Spannungskopfschmerzen

Spannungskopfschmerzen

Der Spannungskopfschmerz (auch Kopfschmerz vom Spannungstyp, tension haedache, Cephalea genannt) ist der am häufigsten auftretende Kopfschmerztyp. Der Spannungskopfschmerz zeichnet sich durch dumpf-drückende (nicht pulsierende) Schmerzen im gesamten Kopf. In Abhängigkeit von der Auftretenshäufigkeit wird zwischen episodischen und chronischen Spannungskopfschmerzen unterschieden. Vor allem die letzte Form kann das Leben der Betroffenen zur Hölle machen.

Laut Statistik, sind Frauen deutlich häufiger vom Spannungskopfschmerz betroffen als Männer. Ursachen vom Schmerz können anlagebedingt sein, aber können auch durch Stress, chronische Überforderung oder Depression ausgelöst werden. Als  häufigstes Begleitsymptom wird oft eine starke Erhöhung der Muskelanspannung im Halsbereich und empfindliche Stellen am Hinterhaupt genannt. Bei Spannungskopfschmerzen treten diffuse, dumpf- drückende Schmerzen im Hinterhauptsbereich auf, die bis in Schläfen oder Stirn ausstrahlen. Dabei werden diese Schmerzsymptome oft von Übelkeit und Schwindel, sowie durch Überempfindlichkeit gegenüber Licht, Geräuschen und Geruch begleitet.

Die inneren und äußeren Ursachen und Auslöser von Spannungskopfschmerzen sind bis heute noch nicht erforscht. Forscher vermuten, dass folgende Faktoren für die Auslösung von Spannungskopfschmerzen verantwortlich sein könnten:
•    erhöhte Anspannung der Kopf- und Halsmuskulatur,
•    erniedrigte zentrale Schmerzschwelle, die in der Regel nicht schmerzhafte Impulse als Kopfschmerzen wahrnimmt,
•    gestörte Schmerzkontrollmechanismen,
•    Spannungskopfschmerzen können auch durch emotionale Belastungen ausgelöst werden.

Der Schwerpunkt der Behandlung der Spannungskopfschmerzen wird sowohl auf die therapeutische Lokalanästhesie oder Neuraltherapie als auch auf die Behandlung der Funktionsstörungen im Bereich der HWS gelegt. Bei leichten Spannungskopfschmerzen wird lokale Wärme- oder Kältebehandlung und Massage eingesetzt. Werden die Schmerzen auf diese Weise nicht beseitigt, ist die Therapie mit rezeptfreien Schmerzmitteln empfohlen. Treten die Symptome immer häufiger auf oder werden sie immer schwerer, sollten Sie unbedingt zum Arzt gehen.

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Autor: admin
Datum: Sonntag, 8. November 2009 16:40
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