Beitrags-Archiv für die Kategory 'Arthritis'

Behandlung von Arthritis

Samstag, 27. Februar 2010 21:25

Behandlung von Arthritis

Weil die Arthritis unheilbar ist, liegt das Hauptziel der Behandlung von Arthritis in der Verzögerung des Fortschreitens der Erkrankung. Die Behandlung von Arthritis beginnt in der Regel mit einer medikamentösen Therapie. Später kommen auch andere therapeutische Maßnahmen (wie nicht-medikamentöse Therapien und Krankengymnastik) zur Behandlung von Arthritis zum Einsatz.

Bei einer medikamentösen Behandlung von Arthritis werden so genannte Basismedikamente zur Beeinflussung des fehlgesteuerten Immunsystems eingesetzt. Diese Medikamente können die Erkrankung nicht vollständig heilen; sie werden zur Verzögerung oder zum Aufhalten der Erkrankung eingesetzt. Die Langzeitprognose kann wesentlich verbessert werden, wenn die Therapie innerhalb von sechs Monaten nach Beginn der Erkrankung eingeleitet wird.

Als Basismedikamente bei Behandlung von Arthritis werden vor allem Nichtsteroidale Antirheumatika (wie z.B. Ibuprofen oder Diclofenac), COX-2-Hemmer, Kortison, Paracetamol, Metamizol oder Opioide eingewendet. Diese Medikamente haben allerdings zahlreiche Nebenwirkungen wie Magen- oder Darmschleimhautentzündungen, Magen- oder Darmgeschwüre, außerdem erhöhen sie das Risiko für Herz- und Kreislauferkrankungen.

Zusätzlich zu den Basismedikamenten zur Behandlung von Arthritis können auch so genannte begleitende Medikamente vom Arzt vorgeschrieben werden. Diese sollen Begleitsymptome der Erkrankung (z.B. Entzündungen und Schmerzen) hemmen.

Eine nicht-medikamentöse Behandlung von Arthritis zielt in erster Linie darauf ab, die Schmerzen zu lindern, die Beweglichkeit der betroffenen Gelenke zu verbessern und die Dosis an Basismedikamenten zu reduzieren. Dadurch wird die Lebensqualität der Arthrosepatienten verbessert. Dabei kommen Physiotherapie, Ergotherapie und physikalische Maßnahmen zur Behandlung von Arthritis zum Einsatz. Physiotherapeutische Maßnahmen zur Behandlung von Arthritis umfassen in der Regel selbständige Bewegungsübungen und Bewegungsbäder.

Eine sachgerecht durchgeführte Krankengymnastik kann die Beweglichkeit der Gelenke verbessern, Fehlstellungen verringern und die Gelenke stabilisieren.

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Therapieverfahren bei Arthrose

Dienstag, 23. Februar 2010 17:23

Therapieverfahren bei Arthrose

Therapieverfahren bei Arthrose zielen in erster Linie darauf ab, das angegriffene Knochen- und Knorpelgewebe aufzubauen, die Schmerzen zu lindern, die Beweglichkeit des Gelenks zu erhalten und ein Fortschreiten der Gelenkzerstörung zu verhindern. Arthrose verläuft bei jedem Patient anders. In den meisten Fällen kommen individuelle Therapieverfahren bei Arthrose zum Einsatz. Der Arzt erstellt für jeden Patient einen individuellen Therapieplan. Moderne Therapieverfahren bei Arthrose stellen komplexe Behandlungsmethoden dar, die aus den Bausteinen Arznei- und Hilfsmittel, Bewegung und Ernährung bestehen. In Folgendem wird an diese Bausteine ausführlicher eingegangen.

Medikamentöse Therapieverfahren bei Arthrose. Dazu gehören z.B. nicht-steroidale Antirheumatika (schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung), Gelenkspülungen und/oder Injektionen von Kortison oder Hyaluronsäure in das Kniegelenk, natürliche Hyaluronsäure und Antirheumatische Salben und Gele.

Physiotherapie und physikalische Therapieverfahren bei Arthrose. Die Physiotherapie (Krankengymnastik) kommt sowohl bei akuten als auch bei chronischen Schmerzen zum Einsatz. Sie stellt eines speziell auf den Patienten abgestimmtes Krafttraining zur Stabilisierung der Muskulatur dar. Die physikalische Therapie aktiviert durch verschiedene Reizwirkungen den gestörten Stoffwechsel. Orthopädische Therapieverfahren bei Arthrose. Dazu gehören z.B.  Gehstock,  Gehwagen und orthopädische Schuhe oder Einlagen.

Operative Therapieverfahren bei Arthrose. Wenn die konservativen Maßnahmen keinen Erfolg bringen, sind  Operationen notwendig. Dabei wird das Ziel verfolgt die Funktionsfähigkeit eines Gelenks zu erhalten oder das Kniegelenk vollständig zu ersetzen. Der häufigste Eingriff ist die Gelenkspiegelung (Arthroskopie).

Sind alle anderen Therapieverfahren bei Arthrose ausgereizt, kann das natürliche Kniegelenk durch ein künstliches ersetzt werden. Dieser Eingriff kann zwar mit den Komplikationen verbunden werden, doch in der Regel beseitigt er die Arthrose vollständig.

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Reaktive Arthritis

Dienstag, 19. Januar 2010 12:39

Reaktive Arthritis

Reaktive Arthritis ist eine akute Entzündung eines oder mehrerer Gelenke in Folge einer bakteriellen Infektion der Harnwege, Darm oder Atemwege. Betroffen sind meist einzelne große Gelenke der unteren Extremität auf nur einer Körperseite. Bei einer reaktiven Arthritis handelt es sich um eine Gelenkerkrankung (so genannte seronegative Spondylarthropathie). Diese entzündliche Erkrankung wird besonders oft bei HLA-B27 positiven Personen diagnostiziert. Die Auslöser der reaktiven Arthritis  sind Bakterien (in der Regel Chlamydien), die die Gelenke nach einer Darm- oder Harnwegserkrankung befallen.

Doch die Bakterien sind nur die Auslöser der reaktiven Arthritis: Die Erkrankung tritt in Folge der überschießenden Immunreaktion unseres Organismus nach bestimmten bakteriellen Infekten auf. Laut jüngsten Studien ist ein Zusammenhang zwischen der reaktiven Arthritis und genetischen Faktoren mittlerweile eindeutig bewiesen. So sind in ca. 50% aller Fälle die Patienten mit HLA-B27-Antigen betroffen. Das lässt sich damit begründen, dass bei den Patienten mit HLA-B27-Antigen die natürliche Immunität versagt. Nach einer bakteriellen Infektion bleiben bei diesen Patienten einige Erreger der reaktiven Arthritis weiterhin im Körper. In einer akuten Phase gelangen diese Erreger schubweise über das Blut in die Gelenke und lösen die reaktive Arthritis erneut aus.

Typische Symptome von reaktiver Arthritis sind:

  • Fieber und Abgeschlagenheit
  • Urethritis (Harnröhrenentzündung; unspezifisch, nicht-gonorrhoisch) oder Zervizitis mit schleimigem oder eitrigem Ausfluss
  • Entzündung der Augenbindehaut ,
  • Arthritis: Rötung und Erwärmung der Gelenke
  • eine Entzündung der Achillessehne oder der Plantarfaszie am Fersenbein
  • Bei dieser Krankheit sind in der Regel mehrere Gelenke (z.B. Knie-, Sprung-, Zehen- oder Handgelenk) betroffen. Manchmal wandert die Entzündung auch von einem Gelenk zum anderen. Eine reaktive Arthritis heilt normalerweise innerhalb eines Jahres aus und verursacht keine dauerhaften Gelenkschäden.

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Rheumatische Artrose

Mittwoch, 6. Januar 2010 13:03

Rheumatische Artrose

Eine Rheumatische Artrose ist eine verschleißbedingte oder altersbedingte Veränderung des Gelenks. Das bedeutet, dass mit dem Lebensalter das Risiko, eine rheumatische Artrose zu bekommen, wächst. Bei rheumatischen Artrose wird die Knorpelschicht auf dem Knochen in folge der Abnutzung stark angegriffen. Dabei wird die Oberfläche rau, dünner und fasert auf. Nach und nach schreitet dieser Prozess voran und im Laufe der Zeit kann es zum kompletten Knorpelverlust kommen. In folge dessen reibt dann Knochen auf Knochen.

Die rheumatische Artrose entsteht vorwiegend bei einem dauerhaften Missverhältnis zwischen Beanspruchung und Belastbarkeit der einzelnen Gelenkanteile und -gewebe. Als die häufigsten Auslöser von der rheumatischen Artrose werden regelmäßige Überlastungen beim Sport oder frühere Verletzungen (z.B. Meniskusschäden) genannt. In manchen Fällen sind dafür die angeborenen oder erworbenen Gelenkfehlstellungen wie X- oder O-Beine ursächlich. Des Weiteren belastet das Übergewicht ständig die Gelenke und erhört das Risiko mehrfach. Die rheumatische Artrose kann auch genetische Ursache und Auslöser haben. So kommt es in den manchen Familien sogar bei Kindern zu schweren Arthrosen.

Die rheumatische Artrose tritt meist im Knie, aber auch in Hüfte, Wirbelsäule und Schulter auf. Dabei werden kommt es zu Schmerzen und Steifigkeit der Gelenke. Die Patienten leiden an ständigen Gelenkenschmerzen, die bei großen Belastungen oder bei kalter und feuchter Witterung immer stärker werden. Dabei sind die ersten Bewegungen nach einer Ruhephase besonders schmerzhaft. Danach lässt der Schmerz langsam nach und die Patienten fühlen sich wohler. Treten die Schmerzen auch im Ruhezustand auf und kommt es gleichzeitig zur Gelenkentzündung, so spricht man über eine aktivierte Arthrose.

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Gelenkverschleiß (Arthrose)

Samstag, 26. Dezember 2009 16:02

Gelenkverschleiß (Arthrose)

Unter Gelenkverschleiß (Arthrose) versteht man einen Gelenkschaden, der häufig durch Fehlbelastungen, Verletzungen oder durch angeborene Knorpeldefekte verursacht wird. Der Gelenkverschleiß beginnt mit einem Abbau des Gelenkknorpels, im Anschluss kommt es zu Umbauprozessen im angrenzenden Knochen mit Zerstörung der Gelenkfläche.

Beim Gelenkverschleiß  handelt es sich um eine Verschleißerkrankung des Gelenkknorpels mit zeitweiligen Entzündungsphasen. Bleibt Gelenkverschleiß unbehandelt, so können sämtliche Gelenkstrukturen (z.B. Knochen, Bänder, Gelenkkapsel mit ihrer Gelenkinnenhaut, gelenknahe Muskulatur) früher oder später von der Erkrankung betroffen werden. Im späteren Verlauf kann es bis zum vollständigen Verlust des Gelenkknorpels kommen. In diesem Stadium zeichnet sich das Krankheitsbild des Gelenkverschleißes durch massive Beschwerde, Schmerzen und Beweglichkeitseinbußen aus.  Als typische Symptome des Gelenkverschleißes werden Schmerzen und Steifigkeit des Gelenks, zunehmende Verformung und Verknöcherung des Gelenks genannt.

Der sekundäre Gelenkverschleiß tritt in Folge der mechanischen Überlastungen (z.B. durch bestimmte Sportarten, Unfälle), Fehlformen des Fußgewölbes (z. B. Senk-Spreizfuß) und angeborene oder erworbene Gelenkfehlstellungen. Des Weiteren kann diese Erkrankung durch mangelnde Bewegung ausgelöst werden. So kann längerfristige Gelenkruhigstellung (z.B. durch Gips) die Erkrankung auslösen. Weiterhin begünstigt Übergewicht und Büroarbeit das Entstehen des Gelenkverschleißes.

Die Therapie beginnt in der Regel mit sorgfältiger Diagnostik. Dabei muss das Ausmaß der Erkrankung festgestellt und die Beteiligung der Fehlbelastungsfaktoren (wie Übergewicht, Beinlängendifferenz oder Fußfehlformen) geklärt werden.

Zur Behandlung des Gelenkverschleißes in aktiver Phase kommt medikamentöse oder nicht-medikamentöse Therapie, die sich gegen Entzündungen und Schmerzen richtet. Zur Vorbeugung der Schmerzphasen empfiehlt sich Verbesserung der Knorpelernährung mit Hyaluronsäure-Injektionen oder der Pulsierenden Signaltherapie (PST). Wenn die konservative Behandlung keine Wirkung zeigt und der Fortschritt der Erkrankung nicht stoppen kann, ist die Operation unerlässlich.

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Behandlung von Arthrose

Donnerstag, 24. Dezember 2009 15:28

Behandlung von Arthrose

Trotzt wesentlicher Vorschritte, die sich den letzten Jahren ergeben haben, gibt es eigentlich keine spezifische Behandlung von Arthrose. Die Behandlung von Arthrose zielt in erste Linie darauf ab, nicht die Ursachen des Gelenkverschleißes vorzubeugen, sondern die Entzündung zu hemmen, Schmerzen zu lindern und Gelenkfunktionen zu verbessern. Dabei empfiehlt sich ausreichend Bewegung und Belastung der betroffenen Gelenke.

Behandlung von Arthrose umfasst neben der medikamentösen Therapie auch die nicht-medikamentöse Behandlung. In erster Linie kommt Sport und Krankengymnastik zum Einsatz. Denn die regelmäßige Bewegung (sogar mit niedriger Belastung) kann das Fortschreiten der Arthrose verlangsamen. Durch die Bewegung wird die Nährstoffversorgung des Knorpels verbessert.

Nicht-medikamentöse Behandlung von Arthrose kann folgende Maßnahmen umfassen:

  • Wärme
  • Hochfrequenzstrom, Infrarotlicht, Ultraschall
  • Massage und Krankengymnastik

Bei Behandlung von Arthrose mit nicht-medikamentösen Mitteln sind sowohl einzelne Maßnahme als auch die Kombination von oben genannten Maßnahmen denkbar.

Die medikamentöse Behandlung von Arthrose erfolgt mit schmerz- und entzündungshemmenden Präparaten wie Schmerzmittel, Salben und Antirheumatika. Hilft diese Therapie nicht, dann kommen die operativen Maßnahmen zum Einsatz. Jetzt wird die Behandlung von Arthrose noch schonender und schmerzfreier als bisher. Moderne operative Behandlung von Arthrose erfolgt überwiegend anhand einer endoskopischen Operation.  Dabei wird die Knorpeloberfläche geglättet oder abgeriebene Knorpel- und Knochenteile entfernt. In besonders schwierigen Fällen oder bei fortgeschrittener Arthrose ist es häufig notwendig Gelenkprothesen einzusetzen.

Die Behandlung von Arthrose umfasst eine Reihe von Maßnahmen und muss auf jeden einzelnen Patienten abgestimmt werden. Als Ergänzung zu den oben genannten Therapien werden oft Gewichtskontrolle und physiotherapeutische Rehabilitation genannt.

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Chronische Polyarthritis

Samstag, 19. Dezember 2009 18:51

Chronische Polyarthritis

Die chronische Polyarthritis (internationale Bezeichnung rheumatische Polyarthritis) gehört zu den Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises. Bei chronischer Polyarthritis handelt es sich um eine chronische Entzündung in vielen Gelenken. Chronisch bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Entzündungen bei einer chronischen Polyarthritis nicht innerhalb von einigen Tagen oder Wochen verschwinden, sondern oft mehrere Jahre bestehen bleiben.

Diese Entzündungen äußern sich in erster Linie durch Schmerzen, aber auch Überwärmungen der Gelenke, Hitzegefühl und Schwellungen.
Es werden zwei Formen unterschieden:

  • Die seronegative (Rheumafaktor im Blut (”Serum”) nicht nachweisbar ist) und
  • Die seropositive chronische Polyarthritis (Rheumafaktor im Blut (”Serum”) nachweisbar ist)

Im Gegensatz zur akuten Polyarthritis verläuft die chronische Polyarthritis schubweise. Die Schübe werden von verschiedenen Virusinfekten ausgelöst. Die Naturheilkunde geht davon aus, dass die Schübe von rheumatischen Fiebern (von beta-hämolysierenden Streptokokken der Gruppe A) ausgelöst werden. Des Weiteren gibt es klare Indizien dafür, dass die  chronische Polyarthritis in Folge der Immunsystemsstörung auftritt.  Unklar beleibt jedoch, wodurch diese ausgelöst wird.

Die chronische Polyarthritis ist keine reine Gelenkerkrankung. Sie ist eine Allgemeinerkrankung mit mehr oder weniger stark ausgeprägten Allgemeinsymptomen. Symptome der chronischen Polyarthritis treten in Folge einer Autoimmunreaktion, bei der körpereigene Abwehrzellen die Gelenkschleimhäute (Membrana synovialis) angreifen und zerstören. Dabei wird die Produktion der Gelenkschmiere (Synovia) erstmal reduziert und im weiteren Verlauf komplett eingestellt. Weiterhin kommt es zu einer Entzündung, die in der Regel ausgesprochen schmerzhaft verläuft. In den meisten Fällen tritt die chronische Polyarthritis Gelenke (Fingergelenke, Zehengelenke) auf und greift sie symmetrisch an (d.h. eine Gelenkbeteiligung auf beiden Seiten des Körpers).

Typische Begleiterscheinungen der chronischen Polyarthritis sind Müdigkeit, ein allgemeines Krankheitsgefühl, Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme, und in der Schubphase deutliche allgemeine Leistungsminderung.

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Arthritis

Freitag, 18. Dezember 2009 21:24

Arthritis

Unter Arthritis versteht man eine entzündliche Gelenkerkrankung, die in den meisten Fällen äußerst schmerzhaft verläuft. Eine Arthritis entwickelt sich schleichend: Diese Erkrankung stellt einen jahre- oder jahrzehntelangen Zerstörungsprozess dar, der in Folge einer anderen Erkrankung oder durch eine Infektion mit Bakterien, Viren oder Pilzen auftritt. Je nach Ursache werden ca. 19 verschiedene Formen der Arthritis unterschieden. Am häufigsten wird die rheumatoide Arthritis (bzw. chronische Polyarthritis) diagnostiziert.

In Grunde genommen wird prinzipiell zwischen zwei Arthritisursachen unterschieden: bakterielle Arthritis und nicht-infektionsbedingte Arthritiden.

Eine bakterielle Arthritis ist eine akute und bedrohliche Erkrankung, bei der Keime im Gelenk nachweisbar sind. Zur diese Gruppe gehören auch Arthritis bei rheumatischen Erkrankungen und die postinfektiöse Arthritis (z.B. bei der Spät-Borreliose).

Nicht-infektionsbedingte Arthritiden treten in Folge der Stoffwechselerkrankungen (z.B. Gicht) und der mechanischen Überlastung der Gelenke auf. Dabei kommt es zu einer Gelenkentzündung.
Bakterielle Arthritis ist die häufigste Form der Erkrankung. Die Keime können im Körper entweder durch Gelenkinnenraumverletzungen (Verletzungen, ärztliche Eingriffe, Injektionen, Operationen) oder auf dem Blutweg („hämatogen“) in das Gelenk eindringen. Dabei werden in den meisten Fällen bei  Erwachsenen folgende Erreger nachgewiesen: in ca. 50% der Fälle Staphylococcus aureus, in etwa 25% Staphylococcus epidermidis und in ca. 15% Streptokokken. Bei Kindern wird bakterielle Arthritis üblicherweise von anderen  Keimen ausgelöst.

Nicht-infektionsbedingte Arthritiden gehören zu den Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises. Dabei greift das eigene Immunsystem den Gelenkknorpel an. In Folge dessen tritt  zuerst eine Schwellung und Wucherung der Synovialis. Bleiben diese Symptome unbehandelt, kommt es im Laufe der Zeit zur Zerstörung des Knorpels. Dann reibt Knochen auf Knochen und das Gelenk wird sehr instabil. Dabei treten oft sehr starke Schmerzen auf.

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Behandlung der chronischen Polyarthritis

Donnerstag, 17. Dezember 2009 18:27

Behandlung der chronischen Polyarthritis

Die Behandlung der chronischen Polyarthritis hängt vom Stadium der Erkrankung ab. Im früheren Stadium (wenn die Gelenke noch nicht so stark betroffen sind) empfiehlt sich medikamentöse Behandlung der chronischen Polyarthritis. Unterstützend bei der Behandlung der chronischen Polyarthritis wirken z.B. Physiotherapie, Krankengymnastik oder Massagen. Bei chronischer Polyarthritis können verschiedene Grade der Erkrankung diagnostiziert werden. Wenn beispielsweise nicht nur viele Gelenke, sondern auch die inneren Organe betroffen sind, wird der schwerste Grad der Erkrankung diagnostiziert. Dementsprechend kommt eine komplexe Behandlung der chronischen Polyarthritis zum Einsatz. Diese umfasst nicht nur typische Maßnahmen zur Behandlung der chronischen Polyarthritis, sondern richtet sich auch auf Behandlung von Begleitsymptomen und Nebenerscheinungen.

Die moderne Medizin verfügt über ein sehr umfangreiches Arsenal an therapeutischen Maßnahmen zur Behandlung der chronischen Polyarthritis. In den meisten Fällen kommt eine komplexe Therapie zum Einsatz. Diese kann sowohl aus medikamentösen als auch nicht-medikamentösen therapeutischen Maßnahmen bestehen. Eine traditionelle medikamentöse Therapie wird  durch physikalische Therapie (z.B. Kälte-/Wärmepackungen, Unterwasserbewegungsbad), Ergotherapie, psychologische Schmerzbewältigung, Patientenschulung und psychologische Begleitung vervollständigt.

Die optimale Behandlung der chronischen Polyarthritis erfolgt in rheumatologischen Schwerpunktpraxen und Rheumafachkliniken. Dort überwacht der Facharzt permanent die Behandlung und passt sie an die Bedürfnisse des Patienten an. Üblicherweise erfolgt die Behandlung der chronischen Polyarthritis lebenslang. Das heißt, dass die Erkrankung nicht vollständig heilbar ist. Bestenfalls kann der Fortschritt der chronischen Polyarthritis dauerhaft gestopft werden. Manche Ärzte sind der Meinung, dass mit moderner Behandlung der chronischen Polyarthritis die vollständige Heilung der Erkrankung erzielen werden kann. Doch diese Ergebnisse sind noch nicht wissenschaftlich ausreichen belegt und sind eher als die Spekulationen zu betrachten.

Die rechtszeitige Diagnostizierung der chronischen Polyarthritis, komplexe Behandlungsmethoden und eine kontinuierliche, regelmäßige Weiterbetreuung führen in der Regel zur Linderung der Symptome und Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen.

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Alternative Therapie bei Arthrose

Mittwoch, 16. Dezember 2009 19:00

Alternative Therapie bei Arthrose

Unter traditionellen Therapieverfahren zur Behandlung der Arthrose versteht man vor Allem die medikamentöse Therapie, Operation und Krankengymnastik. Doch nicht in allen Fällen helfen diese Therapien. Denn Arthrose verläuft bei jedem Patient anders und deshalb gibt es so gut wie nie eine universelle, für alle Fälle anwendbare Therapie. Deshalb probieren viele Patienten eine alternative Therapie bei Arthrose. Besonders für die älteren Patienten und diejenigen, die keinen Tabletten schlucken wollen oder können, kommt eine alternative Therapie bei Arthrose in Frage.

Unter alternative Therapie bei Arthrose wird meistens nicht-medikamentöse Behandlung verstanden. Den Patienten stehen verschiedene alternative Therapien bei Arthrose zur Auswahl. Besonders wichtig ist es dabei, dass diese Behandlung nicht nur langfristig Schmerzen lindern kann, sondern auch keine Nebenwirkungen mit sich bringt. Wenn alternative Therapie bei Arthrose als Ergänzung zur traditionellen Therapie eingesetzt wird, sollen Sie sich unbedingt vom Arzt beraten lassen.

In Folgendem werden einige alternative Therapien bei Arthrose aufgelistet und kurz erläutet:

  • D-Glucosaminsulfat, Chondroitinsulfat und Hyaluronsäure. Das sind natürliche Substanzen, die vom menschlichen Körper produziert werden und in der Gelenkflüssigkeit bzw. im Knorpel vorkommen. Ihre Wirkung gegen Arthrose ist schon wissenschaftlich belegt.
  • Ernährung und körperliche Aktivität sind seit langem als alternative Therapien bei Arthrose anerkannt und werden in  der Praxis erfolgsreich eingesetzt. Sie können einen enormen Einfluss vor allem bei Arthrose-Schmerzen haben. Salz, Zucker und Alkohol können die Arthroseschmerzen verschlimmern, während eine ausgewogene Ernährung mit mehr Ballaststoffen, die z. B. Obst und Gemüse enthält, zur Schmerzlinderung beitragen kann.
  • Die Anwendung der Akupunktur als einer alternativen Therapie bei Arthrose ist noch umstritten. Doch die Akupunktur kann Schmerzen allgemein und damit auch arthrosebedingte Knieschmerzen lindern.
  • Schonung, Ruhigstellung und Entlastung. Vor allem nach einer Verletzung oder einem Verdrehen des Kniegelenkes ist eine vorübergehende Schonung oder auch Entlastung des Beines an Gehstützten (soweit vorhanden) sinnvoll. Gerade auch in der Phase bis eine ärztliche Untersuchung erfolgte kann die Entlastung und Schonung empfehlenswert sein.
  • Physiotherapie, Lymphdrainage und klassische Massage

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