Vorbeugung der Migräne
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Vorbeugung der Migräne
Vorbeugung der Migräne setzt voraus, dass die Ursachen und auslösenden Faktoren der Migräne genau bekannt sind. Nur in diesen Fall können Maßnahmen zur Vorbeugung der Migräne effektiv und wirksam sein. Es ist allgemein bekannt, dass die Migräne sich nicht vollständig heilen lässt. Dennoch gibt es einige Strategien zur Vorbeugung der Migräne. Diese können die Migräne nicht heilen, sondern die Anzahl und die Schwere von Migräneattacken reduzieren. Weiterhin kann richtige und vor allem rechtzeitige Vorbeugung der Migräne die Lebensqualität der Betroffenen dadurch deutlich verbessern, dass die migränefreie Zeit verlängert wird. Dazu kommt eine Reduktion des Medikamentenverbrauchs zur Behandlung der Migräne-Attacken. Grundsätzlicht wird zwischen medikamentöser und nicht-medikamentöser Vorbeugung der Migräne unterschieden.
Im Gegensatz zu der Behandlung von akuten Schmerzen ist eine Vorbeugung der Migräne eher eine prophylaktische Therapie. Die Auslöser der Migräne sind immer sehr individuell. Meistens werden Migräne-Attacken nicht nur von einem einzigen Faktor ausgelöst. Weiterhin kennen die Betroffenen oft die Ursache und Auslösungsfaktoren der Migräne selbst nicht, verwechseln diese mit den Begleitsymptomen oder den Symptomen der anderen Erkrankungen.
Um die Auslösungssymptome richtig zu erkennen, wird ein Arztbesuch empfohlen. Außerdem erwiest sich Führung eines Migräne-Tagebuchs bei Vorbeugung der Migräne als sehr hilfsreich. Migräne-Attacken können durch eine geregelte Lebensführung, Ausdauersportarten und das Vermeiden von Alkohol vorgebeugt werden.
Als häufige Auslöser der Migräne werden Stress und Überspannung genannt. Deshalb scheint es sinnvoll zu sein, ein Entspannungstraining (z. B. progressive Muskelrelaxation nach Jacobson oder Biofeedback-Verfahren) zur Vorbeugung der Migräne einzusetzen. Auch die Ausdauersportarten (vor allem Jogging) werden auch als wirksame prophylaktische Maßnahmen anerkannt und in der Praxis erfolgreich eingesetzt.
