Therapie des Bandscheibenvorfalls
Montag, 16. November 2009 15:54
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Therapie des Bandscheibenvorfalls
Grundsätzlich gibt es zwei alternative Möglichkeiten zur Behandlung des Bandscheibenvorfalls: eine konservative (ohne OP) und eine operative Therapie des Bandscheibenvorfalls (mit OP auf Bandscheiben). Die meisten modernen Therapien des Bandscheibenvorfalls sind konservativ. Rund 90 Prozent aller Bandscheibenvorfälle werden ohne Operation behandeln. Das betrifft allerdings überwiegend nur leichte bis mäßige Fälle. Bei schweren Fällen kommt in der Regel eine aktive Therapie des Bandscheibenvorfalls zum Einsatz. Dabei ist ein chirurgischer Eingriff unerlässlich. Diesbezüglich unterscheidet man zwischen traditionellen und minimal-invasiven Therapien des Bandscheibenvorfalls (so genannte minimal-invasive Chirurgie). Unter minimal-invasive Chirurgie werden operative Eingriffe mit kleinmöglichsten Trauma (mit kleinster Verletzung von Haut und Weichteilen) gemeint.
Die Behandlung eines Bandscheibenvorfalls beginnt normalerweise mit einer konservativen Therapie, die bis sechs Wochen dauern kann. Zur Linderung der akuten Schmerzen wird zunächst die Wirbelsäule mithilfe einer Halsmanschette ruhig gestellt oder auf einem Stufenbett entlastend gelagert. Die konservative Therapie des Bandscheibenvorfalls setzt auch auf Schmerzmittel und Präparate zur Muskelentspannung. Dabei wird neben der unmittelbaren Schmerzlinderung auch das Ziel verfolgt, den Schmerzkreislauf zu unterbrechen. Allerdings kann eine dauerhafte Therapie des Bandscheibenvorfalls mit Hilfe der Schmerzmittel mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden werden. Deshalb empfiehlt sich zusätzlich zu den Schmerzmitteln auch den Rücken mit physiotherapeutischen Maßnahmen zu kräftigen. Zusätzlich kann eine konservative Therapie des Bandscheibenvorfalls mit Rehabilitationsmaßnahmen vervollständigt werden.
Die operative Therapie des Bandscheibenvorfalls zielt in erster Linie darauf ab, die von Blasen- und Mastdarmstörungen betroffenen Bandscheiben in die richtige Position zu bringen und zu befestigen, sowie den Halsmark zu komprimieren. Dadurch wird den Druck auf die beengten Nervenwurzeln abgebaut. Allerdings trotzt erfolgreiche Operationen treten in fünf bis elf Prozent der Fälle wiederum Bandscheibenvorfälle an der gleiche Stelle auf.
Thema: Bandscheibenvorvall | Kommentare (0) | Autor: admin
