Schmerzen
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Schmerzen
Es gibt wohl kaum ein Mensch, der niemals in seinem Leben unter Schmerzen gelitten hast. Schmerzen sind eine Reaktion unseres Nervensystems auf verschiedenen Anreizen aus der Umwelt und auch auf innere Prozesse in unserem Körper. Man unterscheidet zwischen chronischen und episodischen, lokalen oder lokal ausstrahlenden (an vielen Orten) Schmerzen. Menschen empfinden und beschreiben ihre Schmerzen auf unterschiedlicher Art und Weisen. So wird zwischen hellen und schneidenden, dumpfen und bohrenden, drückenden oder ziehenden Schmerzen unterschieden.
Es gibt grundsätzlich sechs typischen Schmerzarten. In Folgendem werden diese Schmerztypen kurz beschrieben.
1. Verletzungsschmerzen werden durch einen Unfall erregt. Sie werden meistens als hell und stark beschrieben und haben meistens keinen chronischen Verlauf.
2. Im Gegensatz dazu sind Anspannungsschmerzen eher dauerhafte Schmerzen, die aufgrund von Fehlbelastung (z. B. der Wirbelsäule und ihrer Muskulatur) entstehen. Sie sind dumpf, bohrend und können unbehandelt relativ lange Zeit dauern.
3. Nervenschmerzen treten Anfallsweise im Versorgungsgebiet eines Nervs auf, können auch mit Nervenstörungen (Gefühls- und Kraftverlust) einhergehen. Solche Schmerzen werden als ziehend und stechend beschrieben.
4. Brennschmerzen entstehen in Folge einer Hautverletzung. Wegen der Nervenentzündung reagiert unser Nervensystem überempfindlich auf verschiedene Anreize, die ohne eine solche Verletzung kaum Schmerzen verursachen werden.
5. Schmerzen in Folge der seelischen und psychischen Belastungen, Stress oder Konflikten.
6. Kombinierte Schmerzen. Nicht so selten treten die oben genannten Typen zusammen auf und werden miteinander kombiniert. Diese Tatsache erschwert nicht nur eine richtige Diagnostizierung sondern auch eine Behandlung von einzelnen Schmerztypen erheblich.
