Komplexer Therapiekonzept zur Behandlung von Rückenschmerzen

Komplexer Therapiekonzept zur Behandlung von Rückenschmerzen

Die Behandlung von Rückenschmerzen gewinnt in der medizinischen Praxis immer mehr an Bedeutung. Knapp die Hälfte der deutschen Bevölkerung leidet einer Umfrage zufolge, ständig oder zeitweilig unter Schmerzen. Es empfiehlt sich mit der Behandlung von Rückenschmerzen schnellstmöglich anzufangen, auch wenn der Grund dafür noch nicht feststeht. Sonst nehmen die Betroffenen häufig eine Schonhaltung ein, um Schmerzen zu vermeiden. Daraus folgt oft eine Fehlhaltung und damit eine Verschlimmerung und Chronifizierung der Beschwerden.

Die Behandlung von Rückenschmerzen kann äußerlich oder innerlich durchgeführt werden. Innerlich kommen Schmerzmittel und pflanzliche Wirkstoffen in Form von Tabletten, Zäpfchen oder Saft (auch in Form von Lösungen) zum Einsatz. Äußerlich können verschiedene Salben mit durchblutungsfördernden oder schmerzstillenden Wirkstoffen, Bäder, Pflaster oder Massagen mit durchblutungsfördernden Stoffen. Doch die Behandlung von Rückenschmerzen, die sich nur auf eine Methode konzentriert, hat in den meisten Fällen nur geringere Wirkung. Oft wird der Krankheitsverlauf durch komplexe kognitive Prozesse, der Krankheitsbewertung und dem dadurch bedingten Verhalten bestimmt. Genau unter diesen Umständen kommt das Komplexe Therapiekonzept zur Behandlung von Rückenschmerzen zum Einsatz. Dabei wird in verschiedenen Modulen auf die Komponenten des komplexen Schmerzsyndroms und deren Wirkungen eingegangen. Solche Therapiekonzepte zur Behandlung von Rückenschmerzen umfassen neben einer ausführlichen fächerübergreifenden medizinischen und psychologischen Diagnostik auch ein individuelles Behandlungskonzept. In diesem Zusammenhang können zur Behandlung von Rückenschmerzen folgende aufeinander abgestimmte Therapieprogramme angewendet werden:

  • Medikamentöse Therapie
  • Physiotherapie zur Behandlung von Rückenschmerzen, die z. B. Rückengymnastik, spezielle Rückengruppe nach KBT-Konzept, Manualtherapie, Massage und  Sportgymnastik umfasst.
  • Entspannungsverfahren, wie progressive Muskelrelaxation nach Jakobson, Autogenes Training, Atementspannungstherapie
  • Psychotherapie (analytisch-tiefenpsychologisch und/oder verhaltenstherapeutisch fundiert)
  • Verhaltenstraining zur Schmerzbewältigung, Verbesserung der Beweglichkeit und regelmäßiges Bewegungsprogramm
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Autor: admin
Datum: Sonntag, 15. November 2009 12:24
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