerzfreien Interwale immer kürzer.

Cluster-Kopfschmerzen werden dreimal sooft bei Männern diagnostiziert wie bei Frauen. Die Patienten leiden meist einen Großteil ihres Lebens unter Cluster-Kopfschmerzen. Diese Schmerzen können nicht vollständig bekämpf werden, sondern mit Hilfe der Sauerstofftherapie und speziellen Medikamenten die Attacken abgeschwächt bzw. unterdrückt werden können. Eine weitere Form der Therapie ist die Einnahme von so genannten Triptanen, wie z.B. das Sumatriptan. Solche Arzneimittel hemmen die Ausschüttung von Serotonin (einem Nervenzell-Botenstoff) und schwächen bzw. unterdrücken den Schmerz.

Weiterhin ist eine Prophylaxe von Cluster-Kopfschmerzen möglich. Dabei werden  Medikamente, wie z.B. Verapamil, Kortikosteroide oder Lithiumcarbonate eingesetzt, die noch vom Anfang der Schmerzperiode eingenommen werden müssen.

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Spannungskopfschmerzen

Sonntag, 8. November 2009 16:40

Spannungskopfschmerzen

Der Spannungskopfschmerz (auch Kopfschmerz vom Spannungstyp, tension haedache, Cephalea genannt) ist der am häufigsten auftretende Kopfschmerztyp. Der Spannungskopfschmerz zeichnet sich durch dumpf-drückende (nicht pulsierende) Schmerzen im gesamten Kopf. In Abhängigkeit von der Auftretenshäufigkeit wird zwischen episodischen und chronischen Spannungskopfschmerzen unterschieden. Vor allem die letzte Form kann das Leben der Betroffenen zur Hölle machen.

Laut Statistik, sind Frauen deutlich häufiger vom Spannungskopfschmerz betroffen als Männer. Ursachen vom Schmerz können anlagebedingt sein, aber können auch durch Stress, chronische Überforderung oder Depression ausgelöst werden. Als  häufigstes Begleitsymptom wird oft eine starke Erhöhung der Muskelanspannung im Halsbereich und empfindliche Stellen am Hinterhaupt genannt. Bei Spannungskopfschmerzen treten diffuse, dumpf- drückende Schmerzen im Hinterhauptsbereich auf, die bis in Schläfen oder Stirn ausstrahlen. Dabei werden diese Schmerzsymptome oft von Übelkeit und Schwindel, sowie durch Überempfindlichkeit gegenüber Licht, Geräuschen und Geruch begleitet.

Die inneren und äußeren Ursachen und Auslöser von Spannungskopfschmerzen sind bis heute noch nicht erforscht. Forscher vermuten, dass folgende Faktoren für die Auslösung von Spannungskopfschmerzen verantwortlich sein könnten:
•    erhöhte Anspannung der Kopf- und Halsmuskulatur,
•    erniedrigte zentrale Schmerzschwelle, die in der Regel nicht schmerzhafte Impulse als Kopfschmerzen wahrnimmt,
•    gestörte Schmerzkontrollmechanismen,
•    Spannungskopfschmerzen können auch durch emotionale Belastungen ausgelöst werden.

Der Schwerpunkt der Behandlung der Spannungskopfschmerzen wird sowohl auf die therapeutische Lokalanästhesie oder Neuraltherapie als auch auf die Behandlung der Funktionsstörungen im Bereich der HWS gelegt. Bei leichten Spannungskopfschmerzen wird lokale Wärme- oder Kältebehandlung und Massage eingesetzt. Werden die Schmerzen auf diese Weise nicht beseitigt, ist die Therapie mit rezeptfreien Schmerzmitteln empfohlen. Treten die Symptome immer häufiger auf oder werden sie immer schwerer, sollten Sie unbedingt zum Arzt gehen.

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Kopfschmerzen bei Kindern

Sonntag, 8. November 2009 16:38

Kopfschmerzen bei Kindern

Kopfschmerzen bei Kindern werden immer häufiger diagnostiziert. Laut der Statistik sind schon im Vorschulalter ca. 20 Prozent der Kinder betroffen, bis zum Ende der Grundschulzeit mehr als die Hälfte. Doch oft wird das Leiden nicht oder sehr spät erkannt.

Es gibt mehrere Theorien, die probieren die Ursachen für Kopfschmerzen bei Kindern zu finden. Der bekannteste Ansatz zur Erklärung der Ursachen für Kopfschmerzen bei Kindern  besagt, dass sich die Lebensumstände der Kinder mit mehr Fernseh- und Computerkonsum sowie steigenden Anforderungen in Schule und Familie stark verändert haben. Das soll eine der wichtigsten Ursachen für Kopfschmerzen bei Kindern sein.

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen: Ihr Kopfschmerz kann sich anders anfühlen. Dementsprechend muss auch die Therapie der Kopfschmerzen bei Kindern anders aussehen als bei Erwachsenen. Tatsächlich weiß man noch sehr wenig über die Behandlung von Kopfschmerzen bei Kindern. Erkältungen, chronischer Schnupfen, rheumatische Entzündungen oder fieberhafte Infekte sind häufige Ursachen von Kopfschmerzen bei Kindern. Es ist abzuklären, ob eventuell folgende Ursachen eine Rolle spielen:
•    steigende Anforderungen in der Schule,
•    Änderung in der Familiensituation,
•    gesteigerter Fernseh- und Computerkonsum,
•    Fehlsichtigkeit (Kopfschmerzen bei Kindern treten häufig nach Anstrengung der Augen auf), Mädchen können unter einer Regulationsstörung des Kreislaufes leiden.

Als weitere Ursachen für Kopfschmerzen bei Kindern werden oft folgende genannt: Schwindelgefühl, Ohrensausen, Schweißausbrüche und Ohnmachtsanfälle.

Damit Kopfschmerzen bei Kindern erst gar nicht auftreten, werden folgende prophylaktische Maßnahmen empfohlen: regelmäßige Bewegung an der frischen Luft und regelmäßige Schlaf- und Essenszeiten, sowie Entspannungsverfahren, etwa die progressive Muskelentspannung nach Jacobson und Fantasiereisen.

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