Steifer Hals

Montag, 18. Januar 2010 12:38

Steifer Hals

Die typischen Symptome des steifen Halses sind Schmerzen und eine Bewegungseinschränkung der Halswirbelsäule. Besonders oft geht ein steifer Hals gemeinsam mit starken Kopfschmerzen einher. Des Weiteren können die Schmerzen aus HWS-Bereich in den Arm ausstrahlen oder Sensibilitätsstörungen verursachen. Das sind eindeutige Hinweise daran, dass ein steifer Hals zusammen mit einer Nervenreizung oder -beschädigung eintritt. In diesem Fall kann es manchmal innerhalb von wenigen Minuten zu ziehenden Schmerzen im Hals-, Schulter- und Nackenbereich kommen. Häufig ist der steife Hals eine Ursache für Hals- oder Schultersteifigkeit, die langfristige akute Kopf- und Schulterschmerzen auslöst. In diesem Fall spricht wird steifer Hals auch als akuter Schiefhals bezeichnet.

Als typische Ursachen für einen steifen Hals werden in der Literatur folgende genannt:

  • Muskelverspannung durch falsches Liegen, Sitzen oder durch einseitige Bewegungen (z.B. bei der Arbeit).
  • Muskelverspannung, die durch Zugluft oder eine Erkältung ausgelöst werden.
  • steifer Hals tritt auch nicht selten in Folge des Unfalls oder Beschädigung des HWS.
  • Verschiedene Erkrankungen (z.B. Osteoporose, Skoliose, Weichteilrheumatismus, Gefäßerkrankungen) und degenerative Veränderungen (z.B. alterbedingte Abnutzungserscheinungen im Bereich des HWS)  können für das Entstehen des steifen Halses ursächlich sein.
  • Durch falsches oder zu langes Liegen oder Sitzen, psychische Probleme, durch Zugluft oder im Rahmen eines grippalen Infektes kann es zu Muskelverspannungen kommen. Auch Überlastungen oder Zerrungen im Bereich der Nackenmuskulatur führen zu einem steifen Hals.
  • Bei Unfällen (vor allem Auffahrunfällen) kann es zu einem Schleudertrauma der Halswirbelsäule mit steifem Hals kommen.Auch Bandscheibenschäden im Bereich der Halswirbelsäule, degenerative Veränderungen der Wirbelkörper(=Spondylarthrose), eine Osteoporose der Halswirbelkörper, Gefäßveränderungen der Halsgefäße und Nervenreizungen können einen steifen Hals verursachen.
  • Auch eine Fibromyalgie (chronische nicht-entzündliche rheumatische Erkrankung der Bindegewebe und Muskeln) oder andere rheumatische Erkrankungen (z.B. Polymyalgia rheumatica) können ein Gefühl des steifen Halses auslösen.

Thema: Nackenschmerzen | Kommentare (0)

Schulter- und Nackenschmerzen

Sonntag, 17. Januar 2010 13:29

Schulter- und Nackenschmerzen

Mehrere Patienten eines Orthopäden klagen über akute Schulter- und Nackenschmerzen. Diese treten sehr oft zusammen auf und führen in extremen Fällen dazu, dass der Patient weder den Kopf noch die Arme bewegen kann, ohne einen starken Schmerz zu spüren. Schulter- und Nackenschmerzen werden überwiegend in der Halswirbelsäule ausgelöst und strahlen in Arme und Rücken aus.

Als häufigster Auslöser für Schulter- und Nackenschmerzen wird ein Bandscheibenvorfall genannt. Schulter- und Nackenschmerzen können auch von Bandscheibenentzündungen, Gelenkenschmerzen (besonders im Schultergelenk), Verhärterungen der Wirbelsäulemuskulatur, Arthrose oder Rheuma, Muskelverspannungen, gezerrten Sehnen oder eingeklemmten Nerven ausgelöst werden. Des Weiteren können Schulter- und Nackenschmerzen als Nebenwirkung nach einigen Operationen eintreten. So leiden manche Patienten nach Abklopfen der Dornfortsätzen der Halswirbelsäule unter akuten Schulter- und Nackenschmerzen. Eine weitere Ursache für Schulter- und Nackenschmerzen stellen die abnutzungsbedingten Veränderungen in der Halswirbelsäule und im Schulterbereich dar. Deshalb leiden unter diesen Schmerzen überwiegend  ältere Menschen. Doch in letzter Zeit werden chronische Schulter- und Nackenschmerzen immer öfter bei anderen Bevölkerungsgruppen diagnostiziert. Ursächlich dafür sind falsches Sitzen (z.B. am Arbeitsplatz) oder Liegen, seelische Probleme und körperliche Überforderungen (bei der Arbeit oder beim Sport). Auch die Zugluft kann akute Schulter- und Nackenschmerzen auslösen.

In den meisten Fällen können Schulter- und Nackenschmerzen mit einfachem Bewegungstest von Ihrem Hausarzt oder Orthopäde diagnostiziert werden. Auch die Behandlung erfolgt oftmals Ambulant und ohne Operation. Bewährte schonende Behandlungsmethoden sind: Krankengymnastik, Physiotherapie, Massagen und Injektionen. Bei chronischen Schulter- und Nackenschmerzen kommt eine medikamentöse Schmerztherapie zum Einsatz.

Thema: Nackenschmerzen | Kommentare (0)

Nackenverspannung

Samstag, 16. Januar 2010 15:38

Nackenverspannung

Eine Nackenverspannung zeichnet sich durch unangenehme Schmerzen, stechende Schmerzen im Nacken (besonders beim Drehen des Kopfes) aus und hindert die Betroffenen somit sich frei zu bewegen. In den meisten Fällen entsteht eine Nackenverspannung in Folge der dauerhaften Verkrampfung der Halsmuskulatur.

In der Literatur werden verschiedene Ursachen für Nackenverspannung genannt und ihre Entstehung wird auf unterschiedlichste Art und Weise beschrieben. In der Regel liegen die Ursachen für eine lang andauernde Nackenverspannung in den Fehlhaltungen begründet. An dieser Stelle ist beispielweise eine falsche Leseposition zu nennen. So strecken manche Menschen beim Lesen den Nacken nach vorne, anstatt das Buch näher an die Augen heranzuführen. Findet diese Fehlhaltung regelmäßig und dauerhaft statt, kann es zur Nackenverspannung kommen. Besonders häufig leiden unter der Nackenverspannung die Menschen, die Brillen tragen. Das liegt darin begründet, dass einige Brillenarten die Fehlhaltungen begünstigen. Des Weiteren können Nackenverspannung durch falsche Sitzposition, einseitige Belastung oder nicht ausreichende Bewegung  ausgelöst werden.

Was kann man gegen eine Nackenverspannung tun? In der Regel lassen sich gelegentliche Schmerzen mit ganz einfachen Mittel effektiv vorbeugen. Als erster Schritt wird die grundlegende Analyse vom Alltagsverhalten empfohlen. Dabei lautet das Motto: die Fehlhaltungen zu beseitigen und auf die richtige Sitz- Liegeposition zu achten. Des Weiteren wird eine spezielle Massage, Krankengymnastik und Schwimmen empfohlen.

Bei der chronischen Nackenverspannung sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen. Dieser kann eine spezielle Behandlung vorschreiben, die neben den medizinisch notwendigen Massagen auch medikamentöse Schmerztherapie umfassen kann. Doch die Schmerzmittel können lediglich die Schmerzen bei der Nackenverspannung lindern und können die umfangreiche spezielle Behandlung nicht ersetzen.

Thema: Nackenschmerzen | Kommentare (0)

Nacken

Freitag, 15. Januar 2010 16:40

Nacken

Als Nacken wird der hintere Teil des Halses bezeichnet. Dieser hauptsächlich für Kopfbewegungen verantwortlich. Anatomisch gesehen gehören zum Nacken nicht nur die HWS und das Genick, sondern auch eine Vielzahl verschiedenster Muskeln und Rezeptoren.

Aufgrund seines anatomischen Aufbaus und seiner Funktionen gehört der Nacken zu den beweglichsten Körperteilen. Doch diese Beweglichkeit stellt auch ein Grund dafür dar, dass viele Menschen unter Nackenschmerzen oder unter anderen Krankheiten im Nackenbereich leiden. Fehlhaltungen, Muskelverspannungen, Bandscheibenschäden an der HWS, Verletzungen der HWS, Skoliose, Stress oder mangelnde Bewegung sind die wichtigsten Auslöser für zahlreichen Störungen in der Nackenregion. Diese Störungen können nicht nur im Nacken für die gesundheitlichen Probleme sorgen. Oft führen sie zu Verspannungen, Schulter-, Arm- und Rückenschmerzen. Diese Probleme begrenzen die  Beweglichkeit des Nackens und können zum “steifen Hals” führen. Im diesem Fall können Bewegungen des Kopfes nur unter Schmerzen ausgeführt werden und Nacken, Hals oder Schulter bleiben eine lange Zeit steif.  Werden die Beschwerden mehr als drei Monate andauern, spricht man von  chronischen Nackenschmerzen.

Die Ursachen von Nackenschmerzen sind sehr vielfältig und müssen genau abgeklärt werden. Die meisten Schmerzen im Bereich von Nacken sind eher harmlos und können sogar mit einfachsten Hausmitteln behandelt werden. Doch man soll die Nackenschmerzen nicht unterschätzen. In einigen Fällen verstecken sich hinter einem einfachen Schmerz im Nacken deutlich schwerwiegende Ursachen als Erkältung, Stress oder Überbelastung. Die Spannweite der Erkrankungen reicht von einem Tumor bis zum Bluthochdruck.

Zur Vorbeugung von Nackenschmerzen können relativ einfache Maßnahmen empfohlen werden.  Sie können Ihr Nacken dadurch schonen, dass Sie auf eine gute Sitzhaltung achten, den Arbeitsplatz günstig gestalten, regelmäßige Pausen machen und Ihr Nacken mit Gymnastik und Sport stärken.

Thema: Nackenschmerzen | Kommentare (0)

Nackenschmerzen

Donnerstag, 14. Januar 2010 10:48

Nackenschmerzen

Unter Nackenschmerzen werden Schmerzen im Bereich der Nackenregion verstanden, die unterschiedliche Ursachen haben und auch in die Schultern, Arme und Kopf ausstrahlen können.  In der Regel entstehen Nackenschmerzen in Folge von Verspannungen und Verkrampfungen der Halsmuskulatur und strahlen überwiegend in den Nacken-, Hals- und Schulterbereich aus.

Warum kommt es zu Verspannungen im Nackenbereich? Es gibt mehrere Ursachen, die Entstehung und Entwicklung von Nackenschmerzen beeinflussen. So können gleichförmige Bewegungen, eine falsche Haltung, übermäßige Belastung beim Sport oder bei der Arbeit und anhaltender seelischer Stress dazu führen, dass die Muskulatur des Nackens immer härter wird. Dies führt zur Muskelspannung, die wir als Nackenschmerzen bezeichnen. Des Weiteren sind Nackenschmerzen durch Schwangerschaft begünstigt.

Die grundlegende Ursache für Nackenschmerzen liegt in dem besonderen Aufbau der Halswirbelsäule begründet. Einerseits ermöglicht uns dieser Aufbau eine enorme Beweglichkeit:  Die Gelenke zwischen den sieben Halswirbelkörpern sind die beweglichsten Gelenke in unserem Körper. Anderseits begünstigt diese Beweglichkeit auch hohe mechanische Belastungen und stärkere Abnutzungserscheinungen, die für Nackenschmerzen ursächlich sein können. Aus dieser Tatsache lässt sich relativ leicht erklären, warum mit steigendem Alter die Nackenschmerzen immer häufiger auftreten. Auch Übergewicht führt zur hohen mechanischen Belastungen im Bereich der Halswirbelsäule.

Laut der Statistik leidet ca. jeder dritter Erwachsene mindestens einmal im Jahr unter Nackenschmerzen. Die Frauen leiden etwas häufiger als Männer. Das lässt sich auf die  Schwangerschaft und besondere Beweglichkeit der Gelenke der Halswirbelsäule zurückzuführen.

Trotzt diese Häufigkeit sind Nackenschmerzen relativ harmlos. In der Regel verschwinden akute Nackenschmerzen schon nach wenigen Tagen von alleine und ohne ärztliche Behandlung. Doch in einigen Fällen dauern diese Schmerzen wochenlang und werden immer stärker. In diesem Fall spricht man über chronischen Nackenschmerzen.

Thema: Nackenschmerzen | Kommentare (0)

Weichteilrheuma (Fibromyalgiesyndrom)

Mittwoch, 13. Januar 2010 10:58

Weichteilrheuma (Fibromyalgiesyndrom)

Weichteilrheuma ist ein Sammelbegriff für verschiedene rheumaartige Krankheitsbilder, bei denen es zu Schmerzen in den Weichteilen (in Bändern, Sehnen, Muskeln und bzw. oder Schleimbeuteln) kommt. Diese Erkrankung gehört zu den nicht entzündlich rheumatischen Erkrankungen. Von Weichteilrheuma sind oft Muskeln und Bänder, die vor allem in der Nähe großer Gelenke an Beinen oder Armen oder im Nacken, stark betroffen.

Es wird  zwischen zwei Arten von Weichteilrheuma unterschieden: Das lokalisierte und das generalisierte Weichteilrheuma. Die erste Form betrifft mehr oder weniger den ganzen Körper und wird meistens auch als Fibromyalgie bezeichnet. Die zweite Form tritt eher an bestimmten Körperstellen bzw. an einem lokalisierten Bereich des Körpers auf.

Die genauen Ursachen des Weichteilrheumas sind bis jetzt nicht eindeutig geklärt. Doch bei Untersuchungen der betroffenen Stellen konnten bei vielen Patienten charakteristische Veränderungen gesehen werden. Diese führen zur Unterversorgung der betroffenen Gewebe mit Sauerstoff, was zur Verspannungen und Durchblutungsstörungen führt. Des Weiteren kann Weichteilrheuma durch falsche Belastungen (z.B. Tennisellbogen, Schulterschmerzen aufgrund der sog. Periarthritis humeroscapulari) und Entzündungen (z.B. Sehnenscheidenentzündung) ausgelöst werden.

Zur Therapie des Weichteilrheumas ist es oft erforderlich, den Teufelskreis Schmerz – Verspannung – Schmerz zu unterbrechen. Dafür kommen sowohl medikamentöse (z.B. Medikamente zum Senken des Muskeltonus und zur Schmerzlinderung) als auch nicht-medikamentöse (z.B. Akupunktur, spezielle Massagen, Krankengymnastik, Dauerbrause und Sauna) Maßnahmen zum Einsatz. Die Behandlung des Weichteilrheumas sollte die medikamentöse Therapie niemals zu einer Dauerbehandlung werden, sondern lediglich zu einer Behandlungsfähigkeit führen.

Sollten diese allgemeine therapeutische Maßnahmen keine Besserung mit sich bringen, so ist eine weiterführende Behandlung in einer Schmerzklinik unerlässlich. Dort wird Weichteilrheuma mit speziellen Schmerztherapien behandelt. Dabei kommen folgende Therapien zum Einsatz:

  • Therapeutische Lokalanästhesie
  • Analgetikatestung
  • Ergänzende Methoden wie weiterführende, spezielle Physiotherapie, Hochtontherapie und spezielle Schmerz-Akupunktur

Thema: Rheuma | Kommentare (0)

Skoliose-OP

Dienstag, 12. Januar 2010 12:32

Skoliose-OP

Skoliose-OP ist ein geplanter korrigierender Eingriff an der Wirbelsäule. Sie gehört zu den  technisch und zeitlich aufwendigsten Operationen in der orthopädischen Chirurgie. Skoliose-OP zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass sie mit einem hohen Blutverlust verbunden ist. Deshalb ist entsprechende Vorbereitung zur Skoliose-OP unerlässlich. Zu diesem Zweck wird in einigen Fällen eine Eigenblutspende entnommen.

Mit einer Skoliose-OP wird das Ziel verfolgt, eine Wirbelsäulendeformation mit operativem Eingriff zu korrigieren. Sie wird in der Regel dann empfohlen, wenn sich die konservativen Maßnahmen (wie Krankengymnastik, Miedern oder Korsett, Physiotherapie nach Schroth) als erfolglos erwiesen. Im Allgemein kann man sagen, dass bis zu einer Biegung von 50° die konservativen Maßnahmen in Frage kommen. Doch bei schwereren Verbiegungen (ab 50°) wird eine Skoliose-OP empfohlen.

Die Skoliose-OP umfasst eine Spreizung auf der Innenseite und ggf. eine Kompression auf der Konvexseite der Krümmung, ergänzt durch eine Querstabilisierung. Dabei kommen diverse Operationsverfahren in Frage. Diese Verfahren unterscheiden sich hauptsächlich durch Zugangsseite (vordere oder hintere Zugangsseite).

Die Komplikationen bei Skoliose-OP treten relativ selten auf. Dazu gehören auch allgemeine Komplikationen wie unvorhersehbare Narkoseunverträglichkeiten und das Thromboserisiko. Zu den häufigsten Komplikationen gehört ein starker Blutverlust. Des Weiteren können einige spezifische Komplikationen nach einer Skoliose-OP auftreten. Dazu gehören z.B. Sehstörungen (Doppelbilder), Taubheitsgefühl, Prickeln und diverse Schmerzzustände.

Die Erfolgsaussichten sind umso besser, je später die Skoliose beginnt und der Eingriff ist umso effektiver, je früher die Skoliose diagnostiziert wird. Weiterhin ist das Ergebnis der Skoliose-OP von der Ursache und dem Ausmaß der Erkrankung abhängig.

Thema: Therapie von Rückenschmerzen | Kommentare (0)

Skoliose bei Kindern

Montag, 11. Januar 2010 12:42

Skoliose bei Kindern

Die Skoliose ist eine dauerhafte seitliche Verbiegung der Wirbelsäule. Sie tritt im Wachstumsalter auf und schreitet fort, bis das Wachstum abgeschlossen ist. Deshalb wird Skoliose bei Kindern besonders oft diagnostiziert. Die wirklichen Ursachen der Skoliose bei Kindern bleiben in fast 90 Prozent der Fälle ungeklärt. Dabei ist die richtige und rechzeitige Diagnostizierung besonders von Bedeutung. Denn für die Heilung der Skoliose bei Kindern ist entscheidend, in welchem Stadium und Alter die Krankheit entdeckt und behandelt wird.

In einigen Fällen treten die Säuglingsskoliosen auf, die manchmal von alleine verschwinden. Doch üblicherweise gilt es für die Skoliose bei Kindern eine einfache Regel: Der Verlauf der Erkrankung umso leichter ist, je später die Skoliose beginnt und die Behandlung umso effektiver, je früher sie anfängt.  Skoliose bei Kindern wird in den meisten Fällen im Alter von 10 bis 14 Jahren diagnostiziert.

Oft fängt sie mit den kleineren Verkrümmungen von der Wirbelsäule an, die die Erwachsene nicht bemerken. Die Wirbelsäule gehört zu den empfindlichsten Knochenstrukturen unseres Körpers. Besonders bei den Kindern treten dort oft krankhafte Veränderungen, die ohne Behandlung zur Entwicklung der Skoliose bei Kindern führen können.

Viele Kinder leiden seit Jahren ohne es selbst zu wissen an Skoliose.  Das wird damit begründet, dass die Skoliose bei Kindern oft ohne Schmerzen verläuft. In den meisten Fällen treten die Schmerzen erst nach Pubertät auf und führen danach zu den Belastungsschmerzen bei der Arbeit oder beim Sport. Die Behandlung von Skoliose bei Kindern richtet sich nach der Schwere der Verkrümmung. Im Allgemein empfiehlt sich bis zu einer Biegung von 20° eine  Krankengymnastik. Bei schwereren Verbiegungen (von 20-50°) wird die Krankengymnastik zusätzlich mit Miedern oder Korsetts unterstützt. Ab einer Verkrümmung von 50° wird eine Operation empfohlen.

Thema: Rückenschmerzen | Kommentare (0)

Skoliose

Sonntag, 10. Januar 2010 12:43

Skoliose

Unter Skoliose wird eine fixierte Verbiegung der Wirbelsäule verstanden. Bei einer Skoliose ist das Rückgrat des Menschen nicht nur seitlich verbogen, sondern es können auch neben der Verkrümmung auch die Rotation der gesamten Wirbelsäule und die Torsion einzelner Wirbelkörper hinzukommen. Die Skoliose ist mit einer Deformierung und gleichzeitigen Verdrehung der Wirbelkörper verbunden.

Die Skoliose kann sowohl angeboren (so genannte Fehlbildungsskoliose) sein als auch in Folge der neurogenen oder muskulären Erkrankungen entstehen. In besonderen Fällen entwickelt sich eine Sonderform der Erkrankung. In diesem Fall treten starke Verbiegungen (mehr als 20°) auf und Skoliose wird chronifiziert. Ohne entsprechende Behandlung kommt es im Laufe der Zeit zu noch stärkerer Verkrümmung der Wirbelsäule (mehr als 70°), die die allgemeine Leistungsfähigkeit sowie die Herz- und Lungenfunktion beeinträchtigt. Dabei werden oft auch als Begleiterscheinungen Schmerzen und Lähmungen im Rücken diagnostiziert, die in die Arme und Beine ausstrahlen können.

Üblicherweise entwickelt sich die Skoliose während des Wachstums im Alter von 10–14 Jahren. Die Verbiegung und Verdrehung der Wirbelsäule entsteht durch Wachstumsstörungen einzelner Wirbelabschnitte. Bei Kindern und Heranwachsenden nimmt die Fehlstellung meist zu. Bei der Erwachsenen verlangsamt sich die Zunahme und/oder kommt sogar zum Stillstand. Doch ab einem Verbiegungswinkel von mehr als 40° besteht das Risiko, dass die Skoliose weiterhin voranschreitet und die schweren Formen auftreten. Bei solchen Verkrümmungen kommt es nicht selten zu schweren Verformungen von Wirbelsäule und Brustkorb.

Behandlung der Skoliose ist sowohl mit konservativen als auch mit operativen Methoden möglich. Im Allgemein kann man sagen, dass die konservative Behandlung bis einer Verkrümmung der Wirbelsäule von 40°-50° möglich ist. Bei stärkeren Verkrümmungen empfiehlt sich eine Operation.

Thema: Rückenschmerzen | Kommentare (0)

Schmerzakupunktur

Samstag, 9. Januar 2010 14:02

Schmerzakupunktur

In den letzten Jahren wird die Schmerzakupunktur besonders bei chronischen Rheumaschmerzen immer öfter eingesetzt. Dabei ist die positive Wirkung der Schmerzakupunktur noch umstritten. Laut Berichten von einigen Ärzten und Patienten erwiest sich Schmerzakupunktur als wirkungsvolle Methode zur Linderung der chronischen Rheumaschmerzen. Diese Ergebnisse belegen auch zum Teil einige wissenschaftliche Studien. Doch die traditionelle Medizin bezeichnet Schmerzakupunktur als eine umstrittene therapeutische Methode.

Doch Schmerzakupunktur ist nicht gleich anderen Akupunkturrichtungen. Hierzu gibt es eine Vielzahl von Techniken und Vorgehensweisen. Die Akupunktur zur Schmerzlinderung hat im Vergleich zu den traditionellen Methoden folgende Vorteile:

  • Bei konsequenter Behandlung können sogar die chronischen Rheumaschmerzen nachhaltig beseitigt werden.
  • Schmerzakupunktur bei chronischen Rheumaschmerzen führt sogar bei dauerhafter Anwendung keinerlei zur Abhängigkeit, wie z.B. von Schmerzmitteln oder auch von Schlafmitteln, die oft genommen werden, wenn man vor Schmerz nicht schlafen kann.
  • Schmerzakupunktur hat keine Nebenwirkungen wie z.B. Magenschädigungen bei dauerhafter medikamentöser Behandlung
  • Durch Einsatz von Schmerzakupunktur als zusätzliche Therapie zur klassischen medikamentösen Schmerztherapie können die Schmerzen besser bekämpft werden und die Menge an Tabletten und Spritze kann dadurch reduziert werden.

Schmerzakupunktur kommt bei folgenden Schmerzen zum Einsatz:

  • Migräne, Spannungskopfschmerzen
  • Nacken-, Schulter- und Rückenschmerzen
  • akute und chronische Gelenkbeschwerde
  • rheumatische Schmerzen
  • Schmerzen infolge Verletzungen
  • Narbenschmerzen und Schmerzen nach Operationen
  • In den meisten Fällen kommt die Schmerzakupunktur bei rheumatischen Erkrankungen als ergänzende Therapie vor. Als Basistherapie kommt traditionelle medikamentöse Behandlung zum Einsatz.

Im Rahmen der Modellversuche übernehmen die Krankenkassen die Kosten für Schmerzakupunktur bei chronischen Kopfschmerzen, chronischen Schmerzen der Lendenwirbelsäule und chronischen Rheumaschmerzen. Voraussetzung für die Kostenübernahme ist es in der Regel, dass der Vertragsarzt die Qualität der Behandlung sicherstellen kann.

Thema: Allgemein | Kommentare (0)