Muskelschmerz nach dem Sport

Donnerstag, 28. Januar 2010 16:59

Muskelschmerz nach dem Sport

Wenn ein Muskelschmerz nach dem Sport auftritt, ist das meist ein Zeichen eines falschen Trainings und ein eindeutiges Körpersignal über die Überschreitung der individuellen Belastungsgrenze. Muskelschmerz tritt in der Regel etwa 8 bis 24 Stunden nach einer Überbeanspruchung der Muskulatur auf und zeichnet sich durch Muskelschmerzen (z.B. bei der Bewegung), leichten bis mittleren Muskelschwellungen und Verhärtungen aus. Dabei ist der Muskelschmerz im Ruhezustand kaum zu merken.

Zu den häufigsten Ursachen des Muskelschmerzes nach dem Sport gehören mikrofeine Risse in der Zellstruktur der Muskelzellen, Muskelverletzungen und Verletzungen des umliegenden Gewebes. Diese Symptome sind auf körperliche Überbelastung, falsche Trainingsmethoden,  ungewohnte Belastung, mangelndes Aufwärmen oder Verletzungen zurück zu führen. Bei einer ungewohnten Belastung.

Lange Zeit wurde die Meinung vertreten, dass der Muskelschmerz ein Zeichen für das Muskelwachstum darstellt. Laut dieser Theorie galt: Je stärker der Muskelschmerz nach einem Training war, desto effektiver war auch die Trainingsmethode. Doch die modernen Erkenntnisse belegen, dass die feinen Risse durch die ungeübten Bewegungen und eine mangelnde Koordination zwischen Muskeln und Nerven entstehen, die den Muskelschmerz auslösen. Aufgrund dessen wird empfohlen, sich auf das Training gut vorzubereiten und die Belastung langsam zu steigern.
In der Regel verschwindet ein Muskelschmerz nach wenigen Tagen von allein. Um die natürlichen Heilungsprozesse zu beschleunigen und Muskelschmerz früher zu lindern, können folgende einfache Maßnahmen angewendet werden:

  • Die Muskulatur mit warmen Bädern, Sauna, Lockerungsübungen und Schwimmen warm halten.
  • Leichte Bewegungs- und Dehnübungen durchführen.
  • Die schmerzenden Muskeln mit Eisbeutel abkühlen.
  • Regenerationsbäder mit Rosmarin- und Fichtelnadelextrakten, Melisse oder Arnika zur Linderung des Muskelschmerzes verwenden.

Wenn der Muskelschmerz nach 5 Tagen nicht verschwindet, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. Es könnte eine Zerrung oder einen Muskelfaserriss vermutet werden.

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Muskelverspannungen und Verhärtungen

Mittwoch, 27. Januar 2010 14:36

Muskelverspannungen und Verhärtungen

Muskelverspannungen und Verhärtungen treten sehr oft im Bereich der Halswirbelsäule auf und ziehen sich manchmal bis in die Schulterregion und den oberen Bereich der Brustwirbelsäule. Sie sind die häufigsten Symptome bei Schmerzen in der Region der HWS und bei Schulterschmerzen. In den meisten Fällen sind Muskelverspannungen und Verhärtungen auf Bewegungsmangel und Fehlhaltungen zurück zu führen. Nur in wenigen Fällen treten sie in Folge der Operation, des Traumas oder als Komplikationen nach Eingriffen auf. Außerdem können folgende Faktoren wie Stress, Leistungsanforderungen, fehlende oder nur kurze Ruhephasen das Entstehen von Muskelverspannungen und Verhärtungen begünstigen. Alle diese Faktoren und Auslöser der Muskelverspannungen und Verhärtungen führen zu einer Dauerbelastung der beanspruchten Muskeln (bzw. Muskelgruppen), was eine Stoffwechselstörung im Muskelgewebe zu Folge hast. Dabei werden die betroffenen Muskeln nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt und die Schadstoffe werden nicht rechzeitig abtransportiert. Der Muskel kann nicht normal funktionieren, schmerzt und verhärtet. Chronische Muskelverspannungen und Verhärtungen zeichnen sich nicht nur durch dauerhaften und stärkeren Schmerz aus, sondern können sogar eine Reduzierung des Muskelgewebes (Atrophie)  auslösen. Diese Beschwerden begrenzen die  normale Körperbeweglichkeit und führen damit zur Behinderung der Lebensqualität.

In manchen Situationen bestehen bei Muskelverspannungen und Verhärtungen so gut wie keine Beschwerden: Beim normalen Tagesablauf lassen sich keine Spuren von Verspannungen und Verkrampfungen diagnostiziert. Nur bei Untersuchung oder starker Belastung spürt man an den betroffenen Stellen eine Härte und Anspannung. Einen leichten Druck an die von Muskelverspannungen und Verhärtungen betroffenen Stellen genügt, um Schmerzen auszulösen.

In den meisten Fällen führen Muskelverspannungen und Verhärtungen nicht zu den ernsthaften Krankheiten. Doch wenn chronische Muskelverspannungen und Verhärtungen über eine lange Zeit z.B. einen Lymphabfluss behindern, kann es zur Komplikationen kommen.

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Muskelschmerzen

Dienstag, 26. Januar 2010 13:22

Muskelschmerzen

Muskelschmerzen oder Myalgie (medizinischer Fachbegriff für Muskelschmerzen) können in sehr verschiedenen Formen auftreten und diverse Ursachen haben. Muskelschmerzen haben eigene Entstehungsmechanismen und Ausbreitungswege im zentralen Nervensystem. Doch sie führen selten zu den ernsthaften Erkrankungen und sind in der Regel relativ harmlos. Sie sind relativ selten auf schwerwiegende Erkrankungen (wie z.B. Krankheiten des Skeletts oder Erkrankungen des Nervensystems) zurück zu führen.

Die wichtigsten Ursachen für Muskelschmerzen stellen Muskelverspannungen und -verletzungen dar. Diese führen zu den stechenden, krampfhaften und ziehenden Schmerzen im Schulter-Nacken-Bereich oder im Rücken (Rückenschmerzen).

Muskelschmerzen treten entweder diffus (d.h. sie sind nicht in einem bestimmten Bereich lokalisiert) oder lokal (d.h. an einer bestimmten Stelle des Körpers) auf und können akut oder chronisch verlaufen.
Man unterscheidet zwischen folgenden Formen von Muskelschmerzen:

  • Chronische Schmerzen oder myalgische Syndrome. Dabei sind Muskelschmerzen auf Erkrankungen zurück zu führen.
  • Verletzungsbedingte Schmerzen wie z.B. Muskelfaserriss beim Sport, Prellungen und Verstauchungen.
  • Muskelkrämpfe. Sie treten oft in Folge einer lokalen Stoffwechselstörung.
  • Infektionsbedingte Muskelschmerzen (z.B. als Komplikation von Influenza, Babesiose oder Ehrlichiose,  Malaria).
  • Schmerzen in Folge der Erkältung.
  • Schmerzen in Folge von anderen Grunderkrankungen. Dazu gehören z.B. Gefäßerkrankungen (wie Aortenaneurysma), Durchblutungsstörungen, Organerkrankungen, Tumore, Rheumatismus, Fibromyalgie, Nervenerkrankungen u.a.
  • Muskelschmerzen in den Wechseljahren, die durch Morgensteifigkeit begleitet werden.

Solche Faktoren wie psychische Anspannung, Bewegungsmangel, Fehlbelastung und Fehlhaltung können sowie alleine als auch in Kombination mit anderen Ursachen und Auslösern die Muskelschmerzen begünstigen. Doch die häufigste Ursache für Myalgien sind die Verspannungen am Arbeitsplatz und bei der Sportausübung.

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Verspannter Nacken und Kopfschmerz

Montag, 25. Januar 2010 13:45

Verspannter Nacken und Kopfschmerz

Kopfschmerzen treten sehr häufig auch zusammen mit anderen Beschwerden an Nacken, Ohren, Augen, Nase und Mund auf, sowie werden oft von Spannungsgefühlen und Missempfindungen begleitet. Deshalb treten nicht selten verspannter Nacken und Kopfschmerz zusammen auf. Wenn Sie unter den Kopfschmerzen leiden, sollten Sie auch nach eventuellen Auslösern für Kopfschmerzen suchen. So oft soll man sich selbst Fragen, ob ein verspannter Nacken und Kopfschmerz bei Ihnen zusammen auftreten oder der Kopfschmerz durch einen verspannten Nacken ausgelöst wird. Die Ursache für gemeinsamen Auftritt von verspanntem Nacken und Kopfschmerz lässt sich oft auf Fehlhaltungen und Verspannungen in der Nacken-/Hals-Region zurückzuführen.

In der Regel treten bei verspanntem Nacken und Kopfschmerz nicht nur die Verspannungen in Nacken-/Hals-Region auf, sondern auch kann ein Spannungsmuster im übrigen Körper diagnostiziert werden. Besonders oft gehen einseitig auftretende Kopfschmerzen  mit einer Kopfschiefstellung einher. In diesem Fall wird verspannter Nacken und Kopfschmerz durch die seitliche Halsmuskelnverspannung ausgelöst. Wird ein solcher Fall diagnostiziert, konzentriert sich die Behandlung nicht nur auf Linderung der Kopfschmerzen, sondern auch auf Mitbehandlung von zugrunde liegenden Halsverspannungen.

In den jüngsten Studien zum Thema Kopfschmerzen wird mittlerweile eindeutig nachgewiesen, dass ein verspannter Nacken und Kopfschmerz auf verspannte Muskeln (bzw. verspanntes Bindegewebe auf diesen Muskeln) im Nacken-/Hals-Region Bereich zurückzuführen sind. Dabei beschreiben manche Patienten solche Kopfschmerzen als tief aus dem Kopf vorkommende Schmerzen. In der Tat werden diese von Muskel- und Bindegewebeverspannungen ausgelöst. Deshalb beginnt die Behandlung bei verspanntem Nacken und Kopfschmerz von außen und nicht nur von innen.
Verspannter Nacken und Kopfschmerz treten oft bei folgenden Kopffehlstellungen zusammen:

  • der Kopf ist nach vorne (nach hinten) gezogen und in den Nacken gelegt
  • der Kopf ist nach vorne gebeugt
  • der übrige Körper ist nach vorne gebeugt

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Ursachen von Nackenverspannung

Samstag, 23. Januar 2010 12:15

Ursachen von Nackenverspannung

Ursachen von Nackenverspannung können sehr unterschiedlich sein. Unten werden die am häufigsten auftretenden Ursachen von Nackenverspannung kurz aufgelistet und beschrieben.

In der Regel liegen die Ursachen von Nackenverspannung in den Fehlbelastung bzw. Fehlhaltung begründet. In den betroffenen Regionen wird der Stoffwechsel gestört. Dadurch  werden in diesen Bereichen Abfallstoffe des Muskelstoffwechsels akkumuliert und nicht (oder nicht schnell genüg) abtransportiert. In Laufe der Zeit führen diese Ablagerungen zu zusätzlichen Spannungen in den Muskeln, was Entstehung von neuen Nackenverspannungen begünstigen kann. Ohne entsprechende Behandlung entsteht ein Teufelskreis: Immer mehr Abfallstoffe des Muskelstoffwechsels werden in den Muskeln akkumuliert, was zu immer mehr Nackenverspannungen führt. Deshalb stellen Fehlbelastungen und Fehlhaltungen die wichtigsten Ursachen von Nackenverspannung dar. Nackenverspannungen lösen u.a. Nacken- und Spannungskopfschmerz aus. Besonders oft werden die Personen mit einer statischen Arbeit von diesen Beschwerden betroffen.

Eine der häufigsten Ursachen von Nackenverspannung ist ein Schiefhals. Schiefhals tritt in Folge der Blockade der HWS und extrem verkrampfter Halsmuskulatur auf. Bei Kindern können die Beschwerden auf in Folge einer Atemwegsinfektion auftreten.

Alterbedingter Verschleiß der HWS stellt die zweitwichtigste Gruppe der Ursachen von Nackenverspannung dar. Verschleiß im Bereich des Nackens ist aber keine Krankheit sonder eine alterbedingte Abnutzerscheinung. Dabei wird die Beweglichkeit der Wirbelsäule stark   eingeschränkt und die Gelenke werden versteift.

Bandscheibenvorfall wird oft als eine der wichtigsten Ursachen von Nackenverspannung definiert. In diesem Fall tritt ein Wirbel in den weichen Kern der Bandscheibe und übt einen Nervdruck aus. Dadurch treten Schmerzen und Verspannungen in Hals-/Nackenregion und entlang des Armes auf.

Chronische Krankheiten (wie Gicht, Osteoporose, Verformungen der Wirbel) können auch als Ursachen von Nackenverspannung auftreten.

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Ursachen von Nackenschmerzen

Freitag, 22. Januar 2010 15:36

Ursachen von Nackenschmerzen

Als Ursachen von Nackenschmerzen können sehr verschiedene Faktoren genannt werden. Die Spannweite geht von akuten Ereignissen (verschiedene Verletzungen oder Entzündungen) zu chronischen Schäden (wie Bandscheibenvorfall oder alterbedingte Verschleißerscheinungen). Doch am häufigsten werden folgende Ursachen von Nackenschmerzen genannt: Fehlhaltungen, Muskelverspannungen, Bandscheibenschäden an der HWS, Verletzungen der HWS und Skoliose.

Diverse Fehlhaltungen stellen wohl meist verbreiterte Gruppe der Ursachen von Nackenschmerzen dar. Diese Ursachen von Nackenschmerzen kann man auch als falsche Alltagsangewohnheiten bezeichnen. So z.B. strecken manche Leute ständig den Kopf nach vorn und halten diese Position über mehrere Stunden hinweg. Das kommt besonders oft durch: Kurzsichtigkeit, Gleitsicht- und Bifokalbrillen, zu niedrige Sitzmöbel und bei durch einige Sportarten (z.B. Radfahren) vor.

Eine weitere Gruppe der Ursachen von Nackenschmerzen stellen Muskelverspannungen im Bereich der HWS dar. Sie werden auch zum Teil durch Fehlhaltungen hervorgerufen. Doch  hier spielen auch weitere Faktoren wie: Zugluft, seelische Probleme, körperliche Überforderung, Stress oder Erkältung eine wichtige Rolle.

Chronische Schäden und Verletzungen der HWS werden nicht so oft wie beide vorherige Gruppen als Ursachen von Nackenschmerzen diagnostiziert. Bandscheibenschäden an der Halswirbelsäule, Bandscheibenvorfall oder eine Bandscheibenentzündung (Diszitis) sowie Beschleunigungsverletzungen und Wirbelbrüche kommen auch als Ursachen von Nackenschmerzen in Frage.

Manche chronische Erkrankungen wie Osteoporose (Verminderung von Knochensubstanz), Skoliose, einige rheumatische Erkrankungen oder angeborene Fehlbildungen kommen als Ursachen von Nackenschmerzen in Frage. In diesem Fall können Nackenschmerzen nicht unbedingt im Nacken lokalisiert werden. Oft liegen die Ursachen von Nackenschmerzen in den anderen Erkrankungen begründet und können von verschiedenen Körperteilen in den Nacken ausstrahlen.

Eher selten sind Nackenschmerzen auf alte Kissen und Matratzen, sowie auf Zugluft und Verkühlung zurückzuführen. Das sind meist nur die Auslöser, nicht aber die Ursache der Nackenschmerzen.

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Nackenschmerz und Schwindel

Donnerstag, 21. Januar 2010 12:29

Nackenschmerz und Schwindel

Migräne, Übelkeit, körperliche und geistige Erschöpfung, Muskel-, Bauch- und Rückenschmerzen, Nackenschmerz und Schwindel – diese Symptome treten relativ häufig auf. Wenn Nackenschmerz und Schwindel zusammen auftreten, spricht man nicht über eine eigenständige Erkrankung, sondern über verschiedene Symptome von mindestens zwei eigenständigen Erkrankungen. Schwindel ist das häufigste Symptom von Erkrankungen des Nervensystems und ist ein Warnzeichen für Probleme mit Sauerstoffversorgung oder mit Blutdruck. Nackenschmerz wird in der Regel von Verspannungen in Nacken-/Hals-Region ausgelöst. In manchen Fällen treten Nackenschmerz und Schwindel zusammen auf und werden voneinander verstärkt. Das passiert, wenn bei Patienten, die schon unter Schwindel gelitten haben, auch eine Muskelverspannung diagnostiziert werden kann. In diesem Fall werden Nackenschmerz und Schwindel einzeln von verschiedenen Ärzten behandelt.

Besonders oft werden Nackenschmerz und Schwindel bei so genannten funktionellen Störungen oder funktionellen Syndrome diagnostiziert. Dabei treten Nackenschmerz und Schwindel nicht in Folge der Erkrankungen auf, bei denen die einzelnen Organe betroffen sind, sondern dort wo sie auf gestörte Funktionsabläufe zurückzuführen sind. In diesen Fall ist die enge Zusammenarbeit von mindestens zwei Ärzten erforderlich.

Bei Nackenschmerz und Schwindel kann die Orthopädie bei folgenden Symptomen von Funktionsstörungen zum Einsatz kommen:

  1. bei Haltungsschäden
  2. bei LWS, BWS und HWS Syndrom
  3. bei Wirbelsäulenerkrankungen, Rückenschmerzen
  4. bei  Schulter-Arm-Syndrom

Werden die Spannungen und Verkrampfungen in Nacken-/Hals-Region behandelt, sowie die gestörten Bewegungsabläufe wiederhergestellt werden, beginnt man mit Linderung des Schwindels.

Die Behandlung von Nackenschmerz und Schwindel  kann medikamentöse, physio- und psychotherapeutische und auch operative Maßnahmen umfassen. Bei medikamentöser Schwindeltherapie kommen vor allem Antihistaminika (z.B. Dimenhydrinat, Cinnarizin), Anticholinergika (z.B. Scopolamin) und Antidopaminergika (z.B. Droperidol) zum Einsatz. Physiotherapeutische Maßnahmen umfassen verschiedene Übungen, die zielen in erster Linie darauf ab, das Gleichgewichtsgefühl zu verbessern und die Bewegungsunsicherheiten zu überwinden.

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Übungen beim verspannten Nacken

Mittwoch, 20. Januar 2010 16:11

Übungen beim verspannten Nacken

Verspannter Nacken, Rückenschmerzen, lahmes Kreuz – diese Beschwerden gehören heute in den Industrienationen zum Alltag und werden immer häufiger diagnostiziert. Manche Menschen gehen davon aus, dass die Nackenschmerzen ab einem bestimmten Alter vorprogrammiert und fast unentbehrlich sind. Das muss aber nicht der Fall sein: Mit ein paar einfachen Übungen beim verspannten Nacken kann der Nacken trainiert werden. In der Regel helfen relativ simple Übungen beim verspannten Nacken die Schmerzen zu lindern. Doch das Hauptziel von diesen therapeutischen Maßnahmen ist die Vorbeugung. Die meisten Übungen beim verspannten Nacken richten sich in erster Linie auf die Vorbeugung von Nackenschmerzen und Linderung von episodischen Schmerzen. Wird ein chronischer Krankheitsverlauf diagnostiziert, kommen in diesem Fall im Rahmen der Krankengymnastik spezifische Übungen beim verspannten Nacken zum Einsatz.

Die wichtigsten Ursachen von Nackenverspannungen sind: Fehlhaltungen, langes und falsches Sitzen, Skoliose und mangelnde Bewegung. Deshalb richten vorbeugende Übungen beim verspannten Nacken darauf ab, die Nacken-, Schulter- und Rückenmuskulatur durch ausreichende Bewegungsintensität zu stärken und normale Beweglichkeit des Nackens wieder  herzustellen.

Unten werden ganz einfache Übungen beim verspannten Nacken aufgelistet und kurz beschrieben:

  • Verschiedene Massagen am Hinterkopf und Nacken: Massieren Sie sich den Muskelansatz im Nacken, am untern Rand Ihres Schädelknochens.
  • Dehnung der inneren Unterarmmuskulatur: Den Arm nach vorne ausstrecken (Handfläche nach oben) und mit der anderen Hand die Fingerspitzen nach unten drücken. Führen Sie solche Übungen beim verspannten Nacken mehrmals pro Tag und mindestens 20 Sekunden durch.
  • Wenn Sie lange Zeit im Sitzen arbeiten, machen Sie alle 20 Minuten eine kurze Bewegungspause. Dabei können im Stehen die Schultern kreisen oder der Nacken bewegt werden.

Führen diese Übungen beim verspannten Nacken nach einigen Tagen nicht zur Besserung, sollten Sie zum Arzt gehen.

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Reaktive Arthritis

Dienstag, 19. Januar 2010 12:39

Reaktive Arthritis

Reaktive Arthritis ist eine akute Entzündung eines oder mehrerer Gelenke in Folge einer bakteriellen Infektion der Harnwege, Darm oder Atemwege. Betroffen sind meist einzelne große Gelenke der unteren Extremität auf nur einer Körperseite. Bei einer reaktiven Arthritis handelt es sich um eine Gelenkerkrankung (so genannte seronegative Spondylarthropathie). Diese entzündliche Erkrankung wird besonders oft bei HLA-B27 positiven Personen diagnostiziert. Die Auslöser der reaktiven Arthritis  sind Bakterien (in der Regel Chlamydien), die die Gelenke nach einer Darm- oder Harnwegserkrankung befallen.

Doch die Bakterien sind nur die Auslöser der reaktiven Arthritis: Die Erkrankung tritt in Folge der überschießenden Immunreaktion unseres Organismus nach bestimmten bakteriellen Infekten auf. Laut jüngsten Studien ist ein Zusammenhang zwischen der reaktiven Arthritis und genetischen Faktoren mittlerweile eindeutig bewiesen. So sind in ca. 50% aller Fälle die Patienten mit HLA-B27-Antigen betroffen. Das lässt sich damit begründen, dass bei den Patienten mit HLA-B27-Antigen die natürliche Immunität versagt. Nach einer bakteriellen Infektion bleiben bei diesen Patienten einige Erreger der reaktiven Arthritis weiterhin im Körper. In einer akuten Phase gelangen diese Erreger schubweise über das Blut in die Gelenke und lösen die reaktive Arthritis erneut aus.

Typische Symptome von reaktiver Arthritis sind:

  • Fieber und Abgeschlagenheit
  • Urethritis (Harnröhrenentzündung; unspezifisch, nicht-gonorrhoisch) oder Zervizitis mit schleimigem oder eitrigem Ausfluss
  • Entzündung der Augenbindehaut ,
  • Arthritis: Rötung und Erwärmung der Gelenke
  • eine Entzündung der Achillessehne oder der Plantarfaszie am Fersenbein
  • Bei dieser Krankheit sind in der Regel mehrere Gelenke (z.B. Knie-, Sprung-, Zehen- oder Handgelenk) betroffen. Manchmal wandert die Entzündung auch von einem Gelenk zum anderen. Eine reaktive Arthritis heilt normalerweise innerhalb eines Jahres aus und verursacht keine dauerhaften Gelenkschäden.

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Fibromyalgie und Muskelschmerzen

Dienstag, 19. Januar 2010 12:22

Fibromyalgie und Muskelschmerzen

Unter Fibromyalgie versteht man eine chronische Schmerzkrankheit mit Schmerzen am ganzen Körper. Fibromyalgie und Muskelschmerzen treten oft zusammen auf und werden als Muskel-Faser-Schmerz bezeichnet. Obwohl es sich dabei um keine rheumatische Erkrankung im eigentlichen Sinne handelt,  wird Fibromyalgie und Muskelschmerzen in manchen Literaturquellen als “Weichteilrheuma” bezeichnet. Doch die meisten Rheumatologen ordnen Fibromyalgie und Muskelschmerzen zu den anderen Erkrankungen zu und sind der Meinung, dass sie nicht mit einer rheumatischen Erkrankung vergleichbar sind.

Fibromyalgie und Muskelschmerzen zeichnen sich durch lang andauernde diffuse Schmerzen am ganzen Körper aus, die in ihrer Intensität und in ihrem Auftreten wechselhaft sein können. Fibromyalgie und Muskelschmerzen werden manchmal von Kopfschmerzen, Migräne, Magen-Darmbeschwerden, Müdigkeit und schneller Erschöpfbarkeit, sowie von Ein- und Durchschlafstörungen begleitet. Diese Symptome treten auch bei vielen anderen Erkrankungen auf. Eine wichtige Besonderheit von Fibromyalgie und Muskelschmerzen ist die Tatsache, dass bei normalen Untersuchungen so gut wie keine krankhaften Befunde diagnostiziert werden können. Deshalb wird diese Erkrankung oft nicht erkannt und wird dementsprechend dann auch nicht adäquat behandelt.

Fibromyalgie und Muskelschmerzen können entweder als Einzelerkrankungen oder als Folgeerkrankungen bei anderen rheumatischen Erkrankungen (z.B. wie Rheumatoide Arthritis und Morbus Bechterew) diagnostiziert werden. Die Ursachen von diesen Schmerzen sind auf biologische und biochemische Veränderungen im Körper zurück zu führen. In der Regel sind einige Erkrankungen des zentralen Nervensystems für die Schmerzen in Folge der Fibromyalgie und Muskelschmerzen verantwortlich. Werden diese Schmerzen über eine bestimmte Zeitperiode nicht ausreichend behandelt, konnten sie in Laufe der Zeit chronifiziert werden. Die chronischen Fibromyalgie und Muskelschmerzen sind heute noch nicht heilbar. Doch ihre Symptome können erfolgreich behandelt werden, so dass die Schmerzen deutlich seltener auftreten werden und ihre Intensität gelindert werden kann.

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