Beitrags-Archiv für die Kategory 'Kopfschmerzen'

Migräne bei Kindern

Dienstag, 10. November 2009 22:18

Migräne bei Kindern

Symptome der Migräne bei Kindern sind fast wie bei Erwachsenen. Allerdings gibt es auch einige wichtige Unterschiede. Die Diagnose und Behandlung der Migräne bei Kindern stellt in der kinderärztlichen Praxis ein spezifisches Problem dar und soll unter Aufsicht vom Kinderarzt durchgeführt werden. Eine richtige und rechzeitige Therapie der Migräne bei Kindern ist deshalb wichtig, weil ca. 50% der Kinder, bei denen die Migräne im Kinderalter diagnostizier wurden, bekommen im Erwachsenenalter eine chronische Migräne. Laut aktuellen Studien leiden bis zum zwölften Lebensjahr zwischen 3,7 Prozent und 10,6 Prozent der Mädchen und Jungen an Migräne.

Dabei können die Auslöser der Kopfschmerzen bei Kindern anders gewichtet sein als bei Erwachsenen. Einer der wichtigsten Auslöserfaktoren der Migräne bei Kindern ist ein niedriger Blutzuckerspiegel, der normalerweise leichte Migräne-Attacke auslöst. Anderer Auslöser ist ein unregelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus. Auch Wettefühligkeit, schlechte Luft, körperlicher Stress, seelische Belastungen und bestimmte Nahrungsmittel können die Migräne bei Kindern auslösen. Studien haben belegt, dass die überempfindliche Reaktion mancher Kinder auf eisgekühlte Getränke oder Speiseeis auch Migräne bei Kindern provozieren können.

Die Migräne-Attacke ist bei Kindern häufig kürzer als bei Erwachsenen und kann oft ca. zwei Stunden dauern. Weiterhin sind Migräne mit Aura deutlich seltener als bei Erwachsenen . Solche Migräne führen aber oft zur optischen Halluzinationen, Lichtblitzen und Flimmern.

Typische Begleitsymptome der Migräne bei Kindern sind Übelkeit, Erbrechen,  Kreislaufstörungen und bei Schwindel. Behandlung der Migräne bei Kindern hat eine Reihe von Besonderheiten. Die Kinder reagieren deutlich stärker auf nicht-medikamentöse Therapien, wie z. B. Akupunktur, Massage und Arzneien aus der „Hausapotheke“.  So können z. B. eine Schlafpause, ein kühles feuchtes Tuch auf der Stirn oder eine Pfefferminzöl-Massage der Schläfen manchmal richtig schnell und wirksam helfen.

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Homöopathie

Dienstag, 10. November 2009 22:16

Homöopathie

Die Homöopathie stellt eine wissenschaftlich nicht anerkannte alternativmedizinische Behandlungsmethode dar. Die Homöopathie basiert auf einem Ähnlichkeitsprinzip: „Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden“. Etwas vereinfachend lässt sich dieses Prinzip in folgender Grundidee zusammenzufassen: ein Homöopathikum muss an Gesunden ähnliche Symptome hervorrufen wie die, an denen der Kranke leidet.

In letzter Zeit findet die Homöopathie immer öfter auch zur Behandlung der Kopfschmerzen den Einsatz. Besonders oft wird die Homöopathie dann eingewendet, wenn die klassische Schmerzmitteltherapie keine positive Wirkung mit sich bringt und/oder wenn der Patient wegen der verschiedenen Gründe keine medikamentöse Behandlung ertragen kann oder will. All das führt dazu, dass immer mehr Betroffene gerade in der Homöopathie Hilfe gegen Kopfschmerzen finden. Diese Therapie stellt eine altennative Methode zur medikamentösen Behandlung dar. Besonders oft werden zur Behandlung der Kopfschmerzen homöopathische Komplexmittel, so genannte Kombinationspräparate verwendet.  Diese Einzelmittel müssen sorgfältig auf das jeweilige Anwendungsgebiet und den einzelnen Patienten abgestimmt werden, um sich optimal in ihrer Wirkung ergänzen zu können. Um die Wirkung der Arzneien zu überprüfen und sie richtig mir einander kombinieren zu können, werden diese Mittel in der Homöopathie mit Hilfe der Arzneimittelprüfung an den gesunden Menschen getestet.  Dabei ist Vorsicht geboten: viele homöopathische Substanzen können giftig und gesundheitsschädlich sein sowie bei falschen Dosierung oder Einwendung ernsthafte Nebenwirkungen verursachen.

Die Beführwörter der Homöopathie behaupten, dass sie nicht nur die akuten Kopfschmerzen und ihre Symptome lindern, sondern auch der ganzen Organismus geheilt sowie genau dort geholfen wird, wo  die Schulmedizin versagt. Allerdings ist Homöopathie eine der meistkritisierten Naturheilmethoden. Kritiker gehen davon aus, dass der Heilungseffekt bei dieser Therapie nur auf so genannten Placeboeffekt beruht.

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Progressive Muskelentspannung

Dienstag, 10. November 2009 22:14

Progressive Muskelentspannung

Progressive Muskelentspannung (wird oft auch als Progressive Muskelentspannung nach Jacobson genannt) ist ein Entspannungsmethode, bei der durch die willentliche und bewusste  An- und Entspannen von Muskelgruppen ein Entspannungszustand erricht wird. Dabei werden einige Muskelgruppen in einer bestimmten Reihenfolge zunächst an- und später wieder entspannt. Allgemeines Ziel der progressiven Muskelentspannung ist die weitgehende Verbesserung des körperlichen und seelischen Zustandes der Patienten durch eine Senkung der Muskelspannung. Meisten Anwender können diese Muskelentspannungstechnik relativ schnell lernen und ohne ärztliche Hilfe von zu Hause anwenden. Vielen Menschen gelingt es schon nach kurzer Zeit mit Hilfe von progressiver Muskelentspannung relativ schnell von körperlicher Anspannung auf Entspannung umzuschalten.

Progressive Muskelentspannung kommt u. a. auch bei Spannungskopfschmerz und Migräne zur Anwendung und zeigt sich als eine effektive und risikoarme Vorbeugungsmethode. Ihre Anwendung erlaubt den Patienten mit chronischen Kopfschmerzen sich auf die medikamentösen Vorbeugungsmaßnahmen zu verzichten und sowohl die Zahl der Anfälle als auch ihre Stärke zu reduzieren.

Progressive Muskelentspannung nach Jacobson wird in drei Hauptschritten durchgeführt.  Zuerst bereitet sich der Patient etwa 30 Minuten im Liegen oder im Sitzen zur Durchführung. Danach folgen die Entspannungsübungen selbst. Dabei werden folgende Muskelpartien  nacheinander an- und entspannt (jeweils ca. 5 Sekunden): Hand, Unterarm, Oberarm (jeweils für eine Seite), Stirn,  Augenpartie, Nase, Mundpartie/Unterkiefer, Nacken, Schultern, Rücken, Bauch, Fuß, Unterschenkel Oberschenkel (jeweils für eine Seite).

Am Ende der progressiven Muskelentspannung sollte ein angenehmer Entspannungszustand ereicht werden, der sogar noch einige Minuten danach andauern kann. Heutzutage ist progressive Muskelentspannung nach Jacobson eine wissenschaftlich anerkannte Muskelrelaxationsmethode, die sogar als ein prophylaktischer Kurs von den gesetzlichen Krankenkassen angeboten werden kann.

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Therapie von Augenmigräne

Dienstag, 10. November 2009 22:12

Therapie von Augenmigräne

Augenmigräne ist eine andere Form der klassischen Migräne, die nicht nur Kopfschmerzen verursacht, sondern auch mit neurologischen Störungen verbunden ist.  Therapie von Augenmigräne basiert auf zwei Grundprinzipien: Vorbeugung der Migräne und Behandlung von akuten Schmerzen während der Attacke. Kurz vor einer Migräne-Attacke erscheinen oft bestimmte Vorboten der Augenmigräne, die individuell unterschiedlich sein können (schlechte Laune, Euphorie, grundlose Müdigkeit). Deshalb ist das wichtigste Ziel der vorbeugenden Therapie von Augenmigräne die möglichen akuten Schmerzen vorzubeugen oder abzuschwächen. Dabei gilt eine einfache Regel: je früher man einen Migräneanfall erkennt, desto gezielter kann eine Therapie von Augenmigräne eingesetzt werden. Gelingt es nicht, die Attacke zu vorbeugen, so kommt die Behandlung der Schmerzen in Frage.

Zur eigentlichen Therapie von Augenmigräne werden sowie medikamentöse als auch nicht-medikamentöse Mittel eingesetzt. So werden zur Behandlung der akuten Kopfschmerzen z. B. stark dosierte Schmerzmittel oder Triptane verwenden. Die medikamentöse Therapie von Augenmigräne wird nach folgendem Behandlungsschema durchgeführt: Bei leichten Schmerzen wirkt eine Kombination aus Schmerzmittel (z. B. Paracetamol, Acetylsalicylsäure, Naproxen oder Ibuprofen) und Antiemetikum (Mittel zur Verhinderung des Erbrechens) besonders effektiv. Bei schweren Anfällen können zur Therapie von Augenmigräne rezeptpflichtige Medikamente (so genannten Triptane) vom Arzt vorgeschrieben werden.

Zur Therapie von Augenmigräne können auch geeignete Hausmittel erfolgreich verwendet werden. So hilft manchen Patienten ein Druck der Fingerkuppen auf die Schläfen um den Migräneanfall zu stoppen oder zu lindern. Manche binden den Kopf mit dem in ein Tuch gehüllten Eisbeutel oder benutzen Tigerbalsam auf Kampferbasis oder das japanische Heilöl. Der wichtigste homöopathische Mittel zur Therapie von Augenmigräne ist Iris versicolor.

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Augenmigräne

Dienstag, 10. November 2009 22:09

Augenmigräne

Augenmigräne ist ein Kopfschmerz, der im Schädel direkt hinter den Augen entsteht und die Einschränkungen der Sehfähigkeit (z.B. Sehstörung, Flimmern vor den Augen, Gesichtsfeldeinschränkung) mit sich bringt. Augenmigräne wird oft als eine spezielle Form von Migräne mit Aura definiert. Dabei entstehen in den Augen sog. „blinde Flecken“ oder Areale, die manchmal flimmern. Ein weiteres sehr verbreitetes Begleitsymptom von der Augenmigräne ist eine erhörte Lichtempfindlichkeit, die mit Übelkeit, starken Schmerzen auch in anderen Bereichen des Kopfes und unterschiedlicher Weitung der Pupillen verbunden sein kann. Einige Patienten mit der Augenmigräne bekommen auch blinde Flecken in den Augen, die oft in der Nähe des Sehzentrums entstehen. Sie können im weiteren Verlauf in Richtung des Randbereiches wandern (manchmal nach rechts, manchmal nach links, aber immer nur in eine Richtung). Dabei werden die Augenareale deutlich größer als vor Migräne-Attacke werden.

Augenmigräne ist bei vielen Patienten ein Warnzeichen davor, dass bald die Kopfschmerzen beginnen. Dieses Symptom dauert etwa 2 Stunden und danach fangen die Kopfschmerzen an. Augenmigräne kann auch wie die anderen Formen der Migräne von speziellen Auslösern ausgelöst werden. Als solche werden oft folgende genannt: hormonelle Veränderungen, falsches Schlafrhythmus, bestimmte Nahrungs- und Genusmittel und Stress und Alkohol.

Die Ursachen und die Auslöser der Augenmigräne sind noch nicht eindeutig geklärt. Fest steht jedoch, dass diese Sondernform der Migräne von einer Störung der Durchblutung in dem Teil des Gehirns ausgelöst wird. Dabei wird ein Teil des Gehirns betroffen, der für das Sehen verantwortlich ist. Durch starke Sehrstörungen und Kopfschmerzen sind die Patienten mit der Augenmigräne stark in ihren Alltag beeinträchtigt.

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Akupunktur gegen Kopfschmerzen

Dienstag, 10. November 2009 22:07

Akupunktur gegen Kopfschmerzen

Akupunktur ist ein Teilgebiet der traditionellen chinesischen Medizin und steht für das Erwärmen der Punkte (Moxibustion) und das Einstechen der Nadel in die Akupunkturpunkte.

Akupunktur gegen Kopfschmerzen kann als eine wirksame und risikoarme Alternative zum Einsatz von Schmerzmitteln betrachtet werden. Besonders effektiv ist diese Heilmethode bei der Vorbeugung der Kopfschmerzen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass Akupunktur gegen Kopfschmerzen  nicht nur bei leichten, episodischen Kopfschmerzen zum Einsatz kommt, sonder sogar bei chronischen Schmerzen eine deutliche Verbesserung bringen kann. Zahlereiche Studien zeigen eindeutig, dass die langfristige Wirkung einer sechswöchigen Akupunktur mit 10 (Spannungskopfschmerz) bis 11 (Migräne) Akupunkturbehandlungen fast genauso gut wirkt wie eine medikamentöse Kopfschmerzprophylaxe. Einem Bericht des Berufsverbandes Deutscher Internisten zur Folge wird Akupunktur gegen Kopfschmerzen  genau für die Patienten mit chronischen Spannungskopfschmerzen oder regelmäßigen Schmerzen empfohlen. Bei Anwendung der Akupunktur gegen Kopfschmerzen sinkt fast bei jedem zweiten untersuchten Patienten die Zahl der Schmerz-Tage um 50%. Bei Behandlung der Kopfschmerzen mit traditionellen Medikamenten ging die Zahl der Schmerz-Tagen nur bei jedem sechsten so deutlich zurück.

Die Behandlung des Kopfschmerzes erfolgt in Abhängigkeit vom Typ. Dabei kommt Akupunktur gegen Kopfschmerzen sowohl bei der Behandlung des akuten Kopfschmerzes als auch bei seiner Vorbeugung immer öfter zur Anwendung. Zur Prophylaxe des chronischen  Spannungskopfschmerzes wird ein Antidepressivum eingesetzt, dass den Organismus mit zahlreichen Nebenwirkungen belasten kann. Dagegen ist der Einsatz der Akupunktur gegen Kopfschmerzen risikoarm. Sogar wenn der Einsatz der Akupunktur gegen Kopfschmerzen keinen eindeutigen Heileffekt mit sich bringt, kann diese Therapie durch den sog. Plazebo-Effekt trotzdem positiv den körperlichen und geistigen Zustand der Patienten beeinflussen. Heutzutage ist Akupunktur gegen Kopfschmerzen als eine effektive und risikoarme Ergänzung des therapeutischen Konzepts anerkannt und findet immer häufiger praktische Anwendung.

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Fieber und Kopfschmerzen

Dienstag, 10. November 2009 22:05

Fieber und Kopfschmerzen

Fieber und Kopfschmerzen treten oft zusammen auf. Es ist möglich, dass sie entweder Symptome einer einzelnen Erkrankung sind oder von verschiedenen Erkrankungen verursacht werden können. Meistens sind Fieber und Kopfschmerzen relativ harmlos; einige von denen sind aber durchaus ernst zu nehmen und bedürfen ärztlicher Behandlung. So sind Fieber und Kopfschmerzen sehr verbreitete Symptome der Grippe. Die Ernsthaftigkeit dieser Erkrankung wird von den Betroffenen oft unterschätzt. Wohl der gewöhnlichste Tipp zur Behandlung von dieser Infektion lautet: Sie sollten 3 bis 4 Tagen im Bett liegen. Hilfreich ist dabei auch eine reichliche Flüssigkeitszufuhr (z. B. heißer Tee) und eine zusätzliche Gabe von Vitamin C. Außerdem können sich im Zuge einer Erkältung oder Grippe  die Nasennebenhöhlen oder die Stirnhöhlen stark entzünden, was ebenfalls Fieber und Kopfschmerzen verursachen kann. In diesem Fall kann der Arzt die wirksamen Antibiotika vorschreiben.

Fieber und Kopfschmerzen können aber auch andere Ursachen haben und Begleitsymptome von anderen Erkrankungen sein. So sind Fieber und Kopfschmerzen typische Symptome von Meningitis. Diese Erkrankung ist ernst zu nehmen. Dabei handelt es sich um eine durch Bakterien oder durch Viren ausgelöste Hirnhautentzündung, die oft nur zu spät diagnostiziert wird, verläuft dramatisch und tödlich sein kann.

Wenn Sie Fieber und Kopfschmerzen haben, sollten Sie die Ursache davon klar erkennen. Handelt es um Grippe oder einfache Erkältung, so werden diese Symptome als relativ harmlos eingestuft. Werden Fieber und Kopfschmerzen in ihrer Stärke immer schlimmer, dauern mehrere Tage und lassen sich mit einfachen Schmerzmitteln nicht behandeln, so wird ein Arztbesuch empfohlen.

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Migräne in der Schwangerschaft

Dienstag, 10. November 2009 20:18

Migräne in der Schwangerschaft

Migräne gehört zu den häufigsten Formen der Kopfschmerzen. In den meisten Fällen tritt sie anfallsartig auf; Ihre Ursachen und Auslöser sind sehr individuell. Migräne ist eine neurologische Krankheit, die deutlich öfter bei Frauen diagnostiziert wird als bei  Männern. In der Literatur herrscht keine Einstimmigkeit bezüglich Migräne in der Schwangerschaft.Einige Wissenschaftler gehen davon aus, dass während der Schwangerschaft Migräne überhaupt unmöglich ist. Andere betrachten Migräne in der Schwangerschaft dagegen als ziemlich verbreitete hormonellbedingte Erkrankung. Fest steht jedoch, dass etwa 70 bis 80 Prozent der Schwanger entweder eine deutliche Besserung spüren oder von einr Migräne ganz verschont bleiben. Doch wegen der hormonellen Umstellungen und Schwankungen steigt das Risiko für einige Frauen eine Migräne in der Schwangerschaft zu bekommen. Sogar die Frauen, die noch niemals unter solche Kopfschmerzen gelitten haben, können durchaus Migräne in der Schwangerschaft bekommen und auch danach noch behalten.

Behandlung der Migräne in der Schwangerschaft ist nicht so einfach, wie außerhalb einer Schwangerschaft. Außerdem gerade in der Schwangerschaft treten besonders oft einige unangenehme und gefährliche Begleitsymptome der Migräne auf. So können Migräne in der Schwangerschaft z. B. mit Sehschwierigkeiten oder Taubheitsgefühlen im Gesichtsbereich begleitet werden. Diese Form von Migräne wird als Migräne mit Aura bezeichnet.

Üblicherweise verschwinden Migräne in der Schwangerschaft mit der Geburt des Kindes von alleine. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass bei einer neuen Schwangerschaft die Kopfschmerzen erneut eintreten, ist relativ hoch. In diesem Fall können Migräne in der Schwangerschaft chronifiziert werden. Statistischen Daten zur Folge, leiden über die Hälfte aller Schwangeren mit Migräneanfällen bei aufeinander folgenden Schwangerschaften unter chronische Migräne.

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Chronische Migräne

Dienstag, 10. November 2009 20:15

Chronische Migräne

Die neue Fassung der Kopfschmerzklassifikation der International Headache Society hat vor kurzem erstmals eine sog. chronische Migräne definiert. Chronische Migräne ist demzufolge ein Migränekopfschmerz, der mehr als 15 Tagen im Monat andauert, in regelmäßigen Abständen zurückkehrt und  über einen längeren Zeitraum hinweg diagnostiziert wird. Statistischen Daten zu Folge, leiden etwa fünf Prozent aller Migränepatienten unter chronischer Migräne. Damit wird klar, dass die bisherige Beschreibung der Migräne als „eine attackenartige Erkrankung“,  nicht mehr aktuell ist.

Die Ursachen und Auslöser einer chronischen Migräne sind nicht eindeutig geklärt. Einige Erklärungsansätze gehen davon aus, dass der Schmerz von entzündeten und überempfindlichen Blutgefäßen und Hirnhäuten ausgeht. Darüber hinaus können die Gehirnzellen der Betroffenen besonders sensibel auf innere und äußere Reize (z. B. Licht, Lärm, Wetter u. a.) reagieren. Eine andere Ursache von Migräne ist Durchblutungsstörung in Form wechselhafter Spannung und Dehnung der Blutgefässe im Gehirn.

Die meisten Betroffenen mit einer chronischen Migräne weisen ursprünglich eine episodische Migräne ohne Aura auf. Im Laufe der Zeit entwickelt sich in Folge der Chronifizierung aus dieser episodischen Migräne eine chronische Migräne als Komplikation. Nach und nach treten die attackenförmigen (episodischen) Anfälle immer seltener auf und der Kopfschmerz bekommt langsam einen chronischen Verlauf.  Eine mögliche Ursache für Chronifizierung der Migräne ist ein Medikamentenübergebrauch. In diesem Fall wird eine wahrscheinliche chronische Migräne bei Medikamentenübergebrauch diagnostiziert. Lassen sich diese Symptome nach entsprechender Therapie (mindestens 8 Wochen) noch immer diagnostizieren, werden eine chronische Migräne und der vorbestehende Migränesubtyp als Diagnose gewählt. Um chronische Migräne rechzeitig und sicher diagnostizieren zu können, wird an erster Stelle eine ausführliche Erhebung der Vorgeschichte und eine neurologische Untersuchung empfohlen.

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Alkoholbedingte Kopfschmerzen

Dienstag, 10. November 2009 20:13

Alkoholbedingte Kopfschmerzen

Kopfschmerzen haben viele Ursachen und Auslöser: Stress, Überspannung, Wetterfühligkeit,  ungesunde Ernährung, bestimmte Medikamente sind nur wenige Beispiele davon.  Es ist schon lange bewiesen, dass der Konsum von bestimmten Genusmittel wie Alkohol eine mögliche Ursache für Kopfschmerzen sein kann. Diese  werden im folgenden als alkoholbedingte Kopfschmerzen bezeichnet.

Alkoholbedingte Kopfschmerzen stellen Unwohlsein und die Beeinträchtigung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit eines Menschen infolge einer leichteren Alkoholintoxikation dar. Die Menge an Alkohol, die diese Intoxikation auslöst sowie ihre Folgen und Dauer, variiert von Mensch zu Mensch. Als typische Symptome einer leichten Alkoholvergiftung werden alkoholbedingte Kopfschmerzen genannt. Diese treten meistens schon wenige Stunden nach Konsum auf und dauern unbehandelt bis zu 12 Stunden. Dabei können alkoholbedingte Kopfschmerzen die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit der Betroffenen deutlich einschränken.

Es gibt viele Ansätze, die die Auslöser und Ursachen der alkoholbedingten Kopfschmerzen zu erklären versuchen. Meisten gehen von Histamin-Intoleranz-Reaktion aus. Dabei könnten alkoholbedingte Kopfschmerzen durch eine überflüssige Konzentration an Histaminen ausgelöst werden. Zwar ist der Histamingehalt in Alkohol nicht besonders hoch, erreicht seine Konzentration in Blutbahn (durch rasche Aufnahme) sehr schnell eine kritische Grenze. Alkohol wirkt vierfach bei der Histamin-Intoleranz indem er mit anderen histaminreichen Lebensmitteln kombiniert wird und ihre Wirkung verstärkt.

Alkoholbedingte Kopfschmerzen werden traditionell unterschätzt und nicht ernst genommen. In der Tat, verschwinden alkoholbedingte Kopfschmerzen bei meisten Menschen nach wenigen Stunden von alleine. Doch wenn diese Schmerzen von relativ geringerer Menge an Alkohol ausgelöst werden, dauern ungewöhnlich lang und treffen besonders stark, sollte man zum Arzt gehen. In diesem Fall lassen sich die Schmerzen nicht nur durch einen übermäßigen Konsum an Alkohol erklären, sondern können andere deutlich schwerwiegendere Ursachen haben.

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