Knochendichte
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Knochendichte
Normale Knochendichte ist ein wichtiges Merkmal für gesunde Knochen und beeinflusst wesentlich ihre Robustheit. Menschliche Knochen bestehen u.a. aus verschiedenen Mineralen. Der Mineralsalzgehalt des Knochens bestimmt auch die Knochendichte. Altersbedingte Veränderungsprozesse und manche Erkrankungen (z.B. Osteoporose) können zur Übermäßige Knochendichteabbau führen und die Knochen brüchiger machen. Ab dem 30. Lebensjahr werden bestimmte natürliche Prozesse im Gang gesetzt, die dazu führen, dass die Knochendichte nach und nach reduziert wird. In den meisten Fällen verläuft dieser natürliche Vorgang fast unbemerkt und wird nicht als Krankheit bezeichnet. Nur wenn die Knochendichte besonders stark und/oder schnell abgebaut wird, kann man dahinter eine Krankheit oder eine Störung des Stoffwechsels vermuten.
Im Anfangsstadium verläuft der Abbau der Knochendichte schleichend und ist in der Regel nicht mit Schmerzen verbunden. Doch im weiteren Verlauf steigt die Gefahr der Knochenbrüche an Hüften und Handgelenken sowie an der Wirbelsäule. Wird der Abbau der Knochendichte nicht rechzeitig erkannt und behandelt, werden die Knochen so porös, dass schon leichte Stürze und Verletzungen zu einem Knochenbruch führen können. Um die Erkrankung rechtzeitig diagnostizieren zu können, wird bei ersten Symptomen der Osteoporose die Knochendichte gemessen. Am meisten wird der Röntgenstrahl zu diesem Zweck verwendet.
Anhand der Intensität von Röntgenstrahlen kann die Knochendichte gemessen werden. Danach wird ein Vergleich mit mittleren Werten eines gesunden Menschen (Voraussetzung: gleiches Alter und Geschlecht) durchgeführt. Anhand diesen Messergebnisse und Vergleichswerte kann der Arzt bestimmen, ob es sich um eine Krankheit handelt. Besteht dabei ein Verdacht auf Osteoporose, wird die Knochendichte durch Kalziumzufuhr und Verwendung von anderen Mineralien und Vitaminen erhört.
