Beitrags-Archiv für die Kategory 'Therapie von Rückenschmerzen'

Skoliose-OP

Dienstag, 12. Januar 2010 12:32

Skoliose-OP

Skoliose-OP ist ein geplanter korrigierender Eingriff an der Wirbelsäule. Sie gehört zu den  technisch und zeitlich aufwendigsten Operationen in der orthopädischen Chirurgie. Skoliose-OP zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass sie mit einem hohen Blutverlust verbunden ist. Deshalb ist entsprechende Vorbereitung zur Skoliose-OP unerlässlich. Zu diesem Zweck wird in einigen Fällen eine Eigenblutspende entnommen.

Mit einer Skoliose-OP wird das Ziel verfolgt, eine Wirbelsäulendeformation mit operativem Eingriff zu korrigieren. Sie wird in der Regel dann empfohlen, wenn sich die konservativen Maßnahmen (wie Krankengymnastik, Miedern oder Korsett, Physiotherapie nach Schroth) als erfolglos erwiesen. Im Allgemein kann man sagen, dass bis zu einer Biegung von 50° die konservativen Maßnahmen in Frage kommen. Doch bei schwereren Verbiegungen (ab 50°) wird eine Skoliose-OP empfohlen.

Die Skoliose-OP umfasst eine Spreizung auf der Innenseite und ggf. eine Kompression auf der Konvexseite der Krümmung, ergänzt durch eine Querstabilisierung. Dabei kommen diverse Operationsverfahren in Frage. Diese Verfahren unterscheiden sich hauptsächlich durch Zugangsseite (vordere oder hintere Zugangsseite).

Die Komplikationen bei Skoliose-OP treten relativ selten auf. Dazu gehören auch allgemeine Komplikationen wie unvorhersehbare Narkoseunverträglichkeiten und das Thromboserisiko. Zu den häufigsten Komplikationen gehört ein starker Blutverlust. Des Weiteren können einige spezifische Komplikationen nach einer Skoliose-OP auftreten. Dazu gehören z.B. Sehstörungen (Doppelbilder), Taubheitsgefühl, Prickeln und diverse Schmerzzustände.

Die Erfolgsaussichten sind umso besser, je später die Skoliose beginnt und der Eingriff ist umso effektiver, je früher die Skoliose diagnostiziert wird. Weiterhin ist das Ergebnis der Skoliose-OP von der Ursache und dem Ausmaß der Erkrankung abhängig.

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Übungen gegen Rückenschmerzen

Montag, 16. November 2009 15:56

Übungen gegen Rückenschmerzen

Es gibt ein paar einfachen Übungen gegen Rückenschmerzen, mit denen Sie die Rückenschmerzen vorbeugen oder akute Schmerzen  lindern können. Mit den richtigen Übungen gegen Rückenschmerzen können Sie Ihre Rückenmuskulatur stärken, Verspannungen abbauen sowie Beweglichkeit und Belastbarkeit der Wirbelsäle trainieren. Diese Übungen werden im Liegen oder Stehen durchgeführt, jeweils zum trainieren von bestimmten Muskelgruppen. Die meisten angebotenen Übungen gegen Rückenschmerzen dauern wenigen Minuten und müssen möglichst mehrmals pro Woche wiederholt werden.

Übungen gegen Rückenschmerzen im Liegen:

  • Beide Beine anwinkeln, das Kreuz gut auf die Unterlage drücken und langsam das Becken anheben, halten und langsam wieder senken.
  • Beine ausstrecken, die Arme nach vorne. Langsam das rechte Bein und den linken Arm gleichzeitig anheben, halten und lösen. Das Gesäß unter Anspannung halten. Danach das gleiche mit den anderen Arm und Bein wiederholen. Diese Übung gegen Rückenschmerzen kann man 15 Mal wiederholen.
  • Wieder auf den Boden legen und die Beine anwinkeln, das rechte Knie nahe an die Brust ziehen und strecken. Danach die Übung mit dem linken Bein wiederholen.

Übungen gegen Rückenschmerzen im Stehen:

  • Locker hinstellen, die Beine etwas auseinander, Hände in den Nacken legen, die Ellbogen weit zurückdrücken. Wenige Sekunden anhalten, dann lösen.
  • Aus bisheriger Position abwechselnd zur rechten und linken Seite neigen.
  • Diese Übung gegen Rückenschmerzen ist etwas schwerer aber sehr effektiv. Auf die Knie gehen, Arme vor die Brust verschränken, den Rumpf absenken und dann wieder aufrichten. Der Kopf und Nacken werden ausgestreckt.

Und noch einen kleinen Tipp: Es ist auf jedem Fall ratsam, sich über passende Übungen gegen Rückenschmerzen beim Physiotherapeut beraten lassen.

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Techniken der Chiropraktik

Montag, 16. November 2009 15:52

Techniken der Chiropraktik

Techniken der Chiropraktik stellen keine Konkurrenz zur traditionellen Medizin dar, sondern verstehen sich als eine in vielen Gebieten optimale Ergänzung der schulmedizinischen Behandlung. Damit gehören sie zu den alternativ medizinischen Behandlungsformen. Verschiedene Techniken der Chiropraktik kommen dann zum Einsatz, wenn die Beweglichkeit der Gelenke des menschlichen Körpers durch die manuelle Behandlung wiederhergestellt werden muss. Dabei liegt der Schwerpunkt der Behandlung auf Gelenkigkeit der Wirbelsäule. Die verschiedenen Techniken der Chiropraktik versuchen auch Fehlstellungen mit speziellen Handgriffen zu behandeln.

Zu den traditionellen Techniken der Chiropraktik gehören:

  • Suboccipitaltechnik (Manualtherapie) wird bei Nacken- u. Hinterhauptkopfschmerzen, einen Großteil therapieresistenter nichtinfektiöser Gesichts- u. Hals, -Nasen, -Ohrenschmerzen angewendet.
  • Nervendehnung. Diese Technik der Chiropraktik verfolgt das Ziel die Nervenbahnen zur Behandlung der Ausstrahlungsschmerzen zu deblockieren.
  • Inhibition-Techniken (Weichteilbehandlungstechniken) werden zur Behandlung von Muskel-, Sehnen- und Fascienproblemen eingewendet.
    Cox-Traktion –Flexion Technik. Diese Technik der Chiropraktik kommt bei Problemen im Bereich der HWS zum Einsatz.
  • Activator-Technik. Sie gehört in der Chiropraktik zu den Low-Force-Techniken und beinhaltet aufgrund der extrem sanften Anwendungsweise kaum Kontraindikationen.
  • Toftness-Scanner – Methode. Diese Technik der Chiropraktik basiert auf der Grundlage, dass jede Änderung des Nervenpotentials durch negative Einflüsse wie Stressfaktoren, Kompression, Verklebungen, mechanische oder chemische Störeinflüsse etc. eine veränderte Frequenz über die Haut abgibt. Ein veränderter Abstrahlungszustand auf Problemzonen des Patienten ziemlich genau hinweisen und eine einzigartige Verlaufskontrolle des Behandlungsfortschritts durchführen.

Die aufgelisteten Techniken der Chiropraktik werden stets mit diversen Vor- und Nachbehandlungen kombiniert. Diese könnten sein: Medi Mouse Wirbelsäulenscan, Kinesio Tapes, Akupunktur und natürlich einer umfangreichen Anamnese des Patienten.

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Therapieverfahren gegen starke Rückenschmerzen

Montag, 16. November 2009 15:50

Therapieverfahren gegen starke Rückenschmerzen

Man unterscheidet zwischen episodischen, gelegentlichen und chronischen Rückenschmerzen. Dabei können Beschwerden sowohl akut verlaufen (so genannte starke Rückenschmerzen) als auch ohne akute Schmerzen. Starke Rückenschmerzen können sowohl organische als auch psychische Ursachen haben. Nicht selten beeinflussen sich diese Komponenten gegenseitig. Es wird auch zwischen den plötzlich auftretenden Rückenschmerz (Lumbago) und Wurzelreizsyndrom (Lumboischialgie) mit Kreuzschmerzen, die auch in die Beine ziehen, unterschieden. Auch Bandscheibenvorfälle verursachen starke Rückenschmerzen.

Was kann man gegen starke Rückenschmerzen tun. Sicherlich ist der Arztbesuch unentbehrlich. Außerdem bei starken Rückenschmerzen stehen Ihnen zahlreiche medikamentöse Therapien zur Verfügung. Diese Therapien zielen in erster Linie darauf ab, akute Schmerzen mit Schmerzmittel schnell zu lindern. Wirkliche Ursachen von Rückenschmerzen bleiben dabei meistens nicht aufgeklärt und außer Acht gelassen. Das kann dazu führen, dass starke Rückenschmerzen nicht nur immer stärker werden, sondern auch chronifiziert werden können. Deshalb ist es ratsam, sich bei oft auftretenden oder besonders heftigen Schmerzen den Physiotherapeut oder Neurologe aufzusuchen.

Zur Behandlung von Rückenschmerzen kommen sowohl konservative als auch operative  Behandlungsmethoden zum Einsatz. Normalerweise fängt der Arzt mit einer konservativen Therapie an. Sollte diese keine positive Wirkung zeigen oder die Gefahr der Komplikationen bestehen, können so genannte minimal invasive Therapieverfahren gegen starke Rückenschmerzen eingesetzt werden. So kommen z. B. der Racz Katheter, Bandscheiben-Laser und Mikrolaser oder die Hitzesondenbehandlung zum Einsatz. Diese sanften minimal invasiven Therapien gegen starke Rückenschmerzen haben sich als effektive und risikoarme Behandlungskonzepte bewährt und finden immer häufiger Anwendung. Diese Methoden sind besonders bei starken, chronischen Schmerzen zu empfehlen, wenn konservative Therapien nicht mehr helfen können.

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Schlafen bei Schmerzen

Montag, 16. November 2009 15:41

Schlafen bei Schmerzen

Wer unter Schmerzen leidet, der weiß ganz genau, dass erholsames Schlafen bei Schmerzen richtig schwierig ist. Es entwickelt sich ein so genannter Teufelkreis: Schlafen bei Schmerzen ist so gut wie unmöglich und wer schlecht schläft, wird wiederum anfälliger für Schmerzen.  Die genauen Zusammenhänge zwischen Schmerz und Schlaf sind in der Medizin kaum erforscht. Zahlreichen wissenschaftlichen Studien belegen, dass ca. 70% aller Patienten mit chronischen Schmerzen gleichzeitig Probleme mit Schlafen bei Schmerzen haben. Dazu gehören z.B. Probleme mit dem Einschlafen, Durchschlafstörungen und Tagesschläfrigkeit.

Schlafen bei Schmerzen wird dann zum erheblichen Problem, wenn körperliche Beschwerden den gesunden und erholsamen Schlaf beeinträchtigen. Die umgekehrte Situation ist auch nicht ausgeschlossen: Schlafprobleme können auch ein wichtiger Hinweis auf eine Erkrankung sein.

Warum Schlafen bei Schmerzen fast immer zum Problem wird? Diese Frage lässt sich dadurch erklären, dass die Schlafstörungen auf verschiedene Auslöserfaktoren zurückzuführen sind. Schlafen bei Schmerzen kann natürlich schon aufgrund von Schmerzen selbst so gut wie unmöglich sein. Weiterhin können einige Schmerzmittel zu dauerhaften Schlafstörungen führen. So ist schon mittlerweile bewiesen, dass z.B. Opioide den Tiefschlaf und den REM-Schlaf stark beeinträchtigen können. Anderseits bei einigen entzündlich bedingten Schmerzerkrankungen wird Schlafen bei Schmerzen dadurch beeinträchtigt, dass unseres Immunsystem Übermenge an Signalstoffe (z.B. Interleukine) freisetzt, die ebenfalls den Schlaf stören können. So reduziert z.B. Interleukin 6 den REM-Schlafphase  um fast ein Viertel und verstärkt gleichzeitig die subjektive Müdigkeit.

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Therapie bei akuten Rückenschmerzen

Sonntag, 15. November 2009 12:26

Therapie bei akuten Rückenschmerzen

Akute Rückenschmerzen haben eine hohe Spontanheilungsrate: In vielen Fällen verschwinden sie nach einer kurze Zeit von alleine. Doch das passiert leider nicht immer. Deshalb existieren zahlreiche Therapien bei akuten Rückenschmerzen, die sowohl Medikamente, als auch nicht-medikamentöse Behandlung umfassen.

Die Therapie bei akuten Rückenschmerzen zielt in erster Linie darauf ab, die heftigen akuten Schmerzen zu lindern und zwar möglichst schnell. Deshalb liegt der Schwerpunkt von solchen Behandlungsmethoden auf der Anwendung von diversen Schmerzmitteln, die oft nur über kürzere Zeit eingenommen werden. Die Wirkung des Schmerzmittels sollte möglichst schnell eintreten und die Wirkdauer ausreichend lang sein, damit ein relativ normaler Tagesablauf möglich ist. Zur medikamentösen Therapie bei akuten Rückenschmerzen eignen sich u.a. Paracetamol, Acetylsalicylsäure, nichtsteroidale Antirheumatika und Muskelrelaxantien. Bei sehr starken Schmerzen können kurzzeitig auch Opioide eingesetzt werden. Von Anfang an erzielen solche Methoden gute Erfolge. Doch rein medikamentöse Therapien bei akuten Rückenschmerzen zeigen meist nur kurzfristige positive Wirkung. Um den langfristigen positiven Effekt zu erreichen, sollten solche Behandlungsmethoden durch nicht medikamentöse Therapie bei akuten Rückenschmerzen ergänzt werden. Es gibt zahlreiche nicht-medikamentöse Methoden, die sich teilweise gut miteinander als auch mit einer medikamentösen Behandlung kombinieren lassen. Bei nicht-medikamentöser Therapie bei akuten Rückenschmerzen ist es ratsam, z. B. Ihres Arbeitsplatzes umzugestalten, durch rückenschonendes Verhalten den Rücken zu entlasten, mit Hilfe von regelmäßigen Übungen die Rückenmuskulatur zu stärken.

Zur Therapie bei akuten Rückenschmerzen kommen auch folgende Hausmittel wie: Wärme beispielsweise in Form von Wärmepackungen, ein Saunabesuch,  Kampfer und Thymian in Form von Salbe oder Wärmepflaster sowie so genannte Heublumen zum Einsatz. Ebenfalls sich auch verschiedene Massage zur Therapie bei akuten Rückenschmerzen.

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Komplexer Therapiekonzept zur Behandlung von Rückenschmerzen

Sonntag, 15. November 2009 12:24

Komplexer Therapiekonzept zur Behandlung von Rückenschmerzen

Die Behandlung von Rückenschmerzen gewinnt in der medizinischen Praxis immer mehr an Bedeutung. Knapp die Hälfte der deutschen Bevölkerung leidet einer Umfrage zufolge, ständig oder zeitweilig unter Schmerzen. Es empfiehlt sich mit der Behandlung von Rückenschmerzen schnellstmöglich anzufangen, auch wenn der Grund dafür noch nicht feststeht. Sonst nehmen die Betroffenen häufig eine Schonhaltung ein, um Schmerzen zu vermeiden. Daraus folgt oft eine Fehlhaltung und damit eine Verschlimmerung und Chronifizierung der Beschwerden.

Die Behandlung von Rückenschmerzen kann äußerlich oder innerlich durchgeführt werden. Innerlich kommen Schmerzmittel und pflanzliche Wirkstoffen in Form von Tabletten, Zäpfchen oder Saft (auch in Form von Lösungen) zum Einsatz. Äußerlich können verschiedene Salben mit durchblutungsfördernden oder schmerzstillenden Wirkstoffen, Bäder, Pflaster oder Massagen mit durchblutungsfördernden Stoffen. Doch die Behandlung von Rückenschmerzen, die sich nur auf eine Methode konzentriert, hat in den meisten Fällen nur geringere Wirkung. Oft wird der Krankheitsverlauf durch komplexe kognitive Prozesse, der Krankheitsbewertung und dem dadurch bedingten Verhalten bestimmt. Genau unter diesen Umständen kommt das Komplexe Therapiekonzept zur Behandlung von Rückenschmerzen zum Einsatz. Dabei wird in verschiedenen Modulen auf die Komponenten des komplexen Schmerzsyndroms und deren Wirkungen eingegangen. Solche Therapiekonzepte zur Behandlung von Rückenschmerzen umfassen neben einer ausführlichen fächerübergreifenden medizinischen und psychologischen Diagnostik auch ein individuelles Behandlungskonzept. In diesem Zusammenhang können zur Behandlung von Rückenschmerzen folgende aufeinander abgestimmte Therapieprogramme angewendet werden:

  • Medikamentöse Therapie
  • Physiotherapie zur Behandlung von Rückenschmerzen, die z. B. Rückengymnastik, spezielle Rückengruppe nach KBT-Konzept, Manualtherapie, Massage und  Sportgymnastik umfasst.
  • Entspannungsverfahren, wie progressive Muskelrelaxation nach Jakobson, Autogenes Training, Atementspannungstherapie
  • Psychotherapie (analytisch-tiefenpsychologisch und/oder verhaltenstherapeutisch fundiert)
  • Verhaltenstraining zur Schmerzbewältigung, Verbesserung der Beweglichkeit und regelmäßiges Bewegungsprogramm

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Hilfe bei Rückenschmerzen

Sonntag, 15. November 2009 12:23

Hilfe bei Rückenschmerzen

Hilfe bei Rückenschmerzen bieten sowohl verschiedene medikamentöse als auch nicht-medikamentöse therapeutische Mittel. In meisten Fällen wird als Hilfe bei Rückenschmerzen von Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure (ASS, Aspirin), Ibuprofen oder Paracetamol gebrauch gemacht. Diese Medikamente kommen in der Regel nur bei episodischen, leichten bis mäßig starken Rückenschmerzen zum Einsatz. Zur Behandlung der schwereren chronischen Schmerzen werden Morphiumartige Mittel (so genannte Opiate) verwendet. Doch Hilfe bei Rückenschmerzen kommt nicht alleine von Schmerzmitteln. Vor Allem leichte, episodische Schmerzen lassen sich mit Hilfe von nicht-medikamentösen Mittel wie Wirbelsäulen-Gymnastik, Entspannungstraining, Massagen und Akupunktur gut behandeln.

Hilfe bei Rückenschmerzen bieten auch verschiedene Einreibungen. So lindern Schmerz- und entzündungshemmende Einreibungen die Schmerzen und ermöglichen dadurch die Entspannung der Muskulatur. Dabei kommen folgende Wirkstoffe zum Einsatz: Diclofenac, Ibuprofen, Salicylsäure haltige Verbindungen, Piroxicam und Indometacin. Die wärmenden und durchblutungsfördernden Einreibungen leisten  Hilfe bei Rückenschmerzen dadurch, dass sie Verspannungen lösen und gleichzeitig schmerzlindernd wirken. Solche Einreibungen beinhalten in den meisten Fällen Nicoboxil und Nonivamid.

Zur Hilfe bei Rückenschmerzen empfehlen sich auch kleine Veränderungen der  Körperhaltung wie bei langandauerndem Sitzen (Veränderung der Position, kurzes Aufstehen und Ausstrecken) und Spaziergänge. Ebenfalls gegen Rückenschmerzen haben sich Gymnastikbälle und Kniestühle bewährt. Besonders positiv und vor allem nachhaltig wirkt sich eine sportliche Betätigung auf die Rückenmuskulatur aus.

Neben Medikamenten kann auch der Besuch einer Rückenschule Hilfe bei Rückenschmerzen bringen. Hier können Sie gezielt und auf schonende Weise Ihren Rücken trainieren. Gleichzeitig üben die Therapeuten neue Verhaltensmuster für den Alltag mit Ihnen ein. Hilfe bei Rückenschmerzen kann auch eine spezielle Bandage bieten, die besonders den Lendenwirbelbereich unterstützt. Diese Bandagen sind in zwei unterschiedlichen Ausführungen für Männer und Frauen im Sanitätshaus erhältlich.

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Hausmittel gegen Rückenschmerzen

Sonntag, 15. November 2009 12:21

Hausmittel gegen Rückenschmerzen

Es gibt viele kleine Tricks, die man zu Hause anwenden kann, um Rückenschmerzen vorzubeugen oder zu lindern. Ein sehr beliebtes Hausmittel gegen Rückenschmerzen ist und bleibt die Therapie mit Rotlicht. Die Wärme und Ruhe kann Spannungen lösen und Schmerzen lindern. Und es gibt viele andere Hausmittel gegen Rückenschmerzen, die uns aus der Volks- und Naturmedizin bekannt sind. Dabei müssen Sie selbst herausfinden, ob Ihnen Kälte oder Wärme besser tut – beides ist möglich. Doch an dieser Stelle ist zu bemerken, dass die Hausmittel gegen Rückenschmerzen nicht für alle Fälle geeignet sind und nur nach  ärztliche Beratung ersetzt werden können. Ebenso können Hausmittel gegen Rückenschmerzen nicht eine therapeutische Behandlung ersetzen; es ist ratsam sie überwiegend als Therapieergänzung einzusetzen und zwar nur bei leichten, episodischen Rückenschmerzen.

Unten sind einige bewährte Hausmittel gegen Rückenschmerzen aufgelistet. Sie sollen selbst herausfinden, was Ihnen wirklich hilft.

  • Wärme ist ein bewährtes Hausmittel gegen Rückenschmerzen. Halten Sie Ihren Rücken möglichst warm. Wärme fördert die Durchblutung und löst Verspannungen.
  • Kampfer wärmt den Rücken. Dabei können Sie den Extrakt der Pflanze in Salbenform auftragen oder einen Wärmepflaster mit “Kampfer”-Extrakten einwenden.
  • Thymian entspannt die Muskulatur. Ebenfalls ist Thymian  ein wirksames Hausmittel gegen Rückenschmerzen.  Thymian wirkt entspannend und löst die Krämpfe.
  • Man kann auch ätherische Öle auch in den Rücken massieren. Die Massagen mit Thymian-, Pfefferminz- oder Lavendelöl sollen ebenfalls Rückenschmerzen lindern.

Weiterhin empfehlen sich die so genannten Heublumen als einfaches und wirksames Hausmittel gegen Rückenschmerzen. Sie sind Extrakte aus Blüten und Blättern verschiedener Grasarten.

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Krankengymnastik gegen Rückenschmerzen

Donnerstag, 12. November 2009 19:56

Krankengymnastik gegen Rückenschmerzen

In Folge der Anpassung an den internationalen Sprachgebrauch heißt offiziell die Krankengymnastik schon seit einigen Jahren Physiotherapie. Doch das Ziel und die Grundidee bleibt unverändert: Mit aktiver und passiver Bewegung des Körpers Krankheiten und Verletzungen zu heilen, die Schmerzen zu lindern oder vorzubeugen. Krankengymnastik eignet sich überwiegend zur Vorbeugung (auch zur Rezidivprophylaxe) von akuten und chronischen Rückenschmerzen. Das A und O von Krankengymnastik ist die Bewegung. Dabei wird zwischen aktiven Bewegungen, die die Patienten selbst ausführt und passiven Bewegungen, die durch äußere Kräfte (etwa durch den Therapeuten) zustande kommen, unterschieden. Unabhängig von Art der Bewegung zielt die Krankengymnastik  darauf ab, die Gesundheit zu fördern (Prophylaxe) oder wiederherzustellen (Rehabilitation).

Physiotherapie fördert natürliche Reaktionen und Vorgänge im Körper (wie Muskelaufbau oder Stoffwechselanregung) um den Gesundheitszustand zu verbessern. Moderner Krankengymnastik stehen zahlreiche Verfahren und Techniken zur Verfügen. So stellen z. B. Physikalische Therapie, Atemtherapie, Bobath-Methode und Bewegungsübungen bewährte Verfahren der Physiotherapie dar. Um den positiven Effekt der Übungen zu erhöhen, kommen bei Krankengymnastik auch verschiedene Werkzeuge und Materialien zum Einsatz. Fast bei jedem Physiotherapeut finden Sie z. B. Bälle, Seile, Bodenmatten, Massageöle, Sandsäckchen, Infrarotstrahler und Gehhilfen.

Um das richtige Verfahren auswählen zu können, soll ein Physiotherapeut erst eine Eingangsuntersuchung durchführen. In der Regel kann ein Patient mit ärztlichem Rezept bis zu sechs Mal den Arzt besuchen.

Die typischen Anwendungsbereiche der Krankengymnastik sind: Erkrankungen und Verletzungen des Stütz- und Bewegungsapparates (z.B. Rückenschmerzen, Knochenbrüche, Rheuma) und des Zentralnervensystems (z. B. Schlaganfall, Lähmungen), sowie Erkrankungen der inneren Organe (z. B. Asthma).

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