Richtige Ernährung bei Migräne
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Richtige Ernährung bei Migräne
Es ist schon mittlerweile eindeutig bewiesen, dass die richtige Ernährung bei Migräne fast genau so wichtig ist wie eine medikamentöse Therapie. Zur Behandlung der Migräne kann sowohl eine medikamentöse als auch eine nicht-medikamentösen Therapie verwendet werden. Richtige Ernährung bei Migräne spielt eine wichtige Rolle nicht nur bei der Vorbeugung der Migräne-Attacke, sondern auch bei Linderung akuter Kopfschmerzen. Andersherrum kann eine falsche Ernährung bei Migräne die Dauer der Anfälle vergrößern und die Intensität verstärken. Außerdem können einige Lebensmittel und Konsumgüter besonders bei Kindern Migräne-Attacken auslösen. Deshalb ist genau bei Kindern und Heranwachsenden eine richtige Ernährung bei Migräne besonders von Bedeutung.
Bei manchen Menschen können folgende Substanzen die Migräne auslösen: Tyramin (in Käse), Phenylethylamin (in Schokolade), Histamin (in Wein und Bier), Tyrosin, Glutamat (Geschmackverstärker), Aspartam (Süßstoff) und Koffein.
Doch es ist wichtig zu bemerken, dass sogar die vollständige Vermeidung von oben genannten Substanzen nicht allein Migräne vorbeugen kann. Viel mehr soll eine richtige Ernährung bei Migräne als Ergänzung der medikamentösen Therapie betrachtet werden.
Weiterhin stellt sich die Frage, wie kann man den Zusammenhang zwischen Migräne und bestimmten Lebensmittel erkennen? Um eine Rolle der Ernährung bei Migräne zu untersuchen, empfiehlt sich ein Kopfschmerztagebuch zu führen. In diesem Zusammenhang muss allerdings bedacht werden, dass falsche Ernährung bei Migräne nicht unbedingt die einzige Ursache darstellt. Manchmal liegen zwischen Anfall und Konsum eines Nahrungsmittels mehrere Stunden. Weiterhin kann der Anfall nicht selbst von Risikosubstanzen sondern durch weitere Triggerfaktoren (z. B. Stress, Verspannung oder Wetterfühligkeit) ausgelöst werden.
Die meisten Neurologen und Therapeuten sind der Meinung, dass zur effektiven Behandlung von Migräne eine komplexe, interdisziplinäre Therapie entwickeln werden muss. Sie soll sowie auf bewährter medikamentöser Behandlung als auch auf nicht-medikamentösen Mitteln (u. a. auf einer richtigen Ernährung bei Migräne) beruhen.
