Skoliose bei Kindern
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Skoliose bei Kindern
Die Skoliose ist eine dauerhafte seitliche Verbiegung der Wirbelsäule. Sie tritt im Wachstumsalter auf und schreitet fort, bis das Wachstum abgeschlossen ist. Deshalb wird Skoliose bei Kindern besonders oft diagnostiziert. Die wirklichen Ursachen der Skoliose bei Kindern bleiben in fast 90 Prozent der Fälle ungeklärt. Dabei ist die richtige und rechzeitige Diagnostizierung besonders von Bedeutung. Denn für die Heilung der Skoliose bei Kindern ist entscheidend, in welchem Stadium und Alter die Krankheit entdeckt und behandelt wird.
In einigen Fällen treten die Säuglingsskoliosen auf, die manchmal von alleine verschwinden. Doch üblicherweise gilt es für die Skoliose bei Kindern eine einfache Regel: Der Verlauf der Erkrankung umso leichter ist, je später die Skoliose beginnt und die Behandlung umso effektiver, je früher sie anfängt. Skoliose bei Kindern wird in den meisten Fällen im Alter von 10 bis 14 Jahren diagnostiziert.
Oft fängt sie mit den kleineren Verkrümmungen von der Wirbelsäule an, die die Erwachsene nicht bemerken. Die Wirbelsäule gehört zu den empfindlichsten Knochenstrukturen unseres Körpers. Besonders bei den Kindern treten dort oft krankhafte Veränderungen, die ohne Behandlung zur Entwicklung der Skoliose bei Kindern führen können.
Viele Kinder leiden seit Jahren ohne es selbst zu wissen an Skoliose. Das wird damit begründet, dass die Skoliose bei Kindern oft ohne Schmerzen verläuft. In den meisten Fällen treten die Schmerzen erst nach Pubertät auf und führen danach zu den Belastungsschmerzen bei der Arbeit oder beim Sport. Die Behandlung von Skoliose bei Kindern richtet sich nach der Schwere der Verkrümmung. Im Allgemein empfiehlt sich bis zu einer Biegung von 20° eine Krankengymnastik. Bei schwereren Verbiegungen (von 20-50°) wird die Krankengymnastik zusätzlich mit Miedern oder Korsetts unterstützt. Ab einer Verkrümmung von 50° wird eine Operation empfohlen.
