Kopfweh

Kopfweh

Das Entstehen des Kopfwehs (bzw. Kopfschmerzen) zu erklären ist an und für sich nicht leicht. Obwohl es kaum einen Mensch gibt, der niemals unter Kopfweh gelitten hast, sind die genauen Ursachen von Kopfschmerzen noch bis jetzt nicht eindeutig geklärt. Unser Gehirn ist nicht schmerzempfindlich, weil es über keine Schmerzrezeptoren verfügt. Doch leiden viele Menschen unter Kopfweh. Die Wissenschaftler vermuten, dass die Schmerzen nur von den Blutgefässwänden und den Hirnhäuten ausgehen.

Unter Kopfweh versteht man meistens episodische, leichte bis mäßige Schmerzen, die nicht zu den bekannten Kopfschmerztypen zugeordnet werden kann. Die internationale Klassifikation der Kopfschmerzen unterscheiden zwischen ca. 200 unterschiedlichen Typen. Doch die meistverbreitete Typen der Kopfschmerzen sind: Migräne (mit Unterformen), Spannungskopfschmerz, Cluster-Kopfschmerz, Medikamenteninduzierter Kopfschmerz, Kopfschmerzen nach HWS-Trauma.

Mittel gegen Kopfweh gibt es genüg. Jeder Patient kann für sich eine passende Therapie aussuchen. Grundsätzlich wird zwischen medikamentöse und nicht-medikamentösen Therapie gegen der Kopfschmerzen unterschieden.  Als geeignetes Mittel gegen leichtes, episodisches Kopfweh haben sich einfache Hausmittel bewährt.  Bei Selbstbehandlung von Kopfweh können rezeptfreie Schmerztabletten wie Acetylsalicylsäure (ASS), Paracetamol, Ibuprofen sowie Kombinationen aus ASS, Paracetamol und Coffein schnell und effektiv helfen.  Zur richtigen Dosierung berät Sie der Apotheker oder Arzt. Treten zusätzlich zu Kopfschmerzen andere Symptome (z. B. Sehstörungen, Lähmungen, Schwindel, Erbreche u. a.) und/oder ist Kopfweh  ungewöhnlich stark oder dauern länger als normalerweise, sollte man unbedingt zum Arzt. Die Grenze der Selbstbehandlung ist auch dann erreicht, wenn die Schmerzen länger als drei Tagen hintereinander oder öfter als zehnmal im Monat dauern. Denn ohne entsprechende Behandlung kann episodisches und eigentliches harmloses Kopfweh in einigen Fällen schnell zu chronischen Kopfschmerzen entwickeln.

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Autor: admin
Datum: Dienstag, 10. November 2009 22:34
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