Beitrags-Archiv für die Kategory 'Migräne'

Richtige Ernährung bei Migräne

Dienstag, 10. November 2009 22:24

Richtige Ernährung bei Migräne

Es ist schon mittlerweile eindeutig bewiesen, dass die richtige Ernährung bei Migräne fast genau so wichtig ist wie eine medikamentöse Therapie. Zur Behandlung der Migräne kann sowohl eine medikamentöse als auch eine nicht-medikamentösen Therapie verwendet werden. Richtige Ernährung bei Migräne spielt eine wichtige Rolle nicht nur bei der Vorbeugung der Migräne-Attacke, sondern auch bei Linderung akuter Kopfschmerzen. Andersherrum kann eine falsche Ernährung bei Migräne die Dauer der Anfälle vergrößern und die Intensität verstärken. Außerdem können einige Lebensmittel und Konsumgüter besonders bei Kindern  Migräne-Attacken auslösen. Deshalb ist genau bei Kindern und Heranwachsenden eine richtige Ernährung bei Migräne besonders von Bedeutung.

Bei manchen Menschen können folgende Substanzen die Migräne auslösen: Tyramin (in Käse), Phenylethylamin (in Schokolade), Histamin (in Wein und Bier), Tyrosin, Glutamat (Geschmackverstärker), Aspartam (Süßstoff) und Koffein.

Doch es ist wichtig zu bemerken, dass sogar die vollständige Vermeidung von oben genannten Substanzen nicht allein Migräne vorbeugen kann. Viel mehr soll eine richtige Ernährung bei Migräne als Ergänzung der medikamentösen Therapie betrachtet werden.

Weiterhin stellt sich die Frage, wie kann man den Zusammenhang zwischen Migräne und bestimmten Lebensmittel erkennen? Um eine Rolle der Ernährung bei Migräne zu untersuchen, empfiehlt sich ein Kopfschmerztagebuch zu führen. In diesem Zusammenhang muss allerdings bedacht werden, dass falsche Ernährung bei Migräne nicht unbedingt die einzige Ursache darstellt. Manchmal liegen zwischen Anfall und Konsum eines Nahrungsmittels mehrere Stunden. Weiterhin kann der Anfall nicht selbst von Risikosubstanzen sondern durch weitere Triggerfaktoren (z. B. Stress, Verspannung oder Wetterfühligkeit) ausgelöst werden.

Die meisten Neurologen und Therapeuten sind der Meinung, dass zur effektiven Behandlung von Migräne eine komplexe, interdisziplinäre Therapie entwickeln werden muss. Sie soll sowie auf bewährter medikamentöser Behandlung als auch auf nicht-medikamentösen Mitteln (u. a. auf einer richtigen Ernährung bei Migräne) beruhen.

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Migräne bei Kindern

Dienstag, 10. November 2009 22:18

Migräne bei Kindern

Symptome der Migräne bei Kindern sind fast wie bei Erwachsenen. Allerdings gibt es auch einige wichtige Unterschiede. Die Diagnose und Behandlung der Migräne bei Kindern stellt in der kinderärztlichen Praxis ein spezifisches Problem dar und soll unter Aufsicht vom Kinderarzt durchgeführt werden. Eine richtige und rechzeitige Therapie der Migräne bei Kindern ist deshalb wichtig, weil ca. 50% der Kinder, bei denen die Migräne im Kinderalter diagnostizier wurden, bekommen im Erwachsenenalter eine chronische Migräne. Laut aktuellen Studien leiden bis zum zwölften Lebensjahr zwischen 3,7 Prozent und 10,6 Prozent der Mädchen und Jungen an Migräne.

Dabei können die Auslöser der Kopfschmerzen bei Kindern anders gewichtet sein als bei Erwachsenen. Einer der wichtigsten Auslöserfaktoren der Migräne bei Kindern ist ein niedriger Blutzuckerspiegel, der normalerweise leichte Migräne-Attacke auslöst. Anderer Auslöser ist ein unregelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus. Auch Wettefühligkeit, schlechte Luft, körperlicher Stress, seelische Belastungen und bestimmte Nahrungsmittel können die Migräne bei Kindern auslösen. Studien haben belegt, dass die überempfindliche Reaktion mancher Kinder auf eisgekühlte Getränke oder Speiseeis auch Migräne bei Kindern provozieren können.

Die Migräne-Attacke ist bei Kindern häufig kürzer als bei Erwachsenen und kann oft ca. zwei Stunden dauern. Weiterhin sind Migräne mit Aura deutlich seltener als bei Erwachsenen . Solche Migräne führen aber oft zur optischen Halluzinationen, Lichtblitzen und Flimmern.

Typische Begleitsymptome der Migräne bei Kindern sind Übelkeit, Erbrechen,  Kreislaufstörungen und bei Schwindel. Behandlung der Migräne bei Kindern hat eine Reihe von Besonderheiten. Die Kinder reagieren deutlich stärker auf nicht-medikamentöse Therapien, wie z. B. Akupunktur, Massage und Arzneien aus der „Hausapotheke“.  So können z. B. eine Schlafpause, ein kühles feuchtes Tuch auf der Stirn oder eine Pfefferminzöl-Massage der Schläfen manchmal richtig schnell und wirksam helfen.

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Therapie von Augenmigräne

Dienstag, 10. November 2009 22:12

Therapie von Augenmigräne

Augenmigräne ist eine andere Form der klassischen Migräne, die nicht nur Kopfschmerzen verursacht, sondern auch mit neurologischen Störungen verbunden ist.  Therapie von Augenmigräne basiert auf zwei Grundprinzipien: Vorbeugung der Migräne und Behandlung von akuten Schmerzen während der Attacke. Kurz vor einer Migräne-Attacke erscheinen oft bestimmte Vorboten der Augenmigräne, die individuell unterschiedlich sein können (schlechte Laune, Euphorie, grundlose Müdigkeit). Deshalb ist das wichtigste Ziel der vorbeugenden Therapie von Augenmigräne die möglichen akuten Schmerzen vorzubeugen oder abzuschwächen. Dabei gilt eine einfache Regel: je früher man einen Migräneanfall erkennt, desto gezielter kann eine Therapie von Augenmigräne eingesetzt werden. Gelingt es nicht, die Attacke zu vorbeugen, so kommt die Behandlung der Schmerzen in Frage.

Zur eigentlichen Therapie von Augenmigräne werden sowie medikamentöse als auch nicht-medikamentöse Mittel eingesetzt. So werden zur Behandlung der akuten Kopfschmerzen z. B. stark dosierte Schmerzmittel oder Triptane verwenden. Die medikamentöse Therapie von Augenmigräne wird nach folgendem Behandlungsschema durchgeführt: Bei leichten Schmerzen wirkt eine Kombination aus Schmerzmittel (z. B. Paracetamol, Acetylsalicylsäure, Naproxen oder Ibuprofen) und Antiemetikum (Mittel zur Verhinderung des Erbrechens) besonders effektiv. Bei schweren Anfällen können zur Therapie von Augenmigräne rezeptpflichtige Medikamente (so genannten Triptane) vom Arzt vorgeschrieben werden.

Zur Therapie von Augenmigräne können auch geeignete Hausmittel erfolgreich verwendet werden. So hilft manchen Patienten ein Druck der Fingerkuppen auf die Schläfen um den Migräneanfall zu stoppen oder zu lindern. Manche binden den Kopf mit dem in ein Tuch gehüllten Eisbeutel oder benutzen Tigerbalsam auf Kampferbasis oder das japanische Heilöl. Der wichtigste homöopathische Mittel zur Therapie von Augenmigräne ist Iris versicolor.

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Augenmigräne

Dienstag, 10. November 2009 22:09

Augenmigräne

Augenmigräne ist ein Kopfschmerz, der im Schädel direkt hinter den Augen entsteht und die Einschränkungen der Sehfähigkeit (z.B. Sehstörung, Flimmern vor den Augen, Gesichtsfeldeinschränkung) mit sich bringt. Augenmigräne wird oft als eine spezielle Form von Migräne mit Aura definiert. Dabei entstehen in den Augen sog. „blinde Flecken“ oder Areale, die manchmal flimmern. Ein weiteres sehr verbreitetes Begleitsymptom von der Augenmigräne ist eine erhörte Lichtempfindlichkeit, die mit Übelkeit, starken Schmerzen auch in anderen Bereichen des Kopfes und unterschiedlicher Weitung der Pupillen verbunden sein kann. Einige Patienten mit der Augenmigräne bekommen auch blinde Flecken in den Augen, die oft in der Nähe des Sehzentrums entstehen. Sie können im weiteren Verlauf in Richtung des Randbereiches wandern (manchmal nach rechts, manchmal nach links, aber immer nur in eine Richtung). Dabei werden die Augenareale deutlich größer als vor Migräne-Attacke werden.

Augenmigräne ist bei vielen Patienten ein Warnzeichen davor, dass bald die Kopfschmerzen beginnen. Dieses Symptom dauert etwa 2 Stunden und danach fangen die Kopfschmerzen an. Augenmigräne kann auch wie die anderen Formen der Migräne von speziellen Auslösern ausgelöst werden. Als solche werden oft folgende genannt: hormonelle Veränderungen, falsches Schlafrhythmus, bestimmte Nahrungs- und Genusmittel und Stress und Alkohol.

Die Ursachen und die Auslöser der Augenmigräne sind noch nicht eindeutig geklärt. Fest steht jedoch, dass diese Sondernform der Migräne von einer Störung der Durchblutung in dem Teil des Gehirns ausgelöst wird. Dabei wird ein Teil des Gehirns betroffen, der für das Sehen verantwortlich ist. Durch starke Sehrstörungen und Kopfschmerzen sind die Patienten mit der Augenmigräne stark in ihren Alltag beeinträchtigt.

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Migräne in der Schwangerschaft

Dienstag, 10. November 2009 20:18

Migräne in der Schwangerschaft

Migräne gehört zu den häufigsten Formen der Kopfschmerzen. In den meisten Fällen tritt sie anfallsartig auf; Ihre Ursachen und Auslöser sind sehr individuell. Migräne ist eine neurologische Krankheit, die deutlich öfter bei Frauen diagnostiziert wird als bei  Männern. In der Literatur herrscht keine Einstimmigkeit bezüglich Migräne in der Schwangerschaft.Einige Wissenschaftler gehen davon aus, dass während der Schwangerschaft Migräne überhaupt unmöglich ist. Andere betrachten Migräne in der Schwangerschaft dagegen als ziemlich verbreitete hormonellbedingte Erkrankung. Fest steht jedoch, dass etwa 70 bis 80 Prozent der Schwanger entweder eine deutliche Besserung spüren oder von einr Migräne ganz verschont bleiben. Doch wegen der hormonellen Umstellungen und Schwankungen steigt das Risiko für einige Frauen eine Migräne in der Schwangerschaft zu bekommen. Sogar die Frauen, die noch niemals unter solche Kopfschmerzen gelitten haben, können durchaus Migräne in der Schwangerschaft bekommen und auch danach noch behalten.

Behandlung der Migräne in der Schwangerschaft ist nicht so einfach, wie außerhalb einer Schwangerschaft. Außerdem gerade in der Schwangerschaft treten besonders oft einige unangenehme und gefährliche Begleitsymptome der Migräne auf. So können Migräne in der Schwangerschaft z. B. mit Sehschwierigkeiten oder Taubheitsgefühlen im Gesichtsbereich begleitet werden. Diese Form von Migräne wird als Migräne mit Aura bezeichnet.

Üblicherweise verschwinden Migräne in der Schwangerschaft mit der Geburt des Kindes von alleine. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass bei einer neuen Schwangerschaft die Kopfschmerzen erneut eintreten, ist relativ hoch. In diesem Fall können Migräne in der Schwangerschaft chronifiziert werden. Statistischen Daten zur Folge, leiden über die Hälfte aller Schwangeren mit Migräneanfällen bei aufeinander folgenden Schwangerschaften unter chronische Migräne.

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Chronische Migräne

Dienstag, 10. November 2009 20:15

Chronische Migräne

Die neue Fassung der Kopfschmerzklassifikation der International Headache Society hat vor kurzem erstmals eine sog. chronische Migräne definiert. Chronische Migräne ist demzufolge ein Migränekopfschmerz, der mehr als 15 Tagen im Monat andauert, in regelmäßigen Abständen zurückkehrt und  über einen längeren Zeitraum hinweg diagnostiziert wird. Statistischen Daten zu Folge, leiden etwa fünf Prozent aller Migränepatienten unter chronischer Migräne. Damit wird klar, dass die bisherige Beschreibung der Migräne als „eine attackenartige Erkrankung“,  nicht mehr aktuell ist.

Die Ursachen und Auslöser einer chronischen Migräne sind nicht eindeutig geklärt. Einige Erklärungsansätze gehen davon aus, dass der Schmerz von entzündeten und überempfindlichen Blutgefäßen und Hirnhäuten ausgeht. Darüber hinaus können die Gehirnzellen der Betroffenen besonders sensibel auf innere und äußere Reize (z. B. Licht, Lärm, Wetter u. a.) reagieren. Eine andere Ursache von Migräne ist Durchblutungsstörung in Form wechselhafter Spannung und Dehnung der Blutgefässe im Gehirn.

Die meisten Betroffenen mit einer chronischen Migräne weisen ursprünglich eine episodische Migräne ohne Aura auf. Im Laufe der Zeit entwickelt sich in Folge der Chronifizierung aus dieser episodischen Migräne eine chronische Migräne als Komplikation. Nach und nach treten die attackenförmigen (episodischen) Anfälle immer seltener auf und der Kopfschmerz bekommt langsam einen chronischen Verlauf.  Eine mögliche Ursache für Chronifizierung der Migräne ist ein Medikamentenübergebrauch. In diesem Fall wird eine wahrscheinliche chronische Migräne bei Medikamentenübergebrauch diagnostiziert. Lassen sich diese Symptome nach entsprechender Therapie (mindestens 8 Wochen) noch immer diagnostizieren, werden eine chronische Migräne und der vorbestehende Migränesubtyp als Diagnose gewählt. Um chronische Migräne rechzeitig und sicher diagnostizieren zu können, wird an erster Stelle eine ausführliche Erhebung der Vorgeschichte und eine neurologische Untersuchung empfohlen.

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Vorbeugung der Migräne

Dienstag, 10. November 2009 20:08

Vorbeugung der Migräne

Vorbeugung der Migräne setzt voraus, dass die Ursachen und auslösenden Faktoren der Migräne genau bekannt sind. Nur in diesen Fall können Maßnahmen zur Vorbeugung der Migräne effektiv und wirksam sein. Es ist allgemein bekannt, dass die Migräne sich nicht vollständig heilen lässt. Dennoch gibt es einige Strategien zur Vorbeugung der Migräne. Diese können die Migräne nicht heilen, sondern die Anzahl und die Schwere von Migräneattacken reduzieren. Weiterhin kann richtige und vor allem rechtzeitige Vorbeugung der Migräne die Lebensqualität der Betroffenen dadurch deutlich verbessern, dass die migränefreie Zeit verlängert wird. Dazu kommt eine Reduktion des Medikamentenverbrauchs zur Behandlung der Migräne-Attacken. Grundsätzlicht wird zwischen medikamentöser und nicht-medikamentöser Vorbeugung der Migräne unterschieden.

Im Gegensatz zu der Behandlung von akuten Schmerzen ist eine Vorbeugung der Migräne eher eine prophylaktische Therapie.  Die Auslöser der Migräne sind immer sehr individuell. Meistens werden Migräne-Attacken nicht nur von einem einzigen Faktor ausgelöst. Weiterhin kennen die Betroffenen oft die Ursache und Auslösungsfaktoren der Migräne selbst nicht, verwechseln diese mit den Begleitsymptomen oder den Symptomen der anderen Erkrankungen.

Um die Auslösungssymptome richtig zu erkennen, wird ein Arztbesuch empfohlen. Außerdem erwiest sich Führung eines Migräne-Tagebuchs bei Vorbeugung der Migräne als sehr hilfsreich. Migräne-Attacken können durch eine geregelte Lebensführung, Ausdauersportarten und das Vermeiden von Alkohol vorgebeugt werden.

Als häufige Auslöser der Migräne werden Stress und Überspannung genannt. Deshalb scheint es sinnvoll zu sein, ein Entspannungstraining (z. B. progressive Muskelrelaxation nach Jacobson oder Biofeedback-Verfahren) zur Vorbeugung der Migräne einzusetzen. Auch die Ausdauersportarten (vor allem Jogging) werden auch als wirksame prophylaktische Maßnahmen anerkannt und in der Praxis erfolgreich eingesetzt.

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Medikamente gegen Migräne

Dienstag, 10. November 2009 20:05

Medikamente gegen Migräne

Es wird zwischen rezeptfreien und rezeptpflichtigen Medikamente gegen Migräne unterschieden. Rezeptfreie Medikamente gegen Migräne sind in der Apotheke freizugänglich. Diese werden bei leichten bis mittelschweren Migräneattacken empfohlen und zwar nur nach Arztbesuch. Beim Kauf von rezeptfreien Medikamenten gegen Migräne wird empfohlen, überwiegend Präparate mit einem wirksamen Analgetikum (z. B. Acetylsalizylsäure oder Paracetamol) auszusuchen. Können Sie Ihre Migräne damit nicht bekämpfen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Bevor Sie eine medikamentöse Behandlung der Kopfschmerzen anfangen, lohnt es sich eine nicht-medikamentöse Behandlung auszuprobieren. Denn sogar die rezeptfreien Medikamente gegen Migräne können Nebenwirkungen verursachen und den Körper mit chemischen Substanzen unnötig belasten. Haben Hausmittel keine Wirkung gezeigt, dann können die rezeptfreien Medikamente gegen Migräne eingesetzt werden.

Welche rezeptfreien Medikamente gegen Migräne gibt es?

  • Wohl das bekannteste Medikament gegen Migräne ist Acetylsalicylsäure (ASS). Sie wirkt schmerzlindernd, fiebersenkend, entzündungshemmend und wird zur Verbesserung der Fließfähigkeit des Blutes eingesetzt.
  • Paracetamol ist auch ein bewährtes Schmerzmittel. Er wirkt schmerzlindernd, fiebersenkend, schwach entzündungshemmend und kommt bei leichten bis mäßig starken Schmerzen zum Einsatz.
  • Ibuprofen wirkt schmerzlindernd, fiebersenkend, entzündungshemmend. Untersuchungen zeigen, dass eine Tasse Kaffe die Wirksamkeit von Schmerzmitteln steigern kann.
  • Naproxen wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend und fiebersenkend.
  • Phenazon, Propyphenazon wirken schmerzlindernd und fiebersenkend.
  • Diese oben genannten rezeptfreien Medikamente gegen Migräne sind in fast jeder Apotheke freizugänglich und werden bei leichten bis mäßig starken Migräne eingesetzt.

Bei Behandlung der Migräne mit den medikamentösen Schmerzmitteln ist Vorsicht geboten. In meisten Fällen sind die rezeptfreien Medikamente gegen Migräne gut verträglich und haben so gut wie keine Nebenwirkungen. Allerdings bei einer individuellen Überempfindlichkeit, bei der Überdosierung oder bei zu langer Anwendungsdauer können diese Medikamente erheblich den Gesundheitszustand der Betroffenen beeinträchtigen.

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Entspannungstechniken gegen Migräne

Dienstag, 10. November 2009 20:03

Entspannungstechniken gegen Migräne

Oftmals ist Migräne ein Signal des Körpers, dass er übergespannt ist und dringend eine Erholung benötigt. Deshalb werden immer öfter statt medikamentöser Behandlung auch verschiedene Entspannungstechniken gegen Migräne verwendet. Schon seit längerem sind die Entspannungstechniken gegen Migräne bei mehreren modernen Therapien ein fester Bestandsteil.  Man sollte dies nicht übergehen, sondern dem Körper das geben wonach er verlangt.

Als besonders effektive Entspannungstechniken gegen Migräne gelten Yoga, Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung nach Jacobson und Meditation. Dies kann vorbeugend oder in der akuten Situation helfen. Es existieren schon einige wissenschaftliche Untersuchungen, die die Wirksamkeit der progressiven Muskelentspannung nach Jacobson belegen. Die therapeutische Wirkung der anderen Entspannungstechniken gegen Migräne ist zwar noch nicht eindeutig nachgewiesen, wird aber von einigen Migränepatienten bestätigt. Unserer Tipp an Sie lautet: es lohnt sich diese alternative Entspannungstechniken gegen Migräne ein Mal auszutesten.

Als wichtigste Entspannungstechnik gegen Migräne gilt die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson. Um den Kopfschmerz zu lindern, werden einzelne Muskelgruppen in einer bestimmten Reihenfolge zuerst angespannt und dann wieder entspannt. Dieser Vorgang wiederholt sich mehrmals für bestimmte Muskelgruppen. Dabei beginnt man üblicherweise mit den Arm- und Gesichtsmuskeln, dann folgt Bauch- und Beinmuskulatur. Ein Ziel von dieser Entspannungstechnik gegen Migräne ist die Entspannung des gesamten Körpers.

Eine weitere Entspannungstechnik gegen Migräne umfasst drei relativ einfache Übungen, die  überall zwischendurch gemacht werden können.

•    Kopf und Schultern kreisen: Setzten Sie sich gerade auf den Stuhl, lassen Sie die Arme locker an den Seiten nach unten hängen. Zuerst beginnen Sie langsam in eine  Richtung mit dem Kopf zu kreisen. Nach drei Drehungen wird Wechsel der Drehrichtung empfohlen. Die gleiche Grundposition gilt auch für Schulterentspannung. Die Kreise sollten erstmal klein sein. Weiterhin wird der Radius immer vergrößert. Es empfiehlt sich beide Übungen ca. eine Minute ausführen.
•    Eine weitere Entspannungstechnik gegen Migräne stellt die Massage dar. Besonders effektiv gegen Migräne hilft eine Gesichtsmassage.

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Hausmittel gegen Migräne

Dienstag, 10. November 2009 19:59

Hausmittel gegen Migräne

Bei leichten bis mittelschweren Migräneattacken können ganz einfache Hausmittel gegen Migräne wirksam helfen. Viele Patienten greifen zu starken Schmerzmitten, sobald sie die ersten Symptome der Migräne spüren. Dabei werden die Hausmittel gegen Migräne oft vernachlässigt und als wirkungslos betrachtet. Viele Patienten, die ständig unter Migräne leiden, bevorzugen die medikamentösen Präparate statt die Schmerzen mit den Hausmitteln gegen Migräne zu behandeln.

In der Tat gibt es schon seit längerem wirksame, gutverträgliche und risikolose Hausmittel gegen Migräne. Diese Medikamente wirken schnell und spezifisch gegen Migräne-Anfälle und können die Begleitsymptome lindern.

Welche Hausmittel gegen Migräne können einfach und effektiv dabei helfen? Nachfolgend finden Sie einige Tipps, wie Sie selbst mit ganz einfachen Mitteln die Migräne zu Hause behandeln und diese sogar vorbeugen können.

  • Pfefferminze ist ein anerkanntes Hausmittel gegen Migräne. Frische Pfefferminzblätter oder reines Pfefferminzöl (10%ig) in alkoholischer Lösung können an Stirn, Schläfen und dem Nacken aufgelegt werden. Ebenso kommt auch einen Mentholstick zum Einsatz. Dieses Hausmittel gegen Migräne ist in der Apotheke freizugänglich und lindert leichte Kopfschmerzen durch angenehme Kühle.
  • Eisbeutel oder Eiskompressen. Kälte ist ein wirksames Hausmittel gegen Migräne. Bei ersten Migränesymptomen hilft ein Eisbeutel oder eine Eiskompresse. Zusätzlich wird eine einfache Methode vorgeschlagen: Sie können die Augenbrauen mit eisigen Fingerspitzen massieren.
    Melissentee. Sie sollten den Tee langsam, schluckweise trinken.
  • Spüren Sie die ersten Symptome der Migräne, so können Sie sich mit dem doppelten Espresso verwöhnen. Allerdings sind koffeinhaltige Getränke nicht für alle geeignet.
  • Als wirksame Vorbeugungsmaßnahmen gegen Migräne werden Bewegung an der frischen Luft, Sport und Entspannung empfohlen.

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