Beitrags-Archiv für die Kategory 'Osteoporose'

Vorbeugung der Osteoporose

Montag, 15. Februar 2010 14:48

Vorbeugung der Osteoporose

Bei Osteoporose-Patienten steigt das Risiko von Knochenbrüchen (sogar bei ungefährlichen Stürzen oder Verletzungen) im Vergleich zu den gesunden Menschen mehrfach. Diese Knochenbrüche sind nicht nur schmerzhaft, sondern sie führen auch oft zu späteren Behinderungen. Deshalb sind Früherkennung und Vorbeugung der Osteoporose so wichtig.

Wird bei einer Untersuchung ein erhörtes Risiko (aber noch nicht selber die Krankheit) der Osteoporose erkannt, kann die richtige und rechzeitige Vorbeugung der Osteoporose dazu beitragen, dass die Erkrankung gar nicht zu Stande kommt oder in deutlich abgeschwächter Form auftritt. Die Vorbeugung der Osteoporose kann folgende Maßnahmen umfassen: Richtige Ernährung bzw. Nahrungsergänzung, Zufuhr von Vitaminen und Mineralien, Muskel- und Knochentraining, Entgiftung und Verbesserung des Stoffwechsels.

Ein wichtiges Element bei Vorbeugung der Osteoporose stellt die Ernährungsumstellung dar. Dabei wird versucht, durch die kalziumreiche Ernährung (z.B. Milchprodukte, Fisch, Eierspeisen, Fenchel) den Kalziumgehalt der Knochen ohne medikamentöser Behandlung zu erhöhen und dadurch die Knochen stabiler zu machen, sowie Knochendichteabbau zu stoppen oder zu verlangsamen. Weiterhin soll das Genus von einigen Lebensmitteln, die Kalziumabbau fördern (z.B. phosphathaltige Lebensmittel), komplett vermieden werden.

Krankengymnastik und ausreichende Bewegung können auch zu nicht-medikamentöser Vorbeugung der Osteoporose beitragen. Reicht eine nicht-medikamentöse Vorbeugung der Osteoporose nicht aus, werden benötige Vitaminen und Mineralien in Form von Tabletten und Lösungen zugeführt. Zu Vorbeugung der Osteoporose wird zusätzliche Kalziumeinnahme durch Versorgung mit Vitamin D3 empfohlen. Diese Kombinationspräparate sind besonders im Winter notwendig. Auch die Einnahme eines so genannten Bisphosphonats gemeinsam mit Kalzium und Vitamin D erweist sich als sehr wirksame Maßnahme zu Vorbeugung der Osteoporose. Des Weiteren verlangsamt der Wirkstoff Alendronat den Knochenabbau.

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Osteoporose

Donnerstag, 11. Februar 2010 15:03

Osteoporose

Osteoporose ist eine chronische Erkrankung des gesamten Skelettsystems, bei der die Knochenmasse im Laufe der Zeit über das natürliche Maß für Alter und Geschlecht abnimmt. Dabei beeinflusst die Osteoporose negativ die Knochenstruktur und macht die Knochen dünner und brüchiger. In manchen Fällen verliert das Skelett so an Stabilität, dass die Gefahr der Knochenbrüche mehrmals ansteigt. Die Osteoporose stellt die häufigste Knochenerkrankung dar und wird besonders oft bei Frauen diagnostiziert.

Es wird zwischen zwei wichtigen Formen der Osteoporose unterschieden: primäre (ca. 95% aller Fälle) und sekundäre Osteoporose. Primäre Osteoporose hat keine organische Ursache. Sekundäre Form wird in Folge anderer Erkrankungen (z.B. Erkrankungen des Stoffwechsels oder den hormonellen Störungen) oder durch den Einsatz bestimmter Medikamente (z.B. Cortison) ausgelöst. Darüber hinaus wird bei Frauen oft die so genannte postklimakterische Osteoporose diagnostiziert. Diese Erkrankung tritt nach den Wechseljahren auf.

Diese Erkrankung zeichnet sich vor allem durch starke Knochenschmerzen (besonders im Rücken oder Nacken), häufigen Knochenbrüchen ohne erkennbare Ursache (Spontanfraktur),  Zusammensinken der Wirbelkörper (Rundrücken bzw. “Witwenbuckel”, Abnahme der Körpergröße). In den meisten Fällen entwickelt sich die Osteoporose schleichend und ist im Frühstadium nur eingeschränkt diagnostizierbar. Im weiteren Verlauf lässt sich die Osteoporose relativ gut auf Röntgenbildern zu erkennen. Des Weiteren kann auch die Knochendichte, d.h. Mineral- und Calciumgehalt der Knochen, gemessen werden. Moderne Diagnostik von Osteoporose kann folgende Methoden umfassen:

  • Röntgenabsorptionsmessung (DXA)
  • Einzelphotonenabsorptiometrie (SPA)
  • Dual-Energy
  • Quantitative Computertomographie

Alle Ergebnisse werden danach mit ähnlichen Ergebnissen der gesungen Menschen verglichen. Werden große Unterschiede festgestellt, soll dann mit dem Arzt abgeklärt werden, ob ein medizinischer Handlungsbedarf besteht.

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Behandlung der Osteoporose

Sonntag, 7. Februar 2010 21:30

Behandlung der Osteoporose

Behandlung der Osteoporose zielt in erster Linie darauf ab, die Knochenstabilität mit Hilfe der medikamentösen Behandlung wieder herzustellen, die Schmerzen zu lindern und die Bruchgefahr zu reduzieren. Als ergänzende Behandlung der Osteoporose kommen oft physikalische Maßnahmen, Vitaminenzufuhr (z.B. Vitamin-D), Hormonersatztherapie, Fluoride, Kalzitonin und Bisphosponate zum Einsatz.

Die Behandlung der Osteoporose beginnt in der Regel mit einer medikamentösen Therapie. Dabei werden verschiedene Medikamente eingesetzt, die den Knochenabbau stoppen oder zumindesten verlangsamen können. Des Weiteren soll der Stoffwechsel normalisiert und die Einlagerung von Mineralien in den Knochen verbessert werden. Deshalb ist die Kalziumzufuhr das wichtigste Element der medikamentösen Behandlung der Osteoporose. Die Dosis der Mineralien wird anhand der Differenz zwischen Zufuhr und Ausscheidung von Kalzium mit dem Urin bemessen. Diese Differenz zeigt wie viel Kalzium in den Knochen abgelagert ist. Deshalb ist  die Behandlung der Osteoporose sehr individuell ausgerichtet.

Die Behandlung der Osteoporose umfasst auch verschiedene ergänzende Maßnahmen. So wird oft Vitamin D benötigt, um die Kalziumzufuhr zu verbessern. Bei langfristiger Anwendung beeinfluss die Hormonersatztherapie positiv den Krankheitsverlauf und reduziert gesundheitliche Risiken.  Der Einsatz von Fluoriden,  zusätzlich zur Kalziumzufuhr fördert den Knochenaufbau. Bei Bedarf kommen auch die Schmerzmittel zur Behandlung der Osteoporose zum Einsatz.

Doch nur die medikamentöse Behandlung der Osteoporose reicht nicht aus. Zusätzlich ist es notwendig, die Ernährung komplett umzustellen. Des Weiteren sollen die Betroffenen bei Spaziergängen und im Alltag besonders vorsichtig sein, um das Risiko von Stürzen zu minimieren. Einige physikalische Behandlungen (z.B. Kältetherapie) können ergänzend zur Schmerzbehandlung eingesetzt werden. Dadurch kann die Dosis an Medikamenten erheblich reduziert werden.

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Postklimakterische Osteoporose

Sonntag, 3. Januar 2010 11:45

Postklimakterische Osteoporose

Die wichtigsten Formen der Osteoporose sind: die postklimakterische Osteoporose (nach den Wechseljahren auftretende) und die Altersosteoporose. Die postklimakterische Osteoporose ist eine Stoffwechselerkrankung, die zur Abnahme der Knochenmasse, -struktur und -funktion fuhr. In Folge dessen entwickelt sich nach und nach mechanische Instabilität des Skeletts und das Risiko für Knochenbrüche steigt.

Postklimakterische Osteoporose stellt primäre Form der Osteoporose (ca. 95% der Fälle) dar und ist damit eng mit Alterungsprozessen bei Frauen verbunden. Dabei überschreitet die Abnahme der Knochenmasse bei der postklimakterischen Osteoporose das natürliche alters- und geschlechtsspezifische Maß.

Ursachlich für einen gesteigerten Knochenabbau (postklimakterische Osteoporose) ist das weibliche Hormon Östrogen. Mangel an Östrogen lässt sich an die hormonelle Umstellung bei den Frauen ab 50 Jahren zurückzuführen. Postklimakterische Osteoporose tritt in Folge der Einstellung der Östrogenproduktion in den Eierstöcken während der Wechseljahre auf. Dadurch beschleunigt sich der Knochenstoffwechsel: Es wird mehr Knochenmasse abgebaut (abgenutzt) als angedaut. Die Störungen des Kalziumgleichgewichtes begünstigen die Erkrankung.

Außer hormonelle Umstellung können u.U. folgende Ursachen die postklimakterische Osteoporose auslösen:

  1. Bewegungsmangel: Der wichtigste Einzelfaktor für die Ausbildung und Erhaltung starker Knochen ist die Höhe der täglichen Belastung, der die Knochen ausgesetzt sind.
  2. Genetische Veranlagung (Veränderung des Typ-I-alpha-1-Gens)
  3. Vitamin D3 Mangel
  4. Falsche Ernährung, die zum langfristigen Mangel an speziellen Nährstoffen (z.B. an Calcium, Magnesium oder an Spurenelemente: Bor, Flur und Strontium) führt.
  5. Rauchen und Alkohol sind ebenso die Risikofaktoren, die Auslösung der postklimakterischen Osteoporose begünstigen können.

Zur Vorbeugung der postklimakterischen Osteoporose empfiehlt sich für die Frauen in den Wechseljahren neben ausgeglichener Ernährung und zusätzlicher Versorgung mit Kalzium, Vitamin D, Magnesium und  Spurenelemente auch regelmäßige körperliche Bewegung.

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Knochenschwund

Freitag, 1. Januar 2010 12:27

Knochenschwund

Knochenschwund (Osteoporose) ist eine Stoffwechselerkrankung der Knochen. Dabei nimmt die Knochenmasse, -struktur und -funktion ab, was zu einer schmerzhaften mechanischen Instabilität des Skeletts mit einem erhöhten Risiko für Knochenbrüche führt. Besonders oft sind  Hand- und Fußgelenke, Wirbelkörper sowie die Schenkelhalsknochen betroffen.

Knochenschwund führt zu den häufigen Knochenbrüchen, die ohne entsprechende Behandlung sehr starke Schmerzen auslösen können.
Es werden zwei wichtige Formen vom Knochenschwund unterschieden:

  • Die primäre Osteoporose (ca. 95%) ist sehr eng mit Alterungsprozessen verbunden, die zum Ausdünnen der Knochen führen. Bei Frauen wird oft postklimakterischer Knochenschwund diagnostiziert.
  • Die sekundäre Osteoporose tritt in der Regel als eine Begleiterscheinung anderer Krankheiten bzw. deren Behandlung auf. In diesem Zusammenhang werden oft Schilddrüsenüberfunktion, lang dauernde Kortisonbehandlung, Zuckerkrankheit oder chronische Magen-Darm-Krankheiten genannt.

Als allgemeine Ursachen vom Knochenschwund werden oft folgende genannt: Bewegungsmangel,  genetisch bedingte Veranlagung, Mangel an Vitamin D3, falsche Ernährung und Übergewicht.

Besonders im Frühstadium ist der Knochenschwund nur eingeschränkt diagnostizierbar. Deshalb wird diese Krankheit oft dann diagnostiziert, wenn es schon zu einem Knochenbruch gekommen ist. Zur Frühdiagnostizierung kommt eine Knochendichtemessung zum Einsatz. Des Weiteren sollen die Laboruntersuchungen durchgeführt werden, um Ursachen des Knochenschwundes genauer zu klären. Im fortgeschrittenen Stadium (wenn 30 Prozent der Knochenmasse verloren sind) lässt Knochenschwund anhand der Röntgenbilder relativ eindeutig diagnostizieren.

Die medikamentöse Behandlung des Knochenschwundes zielt in erste Linie darauf ab, den Knochenstoffwechsel zu normalisieren. Dabei kommen folgende Medikamente zum Einsatz:  Kalzium (in Verbindung mit Vitamin D), Bisphosphonate, Kalzitonin und Fluoride. Die medikamentöse Behandlung wird durch Rehabilitationsspot, Krankengymnastik und gezielte Freizeitaktivität vervollständigt. Diese lindern die Schmerzen, stärken die Muskulatur und stabilisieren die Gelenke.

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Symptome der Osteoporose

Dienstag, 24. November 2009 18:20

Symptome der Osteoporose

Erste Symptome der Osteoporose treten oft nur im Fortgeschrittenstadium der Erkrankung auf. Normalerweise ist die Osteoporose eine still verlaufende Krankheit, die sich zunächst ohne bemerkbare Symptome entwickelt. Bei den meisten Patienten werden erste Symptome der Osteoporose nur dann diagnostiziert, wenn es zu den Knochenbrüchen kommt. Das lässt sich dadurch erklären, dass die Verringerung der Knochendichte bei der Osteoporose nicht mit Schmerzen verbunden ist und deshalb bleiben oft die Symptome der Osteoporose bis zum Knochenbruch unentdeckt.

Erste Warnzeichen bei dem Knochenschwund sind in der Regel dumpfe Rückenschmerzen. Rückenschmerzen als Symptome der Osteoporose treten deshalb auf, weil die Knochendichte an den Wirbelkörpern besonders schneller als in den anderen Körperteilen abnimmt. Dabei komme es zu den Knochenbrüchen nur dann, wenn der Knochenschwund über ein gewisses Maß hinausgeht und die Knochen die täglichen Belastungen nicht mehr standhalten können.

Des Weiteren können folgende Symptome der Osteoporose auftreten:

  • Akuter Rückenschmerz wird durch Einbruch oder Bruch eines Wirbelkörpers verursacht.
  • Chronischer Osteoporoseschmerz tritt in Folge der Fehlstatik des Skeletts (durch Über- oder Fehlbelastung) auf.
  • Größenabnahme und Verkürzung des Rumpfes wird in Folge des Zusammenbrechens der Wirbelkörper verursacht. Dabei wird manchmal ein besonderes Symptom der Osteoporose diagnostiziert: Ein Tannenbaumphänomen (Hautfalten vom Rücken zu den Flanken).

Treten folgende Beschwerden auf, so sollte abgeklärt werden, ob sie nicht die ersten Symptome der Osteoporose sind:

  • akute und chronischen Rückenschmerzen und Nackenverspannungen
  • die Ausbildung eines Rundrückens
  • Bewegungseinschränkungen und Steifigkeit
  • Knochenbruch ohne besonderen Überlastungen
  • eine verstärkte Krümmung der Lendenwirbelsäule nach vorn

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Osteoporose bei Frauen

Mittwoch, 18. November 2009 14:05

Osteoporose bei Frauen

Osteoporose bei Frauen tritt deutlich öfter auf als viele Frauen denken: Laut jüngster Statistik betrifft die Osteoporose bei Frauen doppelt so häufig wie Männer. Dabei ist fast jede dritte Frau und jeder fünfte Mann über 50  betroffen. Die Frauen sind überwiegen von  der primären Osteoporose betroffen. In der Regel tritt Osteoporose bei Frauen in den Wechseljahren (postklimatisch) oder erst ab dem 70. Lebensjahr auf.

Osteoporose bei Frauen wird durch hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren oder durch eine Erkrankung ausgelöst. Das Hormon Östrogen spielt in diesem Zusammenhang eine besonders wichtige Rolle. Ab dem 50. Lebensjahr nimmt die Östrogenproduktion in den Eierstöcken im Klimakterium ab, das kann in einigen Fällen zur einseitigen Veränderung des Knochenstoffwechsels führen. In Folge dessen wird wesentlich mehr Kalzium abgebaut und ausgeschieden als eingelagert. Das ist die häufigste Ursache von Osteoporose bei Frauen.

Doch einige Studien zeigen, dass ab dem 70. Lebensjahr mehr Männer betroffen sind als Frauen. Dabei handelt es sich um so genannte Altersosteoporose. Anders als in Falle der Osteoporose bei Frauen wird diese Form der Altersosteoporose in Folge von Bewegungs-, Kalzium- und Vitamin-D-Mangel ausgelöst.

Relativ selten wird Osteoporose bei Frauen in Folge eines spezifischen Gendefektes (Veränderung des Typ-I-alpha-1-Gens) ausgelöst. Zur frühzeitigen Diagnostizierung soll ein Test noch vor den Wechseljahren anhand einer Blutuntersuchung durchgeführt werden.

Besonders oft wird Osteoporose bei Frauen diagnostiziert, die unter Magerheit leiden. Um ihr Osteoporose-Risiko zu erkennen, sollten Frauen ab dem 50. Lebensjahr Gewicht, Körpergröße und weitere Risikofaktoren regelmäßig vom Arzt kontrollieren lassen. Des Weiteren lässt sich die Osteoporose bei Frauen mit relativ einfachen Maßnahmen vorbeugen.

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