Beitrags-Archiv für die Kategory 'Migräne'

Ursachen von Migräne

Dienstag, 10. November 2009 19:55

Ursachen von Migräne

Die genaue Ursache von Migräne ist trotz den Fortschritten in der modernen Medizinforschung bislang ungeklärt. Jedoch ist schon seit langem bekannt, dass die Migräne keine psychische oder psychosomatische Erkrankung darstellt. Vermutlich sind komplexe biologisch determinierte Funktionsstörungen im Gehirn die Ursachen von Migräne. Dabei kommt es zu einer Verengung und Weitstellung der Blutgefäße. Dadurch werden Schmerzen und Entzündungen ausgelöst. Ebenfalls wird der Trigeminusnerv als mögliche Ursache von Migräne genannt. Dieser Nerv setzt Botenstoffe frei, die Entzündungen fördern und Blutgefäße erweitern.

In der Literatur herrscht keine Einstimmigkeit bezüglich der Ursachen von Migräne. Doch am meisten werden folgende Ursachen von Migräne genannt:
•    Genetische Ursachen von Migräne. Der Zusammenhang zwischen der Häufigkeit der Migräne und der genetischen Voraussetzungen kann nachgewiesen werden. Allerdings ist der Erbgang noch unklar und die Auslöser der vererbbaren Migräne sind noch nicht bekannt.
•    Die neurologischen Entzündungen als Ursache von Migräne. Diese Entzündung an den Gehirngefäßen und der Hirnhaut führt zur Gefäßschwellung, die die Durchblutung kurzfristig erschwert und gleichzeitig die Gefäße übersensibel macht.

Als weitere Ursachen von Migräne werden folgende genannt: bestimmte Lebensgewohnheiten, die Einnahme von Medikamenten, Belastungs- oder Entspannungssituationen, zuviel oder zuwenig Schlaf sowie ausgelassene Mahlzeiten. Die hormonellen Einflüsse (besonders bei Frauen) werden als häufige Ursachen von Migräne genannt. Sogar die gewöhnlichen Lebensmittel wie Rotwein, Käse, Kaffee usw. können die   Migräne verursachen. Weiterhin kann eine Kombination von oben genannten Ursachen von Migräne den Anfall auslösen.

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Symptome von Migräne

Sonntag, 8. November 2009 17:07

Symptome von Migräne

Mit Hilfe der Symptome von Migräne lassen sich verschiedene Formen der Erkrankung diagnostizieren. Laut der internationale Klassifikation werden folgende Hauptformen der Migräne definiert: Migräne ohne bzw. mit Aura, die ophthalmoplogische und die retinale Migräne. In folgendem wird ein kurzer Überblick über die meistverbreiteten Formen gegeben.

Als typische Symptome der Migräne ohne Aura („einfache“ Migräne) werden allmählich zunehmende und pulsierende Kopfschmerzen genannt. Diese Schmerzen treten einseitig auf und können unbehandelt von 4 bis zu 72 Stunden dauern. Oft werden die o.g. Symptome von Migräne auch von Übelkeit und Erbrechen begleitet. Betroffene reagieren überempfindlich auf Geräusche und Licht. Auch rasches Gehen oder Treppensteigen können die üblichen Symptome von Migräne verstärken.

Die typischen Symptome von Migräne mit Aura sind im Prinzip denen ohne Aura ähnlich. Der Unterschied liegt jedoch darin begründen, dass die neurologischen Begleitsymptome zusätzlich zur „klassischen“ Symptomen erscheinen (so genannte Aura). Als zusätzliche Symptome von Migräne mit Aura werden Seh-, Sprach- und Empfindungsstörungen, sowie Lähmungen  genannt. Unbehandelt dauern die einzelnen Symptome von Migräne mit Aura in der Regel weniger als eine Stunde.

Zu den besonderen Symptomen von Migräne mit Aura gehören auch Gangunsicherheit, Ohrgeräusche, Drehschwindel und Empfindungsstörungen in den Händen und im Gesicht. Diese Erscheinungen sind allerdings relativ selten und treten überwiegend nur bei jungen Frauen auf.

Eine weitere Gruppe von Migräne stellt die ophthalmoplogische Migräne dar. Sie wird durch Lähmungen der Hirnnerven, die für die Beweglichkeit des Auges verantwortlich sind, verursacht. Als typisches Symptom von Migräne wird die Erscheinung der entweder parallelen oder auch übereinander stehenden Doppelbilder genannt.

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Migräne

Sonntag, 8. November 2009 16:53

Migräne

Migräne ist eine Krankheit, die mit Kopfschmerzen und körperlichen Begleitsymptomen einhergeht. Bei Migräne handelt es sich um eine Erkrankung mit einem halbseitigen, pulsierenden Kopfschmerz, der häufig von Begleiterscheinungen wie Licht- und Lärmscheu (Photo-/Phonophobie), Übelkeit sowie von visuellen Symptomen und neurologischen Ausfällen begleitet wird.

Insgesamt leiden in Deutschland ungefähr zehn Millionen Menschen an Migräne: rund 15 Prozent der Frauen und sieben Prozent der Männer. Als Schlüsselursache der Migräne wird eine Störung des Serotonin-Gleichgewichts vermutet. Migräne ist noch nicht heilbar, sie kann aber erfolgreich behandelt werden.

Eines der meist verbreitete Symptome der Migräne ist die Überempfindlichkeit gegenüber Geräuschen und Licht sowie Übelkeit, die bis zum Erbrechen führen kann, sowie Wahrnehmungsstörungen. Bei Migräne klagen die Betroffenen über plötzlich auftretende, meist pulsierende Kopfschmerzen und sind während des Anfalls sehr empfindlich gegenüber Geräuschen und Licht. Manchmal kann eine Migräne auch eine besondere Vorphase haben (die so genannte Aura). Diese ist durch verschiedene neurologische Störungen (z. B. Seh- und Gefühlsstörungen, Gleichgewichtsprobleme und Lähmung) gekennzeichnet. Sowie bei der üblicher Form der Migräne als auch bei der Migräne mit Aura werden die Patienten von stechenden Kopfschmerzen und Belastung betroffen.

Mögliche Auslöser der Migräne können bestimmte Nahrungsmittel, Schlafmangel, Stress und hormonelle Einflüsse sein. Die Diagnose erfolgt durch die Krankengeschichte (Anamnese). Man unterscheidet zwischen der medikamentösen Therapie und nicht-medikamentösen Verfahren zur Behandlung der Migräne. In ersten Fall wird die Behandlung des Anfalls vorgenommen und gleichzeitig wird eine Intervalltherapie zur Verhinderung weiterer Anfälle vorgeschlagen.

Eine wichtige Vorbeugungsmethode bei Migräne ist ausreichend Bewegung, eine genaue Untersuchung der auslösenden Faktoren und der Verzicht auf bestimmte, individuell unterschiedliche Reizstoffe. Weiterhin erweist sich als sehr hilfreich das Erlernen und ausüben von Entspannungstechniken und die Stressbewältigung.

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