Beitrags-Archiv für die Kategory 'Bandscheibenvorvall'

Schmerzen bei Bandscheibenvorfall

Mittwoch, 10. Februar 2010 12:42

Schmerzen bei Bandscheibenvorfall

Bei einem Bandscheibenvorfall tritt das Gewebe des Gallertkerns der Bandscheibe nach hinten in den Rückenmarkskanal (Spinalkanal) aus. In diesem Fall wird oft die Nervenwurzel gereizt, die u.a. heftige Schmerzen bei Bandscheibenvorfall verursachen kann. Dabei ist am häufigsten die Nervenwurzel im Wirbelbogen betroffen, die sich in unmittelbarer Nähe zu den Bandscheiben befinden. Diese Nerven sind dafür verantwortlich, dass die Schmerzen bei Bandscheibenvorfall überhaupt entstehen. Des Weiteren leiten sie die Schmerzimpulse von Wirbelsäule zum Gehirn und umgekehrt.

Schmerzen bei Bandscheibenvorfall treten wesentlich häufiger auf, wenn die Bandscheiben im Bereich der Halswirbelsäule betroffen werden. In der Regel entwickeln sich die Beschwerden erst nach und nach, so dass die ersten Warnzeichen des Bandscheibenvorfalls unbemerkt bleiben. Erst wenn Schmerzen bei Bandscheibenvorfall auftreten, gehen die Betroffen zum Arzt.

Schmerzen bei Bandscheibenvorfall werden oft als stark und akut empfunden. Außerdem strahlen sie nicht selten in ein oder beide Arme/Beine, sowie werden oft von einem Taubheitsgefühl in der Nähe der betroffenen Nervenwurzel begleitet. Des Weiteren treten Schmerzen bei Bandscheibenvorfall plötzlich auf, meistens nach den physikalischen Belastungen des betroffenen Bereiches. Dabei können sogar schon leichte Bewegungen (sogar im Sitzen oder beim Bücken) die Schmerzen bei Bandscheibenvorfall auslösen. Aus diesen Gründen entwickeln viele Patienten typische Schonhaltung, die die Muskelverspannungen im Rücken und am Hals begünstigen kann. Diese Schonhaltung beugt Schmerzen bei Bandscheibenvorfall nicht vor, sondern sie löst ganz im Gegenteil zusätzliche Schmerzen aus.  Die heftigsten Schmerzen bei Bandscheibenvorfall treten allerdings dann, wenn die Bandscheibe oder das Gewebe in ihrer Nähe die großen Nervenbunde reizt oder quetscht. Das passiert allerdings nur bei einem extrem schwierigen Krankheitsverlauf.

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Therapie des Bandscheibenvorfalls

Montag, 16. November 2009 15:54

Therapie des Bandscheibenvorfalls

Grundsätzlich gibt es zwei alternative Möglichkeiten zur Behandlung des Bandscheibenvorfalls: eine konservative (ohne OP) und eine operative Therapie des Bandscheibenvorfalls (mit OP auf Bandscheiben). Die meisten modernen Therapien des Bandscheibenvorfalls sind konservativ. Rund 90 Prozent aller Bandscheibenvorfälle werden ohne Operation behandeln. Das betrifft allerdings überwiegend nur leichte bis mäßige Fälle. Bei schweren Fällen kommt in der Regel eine aktive Therapie des Bandscheibenvorfalls zum Einsatz. Dabei ist ein chirurgischer Eingriff unerlässlich. Diesbezüglich unterscheidet man zwischen traditionellen und minimal-invasiven Therapien des Bandscheibenvorfalls (so genannte minimal-invasive Chirurgie). Unter minimal-invasive Chirurgie  werden operative Eingriffe mit kleinmöglichsten Trauma (mit kleinster Verletzung von Haut und Weichteilen) gemeint.

Die Behandlung eines Bandscheibenvorfalls beginnt normalerweise mit einer konservativen Therapie, die bis sechs Wochen dauern kann. Zur Linderung der akuten Schmerzen wird zunächst die Wirbelsäule mithilfe einer Halsmanschette ruhig gestellt oder auf einem Stufenbett entlastend gelagert. Die konservative Therapie des Bandscheibenvorfalls setzt auch auf Schmerzmittel und Präparate zur Muskelentspannung. Dabei wird neben der unmittelbaren Schmerzlinderung auch das Ziel verfolgt, den Schmerzkreislauf zu unterbrechen. Allerdings kann eine dauerhafte Therapie des Bandscheibenvorfalls mit Hilfe der Schmerzmittel mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden werden. Deshalb empfiehlt sich zusätzlich zu den Schmerzmitteln auch den Rücken mit physiotherapeutischen Maßnahmen zu kräftigen. Zusätzlich kann eine konservative Therapie des Bandscheibenvorfalls mit Rehabilitationsmaßnahmen vervollständigt werden.

Die operative Therapie des Bandscheibenvorfalls zielt in erster Linie darauf ab, die von Blasen- und Mastdarmstörungen betroffenen Bandscheiben in die richtige Position zu bringen und zu befestigen, sowie den Halsmark zu komprimieren. Dadurch wird den Druck auf die beengten Nervenwurzeln abgebaut. Allerdings trotzt erfolgreiche Operationen treten in fünf bis elf Prozent der Fälle wiederum Bandscheibenvorfälle an der gleiche Stelle auf.

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Bandscheibenvorfall

Mittwoch, 11. November 2009 15:53

Bandscheibenvorfall

Ein Bandscheibenvorfall ist eine sehr verbreitete Erkrankung der Wirbelsäule, bei der Teile der Bandscheibe in den Wirbelkanal vortreten und damit starke Rückenschmerzen verursachen. Bei einem typischen Bandscheibenvorfall passiert folgendes: Der Gallertkern der Bandscheibe wird plötzlich oder langsam verlagert (bzw. austreten) nach hinten in den Rückenmarkskanal (Spinalkanal) oder in den Nervenwurzel. Dabei entsteht ein ständiger Druck auf die Nervenwurzeln, der zu Schmerzen, Lähmungen und Gefühlsstörungen führen kann.

Es wird zwischen zwei typischen Arten der Bandscheibenvorfällen unterschieden. Am häufigsten tritt der Bandscheibenvorfall im Bereich der Lendenwirbelsäule (LWS) auf. Etwas seltener wird der Bandscheibenvorfall im Bereich der Halswirbelsäule (HWS) diagnostiziert. Die Hauptursache ist bei beiden Arten fast identisch: Verschiedene Überlastungen bei Vorschädigung der Bandscheiben können heftige Rückenschmerzen verursachen. Relativ selten tritt ein Bandscheibenvorfall ohne äußeren Anlass auf. Weiterhin können dafür folgende Ursachen verantwortlich sein: genetische Schwächen, einseitige Belastungen, eine Schwäche der Wirbel oder Muskulatur. Bis jetzt ist die Rolle der unfall- oder verletzungsbedingte Ursachen für das Auftreten von dieser Erkrankung nicht eindeutig nachgewiesen. Fest steht  jedoch, dass Verletzungen der Wirbelsäle den Bandscheibenvorfall begünstigen können. Nicht selten tritt diese Erkrankung gerade während einer Schwangerschaft auf. In allgemein begünstigen auch Bewegungsmangel, Fehlhaltungen und Übergewicht den Auftritt von dieser Erkrankung.

Typische Symptome des Bandscheibenvorfalls sind starke, häufig in einen oder beide Arme oder in ein oder beide Beine ausstrahlende Schmerzen. Diese Schmerzen können von Taubheitsgefühlen, Lähmungserscheinungen oder von einem Querschnittsyndrom begleitet werden. Spezifisch bei LWS können zusätzlich Stuhl-, Harninkontinenz und Reithosenanästhesie auftreten.

Eine Behandlung ist sowohl konservativ (Physiotherapie, Chiropraktik, Streckgeräte) als auch operativ (z. B. so genannte minimal-invasive Verfahren und mikrochirurgische Verfahren, wie die Perkutane Laser-Diskus-Dekompression) möglich.

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Bandscheibenvorfall in der Schwangerschaft

Mittwoch, 11. November 2009 15:52

Bandscheibenvorfall in der Schwangerschaft

Ein Bandscheibenvorfall entsteht üblicherweise durch eine Schwäche des Bindegeweberinges. Diese Schwäche führt zur Verlagerung des weichen geleeartigen Kerns. Häufig geschieht dies im Zusammenhang mit Fehl- oder Überbelastung der Wirbelsäule. In einigen Fällen tritt der Bandscheibenvorfall in der Schwangerschaft auf, der durch Überbelastung der Wirbelsäule begünstigt wird. Die meisten Bandscheibenvorfälle kommen an der LWS vor und treten am häufigsten im Alter von 30 bis 50 Jahren auf. Deshalb wird das Risiko für eine Frau im Alter von 30 Jahren den Bandscheibenvorfall in der Schwangerschaft zu erleiden, relativ hoch eingestuft. Besonders hoch ist die Wahrscheinlichkeit, einen Bandscheibenvorfall in der Schwangerschaft im 3. und 4. Schwangerschaftsmonat zu bekommen.

Laut Statistik ist dieses Risiko für die Frauen, die künstlich befruchtet werden, noch höher. In solchen Fällen ist das Risiko einen Bandscheibenvorfall in der Schwangerschaft zu erleiden um 20% höher als das einer Schwangeren, die auf natürlichem Wege ein Kind gezeugt hat.

Ursächlich sind die hormonellen Veränderungen und Überbelastungen der Wirbelsäule fürs Auftreten des Bandscheibenvorfalls in der Schwangerschaft verantwortlich. Die hormonellen Veränderungen führen u.a. dazu, dass die Bänder und Gelenke weicher werden. Weiches Bindegewebe und nicht ausreichend ausgebildete Muskeln im Rückenbereich begünstigen in besonderer Maße den Bandscheibenvorfall in der Schwangerschaft. Dabei tritt der Bandscheibenvorfall am häufigsten im Bereich der LWS auf und ist oft mit starken Schmerzen verbunden.

Welche Symptome hat einen Bandscheibenvorfall in der Schwangerschaft?
Typische Symptome eines Bandscheibenvorfalls in der Schwangerschaft sind:
•    Schmerzen beim Stehen, Gehen und Treppen laufen
•    Schwierigkeiten beim Aufstehen, Hinsetzen und beim Umdrehen im Bett
•    Schmerzen, die in die Arme oder Beine ausstrahlen
•    Lähmungserscheinungen und Taubheitsgefühle

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Bandscheiben OP

Mittwoch, 11. November 2009 15:48

Bandscheiben OP

Die Bandscheiben OP gehören zu den häufigsten neurochirurgischen und orthopädischen Eingriffen. Diese ernorme Häufigkeit der Bandscheiben OP lässt sich dadurch erklären, dass die Bandscheiben in der Halswirbelsäule und im Bereich der Lendenwirbel besonders extremen Belastungen ausgesetzt sind, die sie mit der Zeit zerstören. Belastungen können zur Vorwölbung oder zum gefürchteten Bandscheibenvorfall führen. Dabei drückt das austretende Material auf die Nerven, die in einer Art Kanal an der Wirbelsäule entlang laufen. Hier entstehen die oft unerträglichen Schmerzen, die Vorwölbung und Vorfall auslösen können. In den meisten Fällen kann der Bandscheibenvorfall konservativ, d.h. ohne Bandscheiben OP behandelt werden. Doch in den besonders schweren Fällen ist die Bandscheiben OP unerlässlich.

Laut Statistik werden nur in Deutschland ca. 60.000 Bandscheiben OP jedes Jahr vorgenommen. Dabei unterscheidet man zwischen traditionellen Bandscheiben OP und so genannten minimal-invasiven Verfahren, die besonders in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewannen. Weiterhin werden die Bandscheiben OP in zwei unterschiedlichen Kategorien unterteilt: Operation mit Erhalt oder Festigung der Bandscheibe und Operationen mit Ersatz der Bandscheibe oder Bandscheibenprothetik. Zu der ersten Kategorie der Bandscheiben OP gehören z.B. Chemonukleose, Epidurale Kathetertechnik, Endoskopische Verfahren/Minimal-Invasive Operation, Hydrojetnukleotomie, Mikrolaser, Mikrochirurgie. Zu der zweite Gruppe der Bandscheiben OP  zählen: Bandscheibenprothesen aus Titan oder Kunststoff, Gel-Kissen als Bandscheibenprothese und Bandscheiben aus körpereigenem Material.

Eine Operation ist Ratsam, wenn sich die Schmerzen als behandlungsresistent erweisen und sich auch dann nicht bessern, wenn sie mit multimodalen Therapiekonzepten behandelt wurden, sowie wenn es zu stärkeren Gefühlsstörungen oder zu einer Schwächung der Muskulatur kommt.

Die Bandscheiben OP kann zwingend notwendig sein, wenn die Blasen- und Mastdarmstörungen, Lähmungen oder Bewegungseinschränkungen auftreten.

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Die Bandscheibe

Mittwoch, 11. November 2009 15:47

Die Bandscheibe

Eine Bandscheibe ist eine flexible, faserknorpelige Verbindung zwischen Wirbeln. Etwas vereinfacht formuliert stellt die Bandscheibe zunächst einmal nichts weiter als eine knorpelige Verbindung zwischen den Wirbelkörpern dar. Doch innerhalb des komplizierten Systems der Wirbelsäule spielen die Bandscheiben eine wesentlich wichtigere Rolle. Die Wirbelsäule des Menschen besteht aus 23 Bandscheiben, die zusammen etwa 25 Prozent der Gesamtlänge der Wirbelsäule bilden.

Die Bandscheiben stellen eine Zusammensetzung von zwei verschiedenen Geweben dar. Von Innen werden sie aus elastischem Gallertkern und von Außen aus Faserringen gebildet. Sie dienen als beweglicher Stossdämpfer, der uns einen aufrechten Gang ermöglicht. In Folge dessen werden die Bandscheiben (besonders an Stellen mit vermehrter Beweglichkeit) stark belastet. Diese andauernde Belastung und vor allem die Überbelastung durch Arbeit, Sport, schweres Tragen oder Heben führen dazu, dass sich kleine Einrisse in den äußeren Fasern bilden können. In der Regel verheilen diese Risse innerhalb weniger age von alleine. Ziemlich selten treten dabei auch Rückenschmerzen auf.

Deutlich seltener passiert folgendes: Die abgenutzten Reste des Gallertkerns können in diese Einrisse eingedrückt werden und die Bandscheibe nach hinten schieben. Dadurch kann es zu so genannte Bandscheibenprotrusion kommen. Wenn dabei der Gallertkern nach hinten austritt, kommt es zu dem Bandscheibenvorfall, der oft von heftigen Rückenschmerzen in Folge der Einklemmung der benachbarten Nervenwurzeln begleitet wird.

Aufgrund der physiologischen Diffusion verlieren die Bandscheiben täglich Flüssigkeit. Dadurch schrumpft ein Mensch am Tag um bis zu drei Zentimeter. In der Nacht wird der Körper entlastet und die Bandscheiben saugen die Flüssigkeit wieder und die Wirbelsäule dehnt sich bis zur normalen Größe aus. Dieser Prozess wiederholt sich täglich und gewährleistet den Stoffwechsel der Bandscheiben.

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