Migräne in der Schwangerschaft
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Migräne in der Schwangerschaft
Migräne gehört zu den häufigsten Formen der Kopfschmerzen. In den meisten Fällen tritt sie anfallsartig auf; Ihre Ursachen und Auslöser sind sehr individuell. Migräne ist eine neurologische Krankheit, die deutlich öfter bei Frauen diagnostiziert wird als bei Männern. In der Literatur herrscht keine Einstimmigkeit bezüglich Migräne in der Schwangerschaft.Einige Wissenschaftler gehen davon aus, dass während der Schwangerschaft Migräne überhaupt unmöglich ist. Andere betrachten Migräne in der Schwangerschaft dagegen als ziemlich verbreitete hormonellbedingte Erkrankung. Fest steht jedoch, dass etwa 70 bis 80 Prozent der Schwanger entweder eine deutliche Besserung spüren oder von einr Migräne ganz verschont bleiben. Doch wegen der hormonellen Umstellungen und Schwankungen steigt das Risiko für einige Frauen eine Migräne in der Schwangerschaft zu bekommen. Sogar die Frauen, die noch niemals unter solche Kopfschmerzen gelitten haben, können durchaus Migräne in der Schwangerschaft bekommen und auch danach noch behalten.
Behandlung der Migräne in der Schwangerschaft ist nicht so einfach, wie außerhalb einer Schwangerschaft. Außerdem gerade in der Schwangerschaft treten besonders oft einige unangenehme und gefährliche Begleitsymptome der Migräne auf. So können Migräne in der Schwangerschaft z. B. mit Sehschwierigkeiten oder Taubheitsgefühlen im Gesichtsbereich begleitet werden. Diese Form von Migräne wird als Migräne mit Aura bezeichnet.
Üblicherweise verschwinden Migräne in der Schwangerschaft mit der Geburt des Kindes von alleine. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass bei einer neuen Schwangerschaft die Kopfschmerzen erneut eintreten, ist relativ hoch. In diesem Fall können Migräne in der Schwangerschaft chronifiziert werden. Statistischen Daten zur Folge, leiden über die Hälfte aller Schwangeren mit Migräneanfällen bei aufeinander folgenden Schwangerschaften unter chronische Migräne.
