Rheuma und Arthrose
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Rheuma und Arthrose
Rheuma und Arthrose (oder rheumatoide Arthritis) werden oft verwechselt. Tatsächlich handelt es sich um völlig unterschiedliche Krankheiten. Dabei unterscheiden sie sich im Krankheitsbild und auch in ihrer Ursache. Bei Rheuma und Arthrose werden zwar Gelenkschmerzen die Gelenkenschmerzen diagnostiziert doch die Ursachen und Auslöser beide Erkrankungen unterscheiden sich von einander. So ist die Arthrose meist auf ein Gelenk beschränkt. Dagegen zeichnet sich Rheuma fast immer durch Entzündungen in mehreren Gelenken aus. Diese können gleichzeitig, manchmal auch nacheinander auftreten. Rheuma und Arthrose unterschieden sich auch dadurch, dass bei der Arthrose die Gelenkenschmerzen durch Abnutzung der Knorpelschicht auftreten. Diese Abnutzungserscheinungen treten in Folge der Überbelastungen (zu viel Sport, Übergewicht oder Altersabnutzungen) auf. Dagegen greift das eigene Immunsystem beim Rheuma die Gelenke an.
Rheuma und Arthrose können mehrere Jahre unentdeckt bleiben. Doch in der Regel entwickelt sich Arthrose schleichend über mehrere Jahre. Typischerweise gibt es beim Rheuma Schübe, die auch schnell wieder verschwinden können. Ein weiterer Unterschied zwischen Rheuma und Arthrose liegt in den Begleitsymptomen begründet: Rheuma-Patienten fühlen sich oft krank, erschöpft und haben Fieber, die Arthrose-Patienten bleiben von diesen Müdigkeitsgefühlen geschönt. Bei der Arthrose besteht eine chronische (langsam fortschreitende) Entzündung der Gelenkinnenhaut.
Die weitere wesentliche Unterschied zwischen Rheuma und Arthrose ist die Krankheitsursache: Bei Rheuma sind die Schmerzen auf die Gelenkenentzündung zurückzuführen, aber bei Arthrose sind sie die Folge der Knorpel- und Gelenkzerstörung.
Des Weiteren unterscheiden sich die Symptome von Rheuma und Arthrose dadurch, dass die Arthrose ab dem 40. Lebensjahr und Rheuma zwischen dem 25. – 50. Lebensjahr beginnt. Dabei kann Rheuma schon bei den Kindern diagnostiziert werden.
