Beitrags-Archiv für die Kategory 'Muskelschmerzen'

Bewegungssteife

Samstag, 30. Januar 2010 8:42

Bewegungssteife

Die schmerzhafte Bewegungssteife ist ein sehr häufig auftretendes Symptom von verschiedenen Erkrankungen, Verletzungen und chirurgischen Eingriffen. Die lang andauernde schmerzhafte Bewegungssteife zeichnet sich nicht nur durch Schmerzen in den betroffenen Körpergliedern aus, sondern sie behindert erheblich den Menschen in seinem Alltag und Berufsleben.

In der Regel wird die  Bewegungssteife von den anderen Erkrankungen oder Verletzungen ausgelöst. Dazu zählen z.B. viele organisch bedingte Erkrankungen des zentralen und des peripheren Nervensystems, Erkrankungen der Muskulatur, Bandscheibenvorfall, dystone und hyperkinetische Bewegungsstörungen, Verletzungen (besonders nach Schleudertrauma) und Komplikationen nach der OP. Die schmerzhafte Bewegungssteife verläuft meist in mehreren Stadien und kann über mehreren Jahren hinweg andauern.

Die Behandlung der Bewegungssteife fängt traditionellerweise mit konservativen Therapien, wie Krankengymnastik und Massagen an. In vielen Fällen bleibt allerdings trotz der Krankengymnastik ein erhebliches und invalidisierendes Bewegungsdefizit. Die konservativen Therapien sind zwar risikoarm und gut verträglich, bringen häufig aber nicht die gewünschten Ergebnisse, besonders wenn die Bewegungssteife auf das Schleudertrauma zurück zu führen ist. Dabei treten Nackenbeschwerden, Kopfschmerzen und Bewegungseinschränkungen der HWS auf. Ein wichtiger Merkmal von Bewegungssteife in Folge des Schleudertraumas stellt die zeitliche Verzögerung der Beschwerden dar: Sie treten meistens nicht direkt nach dem Unfall auf, sondern zeigen sich erst nach einigen Tagen oder Monaten.

Ursachen der Bewegungssteife können sehr unterschiedlich sein. In den meisten Fällen sind sie jedoch relativ harmlos und sind auf  Muskelverspannungen und -verkrampfungen zurück zu führen. In manchen Fällen kann eine Bewegungssteife jedoch von schwereren Erkrankungen der Gelenken und Nerven ausgelöst werden.

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Muskelkater

Freitag, 29. Januar 2010 19:27

Muskelkater

Unter Muskelkater wird ein Muskelschmerz verstanden, der nach körperlicher Anstrengung (besonders bei hohen Belastungen), auftritt. Muskelkater tritt nicht sofort nach Muskelbelastung auf, sondern macht sich erst am nächsten Tag bemerkbar. Besonders oft leiden Sportanfänger oder untrainierte Menschen unter dem Muskelkater. Wer an eine bestimmten körperlichen Arbeit nicht gewöhnt ist,  wer sich beim Sport nicht ausreichend aufwärmt oder sein Körper überbelastet, muss am nächsten Tag den Muskelkater im Kauf nehmen.

Die Ursachen von Muskelkater sind noch nicht eindeutig geklärt. Die lange Zeit geltende  Milchsäurehypothese (Übersäuerung des Muskels durch Milchsäure) ist laut der neusten Studien widerlegt worden. In Folge der Überlastung entstehen kleine Risse in den Z-Scheiben des Muskelgewebes, die zu Mikroentzündungen führen. In verletzten und angeschwollenen Stellen dringt Wasser ein und stört die normale Muskeldurchblutung. In Folge dessen werden die Abfallprodukte aus dem Muskel nicht rechzeitig abtransportiert. Diese kommen später mit den Nervenzellen in Kontakt und lösen Muskelkater aus. Deshalb tritt Muskelkater nicht direkt nach Entstehung der Muskelrisse ein, sondern zeigt sich erst mehrere Stunden (ca. 12 bis 24 Stunden) danach. Der Muskelkater dauert in der Regel bis zu einer Woche und ist relativ harmlos. Nur in sehr seltenen Fällen bilden sich durch die Überlastung größere Risse im Muskelgewebe und es zu Muskelfaserriss kommt.

Muskelschmerzen lassen sich durch Dehnungsübungen, Aufwärmen, Massagen und Vermeidung der Überbelastungen teilweise vorbeugen. Wenn Sie trotzt diese Schutzmaßnahmen den Muskelkater bekommen, können Sie die schmerzenden Stellen mit Wärme behandeln (z.B. mit Kompressen oder Wärmetüchern) oder in die Sauna gehen. Das trägt zur Schmerzlinderung bei.

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Muskelschmerz nach dem Sport

Donnerstag, 28. Januar 2010 16:59

Muskelschmerz nach dem Sport

Wenn ein Muskelschmerz nach dem Sport auftritt, ist das meist ein Zeichen eines falschen Trainings und ein eindeutiges Körpersignal über die Überschreitung der individuellen Belastungsgrenze. Muskelschmerz tritt in der Regel etwa 8 bis 24 Stunden nach einer Überbeanspruchung der Muskulatur auf und zeichnet sich durch Muskelschmerzen (z.B. bei der Bewegung), leichten bis mittleren Muskelschwellungen und Verhärtungen aus. Dabei ist der Muskelschmerz im Ruhezustand kaum zu merken.

Zu den häufigsten Ursachen des Muskelschmerzes nach dem Sport gehören mikrofeine Risse in der Zellstruktur der Muskelzellen, Muskelverletzungen und Verletzungen des umliegenden Gewebes. Diese Symptome sind auf körperliche Überbelastung, falsche Trainingsmethoden,  ungewohnte Belastung, mangelndes Aufwärmen oder Verletzungen zurück zu führen. Bei einer ungewohnten Belastung.

Lange Zeit wurde die Meinung vertreten, dass der Muskelschmerz ein Zeichen für das Muskelwachstum darstellt. Laut dieser Theorie galt: Je stärker der Muskelschmerz nach einem Training war, desto effektiver war auch die Trainingsmethode. Doch die modernen Erkenntnisse belegen, dass die feinen Risse durch die ungeübten Bewegungen und eine mangelnde Koordination zwischen Muskeln und Nerven entstehen, die den Muskelschmerz auslösen. Aufgrund dessen wird empfohlen, sich auf das Training gut vorzubereiten und die Belastung langsam zu steigern.
In der Regel verschwindet ein Muskelschmerz nach wenigen Tagen von allein. Um die natürlichen Heilungsprozesse zu beschleunigen und Muskelschmerz früher zu lindern, können folgende einfache Maßnahmen angewendet werden:

  • Die Muskulatur mit warmen Bädern, Sauna, Lockerungsübungen und Schwimmen warm halten.
  • Leichte Bewegungs- und Dehnübungen durchführen.
  • Die schmerzenden Muskeln mit Eisbeutel abkühlen.
  • Regenerationsbäder mit Rosmarin- und Fichtelnadelextrakten, Melisse oder Arnika zur Linderung des Muskelschmerzes verwenden.

Wenn der Muskelschmerz nach 5 Tagen nicht verschwindet, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. Es könnte eine Zerrung oder einen Muskelfaserriss vermutet werden.

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Muskelverspannungen und Verhärtungen

Mittwoch, 27. Januar 2010 14:36

Muskelverspannungen und Verhärtungen

Muskelverspannungen und Verhärtungen treten sehr oft im Bereich der Halswirbelsäule auf und ziehen sich manchmal bis in die Schulterregion und den oberen Bereich der Brustwirbelsäule. Sie sind die häufigsten Symptome bei Schmerzen in der Region der HWS und bei Schulterschmerzen. In den meisten Fällen sind Muskelverspannungen und Verhärtungen auf Bewegungsmangel und Fehlhaltungen zurück zu führen. Nur in wenigen Fällen treten sie in Folge der Operation, des Traumas oder als Komplikationen nach Eingriffen auf. Außerdem können folgende Faktoren wie Stress, Leistungsanforderungen, fehlende oder nur kurze Ruhephasen das Entstehen von Muskelverspannungen und Verhärtungen begünstigen. Alle diese Faktoren und Auslöser der Muskelverspannungen und Verhärtungen führen zu einer Dauerbelastung der beanspruchten Muskeln (bzw. Muskelgruppen), was eine Stoffwechselstörung im Muskelgewebe zu Folge hast. Dabei werden die betroffenen Muskeln nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt und die Schadstoffe werden nicht rechzeitig abtransportiert. Der Muskel kann nicht normal funktionieren, schmerzt und verhärtet. Chronische Muskelverspannungen und Verhärtungen zeichnen sich nicht nur durch dauerhaften und stärkeren Schmerz aus, sondern können sogar eine Reduzierung des Muskelgewebes (Atrophie)  auslösen. Diese Beschwerden begrenzen die  normale Körperbeweglichkeit und führen damit zur Behinderung der Lebensqualität.

In manchen Situationen bestehen bei Muskelverspannungen und Verhärtungen so gut wie keine Beschwerden: Beim normalen Tagesablauf lassen sich keine Spuren von Verspannungen und Verkrampfungen diagnostiziert. Nur bei Untersuchung oder starker Belastung spürt man an den betroffenen Stellen eine Härte und Anspannung. Einen leichten Druck an die von Muskelverspannungen und Verhärtungen betroffenen Stellen genügt, um Schmerzen auszulösen.

In den meisten Fällen führen Muskelverspannungen und Verhärtungen nicht zu den ernsthaften Krankheiten. Doch wenn chronische Muskelverspannungen und Verhärtungen über eine lange Zeit z.B. einen Lymphabfluss behindern, kann es zur Komplikationen kommen.

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Muskelschmerzen

Dienstag, 26. Januar 2010 13:22

Muskelschmerzen

Muskelschmerzen oder Myalgie (medizinischer Fachbegriff für Muskelschmerzen) können in sehr verschiedenen Formen auftreten und diverse Ursachen haben. Muskelschmerzen haben eigene Entstehungsmechanismen und Ausbreitungswege im zentralen Nervensystem. Doch sie führen selten zu den ernsthaften Erkrankungen und sind in der Regel relativ harmlos. Sie sind relativ selten auf schwerwiegende Erkrankungen (wie z.B. Krankheiten des Skeletts oder Erkrankungen des Nervensystems) zurück zu führen.

Die wichtigsten Ursachen für Muskelschmerzen stellen Muskelverspannungen und -verletzungen dar. Diese führen zu den stechenden, krampfhaften und ziehenden Schmerzen im Schulter-Nacken-Bereich oder im Rücken (Rückenschmerzen).

Muskelschmerzen treten entweder diffus (d.h. sie sind nicht in einem bestimmten Bereich lokalisiert) oder lokal (d.h. an einer bestimmten Stelle des Körpers) auf und können akut oder chronisch verlaufen.
Man unterscheidet zwischen folgenden Formen von Muskelschmerzen:

  • Chronische Schmerzen oder myalgische Syndrome. Dabei sind Muskelschmerzen auf Erkrankungen zurück zu führen.
  • Verletzungsbedingte Schmerzen wie z.B. Muskelfaserriss beim Sport, Prellungen und Verstauchungen.
  • Muskelkrämpfe. Sie treten oft in Folge einer lokalen Stoffwechselstörung.
  • Infektionsbedingte Muskelschmerzen (z.B. als Komplikation von Influenza, Babesiose oder Ehrlichiose,  Malaria).
  • Schmerzen in Folge der Erkältung.
  • Schmerzen in Folge von anderen Grunderkrankungen. Dazu gehören z.B. Gefäßerkrankungen (wie Aortenaneurysma), Durchblutungsstörungen, Organerkrankungen, Tumore, Rheumatismus, Fibromyalgie, Nervenerkrankungen u.a.
  • Muskelschmerzen in den Wechseljahren, die durch Morgensteifigkeit begleitet werden.

Solche Faktoren wie psychische Anspannung, Bewegungsmangel, Fehlbelastung und Fehlhaltung können sowie alleine als auch in Kombination mit anderen Ursachen und Auslösern die Muskelschmerzen begünstigen. Doch die häufigste Ursache für Myalgien sind die Verspannungen am Arbeitsplatz und bei der Sportausübung.

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Fibromyalgie und Muskelschmerzen

Dienstag, 19. Januar 2010 12:22

Fibromyalgie und Muskelschmerzen

Unter Fibromyalgie versteht man eine chronische Schmerzkrankheit mit Schmerzen am ganzen Körper. Fibromyalgie und Muskelschmerzen treten oft zusammen auf und werden als Muskel-Faser-Schmerz bezeichnet. Obwohl es sich dabei um keine rheumatische Erkrankung im eigentlichen Sinne handelt,  wird Fibromyalgie und Muskelschmerzen in manchen Literaturquellen als “Weichteilrheuma” bezeichnet. Doch die meisten Rheumatologen ordnen Fibromyalgie und Muskelschmerzen zu den anderen Erkrankungen zu und sind der Meinung, dass sie nicht mit einer rheumatischen Erkrankung vergleichbar sind.

Fibromyalgie und Muskelschmerzen zeichnen sich durch lang andauernde diffuse Schmerzen am ganzen Körper aus, die in ihrer Intensität und in ihrem Auftreten wechselhaft sein können. Fibromyalgie und Muskelschmerzen werden manchmal von Kopfschmerzen, Migräne, Magen-Darmbeschwerden, Müdigkeit und schneller Erschöpfbarkeit, sowie von Ein- und Durchschlafstörungen begleitet. Diese Symptome treten auch bei vielen anderen Erkrankungen auf. Eine wichtige Besonderheit von Fibromyalgie und Muskelschmerzen ist die Tatsache, dass bei normalen Untersuchungen so gut wie keine krankhaften Befunde diagnostiziert werden können. Deshalb wird diese Erkrankung oft nicht erkannt und wird dementsprechend dann auch nicht adäquat behandelt.

Fibromyalgie und Muskelschmerzen können entweder als Einzelerkrankungen oder als Folgeerkrankungen bei anderen rheumatischen Erkrankungen (z.B. wie Rheumatoide Arthritis und Morbus Bechterew) diagnostiziert werden. Die Ursachen von diesen Schmerzen sind auf biologische und biochemische Veränderungen im Körper zurück zu führen. In der Regel sind einige Erkrankungen des zentralen Nervensystems für die Schmerzen in Folge der Fibromyalgie und Muskelschmerzen verantwortlich. Werden diese Schmerzen über eine bestimmte Zeitperiode nicht ausreichend behandelt, konnten sie in Laufe der Zeit chronifiziert werden. Die chronischen Fibromyalgie und Muskelschmerzen sind heute noch nicht heilbar. Doch ihre Symptome können erfolgreich behandelt werden, so dass die Schmerzen deutlich seltener auftreten werden und ihre Intensität gelindert werden kann.

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